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Schildkrötenalarm!

An einem Sonntagmorgen um 5 Uhr 20 Uhr weckt mich eine Stimme vor dem Fenster. Noch im Halbschlaf kann ich sie mit Mühe als die unseres Nachbars Joe identifizieren. Aber nur eins der Worte dringt tiefer in mein Bewusstsein. Turtle? Schildkrötenalarm!

Ich falle fast aus dem Bett, als ich das Moskitonetz vergesse, welches fest unter meiner Matratze gestopft ist. Schnell greife ich mir ein T-Shirt und stehe wenige Sekunden später zusammen mit Annika und Lukas vor der Haustür, wo wir gemeinsam auf den Pickup der Wildlife Division warten. Joe erklärt uns, dass eine Lederschildkröte in dieser Nacht nach der Eiablage die Orientierung verloren hat und nicht zurück ins Meer gekrabbelt ist. Die Fischer Kommune in Totope hat eben gerade angerufen, damit wir das riesige Tier wieder in den Ozean ziehen.

Als wir uns mit dem Pickup dem Dorf nähren, kann ich die Schildkröte schon von weitem sehen. Sie ist schwarz, riesig und sieht mit ihrem ledrigen Panzer aus wie ein Dinosaurier aus einem anderen Zeitalter. Doch als ich bei der Schildkröte ankomme, wird allerdings klar, dass sie definitiv ein Meereslebewesen ist. Die flügelartigen Brustflossen und der abgeflachte, stromlinienförmige Panzer sind super zum schwimmen im offenen Ozean, aber hier am Strand wirkt sie ehr schwerfällig und fehl am Platz. Die Schildkröte macht auf mich keinen versteckten Eindruck, sondern sie ist total erschöpft von einer Nacht in der ist sie ihren 500 kg schweren Körper in die falsche Richtung gehievt hat. Es sieht sogar so aus als würde sie durch ihre schweren Lieder weinen, aber das ist nur das überschüssige Salz, welches durch die Salzdrüsen an ihren Augen ausgeschieden wird. Auch ist der schuppige Kopf etwas verletzt und Blut klebt an ihrer Schnauze.

            
Einige der Fischer haben schon ohne uns angefangen und die Schildkröte ein gutes Stück den Strand hinauf geschoben, aber bis zum Spülsaum fehlen noch einige hundert Meter. Wir schlingen ihr ein dickes Seil um den Panzer und Vorderflossen und gemeinsam mit zehn Mann gelingt es uns das fast 2 m lange Tier Stück für Stück wieder zum Wasser zu ziehen. Kurz vorher befreienden die Schildkröte wieder, damit sie die letzten Meter zum Meer alleine zurücklegen kann. Zunächst ist sie einige Minuten etwas benommen, doch als wir sie mit Wasser bespritzen, sie anfeuern und schließlich die Wellen ihren Panzer umspülen, kommt wieder Leben in das Tier.

Mit kräftigen Flossenschlägen wuchtet sie sich ins Wasser und verschwindet in der Brandung. Einige Male erhasche ich noch einen Blick auf den immer kleiner werden den Panzer und den Kopf beim Atem holen. Dann ist sie verschwunden. Abgetaucht auf einer Reise durch die Weltmeere. Es wird vermutet, dass sie sich dabei an Geruchsstoffen, Magnetfeldern oder am Salzgehalt des Wassers orientieren. Frühestens in einem Jahr wird sie wieder an Land zurückkehren, um ihre Eier abzulegen. An diesem Strand, wo sie selbst einst geschlüpft ist.

            
Den Rest des Tages kann ich mit Strahlen gar nicht mehr aufhören. Das war meine erste Begegnung mit einer ausgewachsenen Meeresschildkröte! Da sind meine Begeisterung in Aufregung sehr wohl begründet. Hier an der westafrikanischen Küste legen gleich mehrere der 7 Meeresschildkröten Arten ihre Eier ab. Besonders die drei Spezies der Leatherback turtle (Lederschildkröte), Oliver Ridley turtle(Bastardschildkröte) und Green Pacific Turtle (Suppenschildkröte/ Grüne Meeresschildkröte) sind an den Stränden bei Ada Foah verbreitet und seit ich von dem Freiwilligendienst an der Küste Ghanas habe, habe ich auf meine erste Schildkröten Begegnung hin gefiebert.

Die Schildkröten Saison geht hier ungefähr von Oktober bis Februar und schon seit unserer Ankunft haben wir ein wöchentliches Schildkröten-Monitoring durchgeführt. Am Strand wird dabei nach Flossenabdrücken im Sand, den Nestern und auch den Toten Schildkröten Ausschau gehalten. Manchmal ist es aber auch sehr traurig nur leere Panzer im Müll zu finden. Zudem verirren sich nicht nur die ausgewachsenen Meeresschildkröten bei der Eiablage, sondern auch die Kleinen nach dem Schlüpfen. Das Ausschlüpfen und Eierlegen geschieht meist nachts, da es dann schwieriger für Fressfeinde ( Vögel, streunende Hunde und Raubfische) ist, die Jungen zu fangen oder die frischen Eier zu fressen. Meeresschildkröten orientieren sich nach der Helligkeit. Der Strand und das Wasser schimmern in der Nacht. Und obwohl die Nester 20 bis 30 m weit entfernt vom Meer liegen, krabbeln sie oft von anderen Lichtquellen (Taschenlampen, Häuser, Straßenbeleuchtung) gestört in die falsche Richtung. Dort werden die erst 20g schweren Jungtiere auf ihrem Weg ins Landesinnere von freilaufenden Hunden gefressen. Dann finden wir nur noch geplünderte Nester und Schildkrötenspuren überlagert von Pfotenabdrücken.

            
Die Schildkröten legen je nach Gattung zwischen 50 und 160 Eiern, da ist eine hohe Sterblichkeitsrate bei den Jungtieren gibt. Von rund 1000 Schildkröten kommt nur eine im Erwachsenenalter zurück, um ihre Eier abzulegen. Trotzdem sind stark beleuchtete Küsten, veränderte Jahreszeiten und freilaufende Hunde keine natürlichen Todesursachen und dezimieren die Anzahl der stark gefährdeten Tiere immer weiter. Zudem verfangen sich die Schildkröten vor der Küste in den Netzen der Fischtrawler und Fischerkanus, wo sie sich verletzen oder ertrinken können. Auch Meeresmüll ist ein großes Problem. Die Haupt-Nahrungsquelle sind Quallen und Algen. Werden diese mit Plastiktüten verwechselt, ersticken die Tiere oder sterben an überfüllten Müllmägen und einem verstopften Verdauungstrakt.

Auch wenn wir manchmal kaum Spuren oder nur tote Schildkröten finden, gehört dieses Turtle Monitoring mit Abstand zu meinen liebsten Aufgaben hier im Biosphärenreservat. Gemeinsam mit meinem Kollegen Turtle Joe jagen wir auf einem Quad die Küste entlang und halten bei jedem Anzeichen von Schildkröte inne, um es zu begutachten und zu dokumentieren. Allein die Fahrt ist ein Abenteuer für sich und entspricht meiner Vorstellung von Galopp im Zeitraffer. Zudem habe ich mit der Zeit einiges über die Schildkröten und ihre Gewohnheiten gelernt.

Leatherback Turtle
Bei der Lederschildkröte ist der ursprüngliche Knochen- und Hornpanzer zurückgebildet. Übrig- geblieben ist eine dicke, lederartige Haut, in die mosaikartig kleine Knochenplatten eingesetzt sind. Rein zoologisch gesehenen gehört sie gar nicht zu den Meeresschildkröten (Cheloniidae).

 

Schilde: Rückenpanzer lederartig und ohne Hornpanzer
• Länge: 120-210cm Panzerlänge (größte Meeresschildkröte)
• Gewicht: 500-700kg
• Farbe: Schwarz bis dunkelblau, manchmal weiße oder rosa Flecken
• Nahrung: vor allem Quallen, Tintenfische
• Die Lederschildkröte ist eine sehr gute Taucherin (bis 1500m)
• Sie kann die Körpertemperatur über derjenigen des Wassers halten. Sie toleriert dadurch verschiedene Temperaturen. Vor 50 Jahren wurde sogar eine in der Ostsee gefunden.
• Verbreitung: weltweit. Stark ausgeprägtes Wanderungsverhalten (bis zu 5000km)
• Lebensraum: Hochsee
• Eiablage:50-100 Eier; 55-56 Tage Brutdauer
• Spuren: parallele Flossenabdrücke im Sand

 

 

 

Olive Ridley Turtle

Die Spuren der Pazifischen Bastardschildkröte oder Olive ridley turtle habe ich hier am häufigsten gesehen. Sie ist die kleinste Meeresschildkröte.


• Schilde: Fast runder, herzförmiger Panzer

• Länge: 50-75cm Panzerlänge (kleinste Meeresschildkröte)

• Gewicht: Etwa 50 kg schwer

• Farbe: Grün, braun

• Nahrung: Krabben, Weichtiere, Quallen, Garnelen

• Verbreitung: tropische Regionen des Pazifiks, Atlantik und Indischen Ozeans

• Lebensraum: Oberflächenbereiche küstennahe Gewässer

• Eiablage: 80-160 Eier; 45-60 Tage Brutdauer

• Spuren: versetzte Flossenabdrücke im Sand

 

 

Green Pacific Turtle
Die Grüne Meeresschildkröte oder auch Suppenschildkröte ist nicht nur grün, sondern auch schwarzbraun bis gelblichgrün gefärbt. „grüne Schildkröte“ heißt sie nur wegen ihrem grünlichen Fett.

• Schilde: ovaler Schildpanzer

• Länge: 80-120cm Panzerlänge

• Gewicht: 130-200 kg schwer

• Farbe: Braun-grüner Panzer

• Nahrung: Seegras, Algen, Mangrovensprösslinge.

• Verbreitung: Mittelmeer, Atlantik, Golf von Mexico, Argentinische Küste, Indopazifik

• Lebensraum: Bevorzugt Küstengewässer.

• Eiablage: 100 Eier, 40-50 Tage Brutdauer

• Spuren: abwechselnde Flossenabdrücke mit Kielspur in der Mitte

 

 

 

Obwohl wir hier ein regelmäßiges Monitoring durchführen und wir auch schon zweimal mit Touristen auf einem Turtle Night Walk am Strand nach nistenden Schildkröten gesucht haben, habe ich bis zu unserem Zwischenseminar in Cape3points keine lebende Schildkröte gesehen. Auch dort am Kap legen die Schildkröten ihre Eier ab und die Öko-lodge in der wir übernachtet haben, hat ein Projekt gestartet, um die Schildkröten Eier in ihrer Buch zu retten und Überlebensrate der schlüpfen Schildkröten zu steigern. Da in dieser Region nicht nur Hunde, sondern auch Menschen Schildkröten und Schildkröten Eier essen, haben die Mitarbeiter begonnen die Nester auszugraben und den anliegenden Kommunen ab zu kaufen. Anschließend werden die Eier in einer Hatchery vergraben (ein übernetzter Käfig mit Sand) um sie geschützt ausbrüten und schlüpfen zu lassen.
So war ich auf unserem Seminar jeden Morgen bei Sonnenaufgang an der Hatchery, um zu sehen wie die frisch geschlüpften Olive Schildkröten in den Ozean entlassen wurden. Da Schildkröten aus einem Nest nicht alle auf einmal, sondern in einer Zeitspanne von bis zu 7 Tagen schlüpfen, sind fast jeden Morgen handtellergroße Schildkröten in den Ozean gekrabbelt. Frischgeschlüpfte Jungtiere schwimmen so weit wie möglich ins offene Meer. Bis zu 72 Stunden rudern sie pausenlos, um dann schwimmende Seegraswiesen zu erreichen. In diesem nährstoffreichem Wasser treiben sie je nach Art 5 bis 20 Jahre bis sie stark genug für längere Distanzen sind. Dann kehren sie in Küstennähe zurück wo sie mit 30 bis 50 Jahren ausgewachsen sind.

Auch bei uns in Ada Foah gibt es eine Hatchery, aber wir haben nicht die Kapazitäten alle Eier auf dem kilometerlangen Strandabschnitt zu suchen, aus zu buddeln oder sie sogar den Kommunen abzukaufen. Zudem haben mir die Mitarbeiter erklärt, dass die wohl gemeinten Versuche auf unserem Seminar keine nachhaltige Lösung des Problems sind. Sobald wir anfangen würden die Eier einzusammeln oder zu kaufen, wird es immer Menschen geben, die ihren eigenen Profit daraus ziehen. Auch wenn die Kommunen hier keine Schildkröten essen und sie sogar als Totemtier in einigen Dörfern gilt, würden einige Menschen die Eier in Eigeninitiative ausbuddeln, um sie zu verkaufen und dabei wohlmöglich die Eier zerstören. Nur wenige Stunden in der Sonne ohne warme, feuchte Erde oder zu viel Bewegung sorgen dafür, dass die Schildkröten Embryos absterben. In Cape3points wurden in der Vergangenheit sogar Schildkröten aufgeschnitten, um an die Eier zu gelangen.

            
Dies ist der Grund, warum die Wildlife Division soweit wie möglich vermeidet Nester zu entfernen und in die Hatchery umzusiedeln. Trotzdem ist es in einigen Fällen notwendig. Wenn Kommunen mit gefundenen Eiern zu uns kommen oder wir auf dem Monitoring ein Nest zu nah am Spülsaum entdecken, werden die Eier in die Hatchery umgesiedelt.

Do it yourself- how to bury turtle eggs:
Finden wir so ein Nest, welches bei Flut weggespült werden würde, müssen wir zunächst einmal die Eier suchen. Dabei wird mit einem langen Stock der Nistplatz auf nachgiebige stellen im Sand getestet. Da die Schildkröten das Nest und Umgebung mit lockerem Sand tarnen, kann es schon mal bis zu 20 Minuten dauern, bis das Nest gefunden ist. Dann wird der trockene Sand mit den Händen weg geschaufelt und ein gleichmäßiger Trichter ausgehoben. Anschließen müssen die Tischtennisball ähnlichen Eier vorsichtig in einen Eimer gesammelt werden (Nicht zu doll schütteln!!!) und mit etwas Sand bedeckt werden.

           
In der Hatchery wird dann Meeresschildkröte gespielt. Der trockene Sand muss wieder mit den Flossen… äh Händen entfernt werden, damit keine Steine oder scharfkantigen Muschelschalen mit den weichen Eierschalen in Berührung kommen. Anschließend wird eine birnenförmige Eikammer ausgehoben. Die Tiefe reicht von 40 cm der Olive turtle bis 1 m der Leatherback Schildkröte. Die Armen müssen das mit ihren ruderförmigen Hinterflossen machen und benötigen für den ganzen Prozess der Eiablage bis zu 8 Stunden. Anschließend werden die Eier hineingelegt und gezählt. Normalerweise legen Olive Ridley Schildkröten ca.120 Eier in einem Nest, Green Pacific Turtles bis zu 100, und Leatherback Schildkröten bis zu 65 Eier. Dann muss alles wieder schön mit nassem Sand bedeckt und sehr fest geklopft werden. Schildkröten benutzen hierzu ihr eigenes Gewicht und werfen sich von rechts nach links. Das letzte Nest durfte ich selber vergraben und habe dabei stilecht den Sand mit dem Bauch fest gepresst. Am Schluss wird über das Nest ein Korb ohne Boden gestülpt, damit die frisch geschlüpften Schildkröten nicht auf eigene Faust durch die Hatchery krabbeln. Bis zum Schlüpfen dauert es etwa 50 Tage. Die Sonne brütet die Eier aus und je nach Temperatur schlüpfen mehr Männchen oder Weibchen. Die Mädchen haben es lieber kuschelig warm. Bitte über 29,9 Grad Celsius!

Derzeit haben wir drei Nester in der Hatchery. Jeweils 102 Eier und 115 Eier einer Olive Turtle, und 65 der Leatherback Schildkröte.
Doch auch in der Hatchery läuft manchmal einiges falsch. Bei einem der Nester gab es ein Loch im Korb. An dem Tag wurde die Hatchery zu spät kontrolliert und 35 der Baby Schildkröten haben sich im Netz der Umzäunung verheddert und sind qualvoll gestorben. Auch Schlüpfen aus einem künstlichen Nest oft weniger als aus einem natürlichen. Eine Kollegin meint, dass es selten über 70% schaffen würden. Die Schildkrötenmütter können es dann eben doch besser als wir!

Letzte Woche war nach 51 Tagen Brutdauer eines der Nester am schlüpfen. Ich konnte dabei sein als sich die Kleinen mit geschlossenen Augen aus dem Sand gekämpft haben und anschließend in den Atlantischen Ozean gekrabbelt sind.

            

Und obwohl ich die Meeresschildkröten jetzt schon aus nächster Nähe habe kennenlernen dürfen, lässt meine Faszination nicht nach. Diese Tiere können fast 100 Jahre alt werden, sie können mehrere tausend Kilometer zurücklegen und durchschwimmen seit 100 Millionen Jahren nahezu unverändert unsere Ozeanen .

Sie haben weitere 100 Millionen Jahre verdient.

Leben in der Biosphäre 2.0

„Die Biosphäre [bioˈsfɛːrə] bezeichnet die Gesamtheit aller Räume eines Himmelskörpers, in denen Lebewesen vorkommen“(Wikipedia)

Am 6. Dezember war nicht nur Nikolaus, sondern auch Halbzeit in meiner Biospäre mitten im Ghanaversum. Die Hälfte der Tage ist nun herum und obwohl die letzten Wochen nur so an mir vorbeigerauscht sind, kommt mir unsere Ankunft vor, wie ein Ereignis vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis.
All die Alltagsherausforderungen, wie der erste Arbeitstag, die erste Nacht unter dem Moskitonetz oder das erste mal Stromausfall, sind schon wieder von vielen neuen Eindrücken überlagert und es gibt noch so viel mehr zu lernen und zu entdecken. Pünktlich zur Halbzeit war auch der zweite Report für die UNESCO in Ghana fällig, indem ich die Arbeit der letzten zwei Monate zusammengefasst habe:

 

Report on the Voluntary service in Sogor Ramsar Site No.2
by Ronja Trübger (16/10/19-16/12/19)

Talks and activities at work

Planting trees: We loaded up the Pick with Mangrove seedlings and planted them in the lagoon together with the community from Tobloku. Furthermore, we planted fast growing trees next to the village, so that the communities can use them for firewood instead of the mangroves.

Raising mangrove seedlings: The Wildlife Commission continued to slice water sachets and filled 19.680 of them with soil for planting seedlings (Acacia mangium). We collected ripe seeds in the wetlands and peeled them before planting. Afterwards we planted 17.000 mangrove seedlings in plastic sachets. Furthermore we took care of the one year mangrove seedlings by watering them. We cleaned the area from litter and removed old leaves, sticks and weed.

           
Turtle monitoring: I took part in the weekly beach patrol at a beach quad, in which we counted and documented the turtle tracks and the death individuals of three different marine turtles (olive ridley sea turtle, leatherback sea turtle, pacific green sea turtle). I saw many tracks of adult turtles, tracks of hatched baby turtles, intact nests and destroyed nests by wild dogs.

           

Turtle Hatchery: Whenever we saw a nest of a turtle, which was too close to the sea so that the survival of the eggs was in danger, the Wildlife Division removed them and brought them to the Hatchery. There we had already buried two nests of an olive ridley turtle (102 eggs; 98 eggs) and one nest of a leatherback turtle (65 eggs). When it’s time for them to hatch, we will release them into the sea.

Turtle rescue: Because of light irritation from human settlement or unspecified wind directions, the nesting marine Turtles sometimes lose their orientation and after their egg deposition they creep in the wrong direction. When the community members find them in the morning they call the wildlife division to rescue the turtles. During the last weeks I helped to pull tree leatherback marine turtles back into the ocean.

River cleaning: Every Thursday the river bank next to the office is cleaned by the forestry commission together with the community Obane downstream. All Trees, reeds and algae at the riverside are cut down and removed to improve the river flow into the Songor lagoon, which is too dry and salty because of the salt extraction.


Ecotourism services: I took part in the turtle night walk two times. We searched for nesting Turtles and tracks together with the tourists. Additionally, we cruised with a boat on the Volta river, to show estuary and creeks and explain our work with mangroves and wildlife.

Education: Sometimes on Fridays, we went to the associated schools of the Biosphere reserve for an education program. The wildlife division taught the students in nature protection, environmental conservation and human rights. Therefor we prepared a short theatre scene about littering and the correct waste management. In Addition to this we started with the education programme in the community meetings to give the residents the possibility to inform themselves and ask questions.

Seminar: I went to the UNESCO seminar in Cape3points in November to talk about problems, challenges and future plans in our hosting site.

Meetings with the Community: I took part in a meeting with the Legon university of Ghana, the EPA (Environmental Protection Agency) and the FAO (Food and Agriculture Organisation of the united nations). It was for a research project about sustainable ways of using resources in the Songor Biosphere Reserve considering the climate change. Therefor the we visited the community in Obane and Tobloku to interview them about their use of resources and which environmental challenges and changes in nature processes they realised in the last few years.

Meetings at the Schools: We went to the associated schools to talk with the headmaster, teachers and prefects about their environmental education programmes in the past and their plans for the future. Afterwards we pointed out the environmental challenges they realised in the schools. We already informed them about the art competition the Wildlife Division is going to organise next term. The participants can show their own ideas and wishes for nature protection in a creative way.

Private

After the first half of our voluntary service, I feel comfortable in Ada Foah and with my daily life. In November Annika, the volunteer from the Bia Biosphere reserve, switched her hosting site to our place. Now we are three volunteers in Ada Foah and I enjoy living and working with the others.
During the last months we got to know our neighbours, neighbour kids and colleagues intimately. I am now familiar with many habits, the local food, celebrations, Dangme songs and the language in Ada. Especially at the Hogbatschotscho-Festival in Anloga I learned much about the traditions and history of the Eve people. Furthermore, I continued my Dangme lessons two times a week.
In my free time I enjoy meeting friends, going to the beach and playing badminton or doing handcrafts with our neighbours‘ children. So far I travelled to the Shai Hills national park and the Kakum National Park to explore the wildlife and landscape of a rainforest and a coastal savannah. Together with the other volunteers I went to Lomé (Togo) to renew my Ghanaian Visa and we visited the slave castles in Cape coast and Elmina on the way to the UNESCO seminar in Cape3points.

Challenges

Because the Park manager changes in December, Mr. Agyeman Dickson, the current park manager, was only a few times at the office in Ada. Therefore, the Wildlife Division was working mostly self-sufficient and sometimes there were internal communication problems and several misunderstandings between all employees.
I also had another disagreement about the tree planting, because the seedlings are still planted together with the plastic sachet. I tried to point out other planting methods without sachets, but the Wildlife Division refused to try them and forbade me to continue. They will continue to plant plastic sachets.
Moreover I am often confronted with contradictions: In the schools the Wildlife Division teach the kids not to burn their plastic litter, but often there is no recycling alternative and not even a waste disposal. Even the Wildlife Division is burning the rubbish in a sinkhole next to the office.
For me as a female volunteer it is often hard to accept that women are still discriminated and deprived in some ways. So for me it’s sometimes mores difficult to give my opinion and I feel excluded. For example I’m not allowed to do appointments with the teachers or headmasters about our projects considering the art competition though I’ve got some experience in working with youth groups and painting. Only the other volunteer, Lukas – as a man, is accepted for these assignments. Often he is the only volunteer, who is going to be informed about changings in working tasks or organization. This bias not only against me but against all females is more than annoying.

 

 

Zudem waren wir am Wochenende vor Nikolaus nochmals in Accra. Lukas steht im Kontakt mit einer Frau, die in einem Öko-schools Projekt arbeitet. So sind wir an dem Donnerstag zu „Thursdays for future“ nach Accra gefahren und haben gemeinsam mit ihr, ihren Kollegen, Lehrern und Grundschülern demonstriert. Viele Menschen, die ich hier in Ghana gefragt habe, haben zwar noch nie von Fridays for future gehört, aber die Kinder haben das den Parolen nach zu urteilen nicht zum ersten mal gemacht. „What do you want? – Clima justice!“
Und saubere Meere bitte! Aber auch an der Plastikfront hat sich was getan. Am letzten Wochenende waren Annika und ich bei einem Beachcleanup! Organisiert wurde die Aufräumaktion vom Dreamland Hostel auf der anderen Seite der Straße im Rahmen einer Plastikkampagne. Leider waren wir nur zu fünft und konnten auf Grund der Massen an Müll und Seetang nur einen kurzen Strandabschnitt mit Haken säubern. Trotzdem soll die Müllsammlung von nun an regelmäßig statt finden und die Anwohner eingeladen werden. Es bleibt also spannend!

           

Advent, Advent… die Sonne brennt. Ja, wenn ich hier bei 35° Celsius Sonnenschein Mangroven pflanze oder in T-Shirt am Strand laufen gehe, fällt es einem einfach schwer an Schneemänner und Weihnachtsmärkte zu denken. Weihnachten wird hier in Ada Foah kaum gefeiert, oder zumindest in anderen Dimensionen zelebriert, als ich es aus Deutschland gewohnt bin. Statt Tannenbäumen und Wintermützen gibt es hier Palmen und Flip-Flops.
Trotzdem fällt es mir schwer die Vorweihnachtszeit so ganz ausfallen zu lassen. Deshalb haben wir jetzt einen Adventskranz aus Muscheln und am WG-Adventskalender hängt von zermatschen Überraschungseiern bis hin zu Meeresmüll so ziemlich alles mögliche.
Auch die Nachbarskinder habe ich mit meiner selbst aufgezwungen Weihnachtsstimmung anstecken können. Dieses Wochenende sind sie schon zum zweiten mal vorbeigekommen, um Glitzersterne zu basteln und Weihnachtsbriefe für ihre Familien zu schreiben.

Gestern habe ich dann noch den letzten Punkt auf der Liste abgehakt, und im Office selbstgebackene Plätzchen und Zimtschnecken verteilt.
Die Weihnachtsbäckerei ist dieses Jahr auf Grund von mangelnden Zutaten und Küchenutensilien (wie beispielsweise gesalzener Margarine statt Butter, dafür aber ohne Waage, Backpapier oder Ofen) etwas anders verlaufen als sonst. Trotz der motivierenden Unterstützung von Rolf Zuckowski war es echt Knochenarbeit den zähen Teig auf dem Tisch zu verteilen und abschließend wurden die Plätzchen auf niedrigster Stufe in dem lauwarm Backofen unserer Nachbarin geröstet.

Gestern im Office war es bei die Dose dann trotzdem nach wenigen Minuten leer. Auch wenn es nicht so richtig typisch gefeiert wird, schmecken tut Weihnachten auf jeden Fall auch im Ghana.

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Reisefieber

Was ich bisher weitestgehend verschwiegen habe, sind meine kleinen und großen Expeditionen in das für mich unbekannte, unerforschte, neue Ghana.
Deshalb folgt nun ein sehr fotolastiger Beitrag der Kategorie Reisebericht, denn Bilder erzählen manchmal die besten Geschichten.

Unerträglich stickige Luft erschwert das Atmen. Schweiß tropft mir in die Augen und das T-Shirt klebt am Rücken. Meine Beine sind eingeschlafen, aber ich kann sie nicht bewegen, weil sie zwischen Gepäckkisten und meiner Reisetasche eingeklemmt sind. Ich habe Durst, kann aber nicht trinken, weil ich dringend auf die Toilette muss. Bei jedem Schlagloch schmerzt mein mein A****…
Reisen in Ghana war bis jetzt immer ein eher zeitaufwendiges und anstrengendes Unterfangen. Die Trotrofahrten sind verbunden mit Hitze, Stau, umsteigen, warten, Verkehrschaos in Städten und Schlaglöcher-Rodeo in den Dörfern.

Aber trotzdem lohnt es sich. Aus den schmierigen Trotroscheiben kann man so einiges beobachten und wenn man schnell genug ist, auch seine Einkäufe machen. Sobald eine Ampel auf rot schaltet, werden Bananenchips, Fried Yam, Socken, Deo, Kopfhörer, Brotlaibe und gegrillter Fisch auf Köpfen durch die wartenden Autos getragen. Aber schon einen Augenblick später wechselt die Ampel auf grün und die Verkäufer rennen dem Wechselgeld hinterher. Weiter geht’s!

Auch für neue Bekanntschaften bieten lange Trotrofahrten eine gute Grundvoraussetzung. In der gähnende Langeweile eines Staus sind Gespräche aller Art eine willkommene Abwechslung. Auf meiner mit Abstand anstrengendsten Fahrt letztes Wochenende ( fünfeinhalb Stunden für 62 km) hatte ich Beistand von einer angehenden Krankenschwester mit großem Interesse an Biologie. Gemeinsam haben wir uns durch die Leckereien der Straßenverkäufer gefuttert und sind später aneinander gelehnt eingeschlafen. Ja, ich habe gelernt wie all die anderen wenn es unerträglich wird abzuschalten und mich der bloßen Existenz hinzugeben. Am besten döst es sich mit der Stirn auf dem Vordersitz. Wenn er gepolstert ist, tun die Schlaglöcher auch nicht so weh.

 

Meine erste Reise begann genau einen Monat nach unserer Ankunft. Ziel war Kumasi, die Hauptstadt der Ashanti. Sie ist mit zwei Millionen Einwohnern nicht nur die zweitgrößte Stadt des Landes, sondern auch Hauptstadt des Ashanti Königs. Von allen ghanaischen Königen ist er der mächtigste und hat sogar Einfluss auf die ghanaische Regierung. Ich war mit den anderen Ghana-Freiwilligen dann auch gleich bei ihm zu Hause und habe ihn im Manhyia Palace besucht (okay im Museum neben seinem Palast). Dort konnten wir unter anderem den ersten Ventilator und Kühlschrank des Reiches bestaunen. Die sind natürlich ohne Reparatur immer noch funktionsfähig.
Aber nicht nur die Elektronik ist im Königshaus etwas Besonderes, denn Stuhl ist nicht gleich Stuhl. Uns wurde die Bedeutung des goldenen Stuhls erklärt, der nicht nur heilig, sondern auch das Symbol für die Einheit des Reiches ist. Auf dem Rückweg zum Hostel haben wir dann vergebens versucht auf dem 14 Fußballfelder großen Zentralmarkt die Stoffabteilung zu finden. Es war ein schier endloses Gewusel und an jeder Ecke hat es je nach Warenangebot anders gerochen. Als wir schließlich doch ein paar Stände mit Stoff gefunden haben, war ich von der Auswahl restlos überfordert.

               

Die darauffolgenden Tage haben wir am Ufer des größten natürlichen Sees in Ghana verbracht, um die zwei Freiwilligen am Lake Bosomtwe zu besuchen. Der See ist ein ehemaliger Meteoritenkrater, entstanden von vor rund 1,5 Millionen Jahren. An einigen Stellen ist er deshalb bis zu 70 m tief und umgeben von dicht bewaldeten Bergen, fühlt man sich wie in einer überdimensionalen Schüssel.

              

Während unseres Aufenthaltes waren wir im Bilharziosefreien See baden, haben den Sternenhimmel und tropische Gewitter bewundert, sind auf den Kraterrand geklettert, durch Kakaoplantagen gestreift und abends wurde auf Nachfrage im Dorf für uns gekocht. Es gab Reis mit Nudeln und Eiern in Tomatensoße im Dunkeln aus einer großen Plastikschale für alle. Und natürlich alles mit den Händen. Selten hat essen so viel Spaß gemacht!

Die nächste große Reise war die zu unserem Zwischenseminar am Cape three points. Auf dem Hinweg haben wir einen Stopp in den Küstenstädten Cape Coast und Elmina gemacht, um die Sklavenburgen zu besichtigen. Cape Coast Castle ist eine weiße, mächtige Burg in einer türkisblauen Bucht, die einst zu den größten Sklavenumschlagplätzen der Welt gehört hat. Bis 1876 war Cape Coast Hauptstadt der Kolonie Goldküste.

               
Wie kann etwas so schönes nur so schrecklich sein?

Marktplatz, Gefängnis und Lagerstätte in einem. Wir haben die Verliese gesehen, in die 2000 Gefangene zur Zeit in einem Raum von 100 Quadratmetern gesperrt wurden. Bis zu drei Monate haben sie dort ohne Kleidung, Licht oder Toilette verbracht. Die Führung ging durch die Todeszellen, vorbei an den Räumen für die Vergewaltigung von Frauen bis hin zur „door of no return“ , von wo aus die Sklaven aneinander gefesselt auf die Schiffe verladen wurden.

Auch Elmina hat eine Burg. São Jorge da Mina thront malerisch in der Edina Bay, umgeben von bunten Fischerbooten. Auf einem langen Strandspaziergang mit Baden in der Brandung ich mich gefühlt, wie auf die Seiten eines Reisekatalog gedruckt. Vielleicht ist es so schön, weil es so schrecklich ist. Weil Geschichte lebendig ist und uns berührt.

            

Am Cape three points waren wir am Nabel der Welt. Der südlichste Punkt Ghanas hat tatsächlich drei Spitzen, wovon die längste mit Leuchtturm gleichzeitig den letzten Punkt auf dem Land vor 0 Grad der geographischen Länge und Breite markiert.

Trotzdem habe ich mich nicht wieder Mittelpunkt, sondern vielmehr wie der Rand der Welt gefühlt. Die Öko-lodge „escape3points“ versucht sich durch ökologischen Eigenanbau in den großen, angrenzenden Gärten weitestgehend unabhängig zu machen und ist nur durch eine einstündige Trotro-Kletterpartie durch Kautschukplantagen zu erreichen. Das letzte Stück mussten wir zu Fuß bewältigen.

               

Aber für mich wurde der Ort zum Meeresbiologie-Paradies. Neben dem Seminar hatten wir Zeit in der Bucht mit wenig Strömung zu schwimmen und zu bodyboarden. Dort habe ich in einem natürlichen Pool aus Felsen beim Tauchen einen Kraken, Seeigel und Unterwassernacktschnecken entdeckt. Und morgens habe ich in der Hatchery am Strand meine ersten Olive Ridley Turtle Meeresschildkröten schlüpfen sehen.

              
An einem Tag sind wir durch Felsen, Palmen und Mangroven zur einzig deutsche Sklavenburg Großfriedrichsburg gewandet, die 1683 von den Preußen errichtet wurde. Viel zu schnell war die Zeit mit den netten Menschen, den Lagerfeuern und Sternennächten zu Ende und wir haben uns auf die Weiterreise gemacht.

Diesmal waren wir auf dem Rückweg im tropischen Regenwald. Der Kakum-Nationalpark beherbergt viele vom Aussterben bedrohte Tiere, wie Waldelefanten, Wasserbüffel und Bongos, die wir leider aufgrund ihrer Seltenheit und der Touristenmassen nicht gesehen haben. Der Schutz der Natur ist auch mit Grund dafür, dass nur ein sehr kleiner Teil des Parks für Besucher zugänglich ist. Deshalb war es uns nicht möglich, weiter in das Innere des Parks vorzudringen. Stattdessen haben wir uns auf den Canopy Walkway gewagt. Das ist eine Hängebrücke zwischen den Urwaldriesen, auf der man eine spektakuläre Sicht auf das dichte Blätterdach hat.

              

Anschließend haben wir für unser ganz spezielles Vorhaben auf die Dunkelheit gewartet. Und als die Touristenströme versiegt sind, das Restaurant und die Souvenirs Shops ihre Türen geschlossen haben und sogar der überdimensionale Fernseher mit dem Fußball Programm ausgeschaltet wurde, hat uns unser Guide für die Übernachtung abgeholt. Wir haben eine Nacht in einem Baumhaus mitten im Regenwald geschlafen!

Auf unserer kleinen Nachtsafari sind wir mit Taschenlampen durch das Unterholz gestreift und haben Flughörnchen, Mahagonibäume, Lilianen, Bromelien, Würgefeigen… gesehen. Unser Guide war Botaniker und hat fast zu jedem Baum eine Geschichte gekannt (auch die, wie der Elefant einen kleinen Hintern bekommen hat) Beim Einschlafen  war es ohrenbetäubend laut und neben einer Million Insekten habe ich die Affen und Baumratten schreien gehört.

Mein letzter Ausflug am Nikolaus (hier farmers day) hat mich in die Shai Hills geführt. Diesmal bin ich auf eigene Faust in den Nationalpark über Accra gefahren. Ich hätte zwar auf die oben erwähnte, abenteuerliche Anreise verzichten können, aber es ist alles gut verlaufen und ich habe trotz später Stunde noch Mitarbeiter gefunden, die mir das Guesthouse aufgeschlossen haben. Am nächsten Tag habe ich auf einer Wanderung durch die Hügel der trockenen immergrün Küsten Savanne Kob-Antilopen gesehen und in einer Höhle der Ureinwohner, Fledermäuse.

               

Die Paviane waren leider nicht zu Hause, als wir auf den Inselberg „Baboons home“ geklettert sind. Ich war schon enttäuscht, aber auf dem Rückweg zum Parkeingang gab es dafür mehr Affen als Touristen. Ich weiß gar nicht, was lustiger ist: Paviane beim Essen beobachten oder Touristen, denen das Essen von Pavian geklaut wird. So hat der eine Pavian neben mir auf der Bank Bananenchips geknabbert, während sein Kumpel sich Apfelspalten in den Mund gestopft hat.

Jetzt bin ich wieder hier zu Hause hier in Ada Foah, aber jedes Mal, wenn ich den Reiseführer aufschlage, überkommt mich eine neue Welle Reisefieber.