{"id":325,"date":"2018-02-04T15:39:21","date_gmt":"2018-02-04T14:39:21","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/?p=325"},"modified":"2018-02-04T19:15:30","modified_gmt":"2018-02-04T18:15:30","slug":"schenkt-mir-etwas-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/2018\/02\/04\/schenkt-mir-etwas-zeit\/","title":{"rendered":"Schenkt mir etwas Zeit &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Hallo Freunde,<\/p>\n<p>da bin ich wieder.\u00a0 Jetzt ist es schon Februar! Was soll ich sagen &#8211; die Uhr tickt unaufhaltsam, und noch nie war mir das so stark bewusst wie jetzt&#8230;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Als der Flieger in Minsk landete, hatte ich Handschuhe und M\u00fctze f\u00fcr unn\u00fctz gehalten &#8211; umso \u00fcberraschter war ich von der K\u00e4lte, die mir wie eine eisige Faust entgegenschlug. Der russische Winter hatte also auch Belarus erreicht- das Thermometer hatte sich bei konstanten -12 Grad eingependelt. Nichtsdestotrotz freute ich mich in der kommenden Woche \u00fcber jeden Vorwand, die warme Wohnung verlassen zu k\u00f6nnen, denn direkt hinter meiner Haust\u00fcr hatte ein verschlafenes Winterwunderland seine Tore ge\u00f6ffnet&#8230; Nimm das, Deutschland!!!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180124_113752.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-336\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180124_113752.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180124_113752.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180124_113752-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180124_113752-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180124_114030.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-337\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180124_114030.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180124_114030.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180124_114030-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180124_114030-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180124_114115.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-326\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180124_114115.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180124_114115.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180124_114115-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180124_114115-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180120_163113.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-327\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180120_163113.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180120_163113.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180120_163113-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180120_163113-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nachdem jetzt alle Olympiaden \u00fcberstanden sind, hat sich mein Arbeitspensum f\u00fcr den letzten Monat drastisch verringert &#8211; jetzt habe ich oft nur 2 oder 3 Stunden am Tag, in denen ich mit den 7 und 8 Klassen Lese-und H\u00f6rverstehen mache oder mit den 11. Kl\u00e4sslern \u00fcber Themen wie Sterbehilfe, Gen-Food, Ego-Shooter und Todesstrafe debattiere. Das finde ich jedoch auch gar nicht schlimm, da ich so jeden morgen ausschlafen kann und jetzt daf\u00fcr an den Nachmittagen \u00f6fters Besuch bekomme, um gemeinsam ein ordentliches Motivationsschreiben zu verfassen oder die Bewerbung abzurunden, wof\u00fcr ich gerne auch nach Feierabend zur Verf\u00fcgung stehe! Au\u00dferdem l\u00e4sst sich die zus\u00e4tzliche freie Zeit gut in andere Dinge investieren &#8211; das Schreiben von Blog-Eintr\u00e4gen zum Beispiel, in die Zukunftsplanung, &#8230; oder in das Verfassen von Abschiedsbriefen.<\/p>\n<p>Oft werde ich gefragt, ob ich mich denn auf zu Hause freue &#8211; f\u00fcr mich eine wahnsinnig schwere Frage. Aber wieso eigentlich? Nat\u00fcrlich freue ich mich! Auf meine Familie, auf meine Freunde, auf viele viele andere Menschen, die mir immer wieder klar machen, dass ich in Deutschland sehns\u00fcchtig erwartet werde. Ich kann es kaum erwarten, euch alle in die Arme zu schlie\u00dfen und endlich wieder gemeinsam zu lachen und zu weinen. Diese Distanz zwischen uns kann einen fertig machen, doch in vielen F\u00e4llen wir haben es geschafft, uns nicht aus den Augen zu verlieren und das Band der Freundschaft und Liebe aufrecht zu erhalten! Ich freue mich riesig auf Deutschland, ich freue mich auf euch! &#8230;<\/p>\n<p>&#8230; Aber ich freue mich nicht dar\u00fcber, Belarus verlassen zu m\u00fcssen. Ich wurde so unglaublich herzlich aufgenommen, habe so viel Interesse und Hilfsbereitschaft erfahren, habe so wundervolle Menschen kennengelernt und so unsch\u00e4tzbar wertvolle und innige Freundschaften geschlossen! Zu sagen, dass ich das Ende herbeisehne , w\u00e4re einfach eine ungeheuerliche L\u00fcge,\u00a0 ein Frevel an mir selbst, sodass ich es\u00a0 nie wagen werde, diesen Satz laut auszusprechen. So kommt es also, dass ich mich auf Deutschland freue und gleichzeitig eine enorme Furcht vor dem anstehen Abschied empfinde&#8230; Was soll ich tun? Wahrscheinlich einfach abwarten, es auf mich zukommen lassen und gleichzeitig die bleibende Zeit in Pinsk nicht verschwenden, sondern mit Erinnerungen f\u00fcr die Ewigkeit\u00a0 f\u00fcllen!<\/p>\n<p>Um diesem Vorsatz nachzukommen, gab es gleich am Freitag nach meiner R\u00fcckkehr eine Party in einer Wohnung. Ich initiierte ein paar Gruppenspiele und es wurde gelacht, geschrien, gesprungen und auf den M\u00f6beln getanzt &#8211; Mission accomplished also \ud83d\ude09<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/iYi3Qi3ux0.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-328\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/iYi3Qi3ux0.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"721\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/iYi3Qi3ux0.jpg 960w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/iYi3Qi3ux0-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/iYi3Qi3ux0-768x577.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/6IC0ZkoWLNU.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-329\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/6IC0ZkoWLNU-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/6IC0ZkoWLNU-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/6IC0ZkoWLNU.jpg 720w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\u00a0\u00a0<a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/F9oN3RgbUlg.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-330\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/F9oN3RgbUlg-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/F9oN3RgbUlg-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/F9oN3RgbUlg.jpg 720w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u00dcbrigens bin ich seit Januar auch als Englisch-Lehrer t\u00e4tig. Wie es dazu kam? Nun ja, wie fr\u00fcher schon beschrieben wird an belorussischen Schulen nur eine Fremdsprache gelehrt &#8211; am Gymnasium Nr. 2 hat man die Wahl zwischen Englisch und Deutsch. So kann es passieren, dass die Oberstufensch\u00fcler zwar fast flie\u00dfend Deutsch beherrschen, gleichzeitig jedoch keinen einzigen Satz auf Englisch zustande bringen. Zwei meiner besten Sch\u00fcler, Nastya und Vitali, kamen also zu mir, ein deutsches Englischlehrbuch in den H\u00e4nden haltend, mit der Bitte, ihnen Englisch beizubringen. Ich war zun\u00e4chst etwas \u00fcberrumpelt, ist mein eigenes Englisch ja auch l\u00e4ngst nicht perfekt und fehlt es mir an Ausbildung und F\u00e4higkeit, um andere in dieser Sprache zu unterrichten. Schnell wurde jedoch klar, dass es auch gar nicht darum geht, ein perfektes B2-Englisch samt aller grammatischen Regeln und Ausnahmen zu etablieren &#8211; vielmehr wollen die beiden &#8222;Frischlinge&#8220; einfach die wichtigsten W\u00f6rter und Ausdr\u00fccke kennen lernen und in der Lage sein, einfache Basis-Dialoge zu f\u00fchren. Am Ende stimmte ich also zu, 2 Stunden pro Woche den\u00a0 Pseudo-Englischexperten zu geben. Diese Entscheidung habe ich bis jetzt noch keinen Augenblick bereut &#8211; w\u00e4hrend ich jegliches Honorar kategorisch ausschloss, bereitet\u00a0 mir jede &#8222;Unterrichtsstunde&#8220; enorm viel Spa\u00df. Es ist einfach unglaublich unterhaltsam, zwei 16-J\u00e4hrigen eine Sprache beizubringen, die ich wie selbstverst\u00e4ndlich beherrsche und anwende und deren W\u00f6rter und Ausdr\u00fccke \u00fcberall im allt\u00e4glichen Leben wiederzufinden sind. Meine Sch\u00fcler nehmen ihre Aufgabe jedoch unglaublich ernst, sodass wir schon nach der ersten Lektion kleinere Erfolge verzeichnen konnten : &#8222;Hello! My name is Vitali! I am 16 years old, Motherfucker!!!&#8220; Hinzu kommen der un\u00fcberh\u00f6rbare russische Akzent bei der Aussprache und enorme Probleme mit dem &#8222;th&#8220;, weshalb meine Lachmuskeln durchgehend trainiert werden \ud83d\ude00\u00a0 \u00a0Mal schauen, wie weit wir bis zu meiner Abfahrt kommen&#8230;<\/p>\n<p>Am 25. stand f\u00fcr mich ein kleiner Tagesausflug nach Brest an. Von der dortigen DSD-Lehrerin wurde mir n\u00e4mlich angeboten, beim anstehenden Lesefuchs International Finale am 10. Februar in Minsk, f\u00fcr welches ich seit meiner R\u00fcckkehr aus dem Urlaub intensiv mit unseren Teilnehmern trainiere, die Moderation zu \u00fcbernehmen. Nach anf\u00e4nglichem Z\u00f6gern gab ich mich dann einverstanden und wurde nach Brest eingeladen, um meine Kontaktperson pers\u00f6nlich kennen zulernen\u00a0 und mit ihr kurz meine Aufgaben abzusprechen. Um aber nach einer langen und ungem\u00fctlichen Anfahrt und einer kurzen Einsatzbesprechung nicht sofort wieder in den Zug nach Pinsk steigen zu m\u00fcssen, verabredete ich mich mit Philip, dem offiziellen &#8222;Feind&#8220; und Hauptkonkurrenten f\u00fcr meine Sch\u00fcler beim Ringen um das ersehnte DAAD-Stipendium. Auf meine Anfrage hin war Philip sofort bereit, mich mittags abzuholen und bei einem kleinen Spaziergang die Stadt zu zeigen. Dabei verstanden wir uns auf Anhieb pr\u00e4chtig, ich glaube, wenn ich in Brest stationiert w\u00e4re, h\u00e4tten wir sehr viel zusammen unternommen. So wurde es ein sch\u00f6ner Nachmittag, und abends auf der R\u00fcckfahrt nach Hause war ich um einen neuen Freund reicher!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180125_140324.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-331\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180125_140324-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180125_140324-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180125_140324-768x432.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180125_140324.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>\u00a0<\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180125_144111.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-333\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180125_144111-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180125_144111-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180125_144111-768x432.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/20180125_144111.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auch in der letzte Woche verschlug es mich in eine andere Stadt &#8211; diesmal nach Mink, wo im Goetheinstitut ein Abschlusstreffen mit allen Freiwilligen anstand. Leider kommen nicht alle so super an ihrer Einsatzstelle zurecht, sei es durch mangelnde Sprachkenntnisse, Pech oder h\u00f6here Gewalt, sodass sich die ersten Belarusfreiwilligen schon Anfang Februar zur\u00fcck nach Deutschland machen. In einer Abschlussrunde wurden nochmal Probleme angesprochen und Schwierigkeiten benannt, nach einem Gesamtfazit pilgerten wir dann in ein uriges Restaurant, wo es dann bei traditionellen Vorspeisen und Hauptgerichten gl\u00fccklicherweise weniger negativ weiterging. Gro\u00dfe Party konnte ich mir an diesem Abend jedoch nicht erlauben, denn am n\u00e4chsten Morgen ging es nach einem letzten gemeinsamen Fr\u00fchst\u00fcck zusammen mit Amelie wieder ins Goethe-Institut. Dort fand das allj\u00e4hrliche Meeting aller Goethe-Schulen im Lande statt, im Rahmen dessen ich gebeten wurde, den anwesenden Lehrern und Direktoren auf Russisch \u00fcber Kulturweit und meine T\u00e4tigkeit als Freiwilliger zu berichten sowie anschlie\u00dfend mein Freiwilligenprojekt\u00a0 zu pr\u00e4sentieren. Anfangs ziemlich aufgeregt, f\u00fchlte ich mich nach den ersten paar Minuten Redezeit ziemlich wohl, waren im Publikum n\u00e4mlich keine grimmig-ernsten Anzugtr\u00e4ger, sondern freundlich l\u00e4chelnde, neugierige Menschen. Gespannt lauschten sie meinen Erz\u00e4hlungen und Eindr\u00fccken, gaben sich begeistert von den Resultaten des Fotomarathons und waren allesamt erpicht darauf, mehr \u00fcber mich zu erfahren. Als am Ende der Veranstaltung dann Sekt und H\u00e4ppchen serviert wurden, wurde auf das Wohl des &#8222;noch ungebundenen jungen Mannes&#8220; angesto\u00dfen, unz\u00e4hlige Fragen gestellt und Einladungen a la: &#8222;Was willst du dort in diesem Pinsk, wir brauchen dich in Minsk, wann kannst du anfangen?&#8220; ausgesprochen &#8230; Ich war \u00e4u\u00dferst erfreut und ger\u00fchrt \u00fcber diese unerwartete Begeisterung f\u00fcr mich, musste jedoch dankend ablehnen mit den Worten &#8222;Ich w\u00fcrde meine Sch\u00fcler nie gegen jemanden anderes austauschen!&#8220;. Nach mehreren Gl\u00e4sern Sekt wurde ich zum Abschluss umarmt, gek\u00fcsst und mit den besten Zukunftsw\u00fcnschen ausgestattet. So wurde auch dieser Kurztrip zu einem vollen Erfolg \ud83d\ude00<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/IMG-20180131-WA0008.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-332\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/IMG-20180131-WA0008-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/IMG-20180131-WA0008-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/IMG-20180131-WA0008-768x1024.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/IMG-20180131-WA0008-810x1080.jpg 810w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/IMG-20180131-WA0008.jpg 960w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Letzten Freitag war bei mir wieder volle H\u00fctte, und jetzt lasse ich die Woche ruhig und entspannt ausklingen. Der &#8222;Back to Germany&#8220; Countdown zeigt 18 Tage, und ich habe noch einiges geplant&#8230;<\/p>\n<p>Deshalb verabschiede ich mich an dieser Stelle, viele liebe Gr\u00fc\u00dfe nach Deutschland und vergesst nicht &#8211; die Uhr tickt \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Machts gut und habt euch lieb!<\/p>\n<p>Euer Mister Romantic<\/p>\n<p>PS: Als versp\u00e4tetes Weihnachtsgeschenk habe ich von allen meinen 11.Kl\u00e4sslern ein eingerahmtes Portrait meines Lieblingsfilmhelden erhalten ;D\u00a0 Ich kann es nur nochmal sagen &#8211; meine Sch\u00fcler sind einfach klasse!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/10441-700x700.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-340\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/10441-700x700.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"700\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/10441-700x700.jpg 700w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/10441-700x700-150x150.jpg 150w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2018\/02\/10441-700x700-300x300.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Freunde, da bin ich wieder.\u00a0 Jetzt ist es schon Februar! 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