{"id":357,"date":"2014-07-12T18:19:39","date_gmt":"2014-07-12T16:19:39","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/philipprussland\/?p=357"},"modified":"2014-07-12T18:23:36","modified_gmt":"2014-07-12T16:23:36","slug":"why-do-all-good-things-come-to-an-end","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/philipprussland\/2014\/07\/12\/why-do-all-good-things-come-to-an-end\/","title":{"rendered":"Why Do All Good Things Come To An End?"},"content":{"rendered":"<p>\u201eUnd dann ging alles so schnell\u201d denke ich mir im ICE, schon zur\u00fcck in Deutschland, \u201edas ist schon krass.\u201c. Ern\u00fcchterung, Trauer, Gewissheit, Trotz und viele neue M\u00f6glichkeiten schwirren in meinem Kopf herum. Die Zeit in St. Petersburg, in Russland ist vorbei, und, beil\u00e4ufig, nun auch ein wunderbarer Abschnitt meines Lebens.<\/p>\n<p>Es ist verdammt schwierig so kurz danach in Worte zu fassen, was ich erst noch realisieren muss, nach so einer langen Zeit. \u201aIch will das nicht\u2018 streitet mit \u201aist doch kein Problem\u2018, \u201awie soll es weitergehen?\u2018 und einigen anderen Phrasen in meinem Kopf um die Dominanz, die Zeit wird den Gewinner k\u00fcren jeden Tag aufs neue, jeden Moment.<br \/>\nWie auch immer, die Betreuung meiner PAD Gruppe steht in einem Monat an, ich m\u00f6chte mit alten Bulgarien Freunden verreisen und sowieso nicht an unangenehme Dinge denken. Ich nutze die Emotionen der letzten Tage und Wochen als Motivation, mir \u00fcber meine Ziele klar zu werden, diese zu erreichen, und daran zu wachsen. Ende September geht dann mein 7. und hoffentlich letzten Semester in Heilbronn los, mit f\u00fcnf Kursen und einer anzufertigenden Bachelorarbeit.<\/p>\n<p>Der letzte Monat in St. Petersburg war sch\u00f6n aber auch anstrengend. Meine letzte aber wohl anstrengendste Vorlesungswoche mit Vorlesungen am Wochenende und unter der Woche wurde insofern fr\u00f6hlich beendet, als dass mein guter WG-Freund Dario zu Besuch kam. Zwar musste er samstags und sonntags noch warten bis ich meine je 8 Stunden Vorlesung beendet hatte, die Naechte allerdings waren keinen falls langweilig. Wir schaffen es tats\u00e4chlich eine ganze Woche nicht vor 6 Uhr morgens ins Bett zu kommen \u2013 ungeplant. Dies wunde beg\u00fcnstigt durch einen Tagestrip nach Moskau per \u0420\u0416\u0414, der Russischen Bahn. Je Fahrt gut 7 Stunden und dazwischen ein vollgepackter Touri-Tag mit Stopps wie dem Roten Platz und Kreml, Lomonossov Universit\u00e4t, Lenins Mausoleum, Gorki Park, Einem ehemaligen weit unterirdischen Atombunker, Moskau-City (mit seinen modernen Wolkenkratzern) und einem Essen mit Freunden aus Moskau und St. Petersburg im typisch russischen Restaurant Hooters. Ein gewagter aber r\u00fcckblickend lohnenswerter Ausflug.<\/p>\n<p>Im Anschluss an diese Woche besuchten mich meine Eltern ebenfalls f\u00fcr eine Woche, in welcher ich leider durch eine starke Erk\u00e4ltung geschw\u00e4cht war. So sahen wir zwar viel, als professionelle Touristen, nur nicht immer gemeinsam. Nastja stellte sich hierbei erneut oft als hervorragende Touristen F\u00fchrerin und erkl\u00e4rende Russin heraus.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend hatte ich in meiner letzten Woche in Russland Besuch von Tim, einem guten Freund aus M\u00fclheim. Mit ihm ging es etwas ruhiger zu, allerdings wagten wir per Mietwagen eine Reise nach Petrosawodsk, der Hauptstadt der Republik Karelien, gemeinsam mit Nastja. Dort gibt es vor allem beeindruckende Natur, fast wie in Finnland, und durch Zufall stellten wir vor Ort fest, dass eine Freundin, Masha, dort wohnt, die ebenfalls einen Austausch nach Heilbronn gemacht hatte. So verbrachten wir die erste Nacht in einem Hotel und die zweite in einem freien Appartement, welches Mashas Eltern geh\u00f6rt. Ein sehr netter Ausflug!<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich musste ich auch noch einige offizielle Sachen erledigen vor der Abreise, eine \u201eDeparture List\u201c von verschiedenen Stellen unterschreiben lassen. Au\u00dferdem Packen. Nach f\u00fcnf Monaten recht stressig. Bis jetzt ist mir aber auch nichts eingefallen, das ich vergessen h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Bei schrecklichem Regen reisten Tim und ich ab, \u00fcber Riga, wo wir einen halben Tag verbrachten, zur\u00fcck nach D\u00fcsseldorf. Und so schnell kann es dann gehen, auch mit der Zeit in Russland.<\/p>\n<p>Ich war froh wieder hier zu sein, habe die ersten Wochen eigentlich genossen. Mittlerweile muss ich mich erstmal mit allem abfinden. Es ist nicht einfach und wird eine Zeit lang dauern, aber dann werde ich verstehen, dass es genau richtig ist. Wenn\u2019s vorbei ist, ist\u2019s vorbei.<br \/>\n\u0412\u0441<span dir=\"auto\">\u0451.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eUnd dann ging alles so schnell\u201d denke ich mir im ICE, schon zur\u00fcck in Deutschland, \u201edas ist schon krass.\u201c. Ern\u00fcchterung, Trauer, Gewissheit, Trotz und viele neue M\u00f6glichkeiten schwirren in meinem Kopf herum. Die Zeit in St. Petersburg, in Russland ist vorbei, und, beil\u00e4ufig, nun auch ein wunderbarer Abschnitt meines Lebens. 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