{"id":38,"date":"2010-03-11T03:00:15","date_gmt":"2010-03-11T02:00:15","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/?p=38"},"modified":"2010-03-13T20:52:43","modified_gmt":"2010-03-13T19:52:43","slug":"good-morning-vietnam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/2010\/03\/11\/good-morning-vietnam\/","title":{"rendered":"Good Morning Vietnam"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe mir beim Erstellen dieses Blogs \u00f6fters mal vorgestellt, wie das sein wird, wenn ich den ersten Eintrag aus Vietnam schreiben werde. Und nun sitz ich tats\u00e4chlich hier, in meiner Wohnung und schreibe in meinen Blog von Vietnam aus Vietnam.\u00a0Ist das komisch&#8230;<!--more-->Mein Flug war der Horror. 3 schreiende Babys, ca. 11 Stunden am St\u00fcck und die letzte K\u00f6ln-Nacht davor quasi durschgemacht.\u00a0 Da hatte es auch keinen pers\u00f6nlichen Nutzen f\u00fcr mich, die ganze Sitzreihe f\u00fcr mich zu haben. Ich habe mir kurz vor der Landung um 7:30, 3 Asperin geschmissen und schreckliche Angst gehabt, wie ich diesen Tag \u00fcberstehen soll, ohne umzukippen. Zum Gl\u00fcck verschont mich Vietnam noch mit den super hei\u00dfen Temperaturen. Es sind so 15-20 Grad. Die Woche mit 34 Grad ist grade vorbei, die n\u00e4chste Hitzewelle aber wieder im Anflug. Als Kind aus dem 100 Tage Schnee-Winter- Deutschlands kann ich in diesem Fall nur sagen: Hei\u00df? Sonne? &#8211; Immer nur her damit.<\/p>\n<p>Gelandet und tats\u00e4chlich abgeholt worden von einem netten vietnamesischen Fahrer der mit &#8222;Pia feyh &#8211; Goethe Institut Hanoi&#8220; auf mich wartete. Wie im Film. Auf der Fahrt nach Hanoi rein (ca. 30 Minuten) haben wir kaum geredet. Ich musste erstmal mein Asperin im K\u00f6rper verstreuen und der Fahrer war wahrscheinlich \u00fcberfordert. Ich habs dann irgendwann auf Englisch versucht, Wetter, Landschaft und Small Talk. Aber er hat nur doof geguckt und mit den Schulter gezuckt. Irgendwann hab ichs erneut probiert mit einem 08\/15 englsichen Satz und er hat wieder nur ratlos den Kopf gesch\u00fcttelt und am ende war es mir als h\u00e4tte er &#8222;was?&#8220; gefragt. Ich sah mich um. Mhm..wir sa\u00dfen in einem Sprinter vom Goethe Institut. Nagelneu mit Logo und Vollausstattung. Hmm&#8230;vielleicht kann der ja&#8230;?Als wir ausgestiegen sind kame eine aus dem Institut rausgerannt um mir zu helfen. Sie unterschrieb ein Blatt f\u00fcr den Fahrer, guckte ihn an und sagte: &#8222;Und gut durchgekommen?&#8220; und der vietnamesische Fahrer sagte auf gutem Deutsch: &#8222;Alles bestens geklappt&#8220;. Sp\u00e4ter habe ich erfahren, dass alle in diesem Institut, auch die Techniker und W\u00e4chter oder Autoparker mindestens ein bisschen Deutsch sprechen!!!<a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/files\/2010\/03\/1748362-STANDARD1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-45\" title=\"1748362-STANDARD\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/files\/2010\/03\/1748362-STANDARD1-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/files\/2010\/03\/1748362-STANDARD1-200x300.jpg 200w, https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/files\/2010\/03\/1748362-STANDARD1.jpg 325w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Oh mann. Ich h\u00e4tte mir gern meinen Koffer geschnappt und w\u00e4re losgerannt. War das peinlich. Egal. Ich habe mich am\u00fcsiert.<\/p>\n<p>Im Goethe Institut wurde ich mit einem s\u00fc\u00dfen Kaffee (so stark, so lecker, so ein Kaffeegeschmack!) begr\u00fc\u00dft und frischen Fr\u00fcchten (ich h\u00f6re lieber auf das im Detail zu beschreiben) und war danach eigentlich wieder ganz &#8222;fit&#8220;.<\/p>\n<p>Mein Chef und Person in charge Roland Stumpf ist genauso nett, cool und sympathisch, wie er bei den E-mails und Skype Telefonaten r\u00fcberkam. Er hat mir GI (Goethe Institut) Leute organisiert, die mich zu dem Viertel bringen w\u00fcrden, wo ich mir eine Wohnung ausgesucht hatte. \u00dcberhaupt rei\u00dfen die sich hier f\u00fcr mich und meinen Start in Hanoi alle 10 Finger raus, dabei wird von &#8222;kulturweit&#8220; nicht verlangt, dass die Organisation dem Frewilligen bei der Wohnungssuche hilft. Minh Trang Vu stand mir eigentlich den ganzen Tag zur Seite. Sie unterrichtet als Vietnamesen deutsch an den PASCH-Schulen und ich werde ihr viel helfen in n\u00e4chster Zeit. Sie ist jung und total aufmerksam und cool. Als klar war, dass mein deutschsprechender GI Fahrer nicht mehr da war, wurde uns auch klar, dass wir kein Auto mehr hatten. Wie also den 32kg Koffer auf ein Moped kriegen?<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/files\/2010\/03\/roller.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-59\" title=\"roller\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/files\/2010\/03\/roller.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a>Der Fahrer mit dem Koffer und ich mit Mingh Trang sind dann zu der Wohnung gefahren. Die beide haben sich zum Gl\u00fcck verfahren und so sa\u00df ich hinten drauf, f\u00fcr ca. 1 Stunde und habe eine komplette Hanoi Tour erleben d\u00fcrfen. Vorbei an Gark\u00fcchen, toten Tieren, hinein in Gassen mit Menschen auf den Stra\u00dfen, hockend, barfu\u00df, die leckere Sachen verkaufen, und die Kunden quasi alle auf ihren Mofas anhalten und verhandeln, w\u00e4hrend sich hinten alles staut. 4 H\u00fchner in einem kleinen runden K\u00e4fig, schwimmende Fische in kleinen Tonnen, drehende Schweine, Reis, Reis, Reis, Gem\u00fcse, Obst, und der Geruch von Essen und Abgasen.\u00a0 In diesen Gassen geht es nur ums Gesch\u00e4ft. F\u00fcr mich als Laien sieht es aber so aus, als ginge es nur ums Essen. Und das fand ich toll.\u00a0 Diese Eindr\u00fccke\u00a0 100000 alle auf einem Motorrad. Quasi als Zeitraffer. Das war so sch\u00f6n, so aufregend. So unwirklich. Aber auch viel zu viel f\u00fcr mich. Ich kann immer noch nicht verarbeiten, was ich da alles gesehen habe. Auch viel Armut, viel Elend. Wenn man raus aus diesen Gassen in die Altstadt f\u00e4hrt, sieht man KFC Fastfood und Vodaphone &#8222;Shops&#8220; (Bretterbuden) und man sieht auch einige Wei\u00dfe.<\/p>\n<p>Diese Vermieterin hat viele H\u00e4user. Alle hochgebaut (typisch in Hanoi) und meist teilen sich zwei Menschen eine komplette Etage. Da hat dann jeder seinen Raum und ein man teilt sich ein Bad. Unten gibt es f\u00fcr alle K\u00fcche und Wohnzimmer. So ist das bei mir auch. Wichtig ist mir mein Zimmer gewesen. Hatte dunkle K\u00e4mmerchen gesehen oder zu klein oder kein Schreibtisch. Jetzt voll m\u00f6biliert, Schreibtisch, K\u00fchlschrank, gro\u00dfes Bett, zwei Fenster mit Blick auf die D\u00e4cher der Stadt, riesiger Kleiderschrank und Nachttisch. Die Gegend ist super ruhig und in meiner Gasse wohnen auch eher gutbetuchte oder Ausl\u00e4nder, aber das Viertel an sich ist Ghetto. Nichts mit Tourismus oder so. Wirklich, man zeigt mit dem Finger auf mich, wenn ich aus dem Haus raus auf die Stra\u00dfen gehe, wo sich mir wieder das voll vietnamesische Leben offenbart&#8230;<\/p>\n<p>Nach dieser super langen Aktion war ich dann mit der Vermieterin alleine. Sie nennt sich Nancy und spricht ganz gut Englisch. Sie ist bestimt schon ende 30 oder 40, aber ich konnte ihren Erz\u00e4hlungen raush\u00f6ren, dass sie mit ihren Mietern ne Nummer schiebt. Zur zeit wohnen jedenfalls 2 amerikanische und 2 franz\u00f6sische Jungs bei ihr zu hause, In meinem Alter und ich solle doch auch mal abends vorbeikommen&#8230;.und halli galli machen&#8230;Auf dem Markt hat sie mir Obst geschenkt und irgendwas anderes mit Reis. Keine Ahnung, selbst ich hab davon noch nie geh\u00f6rt oder sowas gesehen. Ich kann es auch nicht beschreiben. Und empfehlen kann ich es auch nicht, aber ich hab es ihr zu liebe gegessen&#8230;*w\u00fcrg* Danach hat sie mir alles aufgeschrieben und erkl\u00e4rt. Wo ich hier bin, wieviel ich bezahlen muss usw. F\u00fcr Putzfrau, Wasch- und B\u00fcgelservice, (2 mal die Woche) 25 qm Zimmer und K\u00fcche, Bad, Wohnzimmer, K\u00fchlschrank, Wasser, Klimaanlage, Internet muss ich jetzt ca. 275 oder 290 Dollar im Monat zahlen. (Kommt auf Strom an)<\/p>\n<p>Eigentlich wollte ich danach schlafen. Ich f\u00fchlte mich immer noch wie im Film. Und ich war auch nur so halb da. Es war einfach so viel. Wie soll ich euch das erkl\u00e4ren? Vielleicht so, als wenn ihr nen neuen Job habt und eingearbeitet werdet. So hochkonzentriert und angestrengt und nichts falsch machen wollen und alles verstehen wollen und noch tausend unbeantwortete Fragen im Kopf. Tja, und genau wie bei nem neuen Job, bei neuen Sachen die der Mensch lernt, ist es bei mir hier nicht anders: Learning by doing.<\/p>\n<p>Ich bin hier zur zeit noch ziemlich aufgeschmissen. Ohne Hilfe kann ich hier NOCH nicht weit kommen. Noch nicht. Die GI leute sagen, ich will zu viel, daf\u00fcr dass ich erst nen halben Tag (bzw. seit heute einen Tag) hier bin. Das entwickelt sich und man bekommt nen feeling f\u00fcr die Leute, f\u00fcr die bekloppte W\u00e4hrung ( 1 Euro sind 25.000 Dong) und f\u00fcr den Alltag. Aber ich jetzt so &#8211;\u00a0 kann nicht einfach mal raus auf die Stra\u00dfe und nen Br\u00f6tchen holen. Oder Kaugummis. Oder Obst. Oder Klopapier. Das geht nicht. Du muss raus und am Besten wei\u00dft du dann schon genau, wo du was kaufst. Und wei\u00dft im Kopf wieviel das kosten sollte, damit du die &#8222;hohen&#8220; ^^\u00a0Touristenpreise runterhandeln kannst, wenn die Verk\u00e4uferin zu hoch anf\u00e4ngt. Und wenn du einfach nur rausgehst und dich umguckst, wirkst du unsicher und wirst angesprochen. Dabei will ich eigentlich die ganze Zeit so gucken. Unsicher und nach Hilfe suchend. Du musst hier schnell gehen und dein Ding machen. Nicht so viel den anderen ins Gesicht gucken. Das machen und m\u00f6gen die hier (leider) nicht.<\/p>\n<p>Um 15 Uhr gestern bin ich dann zum GI gefahren und mit einer 11. Klasse zusammen zur Botschaft. Auf Cyclos, der vietnamesischen Variante der Fahrradrischka. Cyclos gibt es in Vietnam schon \u00fcber 100 Jahre und sind den Franzosen zu verdanken, die sie damals f\u00fcr franz\u00f6sische Privatleute aus der Kolonialherrschaft importiert haben. Heute sind Cyclos verboten und nur mit Sondergenehmigung erlaubt.<\/p>\n<p>Roland Stumpf war sehr begeistert, dass ich trotz des Jetlags noch gekommen bin. Und ich habe es nicht bereut. Dieser Horror Stra\u00dfenverkehr in Hanoi, dieses gehupe, die fehlenden Regeln, dieses Chaos mal aus der Sicht eines ganz ganz langsam fahrendes Mobil zu erfahren, das war cool. Hab auch nen Video gedreht. Der Verkehr ist wirklich schlimm hier. Aber ich habe keine Angst. Ich find es eher witzig. Viele Ausl\u00e4nder die hier leben, kommen nicht darauf klar. Vielen macht der Verkehr hier am meisten zu schaffen. Teil davon zu sein bzw. einfach mal ne Stra\u00dfe zu \u00fcberqueren oder sich auf Stra\u00dfen aufhalten, so wie wir das tun. Das gibts ja hier nicht. Hier geht keiner zu Fu\u00df irgendwo hin. Hier sieht man auch keinen am Stra\u00dfenrand.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/files\/2010\/03\/moped.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-60\" title=\"moped\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/files\/2010\/03\/moped.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a>Ich habe gestern und heute bereits eine Stra\u00dfe \u00fcberquert und ich fands ganz toll und glaube das jetzt auch schon einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen. Die weichen ja eh immer aus. Wenn man sich das sagt, hat man auch keine Angst. Und Teil davon zu sein, hinten drauf fahren oder im Auto als Beifahrer &#8211; das war auch toll. Ich kann es kaum erwarten selber zu fahren. Mofa oder Bike. Ich fange wahrscheinlich mit dem Bike an. Das ist genau die Fahrweise hier, die meinen Vorstellungen entsprechen. So wie fr\u00fcher, beim <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Grand_Theft_Auto\">GTA<\/a> zocken. In den Sommermonaten wird das wohl nicht gehen. Zu Hei\u00df. Die sprechen von diesem Sommer als w\u00fcrde er nur Unheil mit sich bringen und kaum zu \u00fcberstehen f\u00fcr Menschen.<\/p>\n<p>In der Botschaft und sp\u00e4ter, beim n\u00e4chten Trip zum <a href=\"http:\/\/www.daad.de\/de\/index.html\">DAAD<\/a>, waren dann die ganzen Freiwilligen von <a href=\"http:\/\/www.weltwaerts.de\/\">&#8222;weltw\u00e4rts&#8220;. <\/a>Viele viele Deutsche arbeiten hier. Alle sehr nett und irgendwie nur Jungs. War ganz hilfreich, sich mal mit denen auszutauschen. Drei von ihnen sind schon 6 Monate hier und bleiben noch 6.<\/p>\n<p>Abends bin ich um halb neun ins Bett gegangen. Ich!!!um halb neun!!! K\u00f6nnt ihr das glauben? Ich nicht!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe mir beim Erstellen dieses Blogs \u00f6fters mal vorgestellt, wie das sein wird, wenn ich den ersten Eintrag aus Vietnam schreiben werde. 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