{"id":143,"date":"2019-02-03T09:13:02","date_gmt":"2019-02-03T08:13:02","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/?p=143"},"modified":"2019-02-03T09:13:54","modified_gmt":"2019-02-03T08:13:54","slug":"die-leningrader-blockade","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/2019\/02\/03\/die-leningrader-blockade\/","title":{"rendered":"Die Leningrader Blockade"},"content":{"rendered":"<p>Seit Stunden fahren wir schon die Stra\u00dfen entlang, die man typisch russisch nennen k\u00f6nnte, wenn man nicht dieses Wort zu meiden versucht. Schnurgerade, zwischen ganzen Baumkolonnen, deren Zweige sich unter dem Gewicht des Schnees biegen, scheinbar endlos.<!--more--><\/p>\n<p>Die Weite Russlands l\u00e4sst sich kaum erfassen, ganz besonders von mir nicht, die sich erst langsam aus Petersburg herausarbeitet. Ich hatte bisher nicht das Bed\u00fcrfnis, meine Wochenenden und Urlaubstage zu opfern, um eine russische Stadt nach der anderen zu besichtigen. Es war mir wichtiger, so viel wie m\u00f6glich von Petersburg zu sehen. Jetzt stehen noch eine Reise nach Moskau und Jekaterinburg an und das macht mich v\u00f6llig zufrieden. Russland wird mir auch in den n\u00e4chsten Jahre nicht wegrennen und ich wei\u00df bereits, das ich nicht das letzte Mal einem grimmigen Grenzbeamten gegen\u00fcber gestanden haben werde, um einen Stempel in meinen Pass gedr\u00fcckt zu bekommen. Die Liste der St\u00e4dte, Orte, die ich eines Tages besuchen werde ist sehr ausf\u00fchrlich und manchmal scheint es mir, dass mit jedem Tag eine neue hinzukommt. Meine Pl\u00e4ne sind gro\u00df und mein Leben ist noch lang, um es lakonisch auszudr\u00fccken und w\u00e4hrend ich vorhin in dem Buch <strong><i>Sowjetistan <\/i><\/strong>von Erika Fatland gelesen habe und bereits neue Reiseziele auf meiner Liste hinzugekommen sind, blicke ich nun immer wieder hinaus auf die schneebedeckten Baumfronten, die am Autofenster vorbeiziehen und meine Gedanken springen zwischen meiner Zukunft und der Vergangenheit dieses Landes, dieses einst gr\u00f6\u00dften Teils eines noch gr\u00f6\u00dferen Staatenverbundes hin und her, fliehen zur\u00fcck in meine Stadt, in dem letztes Wochenende das wichtigste, ersch\u00fctterndste und bis heute pr\u00e4gendste Ereignis ihrer Geschichte begangen wurde.<\/p>\n<div id=\"attachment_144\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2019\/02\/57d19675c461881f218b45b4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-144\" class=\"wp-image-144 \" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2019\/02\/57d19675c461881f218b45b4.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"366\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2019\/02\/57d19675c461881f218b45b4.jpg 790w, https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2019\/02\/57d19675c461881f218b45b4-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2019\/02\/57d19675c461881f218b45b4-768x432.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2019\/02\/57d19675c461881f218b45b4-2x1.jpg 2w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-144\" class=\"wp-caption-text\"><strong>Das Beerdigen der Hungeropfer stellte sich als schwierig heraus, der Boden war gefroren.<\/strong><\/p><\/div>\n<p>Es kann surreal sein, ein Ereignis wie die Leningrader Blockade in Daten zu sehen, mit einer Trockenheit mit der auch ein Firmenvorstand das Ergebnis eines Gesch\u00e4ftsjahres auf der Jahreskonferenz zusammenfassen w\u00fcrde.<\/p>\n<h3><b>Leningrader Blockade<\/b><\/h3>\n<p><b>08.09.1941 \u2013 27.01.1944<\/b><\/p>\n<p><b>872 Tage<\/b><\/p>\n<p><b>725.000 Wehrmachtssoldaten und finnische Truppen<\/b><\/p>\n<p><b>930.000 Rotarmisten<\/b><\/p>\n<p><b>2,8 Millionen Einwohner<\/b><\/p>\n<p><b>1 Millionen Tote durch Verhungern und Erfrieren<\/b><\/p>\n<p><b>16.500 Bombenopfer<\/b><\/p>\n<p><b>193 km Balkensperren <\/b><\/p>\n<p><b>635 km Stacheldraht<\/b><\/p>\n<p>Die Blockade leidet unter demselben Ph\u00e4nomen wie viele Verbrechen des Zweiten Weltkrieges: Sie sind zu gro\u00df, um vom menschlichen Verstand in all ihren Aspekten erfasst zu werden und wir leben inzwischen in einem Europa, das von den damaligen Zust\u00e4nden wohl nicht weiter entfernt sein k\u00f6nnte und ich pers\u00f6nlich habe das vor kurzem nie in Frage gestellt. An mir ziehen bunte Datschen vorbei und ich kann an nichts anders denken als das diese Welt hier noch vor f\u00fcnfundsiebzig Jahren v\u00f6llig aus den Angeln gehoben wurde, als nahezu drei Millionen Wehrmachtensoldaten sich daran machten in Russland einzufallen.<\/p>\n<p>Der Krieg begann f\u00fcr die Menschen wie er meist beginnt, schleichend. Man las eine Proklamation in der Zeitung, junge M\u00e4nner meldeten sich pflichtschuldig zum Wehrdienst. Es ging ja immerhin um M\u00fctterchen Russland. In Leningrad machte man sich kaum Sorgen, in wenigen Wochen w\u00fcrde das wahrscheinlich erledigt sein. Der normale Menschenverstand argumentierte wiederum mit Zahlen. Was k\u00f6nnen drei Millionen Invasoren in einem Land ausrichten, das \u00fcber eine Bev\u00f6lkerung von 120 Millionen Menschen verf\u00fcgt? Wie wollen diese M\u00e4nnchen ein Territorium halten, das sich \u00fcber 17 Millionen Quadratkilometer erstreckt, die angeschlossenen Sowjetstaaten nicht mitberechnet? Und doch, die Wehrmacht kam und sie marschierte nicht nur auf Moskau und die \u00d6lfelder des S\u00fcdens, sondern auch in den Norden nach Leningrad, das vormalige St. Petersburg. Dahinter lag sowohl strategische als auch ideologische Berechnung : Nicht nur war Leningrad ein Zentrum der R\u00fcstungsindustrie, sondern auch die Wiege der Oktoberrevolution und damit des verhassten Bolschewismus. Hitler wollte ein Exempel statuieren und er wollte Ressourcen sparen: Die Einwohner der Stadt h\u00e4tte man bei einer Eroberung derselben nur versorgen m\u00fcssen und das fiel durch die langen Nachschublinien schon bei der eigenen Armee schwer. Also lieber vor der Stadt halten, sie umkreisen \u2013 und dann nur noch warten.<\/p>\n<p><em><span style=\"color: #000000\">\u201e<\/span><\/em><i><em><span style=\"color: #000000\"><span style=\"font-family: Roboto, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\"><b>Ich war Zeuge einer Szene, wo auf der Stra\u00dfe einem Fuhrmann das Pferd vor Ersch\u00f6pfung zusammenbrach. Mit Beilen und Messern eilten Leute herbei, schnitten das Pferd in St\u00fccke und schleppten diese nach Hause. Wie Henker benahmen sie sich\u201c.<\/b><\/span><\/span><\/span><\/em><b> <\/b><\/i><\/p>\n<div id=\"attachment_148\" style=\"width: 527px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2019\/02\/leningrad-blockade2_201609071552_full.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-148\" class=\"wp-image-148\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2019\/02\/leningrad-blockade2_201609071552_full-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"517\" height=\"291\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2019\/02\/leningrad-blockade2_201609071552_full-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2019\/02\/leningrad-blockade2_201609071552_full-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2019\/02\/leningrad-blockade2_201609071552_full-768x432.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2019\/02\/leningrad-blockade2_201609071552_full-2x1.jpg 2w, https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2019\/02\/leningrad-blockade2_201609071552_full.jpg 1098w\" sizes=\"(max-width: 517px) 100vw, 517px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-148\" class=\"wp-caption-text\"><strong>Frauen beim Wasser holen auf dem Newski Prospekt &#8211; diese Stra\u00dfe laufe ich t\u00e4glich auf dem Weg zur Arbeit entlang. <\/strong><\/p><\/div>\n<p>St. Petersburg war und ist keine autarke Stadt. &#8217;41 hatten die Beh\u00f6rden sich denkbar schlecht auf einen Ernstfall vorbereitet, die eisernen Reserven reichten nur f\u00fcr wenige Tage, dazu kam dass viele Depots in den ersten Tagen der Belagerung von deutschen Fliegern bombardiert wurden. Wie sollte man fast 3 Millionen Menschen, davon 400.000 Kinder versorgen? Ende September begann man, Lebensmittelmarken auszugeben, zwei Monate sp\u00e4ter waren die Rationen f\u00fcr Kinder und die nichtarbeitende Bev\u00f6kerung auf 125 Gramm Brot am Tag gesunken \u2013 und die Menschen fingen an, alles zu essen was ihnen in die Finger kam: Haustiere, Ratten, Kr\u00e4hen, Leder, das Gras unter dem Schneeteppich, Tischlerleim, Kleie, Baumwolle, Bl\u00e4tter, Maschinen\u00f6l und dann schlie\u00dflich, als sich nichts anders mehr finden lie\u00df und der Wahnsinn bereits in den K\u00f6pfen regierte mehrten sich die Berichte von Frauen und M\u00e4nnern, die S\u00fclze zu verkaufen suchen, in denen sich Fingern\u00e4gel befanden. 2000 F\u00e4lle von Kannibalismus sind offiziell registriert, bis 1989 war es von Staatsseite verboten dar\u00fcber zu berichten, obwohl jeder Leningrader Bescheid wusste. Als der Winter einzog, mit bis zu Minus 40 Grad Celsius, starben die entkr\u00e4fteten Menschen wie die Fliegen, denn auch das Gas war abgestellt worden. An den W\u00e4nden der Wohnungen bildeten sich Eisblumen, auf der Stra\u00dfe brachen die Menschen einfach tot zusammen.<\/p>\n<div id=\"attachment_147\" style=\"width: 482px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2019\/02\/die-blockade-von-leningrad-3.5687786.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-147\" class=\"wp-image-147 size-full\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2019\/02\/die-blockade-von-leningrad-3.5687786.jpg\" alt=\"\" width=\"472\" height=\"266\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2019\/02\/die-blockade-von-leningrad-3.5687786.jpg 472w, https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2019\/02\/die-blockade-von-leningrad-3.5687786-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/files\/2019\/02\/die-blockade-von-leningrad-3.5687786-2x1.jpg 2w\" sizes=\"(max-width: 472px) 100vw, 472px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-147\" class=\"wp-caption-text\"><strong>Kinder geh\u00f6rten zu den ersten Opfern der Blockade, ihre Brotration lag im November 1941 bei 125 Gramm pro Tag.\u00a0<\/strong><\/p><\/div>\n<p>Und das alles soll ich begreifen k\u00f6nnen? Petersburg ist eine der sch\u00f6nsten und lebendigsten St\u00e4dte in denen ich jemals gewesen bin und seit Tagen laufe ich durch die Stra\u00dfen und versuche mir das Elend vorzustellen, das hier regiert hat, aber in meinem Kopf existiert eine Sperre, \u00fcber die ich nicht hinausgehen kann. Alles, was ich bisher gesehen, erlebt habe, meine ganzen Lebensumst\u00e4nde, machen es mir einfach nicht m\u00f6glich, nachzuvollziehen wie viel Verzweiflung und Elend ein Mensch aushalten kann. Aber mich daf\u00fcr interessieren, so viel lesen wie ich finden kann und vor allem, Geschichten h\u00f6ren, solange es noch Leute gibt, die bereit sind sie mir zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p><b>Gro\u00dfe Geschichte \u2013 kleine Geschichten<\/b><\/p>\n<p>Die Daten der Blockade, die Daten des Holocaust oder der Weltkriege machen uns klar, um was f\u00fcr einschneidende Ereignisse es sich dabei handelt, wie lassen uns den Ernst und Respekt erahnen, mit dem man sich diesen Ereignissen n\u00e4hern sollte, sie machen die M\u00fchen so vieler verst\u00e4ndlich, die sich damit auseinandersetzen und ihr Leben dem Erinnern an dieselben widmen. Aber Zahlen machen nicht begreiflich, was ein solches Ereignis f\u00fcr die Menschen bedeutet hat. Ich lerne mehr \u00fcber die Bedeutung des Feldzuges von 1812, wenn ich die Memoiren eines Soldaten lese, der seine Kameraden tot in den Schnee taumeln sah als wenn ich wei\u00df dass am 7. September 1812 die Schlacht von Borodino stattfand. Und wenn ich einer Frau zuh\u00f6ren, die die Blockade als Kind erlebt hat, dann ist das f\u00fcr mich wichtiger als zu wissen, wie viele Menschen gestorben sind \u2013 zu viele, Punkt.<\/p>\n<p>Letzte Woche hatte ich, zusammen mit Antonia und Kira und vielen anderen deutschen Freiwilligen, Praktikanten und Studenten die M\u00f6glichkeit, einen Ausflug an den Ladoga-See zu machen, \u00fcber den die \u201eStra\u00dfe des Lebens\u201c verlief und, was mich tief beeindruckt hat und mir immer noch zu schaffen macht, wir hatten ein Gespr\u00e4ch mit Blockade-\u00dcberlebenden. Davon soll mein n\u00e4chster Post handeln, denn ich habe so viele Gedanken dazu, dass ich es einfach aufschreiben und teilen muss und mein Tagebuch reicht mir im Moment nicht daf\u00fcr aus.<\/p>\n<p><u><b>Empfehlungen zum Thema Leningrader Blockade:<\/b><\/u><\/p>\n<p><b>Schostakowitschs 7. Sinfonie <\/b>\u2013 auch Leningrader Sinfonie genannt. Gr\u00f6\u00dftenteils schrieb Schostakowitsch die Sinfonie schon w\u00e4hrend der Blockade und bis heute ist sie ein Symbol f\u00fcr die Blockade und den verbissenen Widerstand gegen die Nazis.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Schostakowitsch: 7. Sinfonie  (\u00bbLeningrader\u00ab) \u2219 hr-Sinfonieorchester \u2219 Marin Alsop\" width=\"654\" height=\"368\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/_z8TZjcqYhY?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><b>Artikel:<\/b><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/zeitreise\/ns-zeit\/leningrader-blockade-100.html\">https:\/\/www.mdr.de\/zeitreise\/ns-zeit\/leningrader-blockade-100.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/75-jahre-ende-der-leningrad-blockade-der-organisierte-hungertod-von-leningrad\/23913832.html\">https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/75-jahre-ende-der-leningrad-blockade-der-organisierte-hungertod-von-leningrad\/23913832.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/bilder\/20190127323732096-leningrader-blockade-bilder\/\">https:\/\/de.sputniknews.com\/bilder\/20190127323732096-leningrader-blockade-bilder\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/83429-leningrader-blockade-wie-artikel-in-sueddeutsche-fast-diplomatische-krise\/\">https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/83429-leningrader-blockade-wie-artikel-in-sueddeutsche-fast-diplomatische-krise\/\u00a0<\/a><\/p>\n<p><b>Dokumentationen:<\/b><\/p>\n<p>https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=MNz3wi-G_Go&#038;t=31s<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"The Siege of Leningrad (1941-44)\" width=\"654\" height=\"368\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/mUIhrx--pSY?start=79&#038;feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=frYJ-oGxOvo&#038;t=968s<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Stunden fahren wir schon die Stra\u00dfen entlang, die man typisch russisch nennen k\u00f6nnte, wenn man nicht dieses Wort zu meiden versucht. Schnurgerade, zwischen ganzen Baumkolonnen, deren Zweige sich unter dem Gewicht des Schnees biegen, scheinbar endlos.<\/p>\n","protected":false},"author":2546,"featured_media":146,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21,581,585,577,70221,7],"tags":[155228,155229,581,155226,5762,105390,112597],"class_list":["post-143","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-geschichte","category-gesellschaft","category-menschen","category-mentalitaet","category-politik","tag-blockade","tag-drittes-reich","tag-geschichte","tag-petersburg","tag-russland","tag-sankt-petersburg","tag-zweiter-weltkrieg"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/143"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2546"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=143"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/143\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":151,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/143\/revisions\/151"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/media\/146"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=143"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=143"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/sarahgoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=143"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}