{"id":30,"date":"2023-09-17T04:27:00","date_gmt":"2023-09-17T02:27:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/nicolasschilling\/?p=30"},"modified":"2023-09-22T03:14:51","modified_gmt":"2023-09-22T01:14:51","slug":"empieza-el-viaje-die-reise-beginnt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/nicolasschilling\/2023\/09\/17\/empieza-el-viaje-die-reise-beginnt\/","title":{"rendered":"Empieza el viaje &#8211; Die Reise beginnt"},"content":{"rendered":"<p>Frankfurt, 11.09.2023<\/p>\n<p>Ich schreibe den ersten Beitrag f\u00fcr meinen Blog, der sich hoffentlich \u00fcber das n\u00e4chste Jahr mit sch\u00f6nen Geschichten, Erlebnissen und Abenteuern rund um meinen Freiwilligendienst in Bolivien, f\u00fcllen wird. Dabei sitze ich in Frankfurt am Flughafen und warte auf die Durchsage: Start Boarding flight LH542 to Bogot\u00e1. Doch bis dahin ist noch gut eine Stunde Zeit.<\/p>\n<p>In diesem Beitrag m\u00f6chte ich noch einmal \u00fcber die letzten paar Wochen reflektieren (reflektieren: Lieblingswort der letzten 10 Tage Seminar). Weil ich glaube, dass auch zuk\u00fcnftige kulturweit-Freiwille sich auf diesen Blog verirren k\u00f6nnten, werde ich auch auf meine Erwartungen an das Vorbereitungsseminar eingehen und wie diese in s\u00e4mtlichen Belangen (trotz Coronaausbruch im Jahr 2023) \u00fcbertroffen wurden. Dazu aber sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n<p>Um meine Gef\u00fchlslage der letzten Wochen zu beschreiben, bin ich \u00fcber den sehr passenden Begriff <em>Euphancholie<\/em> gestolpert (Ein Dank geht an Bolle, der mich zum Lesen motiviert hat). Euphorie f\u00fcr die kommende Zeit, mit vielen neuen Bekanntschaften, aufregenden Momenten und Momenten zum Aufregen. Melancholie, wenn ich dar\u00fcber nachdenke unglaublich tolle Menschen f\u00fcr ein Jahr lang nicht zu sehen, mein Zuhause zum ersten Mal f\u00fcr l\u00e4nger als nur einen Urlaub zu verlassen und meine Anwesenheitspflicht f\u00fcr die Abende im Frank und Frei (oder vielleicht doch I-Touch) auszusetzen. Euphorie, weil nun ein neuer Lebensabschnitt beginnt, ich in eine eigene Wohnung ziehe (zum Gl\u00fcck auch nicht ganz allein) und sich mit der Ausreise nach S\u00fcdamerika ein kleiner Traum f\u00fcr mich erf\u00fcllt. Melancholie, denn ich bin nicht gut im Verabschieden und noch vor meiner Abreise bekomme ich etwas Heimweh.<\/p>\n<p>Meine Vorbereitungen habe ich (gr\u00f6\u00dftenteils) gut geplant, sodass ich auch schnell an die notwendigen Dokumente und Impfungen gekommen bin und ich relativ ungestresst sein konnte\/wollte. Ab und zu, zu Lasten meiner Mama.. Trotzdem habe ich die Zeit sehr intensiv wahrgenommen, ganz besonders die vielen Stunden mit den engsten Freunden. Zu meiner Vorbereitung geh\u00f6rte allerdings genauso, dass ich mich mit Land, Leute und Kultur Boliviens besch\u00e4ftigte. Meine m\u00fcndliche Geschichtspr\u00fcfung \u00fcber den Kolonialismus in S\u00fcdamerika kam mir daf\u00fcr sehr gelegen. Auf Bolivien, La Paz und meine Einsatzstelle m\u00f6chte ich aber in einem n\u00e4chsten Beitrag n\u00e4her eingehen. Wie ich mich in jedem Fall aber gut einstimmen konnte: spanische Spotify-Playlist auf Dauerschleife.<\/p>\n<p>Und so ging es am 01. September mit dem ICE Richtung Berlin und weiter nach Eberswalde, wo ich f\u00fcr 10 Tage lang alle kulturweit Freiwilligen und ganz besonders meine <em>Homezone<\/em> kennenlernen durfte. Ganz ehrlich, ich konnte mir weder unter dem Begriff Homezone etwas vorstellen (au\u00dfer, dass die Menschen mit mir auch nach Bolivien + Umgebung reisen), noch, dass 10 Tage sinnvoll gef\u00fcllt werden k\u00f6nnen. Umso positiver bin ich \u00fcberrascht, wie ich meine Homezone sofort als einen SafeSpace f\u00fcr alle m\u00f6glichen Themen gesehen habe. Doch auch \u00fcber unsere Gruppe hinaus, war es extrem leicht und entspannt, sich mit den anderen Freiwilligen zu connecten. Ein typisches Gespr\u00e4ch fing an mit \u201eWie hei\u00dft du?\u201c und \u201eWohin geht\u00b4s f\u00fcr dich\u201c und endete mit \u201eDann komm ich dich da mal besuchen\u201c. Und so wurde es in den 10 Tagen kaum langweilig, auch wenn am Ende, zus\u00e4tzlich mit Corona, echt die Luft raus war. Ich kann dennoch, neben vielen neuen Freunden, einiges aus dem Seminar mitnehmen. Dazu die Aussage meiner Trainerin am ersten Tag: Ihr werdet mit vielen Fragen hier angereist sein, doch werdet ihr mit noch vielen mehr wieder abreisen. Weil sich das etwas paradox f\u00fcr ein Vorbereitungsseminar anh\u00f6rt; Ziel war nicht etwa eine L\u00f6sung auf Fragen zu finden, sondern vielmehr zum Nachdenken, Interessieren und &gt;Reflektieren&lt; zu Themen wie globale Strukturen und der Rolle eines Freiwilligen(diensts) anzuregen.<\/p>\n<p>Weil sich so langsam die ersten Passagiere f\u00fcrs Boarding bereit machen, schlie\u00dfe ich an dieser Stelle mit dem ersten Blogeintrag ab. Aktuell \u00fcberwiegt sogar ein Gef\u00fchl von Euphorie, verst\u00e4rkt wird das ganze durch den Song \u201eD\u00c0KITI\u201c von Bad Bunny. \u00dcber die Regelm\u00e4\u00dfigkeit von Beitr\u00e4gen kann ich noch nichts sagen, ich muss mich auch erstmal etwas ausprobieren. Was ich aber sagen kann ist, dass ich mich extrem freue, meine Reise nach Bolivien jetzt anzutreten.<\/p>\n<p>Hasta entonces<\/p>\n<p>Nico<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frankfurt, 11.09.2023 Ich schreibe den ersten Beitrag f\u00fcr meinen Blog, der sich hoffentlich \u00fcber das n\u00e4chste Jahr mit sch\u00f6nen Geschichten, Erlebnissen und Abenteuern rund um meinen Freiwilligendienst in Bolivien, f\u00fcllen wird. 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