{"id":31,"date":"2010-03-11T02:24:56","date_gmt":"2010-03-11T01:24:56","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/?p=31"},"modified":"2010-03-11T02:29:45","modified_gmt":"2010-03-11T01:29:45","slug":"31","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/2010\/03\/11\/31\/","title":{"rendered":"Die Komfortzone verlassen"},"content":{"rendered":"<p>Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem das Verlangen etwas zu erreichen was unbequem erscheint, v\u00f6llig erkaltet ist. Gut eingebettet sitzen und schlummern wir in unseren wohlbeh\u00fcteten Komfortzonen und schippern tagt\u00e4glich den heimatlichen Hafen entlang. Manchmal ausgeglichen und gl\u00fccklich, weil uns nichts bek\u00fcmmert, nichts betr\u00fcbt, manchmal verstimmt und ausgelaugt, weil die allt\u00e4glichen Rhythmen des Lebens uns zu verschlucken drohen.<!--more--><\/p>\n<p>Ist das etwa das Leben? Kann ich hier in den echten Gl\u00fcckmomente baden? Und gleichzeitig die wirklichen und essentiellen Probleme des Lebens schmecken?<\/p>\n<p>Nein. Weder noch. Jedenfalls nicht hier. In deiner pers\u00f6nlichen Komfortzone kannst du nur das tun, was du schon kannst.<\/p>\n<p>Alle Jahre wieder merke ich das. Diese heimatliche Blues f\u00e4ngt dann an mich nerv\u00f6s zu machen und das Fernweh steigt mir zu Kopf. Bei Fernweh wird alles banal. Dann muss ich raus. Raus aus diesem Hafen, dieser langweiligen Komfortzone, hinein in die Ferne, in die Fremde, in das Unbestimmte, Unvorhersehbare, in das wirkliche Leben. Alles aufsaugen, mitnehmen, einpacken und wiederkommen, damit ich wieder schmecken und f\u00fchlen kann, was Heimat bedeutet!<\/p>\n<p>Damit ich meine Erfahrungen, meine neugewonnenen Eindr\u00fccke und mein kulturelles Gep\u00e4ck sorgf\u00e4ltig in die Segel h\u00e4ngen und im Fahrtwind betrachten kann, w\u00e4hrend ich wieder in die heimatlichen Hafen einkehre und dort rumschippere, und dann mit mehr Fahrtwind, mehr Power und voller Euphorie \u2013 solange \u2013 bis die Segel erneut zu verbleichen drohen\u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/files\/2010\/03\/home-see1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-36\" title=\"home see\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/files\/2010\/03\/home-see1-640x469.jpg\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"373\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/files\/2010\/03\/home-see1-640x469.jpg 640w, https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/files\/2010\/03\/home-see1-300x219.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/files\/2010\/03\/home-see1.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem das Verlangen etwas zu erreichen was unbequem erscheint, v\u00f6llig erkaltet ist. Gut eingebettet sitzen und schlummern wir in unseren wohlbeh\u00fcteten Komfortzonen und schippern tagt\u00e4glich den heimatlichen Hafen entlang. Manchmal ausgeglichen und gl\u00fccklich, weil uns nichts bek\u00fcmmert, nichts betr\u00fcbt, manchmal verstimmt und ausgelaugt, weil die allt\u00e4glichen Rhythmen des [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":223,"featured_media":36,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[605,585,577],"tags":[47881,47879,675,47882,677,676],"class_list":["post-31","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-fernweh","category-gesellschaft","category-menschen","tag-fernweh","tag-gesellschaft","tag-gluck","tag-heimat","tag-komfortzone","tag-leben"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/wp-json\/wp\/v2\/users\/223"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=31"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":35,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31\/revisions\/35"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/wp-json\/wp\/v2\/media\/36"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=31"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=31"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/paifai\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=31"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}