frankophiles Meeresbild

Es ist schon gut zwei Monate her, da lief ich mit Cristiana durch die dunklen Straßen in der Nähe der großen Palace Mall. Wir waren auf der Suche nach einem Burger Restaurant, oder besser, sie war auf der Suche, und ich folgte ihr. Und plötzlich flüsterte ich in die dunkle, schwarze Nacht, mitten in eine Bucht von Plattenbauten, die die grellen Lichter des Shoppingcenters abschirmten, hinein „Ich glaube ich studiere in Frankreich“. Als hätte ich dies schon immer gewusst, sprach ich diese bisher noch nicht so ehrlich und fest ausgesprochene Wahrheit aus. Und erzählte dann auch ein paar Tage später meinem Papa davon. Erzählte, dass ich nicht immer versuchen müsste, mich neu zu erfinden, dass ich mich stattdessen auf Dinge stützen sollte, die ich schon weiß, die ich mir nicht erst noch erarbeiten muss. Dinge, an denen ich nicht zweifele. Ich erzählte von den Dingen, die ich wusste. „Ich weiß, dass ich französisch liebe, und ich weiß, dass ich das Meer liebe. Also werde ich in Frankreich am Meer studieren.“ Papa lachte. Und vielleicht stimmte er dann zu, oder so ähnlich.

Jedenfalls tauchte in den letzten Tagen wieder ein Bild auf. Ein Bild, in dem ich in Frankreich am Meer studierte.

Und mich irgendwann wohl auch in naher Zukunft an die Aufgabe begeben werden müsse, das Internet zu durchforsten, was man denn in Frankreich am Meer studieren könnte. Aber das hat noch ein wenig Zeit.

Es war ein sehr schönes Bild.

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