{"id":194,"date":"2019-09-20T21:13:54","date_gmt":"2019-09-21T00:13:54","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/nataschainchile\/?p=194"},"modified":"2019-10-20T21:14:53","modified_gmt":"2019-10-21T00:14:53","slug":"der-flug-und-die-ankunft-in-santiago","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/nataschainchile\/2019\/09\/20\/der-flug-und-die-ankunft-in-santiago\/","title":{"rendered":"Der Flug und die Ankunft in Santiago"},"content":{"rendered":"<p>Nach ca. zwei Stunden Autofahrt sind wir endlich am Frankfurter Flughafen angekommen und ich war ungew\u00f6hnlich ruhig. Mir war zu diesem Zeitpunkt zwar im Kopf bewusst, dass es bald los ging und ich dann erstmal f\u00fcr mehr als f\u00fcnf Monate aus Deutschland weg war, jedoch hatte der Rest meines K\u00f6rpers dies noch nicht ganz realisiert. So sind ich und meine Eltern vom Parkhaus zum Terminal, wo ich dann auf Mona und ihre Familie stie\u00df. Mona ist eine andere Freiwillige, die auch ihren Freiwilligendienst in Santiago macht. Jedoch bleibt sie 12 Monate und ist an einer Schule vor Ort.<\/p>\n<p>So wie die deutsche P\u00fcnktlichkeit es will, waren wir zu fr\u00fch dran um unser Gep\u00e4ck abzugeben und somit hie\u00df es warten. Diese ca. 45 Minuten waren merkw\u00fcrdig. Irgendwie wusste man nicht mehr so wirklich etwas zu reden, hat aber dennoch ein wenig Small Talk gehalten, da so gar nichts reden irgendwie auch nicht ging. Aber die Zeit verging doch recht schnell und so konnten Mona und ich bald unser Gep\u00e4ck zum Schalter bringen. Ich atmete noch auf, da es gl\u00fccklicherweise weniger als die erlaubten 23 Kilo waren. Auch, wenn die Kofferwaage zuhause auch dies gezeigt hatte, traue ich dem Braten nicht so ganz.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/nataschainchile\/files\/2019\/09\/20190913_170158.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-77 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/nataschainchile\/files\/2019\/09\/20190913_170158-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/nataschainchile\/files\/2019\/09\/20190913_170158-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/nataschainchile\/files\/2019\/09\/20190913_170158.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Endlich geht es los<\/h4>\n<p>Damit waren die Koffer verstaut und jetzt hie\u00df es wirklich Abschied nehmen. Abschied von dem letzten F\u00fcnkchen, was mich noch mit Deutschland verband. Es flossen ein paar kleine Tr\u00e4nchen und damit der Abschied nicht noch schwerer fiel, machten Mona und ich uns auf schnellem Weg zur Sicherheitskontrolle. Weg waren meine Eltern dann auch &#8211; schon etwas komisch muss ich gestehen &#8211; aber die Vorfreude \u00fcberwog. Die Sicherheitskontrolle verlief reibungslos und nach ein wenig bummeln im Duty Free Bereich, ging es dann auch schon los. Zun\u00e4chst ein 2:45 h langer Flug nach Madrid und von dort weiter nach Santiago. Unser Flug ging \u00fcber Nacht und wir konnten gl\u00fccklicherweise auch etwas Schlaf bekommen. Mein Essgewohnheiten zerst\u00f6rend gab es jedoch erstmal um 1 Uhr Abendessen, parallel schauten wir einen Film, da wir uns das Filmeangebot nicht entgehen lassen wollten. Es war auch das erste Mal, dass ich so richtig verschnaufen konnte, innerhalb der letzten 12 Tage, aber auch seit ca. 2 Jahren. Das ganze Masterstudium lang ging alles Schlag auf Schlag. Angefangen sogar noch mit meiner Bachelorarbeit damals, hatte ich danach gef\u00fchlt ununterbrochen zu tun. Jede Semesterferien Hausarbeiten, im Semester Mathe\u00fcbungsbl\u00e4tter oder auch Klausuren und bis zum 12.9., also kurz vor meiner Ausreise war ich auch noch mit Masterarbeit und einer letzten Hausarbeit besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/nataschainchile\/files\/2019\/09\/20190913_204927.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-81 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/nataschainchile\/files\/2019\/09\/20190913_204927-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/nataschainchile\/files\/2019\/09\/20190913_204927-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/nataschainchile\/files\/2019\/09\/20190913_204927-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/nataschainchile\/files\/2019\/09\/20190913_204927.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Etwas verwirrt, da die Zeitverschiebung doch keine sechs, sondern nur f\u00fcnf Stunden betr\u00e4gt, kamen wir nach etwa insgesamt 18 Stunden in Santiago an. Eine Stunde mussten wir dann noch am Einreiseschalter anstehen &#8211; noch eine H\u00fcrde war geschafft. Unsere Koffer waren schneller als wir und standen mutterseelenallein am Gep\u00e4ckband. Nachdem wir sie eingesammelt hatten, hie\u00df es nochmal am Zoll anstehen, aber dann war es endlich geschafft &#8211; Santiago ich komme!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach ca. zwei Stunden Autofahrt sind wir endlich am Frankfurter Flughafen angekommen und ich war ungew\u00f6hnlich ruhig. Mir war zu diesem Zeitpunkt zwar im Kopf bewusst, dass es bald los ging und ich dann erstmal f\u00fcr mehr als f\u00fcnf Monate aus Deutschland weg war, jedoch hatte der Rest meines K\u00f6rpers dies noch nicht ganz realisiert. 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