Schulalltag- Was mache ich da eigentlich den ganzen Tag?

Was mache ich da eigentlich den ganzen Tag?
Grundsätzlich ist meine Aufgabe, die Schüler*innen zu motivieren, Aussprachefehler zu berichtigen, auf die DSD Prüfung vorzubereiten, deutschlandrelevante Themen mit ihnen zu besprechen, Wettbewerbe vorzubereiten, und von meiner Lebensrealität zu berichten. In der Umsetzung dieser Aufgaben sind die Deutschlehrer*innen und ich sehr flexibel- deshalb habe ich keinen festen Stundenplan.
Die meiste Zeit verbringe ich jedoch mit Andrea und gehe mit ihr zu drei festen Klassen: 9NyB (sie haben dieses Jahr mit der deutschen Sprache begonnen und haben dieses Jahr 11h pro Stunde Deutschunterricht), 10b (haben das 3. Jahr Deutschunterricht und ebenfalls in der 9. Klasse mit 11 Stunden begonnen), 11a + Leistungskurs (der Leistungskurs soll nächstes Jahr die DSD Prüfung ablegen). Mit diesen Klassen habe ich zwischen 11h und 16h in der Woche und helfe im alltäglichen Unterrichtsgeschehen mit oder bereite Spiele, Aufgaben oder Präsentation vor. Passend zu Weihnachten habe ich beispielsweise für die 9. Klasse einen Adventskalender gebastelt.
Dazu kommen 1h Nachhilfe, 1h Unterstützung bei einem Theaterstück, 1h Wettbewerbsvorbereitung sowie flexible Stunden. Flexible Stunden habe ich dann, wenn ich darauf angesprochen werde eine themenbezogene Stunde zu machen, das kann zu Medien, Konsum, Migration, DDR, Sport etc. sein.

Meistens bin ich von 9-14 Uhr oder 10-15 Uhr in der Schule.
Manche Schüler*innen nutzen darüber hinaus die Möglichkeit auch am Nachmittag mit mir zu sprechen, das sind dann immer besonders schöne Deutschstunden.
Ab und zu gibt es auch besondere Projekte, beispielsweise war ich bereits ganz am Anfang mit einigen Schülerinnen in einem deutschen Theaterstück und vor wenigen Wochen waren wir im Rahmen der Projektwoche zum Redaktionsbesuch der Budapester Zeitung (das ist die Zeitung der deutschen Minderheit in Ungarn).
Das Madách Imre Gimnázium ist darüber hinaus sehr aktiv und es gibt ständig Wettbewerbe und Aktionen, bei denen ich mithelfe- egal ob ich nun alles verstehe oder nicht.

Und tatsächlich fliegen so die Wochen vorbei und auf einmal sind es nur noch 7 Wochen bis es zurück nach Hause geht.

Bis ganz bald
Isa

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