Letztes Abenteuer

Am Freitag den  15.Februar machten Jakob, Sophie und ich uns mit dem Nachtzug auf nach Warschau. Allein schon die Fahrt fühlte sich unglaublich aufregend an: mit offenem Fenster durch Ungarn zu düsen, Abendbrot auf dem Abteilboden, den Sonnenaufgang aus dem Bett beobachten…
Am Samstagmorgen sind wir in Warschau angekommen, da wir erst gegen Mittag in die Wohnung konnten, haben wir zuvor das Museum des Warschauer Aufstands besucht. Leider haben wir es nicht durchgehalten, das ganze Museum zu besichtigen, da es einfach viel zu viel war und wir ein wenig kaputt von der Reise waren.
Danach konnten wir unsere Sachen in der Wohnung abstellen und haben einen Spaziergang durch den Lazienki Park gemacht und die wunderschöne (wiederaufgebaute) Altstadt besichtigt. Am Abend sind wir mit dem Bus in ein etwas abgelegeneren Stadtteil gefahren und haben dort in einem kleinen Imbiss köstliche Piroggen gegessen.
Ich bin wirklich froh, dass es uns allen wichtig ist, auf unseren Reisen zu lernen und etwas mitzunehmen: In einer der letzten Wochen, die wir in Budapest verbracht haben, hatten Sophie und ich bereits Schindlers Liste gesehen und am Sonntagmorgen entschieden wir uns dafür, eine freewalking Tour mit dem Thema „jüdisches Warschau“ zu besuchen. Es ist immer wieder schockierend, grausam und schmerzhaft.
Nach dieser Führung sind wir in eine Markthalle gegangen, in der wir uns durch leckeres Brot, Salate, verschiedenes Gebäck und Piroggen probiert haben. Danach haben wir uns auf den Weg ins Neonmuseum gemacht und so ist das vorerst letzte Abenteuer in Osteuropa viel zu schnell an uns vorbei gedüst.
Da ich während meines Freiwilligendiensts wieder eine Menge Spaß am Fotografieren hatte, seht ihr wie üblich nochmal meine liebsten Eindrücke in Bildern:

        

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