{"id":74,"date":"2012-03-07T22:30:44","date_gmt":"2012-03-07T17:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/srilanka2012\/?p=74"},"modified":"2012-03-07T22:33:23","modified_gmt":"2012-03-07T17:03:23","slug":"ein-potpourri","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/srilanka2012\/2012\/03\/07\/ein-potpourri\/","title":{"rendered":"Ein Potpourri&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>&#8230; von Eindr\u00fccken aus der vergangenen Woche f\u00fcr euch.<\/p>\n<p><strong>Mein Fazit der letzten Woche:<\/strong> Es ist unglaublich, wie viel man in einer Woche erleben kann, wenn um einen herum einfach <strong>alles<\/strong> neu ist! Unendlich viele Eindr\u00fccke und Erlebnisse lassen mich kaum zur Ruhe kommen. Und das ist gut so, denn ich habe das Gef\u00fchl, jeden Tag ein bisschen mehr hier anzukommen.<!--more--><\/p>\n<p>Meine erste Arbeitswoche ging gut zu Ende und ich konnte so mit einem guten Gef\u00fchl ins Wochenende starten. Ich durfte am Donnerstag schon mit zu einer Besprechung im Umweltministerium. Was vor allem interessant war, war der kleine Einblick in die politischen Strukturen und wie die Ministerien hier funktionieren. Ich habe den Eindruck, alles braucht einfach seine Zeit, auch wenn es erst einmal nur darum geht, die zuk\u00fcnftige Zusammenarbeit zu best\u00e4tigen. Aber diese Erfahrung habe ich in Deutschland auch ab und zu schon gemacht.<\/p>\n<p><strong>Samstag: Buddhistische Zeremonie &amp; Familie<\/strong><br \/>\nAm Samstag wurde ich von der Mutter meiner Vermieterin eingeladen, sie zu einer buddhistischen Zeremonie anl\u00e4sslich des Todestages ihres Schwagers zu begleiten. Obwohl ich kein Wort von der einst\u00fcndigen Andacht des M\u00f6nchs verstanden habe, war es ein wirklich sch\u00f6nes Erlebnis. Ich habe die augenscheinlich sehr unterhaltsame Zeremonie beobachtet und gleichzeitig die Zeit f\u00fcr mich zur Reflexion und zum Nachdenken genutzt. Etwas, f\u00fcr das ich in den letzten drei Wochen leider viel zu wenig Zeit hatte. Es hat mir gut getan und es war toll, die ganze gro\u00dfe Verwandtschaft mal kennenzulernen. Den Rest des Tages habe ich dann ein bisschen ausgespannt und versucht, das Chaos in meinem Zimmer etwas zu reduzieren.<\/p>\n<p><strong>Sonntag: Annika &amp; Colombo<\/strong><br \/>\nAm Sonntag ging es mit dem Bus ab nach Colombo, wo ich Annika, eine Praktikantin des GIZ-B\u00fcros in Colombo, besucht. Busfahren, welches mir von allen Seiten als etwas kompliziert und sehr anstrengend beschrieben wurde, stellte sich in der Tat als ziemlich einfach heraus. Es war nat\u00fcrlich auch Sonntag und keine Rush Hour, aber ich war wirklich positiv \u00fcberrascht. Ich falle nat\u00fcrlich auf im Bus, weil ich bis jetzt dann doch immer die einzige Ausl\u00e4nderin im Bus war, aber daran gew\u00f6hne ich mich langsam ein wenig.<\/p>\n<p>Annika und ich sind von ihrer Wohnung aus zum Cinnamon Lakeside Hotel gefahren, wo sie sich mit ein paar Freunden am Pool verabredet hatte. Da mir nicht so nach schwimmen und sonnenbaden war, habe ich mich von dort aus aufgemacht, Colombo bzw. Galle Face ein wenig zu erkunden. Allerdings noch nicht besonders viel, da es dann einfach doch zu verlockend war, mit Annika und ihren Freunden am Pool des Cinnamon Lakeside Hotels ein bisschen zu relaxen und die Beine baumeln zu lassen.<\/p>\n<p>Ich muss zugeben, dass es einfach total entspannend f\u00fcr mich war, mal wieder Deutsch zu sprechen, und sich vor allem mit Leute in einer \u00e4hnlichen Situation auszutauschen. Es ist sch\u00f6n, beides zu haben \u2013 den direkten und st\u00e4ndigen Kontakt zu den Sri Lankern zu Hause und auf der Arbeit sowie von Zeit zu Zeit mit Deutschen und anderen Ausl\u00e4ndern.<\/p>\n<p><strong>Montag: Department of Immigration<\/strong><br \/>\nMontag sollte es dann sein: mutig wagte ich mich mit dem Bus wieder nach Colombo, genauer gesagt zum Department of Immigration. Ulf von der GIZ, dessen B\u00fcro ich von meinem Arbeitsplatz aus sogar sehen kann, hatte mich davor gewarnt, dass es dort meistens sehr voll ist und ganz sch\u00f6n lange dauern kann, wenn man keine direkten Kontakte hat, die einem wohlgesonnen sind. Ich hatte mich also mit meinem Sudokuheft bewaffnet und alle m\u00f6glichen Unterlagen dabei, die auch nur eventuell n\u00fctzlich sein k\u00f6nnten. Mein Fazit am Ende war jedoch, dass es zwar relativ voll war und auch ziemlich lange gedauert hat, aber dass bestimmt auch noch viel schlimmer h\u00e4tte kommen k\u00f6nnen. Naja, aber was sage ich da? Ich wei\u00df ja eigentlich noch gar nicht, wie es denn am Ende ausgeht. Sie haben meinen Pass und meine ganzen Unterlagen n\u00e4mlich da behalten, um meinen Antrag eingehend zu pr\u00fcfen. N\u00e4chsten Dienstag darf ich dann wieder antanzen und hoffentlich Pass samt Visum gegen eine betr\u00e4chtliche Geb\u00fchr abholen. Dr\u00fcckt mir die Daumen, ja?<\/p>\n<p>Nachdem ich wieder drau\u00dfen war, so gegen Mittag, habe ich mich dann auf den direkten Weg zur Arbeit gemacht \u2013 nat\u00fcrlich wieder mit dem Bus und teils auch mit dem Tuk Tuk. Ich habe allerdings nicht mehr sonderlich viel geschafft und durfte auch fr\u00fcher gehen, zwecks Besuch eines Vortrags des Nuklearphysikers und Philosophen Prof. Hans-Peter D\u00fcrr zum Thema Sustainable Peace im Galle Face Hotel.<\/p>\n<p><strong>Dienstag: Hans-Peter D\u00fcrr und Sustainable Peace<\/strong><br \/>\nAm Dienstag kehrte dank eines normalen Arbeitstages ein bisschen Alltag zur\u00fcck. Aber abends ging es erneut mit meinem Chef zu einem Vortrag von Prof. D\u00fcrr, diesmal in Diskussionsform zusammen mit dem sri lankischen Richter C.G. Weeramantry, der unter anderem am International Court of Justice gedient hat. Die Veranstaltung war sehr interessant, aber ich habe am Ende gemerkt, wie mir irgendwann die Energie ausging. Vor allem hei\u00dft es dann im Anschluss ja auch immer noch Smalltalk halten mit immer neuen Menschen. Nett und interessant, aber momentan f\u00fcr mich auch unheimlich anstrengend.<\/p>\n<p>Alles in allem waren es viele aufregende Tage, mit Eindr\u00fccken und Erlebnissen, die einen ganzen Monat f\u00fcllen k\u00f6nnten. Ich w\u00fcnschte ich k\u00f6nnte euch noch mehr erz\u00e4hlen, aber ihr seid wahrscheinlich jetzt schon gelangweilt, wenn ihr \u00fcberhaupt so weit gelesen habt. In Zukunft bem\u00fche ich wieder um k\u00fcrzere und zeitnahere Berichte, versprochen!<\/p>\n<p>Sonnige Gr\u00fc\u00dfe,<\/p>\n<p>Anna<\/p>\n<p>PS: Heute habe ich \u00fcbrigens frei &#8211; es ist Vollmond und somit ein buddhistscher Poya Day. Ja, zu jedem Vollmond gibt es hier einen Feiertag \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230; von Eindr\u00fccken aus der vergangenen Woche f\u00fcr euch. Mein Fazit der letzten Woche: Es ist unglaublich, wie viel man in einer Woche erleben kann, wenn um einen herum einfach alles neu ist! 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