{"id":165,"date":"2017-10-25T11:50:36","date_gmt":"2017-10-25T09:50:36","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/?p=165"},"modified":"2017-10-25T20:00:49","modified_gmt":"2017-10-25T18:00:49","slug":"165","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/2017\/10\/25\/165\/","title":{"rendered":"Die Abenteuer des feiernden Dolmetschers &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Hallo Freunde,<\/p>\n<p>was, meint ihr, l\u00e4sst einen vor Nervosit\u00e4t und Anspannung zittern? Eine Pr\u00e4sentation. Die F\u00fchrerscheinpr\u00fcfung. Abitur&#8230; Oder aber das Dolmetschen hoher Botschaftsangeh\u00f6rige vor dem lokalen Fernsehen \ud83d\ude42 Letzteres durfte ich vergangenen Dienstag durchmachen, und zwar spontan. Was war passiert?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wie schon kurz angeteasert fand vor genau einer Woche die feierliche Vergabe der Deutschen Sprachdiplome der ersten Stufe am Gymnasium Nr. 2 statt. Erwartet wurde hoher Besuch, die stellvertretende Botschafterin Frau Luther sowie der Koordinator der Zentralstelle f\u00fcr das Auslandsschulwesen Herrn Lieberknecht. Gespannt und leicht nerv\u00f6s wartete ich zusammen mit dem DSD-Lehrer Herr Czerwinski auf den schwarzen BMW mit rotem Diplomaten-Nummernschild. Als dieser dann vor der Schule hielt, zog er sofort die Aufmerksamkeit der Presse auf sich &#8211; allein das Auto wurde bestimmt zig Mal abgelichtet. Wir begr\u00fc\u00dften unsere G\u00e4ste und ich wurde als engagierter Kulturweit-Freiwilliger vorgestellt &#8211; ich dr\u00fcckte den Herrschaften die Hand und geleitete sie zum Direktor zum Empfang. Die Leute vom Sender wollten um jeden Preis ein Interview, deshalb schl\u00fcpfte ich kurzerhand in die Rolle des bilingualen Dolmetschers und gab mein bestes, die offiziellen Worte m\u00f6glichst fl\u00fcssig ins russische zu transferieren. Anschlie\u00dfend f\u00fchrte ich Herrn Lieberknecht und Frau Luther mit weichen Knien in den Veranstaltungssaal, ein anerkennendes Schulterklopfen lie\u00df mich jedoch schnell zuversichtlicher werden. Die eigentliche Zeremonie war sehr formal und offiziell, alle wichtigen Herrschaften hielten eine Rede und unter tosendem Applaus wurden die Diplomanden f\u00fcr ihre Leistungen geehrt; erg\u00e4nzt wurde alles durch ausgefeilte musikalische Beitr\u00e4ge verschiedener Sch\u00fcler. Alles sollte und musste perfekt sein! Als Herr Lieberknecht auf die B\u00fchne gebeten wurde, um ebenfalls ein paar Worte an die Anwesenden zu richten, sollte ich wieder als \u00dcbersetzer fungieren &#8211; unvorbereitet und aufgeregt wie ich war, wiederholte ich doch gleich erstmal den ersten Absatz, ohne es zu merken, auf deutsch; anstatt ihn, wie eigentlich gewollt, ins Russische zu \u00dcbersetzen. Als ich mir meines Fehlers bewusst wurde, w\u00e4re ich am liebsten im Boden versunken &#8211; Herr Lieberknecht nahm es dagegen mit Humor und zwinkerte mit aufmunternd zu. Dieses Mal bew\u00e4ltigte ich die Aufgabe ohne Aufh\u00e4nger und Fehler; dann nahm ich mit zufriedenem Gef\u00fchl wieder Platz.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2017\/10\/IMG-20171018-WA0027-Andere.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-166\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2017\/10\/IMG-20171018-WA0027-Andere.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach der Veranstaltung f\u00fchrte ich die Herrschaften noch durch die Schule und unterhielt mich mit ihnen \u00fcber Arbeit und Privatleben. Sowohl Frau Luther als auch Herr Lieberknecht sind absolut herzliche und g\u00fctige Menschen, denen es wirklich um das Wohl der Menschen im Land geht &#8211; ich freue mich sehr darauf, in der Zukunft n\u00e4her mit ihnen zusammenzuarbeiten. Bevor sie wieder ins Auto stiegen, gaben mir beide die Hand sowie ihre Visitenkarten, dankten mir f\u00fcr die erwiesene Hilfe und und bekundeten mir, sich auf ein Wiedersehen mit mir sehr zu freuen &#8211; den Weg nach Hause legte ich stolz mit erhobenen Kopf zur\u00fcck \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Am Donnerstag machte ich mich nach der Schule auf nach Minsk &#8211; das Goethe Institut hatte zu einem gemeinsamen Projekttreffen am Freitag geladen, Fahrtkosten und 2 \u00dcbernachtungen inklusive. Am Bahnhof angekommen, traf ich auf die v\u00f6llig aufgel\u00f6ste Amelie, die ihre Tasche im Bus liegengelassen hatte&#8230;Nach etwas rumfragen und einigen Telefonaten mit Amelies Ansprechperson l\u00f6ste sich das Problem gl\u00fccklicherweise, am n\u00e4chsten Morgen konnte Amelie ihr vermisstes Gep\u00e4ckst\u00fcck heil und unversehrt abholen. Zusammen machten wir uns auf die Suche nach den anderen, die zusammen zu einer wei\u00dfrussischen Restaurantkette essen gegangen sind; uns wurde fix die entsprechende Metrostation mitgeteilt und viel Gl\u00fcck bei der Suche gew\u00fcnscht. Dort angekommen, fanden wir zwar tats\u00e4chlich schnell zum Restaurant &#8211; aber die anderen nicht darin vor&#8230; Wir durchforstetet also das gesamte Restaurantgeb\u00e4ude, welches wirklich riesig ist. Die Situation war absurd &#8211; 2 deutsche Freiwillige schaffen es, sich abends in einer Millionenstadt zurechtzufinden, scheitern jedoch daran, eine andere deutsche Gruppe innerhalb eines Restaurants aufzust\u00f6bern \ud83d\ude00 Nach 20 Minuten vergeblicher Suche klingelten die anderen durch und teilten uns mit, sie s\u00e4\u00dfen im 2. Stock. Amelie und ich sahen uns verbl\u00fcfft an &#8211; die einzige Treppe im Restaurant verf\u00fcgte \u00fcber 3 Stufen, von einem weiteren Stockwerk konnte gar nicht die Rede sein. Als wir schon beschlossen hatten, verzweifelt die Bedienung nach einem versteckten Dachboden zu fragen, erinnerten wir uns pl\u00f6tzlich an die Bezeichnung RestaurantKETTE. Konnte es sein, dass es im Umkreis von 500 Metern 2 identische Restaurants gab? Tats\u00e4chlich, von der Metrostation aus gesehen in der anderen Richtung stand das exakt selbe Restaurant &#8211; nur eben zweist\u00f6ckig! Und da sa\u00dfen auch die anderen, gen\u00fcsslich ihren Nachtisch essend. Da das Buffet in 5 Minuten schlie\u00dfen sollte schnappten Amelie und ich uns jeder eine Kleinigkeit und schlangen diese herunter, um an diesem Abend nicht mit komplett leerem Magen ins Bett zu m\u00fcssen \ud83d\ude42 Zusammen liefen wir zum Hostel, wo wir auch auf die fehlenden Freiwilligen trafen. Anschlie\u00dfend ging es hinaus in das Minsker Nachtleben&#8230;<\/p>\n<p>Zu sehr \u00fcbertreiben konnten wir nicht, denn Freitag ging es um Punkt 10 Uhr mit dem Seminarprogramm los. Nach einem sehr unterhaltsamen Energizer tauschten wir uns zu bisherigen Eindr\u00fccken und Erfahrungen in Belarus aus, das allgemeine Stimmungsbild war erfreulicherweise sehr positiv! Anschlie\u00dfend ging es an die Gestaltung eines gemeinsamen Freiwilligenprojektes. Was soll ich sagen &#8211; es gab so viele tolle, kreative Ideen, dass sich die Gruppe nach regem Gedankenaustausch spaltete und wir nun insgesamt an 2 Projekten arbeiten! Auf den genauen Inhalt gehe ich jedoch erst ein, wenn es an die konkrete Umsetzung geht; aktuell gibt es nur einen groben Plan, an dem es zu feilen gilt \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Nach einem produktiven Seminartag samt mehrg\u00e4ngigem Mittagessen hatten wir den komplette Abend f\u00fcr uns! W\u00e4hrend die anderen es diesmal etwas ruhiger angehen wollten, versp\u00fcrte das Suicide-Squad, bestehend aus Amelie, Lotti, Anna, Chiara und mir, den Wunsch nach Action. Durch Tanja aus dem Goetheinstitut machten wir Bekanntschaft mit Vitali, einem zwanzigj\u00e4hrigen Studenten f\u00fcr Deutsch als Lehramt. Wir schlossen ihn sofort in unser Herz &#8211; Vitali ist offen, aufrichtig, humorvoll und einfach nur cool drauf. Er erkl\u00e4rte sich bereit, uns unter seine Fittiche zu nehmen; und so brachen wir auf, um Minsk von einer uns noch unbekannten Seite kennenzulernen. Zuerst ging es in ein unter Studenten sehr beliebtes Cafe, wo es die besten Blinis (russische Crepes) sowie das slawische Nationalgetr\u00e4nk Medowucha (w\u00fcrzig-s\u00fc\u00dfer Honiggeschmack, super lecker) zu kosten gab. Anschlie\u00dfend wollten wir uns einen Blick von oben auf die n\u00e4chtliche City\u00a0 verschaffen. Anstatt jedoch zur \u00fcberteuerten und \u00fcberlaufenen Aussichtsplattform zu laufen, f\u00fchrte Vitali uns zu einem Insider-Aussichtspunkt: Dabei handelte es sich um ein ultraexklusives und sauteures Panoramaview-Restaurant im obersten Geschoss eines Hochhauses,\u00a0 mitten im Zentrum der wei\u00dfrussischen Metropole. Anstelle einer Treppe war ein gl\u00e4serner Fahrstuhl am Geb\u00e4uderand installiert &#8211; wir huschten hinein und genossen den malerischen Ausblick. Oben angekommen h\u00e4mmerte Vitali wie wild auf den &#8222;Close Doors&#8220;-Knopf, der Fahrstuhl schwebte gem\u00e4chlich wieder zu Boden und wir hatten kostenlos den besten Blick vom zentralsten Punkt in Minsk ergattert. Das Lichtermeer unter uns war so atemberaubend, dass ich leider nicht dazu gekommen bin, ein paar vern\u00fcnftige Fotos zu schie\u00dfen &#8211;\u00a0 doch meine innere Kamera hat flei\u00dfig gearbeitet, und die wundersch\u00f6nen Lichtakzente sind f\u00fcr immer in meinem Langzeitged\u00e4chtnis hinterlegt!<\/p>\n<p>Nach diesem einmaligen Erlebnis f\u00fchrte Vitali uns zu DEM Partyhotspot in Minsk &#8211; in das etwas abseits von den Tourimeilen gelegene Club-Restaurant DRUZYA f\u00fcr die einheimische High-Society. Als wir es betraten, f\u00fchlen wir uns sofort mega underdressed &#8211; hier wimmelte es nur so von wundersch\u00f6nen jungen Frauen in eleganten Abendkleidern sowie wohlhabenden Anzug-und Hemdtr\u00e4gern. Dies stellte jedoch absolut kein Problem dar, hier wurde jeder aufgenommen, wenn er nur bereit war, zu tanzen und Spa\u00df zu haben! Zu unserem gro\u00dfen Erstaunen entdeckten wir sogar ein paar Kinder, die sich ohne M\u00fcdigkeitserscheinungen mit ihren Eltern auf der Tanzfl\u00e4che tummelten. An der Bar gab es 5 Sorten selbstgebrautes Bier, auf der B\u00fchne performte eine coole Band, deren charismatische S\u00e4ngerin\u00a0 abwechselnd mitrei\u00dfende englische und russische Hits schmetterte. F\u00fcr uns gab es jedenfalls kein Halten, gemeinsam wurde angesto\u00dfen, getanzt und gesungen. Die Stimmung wurde immer ausgelassener, die songs immer nostalgischer und dank ein paar Wodka-O (&#8222;typisch Deutsche&#8220;, schmunzelte der Barkeeper) stieg der Alkoholpegel &#8211; als wir bei ikonischen sowjetischen Klassikern angelangt waren, warfen wir uns endg\u00fcltig in die singende Menge und lie\u00dfen uns in die sp\u00e4te Nacht davontragen&#8230;<\/p>\n<p>Irgendwann hie\u00df es dann auch aufbrechen -wir verabschiedeten uns von Vitali sowie Tanja, die spontan dazu gekommen war, sch\u00fcttelten einen sehr aufdringlichen \u00e4lteren Herrn ab und lie\u00dfen uns zu 5. in ein Taxi fallen. Der Fahrer sah sich etwas argw\u00f6hnisch die 4 kichernden M\u00e4dchen auf der R\u00fcckbank an und fragte mich mit hochgezogenen Augenbrauen, wie ich mir das vorstellen w\u00fcrde. Ich erwiderte &#8222;\u0422\u0430\u043a \u0441\u043e\u0439\u0434\u0451\u0442, \u043d\u0435 \u0432\u043e\u043b\u043d\u0443\u0435\u0442\u0435\u0441\u044c&#8220;, was so viel bedeutet wie &#8222;Das passt schon, keine Sorge&#8220; \ud83d\ude42 Der Taxifahrer zuckte mit den Schultern und beschleunigte, bevor der \u00e4ltere Herr sich wieder zu uns ins Auto lehnen konnte. An der Metrostation lie\u00df er uns raus, wir gaben ordentlich Trinkgeld und machten uns auf die Sache nach einem Mitternachtssnack. Da McDonalds und co. um 3 Uhr nachts alle schon geschlossen hatten, liefen wir angeheitert und etwas planlos durch die Gegend, bis am Horizont der leuchtende deutsche Schriftzug &#8222;D\u00f6ner Kebab&#8220; auftauchte. Die D\u00f6ner schmeckten unerwartet ausgezeichnet, wir lernten freundliche deutsche Fu\u00dfball Fans kennen und st\u00fcrzten, im Hostel angekommen, komplett ausgelaugt in unsere Betten. Dieser Abend war legen&#8230;wartet noch, gleich kommt es&#8230;-D\u00c4R! \u0421\u043f\u0430\u0441\u0438\u0431\u043e, \u0442\u043e\u0432\u0430\u0440\u0438\u0449\u0438!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2017\/10\/IMG-20171020-WA0014-Andere.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-167\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2017\/10\/IMG-20171020-WA0014-Andere-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2017\/10\/IMG-20171020-WA0014-Andere-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2017\/10\/IMG-20171020-WA0014-Andere.jpg 534w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2017\/10\/IMG-20171020-WA0015-Andere.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-168\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2017\/10\/IMG-20171020-WA0015-Andere-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2017\/10\/IMG-20171020-WA0015-Andere-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2017\/10\/IMG-20171020-WA0015-Andere.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Samstag wurden wir durch lautes Klopfen an die T\u00fcr unsanft aus dem Schlaf gerissen und sollten schleunigst das Zimmer r\u00e4umen &#8211; dabei hatten einige von uns einen ziemlichen Kater zu vermelden \ud83d\ude09 Nach ausgiebigem Wachwerden auf dem Gemeinschaftssofa trennte man sich wieder in zwei Gruppen &#8211; uns stand ein weiterer Tag in Minsk bevor, doch das Suicide-Squad f\u00fchlte sich nicht fit genug f\u00fcr ausgiebige Museumsbesuche. Stattdessen ging es in ein gem\u00fctliches Restaurant, wo ich mir bei chilliger Rockmusik eine russische Anti-Hangover-Suppe genehmigte (bestehend aus eingelegten Gurken, gemixt mit herzhaftem Fleisch, Oliven und Zitrusfr\u00fcchten ist sie ein wahres Aufputschmittel f\u00fcr die Sinne!) und dann klein beigab und den M\u00e4dchen auf einen Designermarkt folgte. Ich f\u00fchlte mich wie ein armer Typ, den seine Freundin zum Shoppen mitschleppt &#8211; nur hatte ich einen ganzen Harem dabei :D. Froh, endlich wieder raus zu sein, schlenderte ich mit den anderen noch etwas durch die Stadt und verabschiedete schlie\u00dflich alle, die am sp\u00e4ten Nachmittag wieder nach Hause fahren mussten. Amelie, Tabea und ich trafen uns mit Tanja, die uns nach Baranowitschi bringen sollte. Eine Autofahrt mit interessanten Dialogen sowie eine Pizza beim Cocktail-Italiener sp\u00e4ter lagen wir, Quizduell spielend, jeder in seinem Bett und lie\u00dfen uns von unserer M\u00fcdigkeit \u00fcbermannen.<\/p>\n<p>In der Zentralbibliothek fand am Sonntag ein sogenannter Jahrmarkt statt, in dessen Rahmen verschiedene kleine Workshop-Stationen zu deutschen Themen angeboten wurden. Au\u00dferdem waren viele Handwerker aus der Region eingeladen, an deren St\u00e4nden man f\u00fcr wenig Geld wundersch\u00f6ne selbstgemachte Puppen, Holzfig\u00fcrchen, Schmuck, T\u00fccher und vieles mehr erwerben konnte. Die eigentlichen Workshops waren vom Umfang her zu vernachl\u00e4ssigen; es galt, ein Bild eines deutschen M\u00e4rchens auszumalen oder ein Deutschlandpuzzle zusammenzulegen. Trotzdem hatten wir alle drei viel Spa\u00df, wir trafen auf viele kleine liebe Kinder mit leuchtenden Augen sowie insgesamt offene und herzliche Menschen. Nach einem abschlie\u00dfenden Mittagessen dr\u00fcckte ich Amelie und Tabea zum Abschied, dankte ihnen f\u00fcr das sch\u00f6ne Wochenende und lie\u00df mich vom Marschrutka-Kleinbus dem Sonnenuntergang entgegenfahren, hinter dem der Alltag an der Schule auf mich wartet&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2017\/10\/20171018_165249_HDR-Andere.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-172\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2017\/10\/20171018_165249_HDR-Andere-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2017\/10\/20171018_165249_HDR-Andere-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2017\/10\/20171018_165249_HDR-Andere.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Pinsk im Licht der Abendsonne<\/em><\/p>\n<p>Ich hoffe, ihr hattet auch alle ein sch\u00f6nes Wochenende \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Machts gut und habt euch lieb!<\/p>\n<p>Euer MisterRomantic<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Freunde, was, meint ihr, l\u00e4sst einen vor Nervosit\u00e4t und Anspannung zittern? 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