{"id":57,"date":"2018-11-10T14:26:25","date_gmt":"2018-11-10T13:26:25","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/?p=57"},"modified":"2018-11-10T14:28:03","modified_gmt":"2018-11-10T13:28:03","slug":"schule-352-ick-liebe-dir","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/2018\/11\/10\/schule-352-ick-liebe-dir\/","title":{"rendered":"Schule 352, ick liebe dir!"},"content":{"rendered":"<p>Ein ehrlicher Moment zu Beginn: Es war nicht mein prim\u00e4res Ziel, an eine DSD-Schule zu gehen. Erwachsenenbildung w\u00e4re mir viel lieber gewesen und wenn es schon eine Schule sein muss, dann aber auch bitte eine deutsche Auslandsschule. Nichtsdestotrotz habe ich zugesagt, sechs Monate in der Schule 352 zu arbeiten. Was tut man nicht alles, um ins Ausland zu gehen, dachte ich mir und habe es dann weitestgehend vergessen.<\/p>\n<p>Erst auf dem Vorbereitungsseminar kam mir wieder in den Sinn<!--more-->, dass ich f\u00fcnf Tage die Woche mit Kindern arbeiten soll, haufenweise Kindern. Bilder meiner eigenen Schulzeit sind mir wieder in den Sinn gekommen, was f\u00fcr freche Satansbraten wir manchmal waren und das ich Kinder zwar mag, aber am besten so wenig wie m\u00f6glich auf einmal. Wie soll ich da mit zwanzig, vielleicht f\u00fcnfundzwanzig auf einmal klarkommen? Das erste Mal hat sich ein flaues Gef\u00fchl in meinem Magen breitgemacht.<\/p>\n<p>Nun, zwei Monate sp\u00e4ter kann ich guten Gewissens verk\u00fcnden: Alle Bef\u00fcrchtungen und eventuelle Schreckensszenarien sind Hirngespinste geblieben und ich w\u00fcrde meine Einsatzstelle um nichts in der Welt tauschen wollen, auch wenn hier, wie wahrscheinlich \u00fcberall, nicht immer alles Butter und Vanille ist.<\/p>\n<div id=\"attachment_82\" style=\"width: 217px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2018\/11\/IMG-20181109-WA0010.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-82\" class=\"wp-image-82 \" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2018\/11\/IMG-20181109-WA0010-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"207\" height=\"276\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2018\/11\/IMG-20181109-WA0010-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2018\/11\/IMG-20181109-WA0010-768x1024.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2018\/11\/IMG-20181109-WA0010-1x1.jpg 1w, https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2018\/11\/IMG-20181109-WA0010.jpg 960w\" sizes=\"(max-width: 207px) 100vw, 207px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-82\" class=\"wp-caption-text\">Der Schulflur<\/p><\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2018\/11\/IMG-20181109-WA0002.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-86\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2018\/11\/IMG-20181109-WA0002-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"207\" height=\"276\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2018\/11\/IMG-20181109-WA0002-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2018\/11\/IMG-20181109-WA0002-768x1024.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2018\/11\/IMG-20181109-WA0002-1x1.jpg 1w, https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2018\/11\/IMG-20181109-WA0002.jpg 960w\" sizes=\"(max-width: 207px) 100vw, 207px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Die Schule 352:<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Die erste Befremdlichkeit meiner Schule steckt bereits im Namen. In Russland ist es \u00fcblich, die Schulen zu nummerieren, die 352 liegt im Krasnoselsky-Viertel, inmitten eines Hochhausblockes, dem noch viele weitere folgen, immer wieder unterbrochen von riesigen Gr\u00fcnfl\u00e4chen. Kira und ich fahren jeden Morgen knapp anderthalb Stunden zuerst mit der Metro und dann mit dem Bus vom Zentrum bis beinahe an den Stadtrand. Insgesamt 744 Sch\u00fcler besuchen hier den Unterricht, von der 1. bis zur 11. Klasse, ab der 2. Klasse machen die Kinder ihre ersten Schritte in der deutschen Sprache.<\/p>\n<p>Die Freiwilligen helfen grunds\u00e4tzlich im Unterricht ab der 5. Klasse mit. Kira hat viel mit den F\u00fcnft- und Achtkl\u00e4sslern zu tun, ich habe bis auf die 7. Klassen aus jeder Jahrgangsstufe mindestens eine Klasse, die ich begleiten darf. Ein besonderer Fall sind die beiden Elftkl\u00e4ssler, mit denen ich in der Pr\u00fcfungsvorbereitung f\u00fcr das DSD II arbeite.<\/p>\n<p>Im Fremdsprachenunterricht sind die Klassen nochmals in zwei oder drei kleinere Gruppen eingeteilt, ein System von dem der Unterricht in Baden-W\u00fcrttemberg sich noch eine ganze Scheibe abschneiden kann. Es ist viel einfacher, mit den einzelnen Sch\u00fclern zu arbeiten, sich auf ihre Schwierigkeiten und vor allem auch auf ihre St\u00e4rken zu konzentrieren.<\/p>\n<p>Da ich bisher insgesamt f\u00fcnf S\u00e4tze Russisch beherrsche, liegt mein Schwerpunkt auf der m\u00fcndlichen Kommunikation in Deutsch. Mit den Sechstkl\u00e4sslern gilt es im Moment, viel Grammatik zu \u00fcben, Aufgaben zu Passiv- und Aktivs\u00e4tzen in den verschiedenen Zeitformen durchzugehen und immer wieder die Intonation oder den Satzbau zu korrigieren. Manchmal tut es mir regelrecht weh, wenn ein Sch\u00fcler sich sichtlich anstrengt und sich trotzdem verhaspelt und ich ihn oder sie zum f\u00fcnften Mal korrigieren muss. Dann erinnere ich mich an meine eigene Schulzeit, wie sehr ich mir \u00fcber Englisch und Franz\u00f6sisch manchmal die Haare gerauft habe und wie sehr ich es gehasst habe, vom Lehrer unterbrochen zu werden, obwohl ich mir so sicher war, das Richtige zu sagen.<\/p>\n<p>Stundenvertretung kommt zwar nicht oft vor, aber wenn ein Lehrer doch einmal ausf\u00e4llt, habe ich eine bei den Sch\u00fclern bisher gut funktionierende Strategie: Zu Beginn der Stunde sage ich ihnen, dass wir die vom Lehrer gestellten Aufgaben so schnell wie m\u00f6glich durchkauen und den Rest des Unterrichtes sprechen wir dann frei miteinander, die J\u00fcngeren frage ich nach ihren Hobbies oder Lieblingsb\u00fcchern, mit den \u00c4lteren spiele ich \u201eAlle stehen auf, wenn sie&#8230;\u201c oder \u201eWer ist es?\u201c<\/p>\n<p><i>PS: Zum Thema B\u00fccher: Ich glaube, Deutschlehrer in Deutschland w\u00fcrden weinen vor Gl\u00fcck, wenn sie w\u00fcssten, dass ihre Sch\u00fcler so gerne lesen. Irgendwie scheint das in Russland \u00fcblicher zu sein als in Deutschland und ich werde noch herausfinden, wieso!<\/i><\/p>\n<p>Manchmal korrigieren wir Hausaufgaben, aber ich habe am Anfang gesagt, dass ich keine Noten geben m\u00f6chte, weil ich nicht der Meinung bin, daf\u00fcr qualifiziert zu sein und das wurde einm\u00fctig akzeptiert. Man r\u00e4umt den Freiwilligen die Freiheit ein, selbst ein Thema zu erarbeiten oder die Landeskunde zu \u00fcbernehmen. Am Tag der Deutschen Einheit haben Kira und ich beispielsweise den Neuntkl\u00e4sslern erkl\u00e4rt, wieso dieser Tag \u00fcberhaupt gefeiert wird.<\/p>\n<div id=\"attachment_85\" style=\"width: 252px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2018\/11\/IMG-20181109-WA0004.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-85\" class=\"wp-image-85 \" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2018\/11\/IMG-20181109-WA0004-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"242\" height=\"323\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2018\/11\/IMG-20181109-WA0004-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2018\/11\/IMG-20181109-WA0004-768x1024.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2018\/11\/IMG-20181109-WA0004-1x1.jpg 1w, https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2018\/11\/IMG-20181109-WA0004.jpg 960w\" sizes=\"(max-width: 242px) 100vw, 242px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-85\" class=\"wp-caption-text\">Die Grundsch\u00fcler beim morgendlichen Fr\u00fchst\u00fcck.<\/p><\/div>\n<p>Am meisten \u00fcberrascht hat mich die Tatsache, dass die Sch\u00fcler sich tats\u00e4chlich f\u00fcr uns interessieren und die Herzlichkeit, mit der wir nicht nur von den Lehrern, sondern vor allem von den Kindern begr\u00fc\u00dft worden sind. Auch nach zwei Monaten sind sie immer noch neugierig, stellen Fragen und die J\u00fcngeren strahlen vor Freude, wenn man ins Klassenzimmer kommt. Ich habe keine Schwierigkeiten, mit ihnen ins Gespr\u00e4ch zu kommen, trotz der Sprachbarriere. In den letzten Wochen habe ich so viele Arten und Weisen gelernt, einen Gegenstand zu umschreiben, das ich \u00fcber die M\u00f6glichkeiten meiner eigenen Sprache ganz \u00fcberrascht bin und das trotz der vielen Jahre, die ich schon Geschichten schreibe.<\/p>\n<p>Mit den \u00e4lteren Sch\u00fclern stellt die Sache sich ein wenig anders da. Obwohl ihre sprachlichen M\u00f6glichkeiten umfassender sind, scheint in den Sommerferien zwischen der 7. und 8. Klasse der Gro\u00dfteil von ihnen eine Kiefersperre verpasst zu bekommen, denn die meisten Achtkl\u00e4ssler kriegen ihren Mund nicht auf und erst jetzt merkt man allm\u00e4hlich, dass sie Zutrauen fassen und ich sage ihnen immer wieder, dass es mir als Sch\u00fclerin nicht besser ging und ich mich auch kaum traue, Russisch zu sprechen, vor lauter Angst mich zu blamieren.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt, ich bin hier endg\u00fcltig von der Meinung abgekommen, das Sch\u00fcler in anderen L\u00e4ndern auch unbedingt anders sein m\u00fcssen. Klar, sie tragen andere Kleidung und ihr Stundenplan sieht anders aus, hier gibt es eine Kantine f\u00fcr die ich in meiner eigenen Schulzeit get\u00f6tet h\u00e4tte und ja, mir ist bewusst dass sie anders sozialisiert sind als ich es war. Allein die Tatsache, dass die meisten von ihnen in den umliegenden Hochh\u00e4usern aufwachsen ist etwas, das ich mir immer noch schwer vorstellen kann.<\/p>\n<p>Aber es sind eben doch Kinder. Ich sehe meine F\u00fcnftkl\u00e4ssler an und sehe mein zehnj\u00e4hriges Ich, das \u00fcber die Bl\u00f6deleien des Klassenclowns gelacht, sich aus dem Fenster hinausgetr\u00e4umt und gerne von ihren Hobbies erz\u00e4hlt hat, noch unendlich weit weg von dem Wort \u201eErwachsen\u201c. Ich beobachte die Neuntkl\u00e4ssler und erinnere mich an das ganze Dilemma, das in einer F\u00fcnfzehnj\u00e4hrigen vorgeht, das dazu geh\u00f6ren wollen, die Unsicherheit und gleichzeitig das Gef\u00fchl, der ganzen Welt \u00fcberlegen zu sein. Die Elftkl\u00e4ssler sitzen in unserer \u00dcbungsstunde neben mir und ich beobachte sie still von der Seite, denke daran dass sie mir erz\u00e4hlt haben dass sie jetzt Entscheidungen f\u00fcr die Zukunft treffen m\u00fcssen und wei\u00df noch ganz genau wie \u00fcberfordernd das sein kann.<\/p>\n<p>Sie sind mir ganz sch\u00f6n ans Herz gewachsen und das h\u00e4tte ich nie erwartet. Manchmal m\u00f6chte ich um ihretwillen den Mund aufmachen, wenn eine Lehrerin einen Sch\u00fcler zum Beispiel nicht ausreden l\u00e4sst, weil er ihr nicht schnell genug ist, wenn eine kreative Antwort falsch genannt wird, wenn ich der Meinung bin das eine m\u00fcndliche Leistung nicht schlecht benotet werden sollte. Aber ich bin keine Lehrerin und denke immer noch, dass mir das nicht zusteht. Ehrlicherweise kommt das nicht oft vor, aber es f\u00e4llt eben doch auf und ich frage mich manchmal, ob es mir auch aufgefallen w\u00e4re, w\u00fcrde ich in Deutschland im Unterricht sitzen.<\/p>\n<div id=\"attachment_84\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2018\/11\/IMG-20181109-WA0003.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-84\" class=\"size-medium wp-image-84\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2018\/11\/IMG-20181109-WA0003-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2018\/11\/IMG-20181109-WA0003-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2018\/11\/IMG-20181109-WA0003-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2018\/11\/IMG-20181109-WA0003-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2018\/11\/IMG-20181109-WA0003-1x1.jpg 1w, https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2018\/11\/IMG-20181109-WA0003.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-84\" class=\"wp-caption-text\">Im September waren Sch\u00fcler aus Bad Bramstedt in St. Petersburg<\/p><\/div>\n<p>Was allerdings gar nicht geht und das ist meine feste Meinung, ist die Bezahlung der Lehrer. Gemessen an dem, was ich seit zwei Monaten mitbekomme, dem Aufwand, der mit diesem Job einhergeht, die Vorbereitung und Korrektur, zollt der Staat diesen Leuten nicht genug Respekt, ich finde es sogar regelrecht frech. Ein Lehrer, egal ob man ihn mag oder nicht, muss einen Haufen Zeit und Energie investieren, um die Sch\u00fcler soweit zu bekommen, dass sie am Ende ihrer Schullaufbahn einen Abschluss in der Hand halten. Dass manche Lehrer hier nebenbei auf Nachhilfestunden angewiesen sind, weil ihr Gehalt nicht ausreicht, kann man nur mit Kopfsch\u00fctteln beantworten.<\/p>\n<p>Bevor es zwecks Visum und Zwischenseminar erstmal einige Zeit Bye St. Petersburg hei\u00dft, steht noch einiges an: Kira studiert mit den F\u00fcnftkl\u00e4sslern f\u00fcr einen Gesangswettbewerb zwischen verschiedenen Schulen den Viertels Lieder ein, die Zehntkl\u00e4ssler werden im M\u00e4rz an einem Theaterwettbewerb teilnehmen und ich darf ihnen beim Vorbereiten helfen. Nicht zu vergessen, Ende des Monats sind DSD II \u2013 Pr\u00fcfungen und wir werden als Hilfskr\u00e4fte dabei sein, sortieren und tackern was das Zeug h\u00e4lt, St\u00fchle und Tische bereit stellen und freundlich dreinschauen.<\/p>\n<p>Was also hab ich gelernt? Das es ein Gl\u00fcck sein kann, sich an die eigene Schulzeit zu erinnern, trotz allem. Und das ich hoffentlich nie vergesse, wie sich das angef\u00fchlt hat, denn, Achtung Pathos, das bringt mich meinen Sch\u00fclern n\u00e4her und ich bin dankbar daf\u00fcr.<\/p>\n<p>________________________________________________________________________<\/p>\n<p><u><b>Buch der Woche<\/b><\/u><u>:<\/u> Leute, lest <b>V\u00e4ter und S\u00f6hne<\/b>. Ich bin begeistert, ich bin fasziniert, ich bin den ganzen Mittwoch dagesessen und hab es in einem Rutsch verschlungen. Die Geschichte um die Kirsanows und Basarows hat mich doch ein bisschen an mich und meine Eltern erinnert, trotz 150 Jahren Zeitunterschied. Und mal wieder daran erinnert, warum ich den Nihilismus problematisch finde.<\/p>\n<p><b><u>Serie der Woche:<\/u> How To Get Away With Murde<\/b>r ist immer noch mein Shit. Ich wei\u00df einfach nicht, ob ich Annalise lieben oder hassen soll, aber Connor und Oliver sind nach wie vor meine Babys. Und kriegen sie diesen gruseligen Philipp jetzt am Arsch oder nicht? Woher kennt Annalise Wes&#8216; Geheimnis? Fragen \u00fcber Fragen!<\/p>\n<p><b><u>Lied der Woche:<\/u><\/b> <b>Angela <\/b>von The Lumineers. Es ist diese Mischung aus Tr\u00e4nen in den Augen und durch die Gegend tanzen wollen, liebe Lumineers. Es ist genau die Mischung. Bitte h\u00f6rt nie auf damit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein ehrlicher Moment zu Beginn: Es war nicht mein prim\u00e4res Ziel, an eine DSD-Schule zu gehen. Erwachsenenbildung w\u00e4re mir viel lieber gewesen und wenn es schon eine Schule sein muss, dann aber auch bitte eine deutsche Auslandsschule. Nichtsdestotrotz habe ich zugesagt, sechs Monate in der Schule 352 zu arbeiten. Was tut man nicht alles, um [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2546,"featured_media":81,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21,578,582,48,586,574,81,575],"tags":[],"class_list":["post-57","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-arbeitmitkindern","category-bildung","category-bildungsarbeit","category-buecher","category-pad","category-sprache","category-zfa"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2546"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=57"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":90,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57\/revisions\/90"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/media\/81"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=57"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=57"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}