{"id":32,"date":"2010-10-11T19:00:46","date_gmt":"2010-10-11T17:00:46","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/patrick\/?p=32"},"modified":"2010-10-11T19:00:46","modified_gmt":"2010-10-11T17:00:46","slug":"expo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/patrick\/2010\/10\/11\/expo\/","title":{"rendered":"Expo"},"content":{"rendered":"<p><!-- \t\t@page { margin: 2cm } \t\tP { margin-bottom: 0.21cm } --><span style=\"font-family: Arial,sans-serif\">Am Sonntag war ich auf der Expo. Um halb 10 traf ich mich mit Jan Luis, Philipp und Felix und wir stellten uns in die lange Schlange. Da wir alle bereits Karten hatten dauerte es trotz der vielen Besucher nicht allzu lang. Die Hauptattraktion, der chinesische Pavillon, ist gigantisch gro\u00df und \u00fcberragt die anderen Pavillons um ein vielfaches. Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage sei es aber im Grunde kaum m\u00f6glich hinein zu gelangen, daher betrachtet wir die eindrucksvolle Struktur nur von au\u00dfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif\">Zun\u00e4chst gingen wir  in einen Themenpavillon mit dem Namen \u201eUrbania\u201c, der sich mit sechs Familien aus unterschiedlichen St\u00e4dten und deren Lebensqualit\u00e4t auseinandersetzte. Danach schlenderten wir ein bisschen \u00fcber das riesige Areal und gingen schlie\u00dflich in den deutschen Pavillon. Dank deutscher Staatsangeh\u00f6rigkeit durften wir durch den VIP-Eingang und musst nicht warten. Die Ausstellung war ausgewogen und zeigte unterschiedliche Facetten deutscher St\u00e4dteplanung. Am Ende gab es dann eine recht eindrucksvolle Show, die ich auch gefilmt habe. Obwohl der deutsche Pavillon nach dem chinesischen wohl der beliebteste war, waren auch die anderen Industrienationen gut besucht und die Schlangen lang. Daher begn\u00fcgten wir uns damit in einige weniger volle Pavillons zu gehen. Wir waren unter anderem in den Gemeinschaftspavillon Afrikas und der Karibik. Dort wurde uns der chilenische Pavillon ans Herz gelegt, der ebenfalls sehr gelungen war. Im Pavillon \u201eDeutschland und China in Bewegung\u201c, dessen Architekten wir bereits im Goethe-Institut getroffen hatten, genossen wir wieder unseren VIP-Status und machten in der Lounge eine Pause. Am schlenderten wir Richtung Asien und sahen uns aus reiner Neugier den nordkoreanischen Pavillon an. Ich spare mir an dieser Stelle den Kommentar. Danach gingen wir in den vietnamesischen Pavillon, der ganz aus Bambus war und mir auch sehr gut gefallen hat. In der Mitte standen einige Musikinstrumente, aber leider f\u00e4nde erst am n\u00e4chsten Tag wieder eine Vorstellung statt. Als es bereits dunkel wurde nutzen wir die F\u00e4hre um auf den Westteil des Gel\u00e4ndes zu kommen, wo die Stadt D\u00fcsseldorf mit einem kleinen Pavillon vertreten war. Philipp nutze die Gelegenheit um ein v\u00f6llig \u00fcberteuertes Altbier zu trinken. Zum Schluss gingen wir noch in den Pavillon der UN und in den belgischen, der gleichzeitig die europ\u00e4ische Union repr\u00e4sentiert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif\">Abschlie\u00dfend l\u00e4sst sich sagen, dass die Expo zwar inhaltlich keinen besonderen Eindruck hinterl\u00e4sst, aber sehr ansprechend inszeniert ist und die 160 Yuan Eintritt gerechtfertigt sind.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif\">Da eine Deutschlehrerin meiner Schule wohl demn\u00e4chst heiratet, f\u00e4llt der Deutschunterricht diese Woche aus und mir wurde gesagt, ich solle zu Hause bleiben. Da ich die freie Zeit sinnvoll nutzen m\u00f6chte habe ich mir heute ein Zugticket nach Peking gekauft. Zwar gibt es Z\u00fcge, die die Strecke \u00fcber Nacht in 10 Stunden schaffen, aber weil ich so kurzfristig gebucht habe, musste ich mich mit einem Sitzplatz im Bummelzug begn\u00fcgen. Morgen um 12:00 Uhr geht\u2019s los, Am Mittwoch werde ich, wenn alles klappt, nach ca. 22 Stunden Fahrt ankommen. Wenigstens war das Ticket g\u00fcnstig. Ich umgerechnet nur 20 \u20ac bezahlt.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Sonntag war ich auf der Expo. Um halb 10 traf ich mich mit Jan Luis, Philipp und Felix und wir stellten uns in die lange Schlange. Da wir alle bereits Karten hatten dauerte es trotz der vielen Besucher nicht allzu lang. 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