Ein Satz 03/12/19

Es gibt Sätze, die dich näher beschreiben. Die dich und dein Verhalten in gewisser Weise widerspiegeln. Es gibt dadurch Sätze und Phrasen mit welchen du dich identifizieren kannst, aber es eigentlich nicht möchtest. Vielleicht hast du da noch nie drüber nachgedacht, aber du drückst doch tagtäglich deine Gefühle mit Worten aus? Nein stimmt nicht. Unter anderem mit Worten. Aber viel mehr mit Körpersprache, der Intonation, deiner Art, wie du dich gegenüber anderen gibst. Denn Gefühle, so empfinde ich, das kommunizierst du viel zu wenig mit deinen Mitmenschen. Aber weshalb eigentlich? Würdest du nicht viel befreiter leben, wenn du dich Anderen mitteilst. Befreiter leben. Das zielt auch auf deinen Satz ab. Ein Satz, den du dir glaube ich manchmal vor Augen führen musst. Was bringt es dir, dir Szenarien im Kopf auszumalen, die sich in der Vergangenheit abspielen und keine Relevanz in der Gegenwart haben? Natürlich rein rational gesehen gar nichts. Du bist aber kein purer Rationalist und das ist vollkommen ok so. Denn ja bei diesem Satz geht es auch um Akzeptanz. Akzeptiere, dass man etwas in der Vergangenheit nicht ändern kann und glaube daran, dass alles seinen Grund hat. Und wenn du wieder mal etwas zu viel überdenkst und ja zu verkopft bist, dann sag dir leise in deinem Kopf: „Das Leben eines Menschen ist, was seine Gedanken aus ihm machen.“

 

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