{"id":2657,"date":"2021-04-14T11:31:58","date_gmt":"2021-04-14T09:31:58","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/rijeka\/?p=2657"},"modified":"2021-04-14T19:27:26","modified_gmt":"2021-04-14T17:27:26","slug":"tag-184-anker-lichten-flughafen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/rijeka\/2021\/04\/14\/tag-184-anker-lichten-flughafen\/","title":{"rendered":"Tag 184 &#8211; Anker lichten"},"content":{"rendered":"<blockquote>\n<p style=\"text-align: center\">&#8222;Die Stra\u00dfe gleitet fort und fort,<br \/>\nWeg von der T\u00fcr wo sie begann,<br \/>\nWeit \u00fcberland, von Ort zu Ort,<br \/>\nIch folge ihr, so gut ich kann.<br \/>\nIhr lauf ich raschen Fu\u00dfes nach,<br \/>\nBis sie sich gro\u00df und breit verflicht<br \/>\nMit Weg und Wagnis tausendfach.<br \/>\nUnd wohin dann? Ich wei\u00df es nicht.&#8220;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Dieses Zitat aus &#8222;Der Hobbit&#8220; trifft es gerade ganz gut, denn heute geht es f\u00fcr mich zur\u00fcck?, weiter? oder einfach in ein neues Abenteuer?<\/p>\n<p>Wenn ich ehrlich bin, hoffe ich jetzt, da ich diese Zeilen schreibe, einfach nur, dass<\/p>\n<ul>\n<li>mein Corona-Testergebnis (welches ich erst im Bus erhalten werde) negativ ist<\/li>\n<li>mein Bus mich rechtzeitig nach Zagreb bringt<\/li>\n<li>ich dann irgendwie an den Flughafen komme<\/li>\n<li>mein Gep\u00e4ck nicht zu schwer ist (zwei Extra-Pakete sind schon unterwegs)<\/li>\n<li>mein Flug nicht (wie auf der Hinreise) last-minute gecancelt wird<\/li>\n<li>ich meinen Zug von Frankfurt nach Leipzig erwische (und die Fahrt mit der Deutschen Bahn zur Abwechslung einmal reibungslos verl\u00e4uft)<\/li>\n<li>und mein Mitbwohner mir die T\u00fcr \u00f6ffnen wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ach ja, Reisen in Zeiten von Corona macht noch weniger Spa\u00df, als sonst.<\/p>\n<p>Doch: Kopf hoch! Schlie\u00dflich freue ich mich auch schon wieder auf Zuhause. Ich freue mich darauf, meine ganzen Kisten auszupacken und mein Zimmer neu einzurichten. Ich freue mich darauf, meine Mitbewohner wiederzusehen. Tats\u00e4chlich freue ich mich auch auf die Quarant\u00e4ne &#8211; f\u00fcnf Tage Nichtstun, das klingt wie Musik in meinen Ohren. Dann freue ich mich nat\u00fcrlich auch darauf, erst meine Freund*innen und dann meine Familie wiederzusehen. Ich freue mich auf den Sommer in meinem geliebten Leipzig. Und auf die Zeit danach, wenn Corona (hoffentlich) endlich pass\u00e9 ist. An all das denke ich die letzten Tage recht oft.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite werde ich sicher auch so Einiges vermissen: Die Freiheit herumzureisen und sich keine Sorgen um so l\u00e4stige Dinge wie Einkommen, Versicherungen etc. machen zu m\u00fcssen. Die Menschen (und nicht zu vergessen ihre wuscheligen Begleiter), die ich in Kroatien so ins Herz geschlossen habe. Das Essen, die Sprache, die Cafes. Und last but not laest: Das blaue, blaue Meer vor meiner T\u00fcr.<\/p>\n<p>Nicht alles kann man in seinen Koffer packen (auch wenn meiner proppenvoll ist). Und trotzdem muss man es nicht zur\u00fccklassen. Ich f\u00fcr meinen Teil werde das Erlebte (wie diesen blog mit seinen Texten und Bildern) nicht &#8222;l\u00f6schen&#8220;, sondern als Erinnerung an eine gute Zeit mitnehmen &#8211; ganz ohne Aufpreis, Gep\u00e4ckbeschr\u00e4nkungen oder auch nur das leiseste Gewicht auf meinen Schultern. Und ganz egal, wohin mich meine F\u00fc\u00dfe tragen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Die Stra\u00dfe gleitet fort und fort, Weg von der T\u00fcr wo sie begann, Weit \u00fcberland, von Ort zu Ort, Ich folge ihr, so gut ich kann. Ihr lauf ich raschen Fu\u00dfes nach, Bis sie sich gro\u00df und breit verflicht Mit Weg und Wagnis tausendfach. Und wohin dann? 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