{"id":631,"date":"2012-08-16T21:53:51","date_gmt":"2012-08-16T16:23:51","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/srilanka2012\/?p=631"},"modified":"2012-08-17T15:10:00","modified_gmt":"2012-08-17T09:40:00","slug":"von-waschmaschinengluck-und-irrglauben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/srilanka2012\/2012\/08\/16\/von-waschmaschinengluck-und-irrglauben\/","title":{"rendered":"Von Waschmaschinengl\u00fcck und Irrglauben"},"content":{"rendered":"<p>Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, bin ich vor kurzem mal wieder umgezogen &#8211; das letzte Mal, wohlgemerkt. Ich wohne jetzt in einem Annex\/Haus mit zwei Zimmern in Pellawatte, ca. einen Kilometer von meiner Arbeit entfernt. Es ist alles sehr sri lankisch eingerichtet &#8211; was das bedeutet seht ihr am besten selber, wenn ich bald ein paar Fotos nachliefere.<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6rte bis vor zwei Tagen noch eine stylische halbautomatische Waschmaschine aus den Anf\u00e4ngen der 80er &#8211; also ein klein wenig \u00e4lter als ich&#8230; Da sie leider nicht mehr voll funktionsf\u00e4hig ist, hatte meine Vermieterin mir gleich in der ersten Woche versprochen, dass sie eine neue Waschmaschine besorgen w\u00fcrde. Schlau wie ich bin, habe ich dann gleich noch am richtigen Punkt angebracht, dass eine vollautomatische Waschmaschine ja wirklich sehr praktisch w\u00e4re&#8230;<!--more--><\/p>\n<p>Da meine Vermieter ziemlich fantastisch sind &#8211; auf jeden Fall was die Ausstattung meines Annex&#8216; betrifft, und auch sonst sind sie sehr nett &#8211; kam dann zu meiner \u00dcberraschung prompt am Montag &#8222;meine&#8220; brandneue vollautomatische Waschmaschine, mit Installateur, Anleitung und allem drum und dran. Nat\u00fcrlich habe ich mich sehr gefreut (und tue dies auch noch), denn nach dem Abenteuer mit der halbautomatischen, halbkaputten National-Waschmaschine in quietschgr\u00fcn in der vergangenen Woche habe ich zum ersten Mal unsere supergenialen, vollautomatischen, rund-um-sorglos Waschmaschinen in Deutschland so richtig zu sch\u00e4tzen gelernt. Es war n\u00e4mlich eher wie eine Handw\u00e4sche, nur dass ich nicht selber schrubben musste, mit mittelm\u00e4\u00dfigem Ergebnis&#8230;<\/p>\n<p>Tja, so kam es nun dazu, dass ich heute &#8211; voller Freude und Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr mein neues Wunder der Technik &#8211; zwei Ladungen W\u00e4sche gewaschen habe. Toll! &#8211; denkt ihr jetzt wahrscheinlich &#8211; und was interessiert mich das?! Es w\u00e4re wirklich nicht erw\u00e4hnenswert, wenn meine genialen Vermieter nicht gewesen w\u00e4ren. Die wollten n\u00e4mlich wissen, ob die Maschine denn gut funktioniere und sich das neue Ding einmal anschauen. Ihr h\u00e4ttet das Gesicht meiner Vermieterin sehen sollen, als ich ihr den Kissenbezug in die Hand dr\u00fcckte, zum F\u00fchlen wie trocken er nach dem Schleudern ist. Die totale Verwirrrung und Entt\u00e4uschung stand ihr da ins Gesicht geschrieben &#8211; es ist ja gar nicht trocken? Die vollautomatische Maschine soll die W\u00e4sche doch schlie\u00dflich voll getrocknet ausspucken! Mhmmm&#8230;<\/p>\n<p>Ich habe dann versucht, zwischen den zwei Parteien &#8211; Vermieter und Waschmaschine, a.k.a. Wunder der Technik &#8211; zu vermitteln. Bin mir aber grad nicht so sicher, ob es mir gelungen ist&#8230; So ganz zufrieden mit dem Ergebnis des Schleuderns waren sie wohl dennoch nicht &#8211; ganz im Gegensatz zu mir, die das erste Mal richtig Spa\u00df am Waschen und W\u00e4scheaufh\u00e4ngen hatte. Es war ja schlie\u00dflich alles so sch\u00f6n trocken und hat nicht mehr getropft wie letzte Woche nach meinem Auswringen von Hand. Und ich musste auhc nicht alle acht Minuten zur Maschine laufen und Wasser ein- oder ablassen&#8230;<\/p>\n<p>Technik hat ja manchmal auch etwas Magisches. Schade nur, wenn man diese Magie, diesen Irrglauben dann ab und zu mal zerst\u00f6ren muss. Ich habe das Gef\u00fchl, es wird spannend bleiben, hier in meinem neuen Zuhause!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, bin ich vor kurzem mal wieder umgezogen &#8211; das letzte Mal, wohlgemerkt. Ich wohne jetzt in einem Annex\/Haus mit zwei Zimmern in Pellawatte, ca. einen Kilometer von meiner Arbeit entfernt. 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