{"id":315,"date":"2019-10-18T19:25:30","date_gmt":"2019-10-18T22:25:30","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/pauloinuruguay\/?p=315"},"modified":"2020-01-15T13:26:43","modified_gmt":"2020-01-15T16:26:43","slug":"grau-und-regen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/pauloinuruguay\/2019\/10\/18\/grau-und-regen\/","title":{"rendered":"Grau und Regen"},"content":{"rendered":"<p>Die letzten f\u00fcnf Tage hat es hier nur geregnet. Mit dem Regen senkt sich auch eine sehr ruhige Stimmung auf den Ort. Ich habe in den vergangenen Tagen fast 2 B\u00fccher durchgelesen (Terror von Schirach und ein Buch \u00fcber die Fabrik hier), eine Stafel einer Serie durchgeguckt und aufger\u00e4umt. Auf der Arbeit habe ich viel Zeit mit dem Projekt zugebracht bzw. mit der Planung und Zielsetzung.<\/p>\n<p>Heute ist nun endlich die Sonne wieder da, was wirklich gut tut, nach dieser knappen Woche unter der grauen Regendecke, denn mit der Sonne kommt auch die Freude und das Leben zur\u00fcck in den Ort. W\u00e4hrend der Regentage habe ich, wie gesagt, viel Zeit drinnen verbracht und habe mein kleines H\u00e4usschen, so ganz f\u00fcr mich allein, schon ziemlich zu sch\u00e4tzen gelernt. Einen Tag habe ich mich mit Freunden verabredet und wir haben Hotcakes gemacht und MIB International geguckt. Manchmal hatte ich das Gef\u00fchl den Hamburger Herbst mitzuerleben, obwohl hier eigentlich der Fr\u00fchling anf\u00e4ngt und es w\u00e4rmer und sonniger werden sollte.<\/p>\n<p>Heute ist er endlich wieder zur\u00fcck, der Fr\u00fchling, die Sonne strahlt und man merkt schon beim Aufstehen wie die V\u00f6gel fr\u00f6hlich zwitschern und der Ort wieder Leben eingehaucht bekommt.<\/p>\n<p>Heute war ich au\u00dferdem mit Miguel unserem dienst\u00e4ltesten Kollegen noch ein wenig auf Erkundungstour. Er l\u00e4dt mich immer wenn er Zeit hat ein, ein wenig die verborgenen Orte dieser riesigen Welterbest\u00e4tte zu erkunden, begonnen haben wir schon vor Wochen, als wir auf das 30 Meter hohe dach des riesigen K\u00fchlschranks gestiegen sind und die wunderbare Aussicht genossen haben.<\/p>\n<p>Heute waren wir in dem ehemaligen Fettverarbeitungstrakt, keine Sorge von dem Fett war nichts mehr zu sehen, lediglich die riesigen Beh\u00e4lter in denen es verarbeitet wurde, mein Highlight war aber ein Uhu, den wir gesehen haben, der ganz friedlich im Aufzugschacht sa\u00df und uns einfach nur anstarte, so nach dem Motto was wir denn hier in seinem Territorium suchen w\u00fcrden. Leider hatte ich mein Handy nicht dabei und konnte kein Foto machen, aber die Erinnerung bleibt und da wir jetzt wissen, wo er sa\u00df werden wir versuchen ihn nochmal zu besuchen.<\/p>\n<p>Ansonsten haben wir heute mit meinem Chef das Kooperationsprojekt angeschoben, jetzt liegt es bei der Intendencia, es freizugeben, sodass wir die erste Kontaktaufnahme starten k\u00f6nnen. Eine engere Auswahl f\u00fcr den Namen haben wir auch schon\u00a0 &#8222;The forgotten connection between Hamburg and Fray Bentos&#8220; oder &#8222;A journey from Hamburg to Fray Bentos&#8220;\u00a0 wir sind uns noch nicht ganz sicher, k\u00f6nnt ja gerne mal kommentieren, welchen ihr besser findet!<\/p>\n<p>Ab Sonntag werde ich f\u00fcr zwei Wochen in Montevideo sein, um den obligatorischen Sprachkurs zu absolvieren, ich werde berichten wie es mir ergeht als Muttersprachler vorgef\u00fchrt zu bekommen, dass man die Sprache doch nicht immer so gut beherrscht wie man denkt \ud83d\ude09 Au\u00dferdem wurden Max, einer der Freiwilligen aus Trinidad und ich zur Er\u00f6ffnung sowie Preview der vierten Bienale Montevideo eingeladen, wir hatten den Co-Kurator bei unserem ersten Trip nach Montevideo im Hostel kennengelernt und er hat uns eingeladen.<\/p>\n<p>Das war&#8217;s erstmal soweit, ich melde mich bestimmt nochmal aus Montevideo<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die letzten f\u00fcnf Tage hat es hier nur geregnet. 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