Meine erste Woche

Hallo meine Lieben 😉

Seit genau einem halben Monat bin ich jetzt schon als Freiwillige in Ungarn. Was in der ersten Woche alles passiert ist, erfahrt ihr jetzt.

Mein erster Schultag war sehr spannend. Ich bin morgens zusammen mit den Kindern meiner Gastfamilie in die Schule gegangen. Um halb 8 !!! waren wir da. In der Schule wurde ich bereits freudig erwartet, habe im Lehrerzimmer einen Platz zugewiesen bekommen, mich den ersten Lehrer*innen vorgestellt und dann ging es auch schon in die 7a, meiner ersten Klasse. Nach einer großen gemeinsamen Vorstellungsrunde war die Stunde auch schon zu Ende und wir hatten in der Aula eine Versammlung. Diese Versammlung findet jeden Montag statt, dauert fünf bis zehn Minuten und dient dazu die letzte Woche Revue passieren zu lassen. An diesem Tag wurde ich jedoch einmal offiziell vorgestellt und habe der kompletten Schule ein paar Worte über mich erzählt. Die nächsten Tage liefen relativ gleich ab. In jeder neuen Klasse, in die ich gekommen bin, habe ich mich einmal vorgestellt und danach die Schüler*innen. Mein Stundenplan ist so konzipiert, dass ich mindestens einmal pro Woche in jeder Klasse bin, ihr könnt euch also vorstellen wie viele neue Namen und Gesichter auf mich zu gekommen sind. Montag bis Donnerstag bin ich in allen Klassen im Deutschunterricht, lediglich am Freitag kommt bei mir noch das Fach Kunst hinzu, welches auch auf deutsch gehalten wird. Ich wurde direkt von Anfang an von den Deutschlehrerinnen einbezogen. Vor jeder Stunde besprechen sie mit mir den Inhalt der Stunde und sagen mir bei welchen Aufgaben ich helfen kann. In den Deutschstunden lese ich also mit den Kindern zusammen Texte; singe Lieder; spreche neue Wörter vor, die sie dann im Chor nachsagen müssen; gehe mit ihnen die Aufgabenstellung durch und helfe bei Fragen. Außerdem kontrolliere ich mit den Lehrer*innen zusammen Hausaufgaben und spiele mit den Kindern am Anfang der Stunde ein Spiel, wie zum Beispiel Flüsterpost, Galgenmännchen oder Obstsalat. In der 8. Klasse, bei der ich jeden Tag eine Stunde habe, helfe ich den Schüler*innen zudem noch ihre Texte für das DSD (Deutschsprachdiplom) zu übersetzten. Dieses Sprachprüfung findet im Frühling statt und besteht sowohl aus einem mündlichen als auch einem schriftlichen Teil. Im Kunstunterricht basteln wir mit den Kindern gerade Herbstdeko und meine Aufgabe hier ist es die Kinder zu unterstützen, sowie alle verwendeten Materialien aus Deutsch zu sagen.

Letzten Donnerstag habe ich die Klassen außerdem auf einen Ausflug nach Budapest begleitet, wo sie eine Berufsmesse besucht haben, auf der verschiedenste Berufe vorgestellt werden.

 

 

Sowohl im Lehrerzimmer, als auch in den Klassen fühle ich mich sehr wohl. Ich werde den ganzen Tag  von den Kindern begrüßt und umarmt und auch die Lehrer*innen sind alle sehr freundlich und interessieren sich für mich. Einige der Kinder habe ich auch schon hier im Ort getroffen und mich sehr gefreut, wenn sie mich  ganz aufgeregt begrüßt oder ihren Eltern vorgestellt haben.

 

Mein zweites Wochenende habe ich bei der lieben Marina in Pilisvörösvár verbracht. Getroffen haben wir uns in Budapest. Nach einem einem kleinen Sightseeing haben wir dann zwei Serben kennengelernt und mit ihnen weiter die Stadt erkundet. Hier ein paar visuelle Eindrücke aus dem schönen Budapest.

 

 

 

 

Am nächsten Tag haben wir die Stadt Esztergom im Nordwesten von Budapest besucht.

Und am Sonntag sind wir zusammen auf den Pilis gegangen, ob es sich hierbei um einen richtigen Berg handelt lässt sich streiten, für mich war es doch eher ein Hügel 🙂 aber es war auf alle Fälle sehr schön und entspannt. An dieser Stelle nochmals Danke an dich Marina!

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