{"id":129,"date":"2017-10-04T10:50:46","date_gmt":"2017-10-04T08:50:46","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/?p=129"},"modified":"2017-10-07T11:38:49","modified_gmt":"2017-10-07T09:38:49","slug":"der-jedenfalls-temperaturtechnisch-kalte-alltag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/2017\/10\/04\/der-jedenfalls-temperaturtechnisch-kalte-alltag\/","title":{"rendered":"Der (jedenfalls temperaturtechnisch) kalte Alltag"},"content":{"rendered":"<p>Hallo Freunde,<\/p>\n<p>da bin ich wieder. Der Oktober ist angebrochen &#8211; das hei\u00dft f\u00fcr mich Winterjacke an und Heizung hochdrehen&#8230; Das hei\u00dft Moment, die Heizung bleibt ja kalt? Ach ja, da war ja was von wegen Zentralheizung&#8230; Mist, dabei hat sich hier die Durchschnittstemperatur bei mickrigen +5 Grad eingependelt, Tendenz eher sinkend. Also Jacke in der Schule anbehalten und hoffen, dass ich meine F\u00e4ustlinge die n\u00e4chsten Tage noch nicht ben\u00f6tigen werde. \u00dcber den Ausdruck &#8222;den Herbst mit ein paar sch\u00f6nen warmen Tagen ausklingenlassen&#8220; kann ich jetzt echt nur lachen &#8211; hier platzt der Winter p\u00fcnktlich zum Monatsanfang herein und haut erstmal allen seine K\u00e4lte in die Fr****. Wenigstens wurde mir hier garantiert, dass ich genug Schnee f\u00fcr die n\u00e4chsten 5 Jahre Deutschland zu sehen bekomme \ud83d\ude42 Wollen wirs hoffen&#8230;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Im Schulalltag stellt sich so langsam eine gewisse Routine ein &#8211; ich wache um 7:30 Uhr auf, fr\u00fchst\u00fccke, liefere mir eine Wettlauf mit dem anfahrenden Bus zur Haltestelle (in 90 Prozent der F\u00e4lle gewinne ich; aber manchmal trickst mich der fiese Busfahrer auch aus und kommt 10 Minuten fr\u00fcher) und steuere die Schule an. Das Schulgeb\u00e4ude ist sehr alt und strahlt doch ein gewisses Charme aus &#8211; die G\u00e4nge und Korridore sind bunt gef\u00e4rbt, die B\u00f6den teilweise noch aus get\u00f6nten Holzplanken, die W\u00e4nde vollgeh\u00e4ngt mit bunten Plakaten, Urkunden und Auszeichnungen, Fototafeln mit herausragenden Sch\u00fclern sowie Projektergebnissen. Ich gehe an der Empfangsdame vorbei, welche darauf achtet, dass niemand Fremdes die Schule betritt und mich mit einem argw\u00f6hnischen Kopfnicken begr\u00fc\u00dft; und steuere den Raum 67 an, welcher sich auf der 2. Etage befinden (Funfact: Im russischen Sprachgebrauch existiert kein Erdgeschoss &#8211; deshalb befinde ich mich hiernach in der dritten Etage). Bei diesem Raum handelt es sich um einen Deutschraum, in dem vormittags ausschlie\u00dflich Deutschunterricht und nachmittags DSD-Vorbereitungskurse angeboten werden. An den W\u00e4nden h\u00e4ngen deutsche Symbole wie Flagge und Wappen, Merkhilfen, Volksweisheiten und Fotodokumentationen vergangener Austauschprojekte. Im hinteren Teil stehen 6 Laptops in einer Reihe, von denen der allerhinterste mein st\u00e4ndiger Arbeitsplatz ist. Zwar gibt es auch ein Lehrerzimmer, doch ich verbringe die meiste Zeit, in der ich nicht in anderen Klassen zu tuen habe, hier im Deutschraum und arbeite, w\u00e4hrend parallel dazu Unterricht stattfindet. War ich anfangs ein wenig \u00fcber diesen Umstand verwundert, finde ich das jetzt umso sinnvoller, da ich auf diese Weise ansprechbar f\u00fcr die Lehrkr\u00e4fte bleibe und nicht das Gef\u00fchl habe, &#8222;vergessen zu werden&#8220;. Eine weitere Besonderheit stellen die vielen Zimmerpflanzen in den Klassenr\u00e4umen dar, welche von den jeweiligen Lehrkr\u00e4ften f\u00fcrsorglich gegossen und gepflegt werden.<\/p>\n<p>Am Arbeitsplatz angekommen, packe ich also meinen Laptop aus (der doch ein gutes St\u00fcck schneller ist als die der Schule) und mache mich an die Arbeit, sofern etwas vom Vortag ansteht; ansonsten st\u00f6bere ich in verschiedenen Online-Unterrichtsmaterialien rum, mache mir Gedanken \u00fcber m\u00f6glichen Stoff f\u00fcr die kommenden Stunden, lese die Nachrichten und warte, bis eine der Lehrerinnen mit einem Auftrag eintrudelt. Diese sind in der Regel verwaltungstechnischer Art; d.h ich tippe etwas ab, drucke etwas aus oder \u00fcbersetze. Aber auch anspruchsvollere Aufgaben werden nicht zur\u00fcckgehalten; so &#8222;durfte&#8220; ich letzten Montag zum Beispiel eine Bachelorarbeit zu der linguistischen Thematik &#8222;Verben mit trennbarem und \/ oder untrennbarem Pr\u00e4fix&#8220; vereinfachen, was mich ziemlich viel Zeit und M\u00fche gekostet hat.<\/p>\n<p>Manchmal werde ich\u00a0 eingeladen bei einer Klasse mitzuhelfen; das hei\u00dft in der Regel ein Spiel zu spielen oder Aufgabenbl\u00e4tter durchzunehmen. W\u00e4hrend dies in der letzten Woche noch sehr spontan und unangek\u00fcndigt kam, habe ich seit dieser Woche schon feste Stunden bei bestimmten Klassen\u00a0 einger\u00e4umt bekommen, auf die ich mich auch entsprechend vorbereiten muss. Hier h\u00e4ngt aber alles vom jeweiligen Lehrer ab; ich denke also dass sich den Oktober \u00fcber immer mehr Lehrer an mich wenden werden und ich so gegen November im Idealfall einen halbwegs festen Stundenplan bilden kann!<\/p>\n<p>Au\u00dferdem biete ich seit Montag w\u00f6chentlich eine Vorbereitungsstunde f\u00fcr den vom Ausw\u00e4rtigen Amt j\u00e4hrlich ausgerichteten internationalen Lese-und Diskutierwettbewerb &#8222;Lesef\u00fcchse International&#8220; an, in dessen Rahmen interessierte Sch\u00fcler 4 aktuelle deutsche Jugendb\u00fccher lesen und die darin behandelten Themen erarbeiten sowie in einer finalen moderierten Diskussion echte literarische Kritik \u00fcben. Ich fand das eine super Sache, habe mir die 4 diesj\u00e4hrigen B\u00fccher zum Lesen ausgeliehen und mich bereit erkl\u00e4rt, mit den 3 engagierten Teilnehmerinnen von unserer Schule in einer gem\u00fctlichen Runde \u00fcber zentrale Sternchenthemen wie Armut, Mobbing, Fl\u00fcchtlinge, Moral, Einsamkeit und Verantwortung zu diskutieren. Zwar habe ich noch keinen konkreten Plan bez\u00fcglich der genauen Gestaltung, gebe mich jedoch zuversichtlich und freue mich darauf!<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfer Unterschied zum Schulsystem in Deutschland ist die Abwesenheit von Doppelstunden \u2013 nach 45 Minuten Unterricht gibt es immer eine Pause, die mal 10,15 oder auch 20 Minuten lang sein kann. In diesen Pausen k\u00f6nnen die Sch\u00fcler den Schulstoff wiederholen sowie in der Kantine essen gehen; eine allgemeine Mittagspause wie bei uns gibt es nicht. Dadurch, dass es sich bei den Schulen um Gesamtschulen handelt wo Kinder von der 1. Bis zur 11. Klasse unterrichtet werden, wird es beim Essen jedoch sehr laut und chaotisch; ich selbst gehe lieber zur Unterrichtszeit um w\u00e4hrend der Mahlzeit keinen H\u00f6rkollaps von schreienden Grundsch\u00fclern zu bekommen. Das Essen an sich ist nicht besonders kreativ oder ausgesprochen lecker \u2013 es handelt sind um einfache Gerichte wie Reis, Kartoffelbrei, Frikadellen und Salate. Die Mahlzeiten sind nicht tiefgek\u00fchlt sondern werden frisch zubereitet und anschlie\u00dfend in gro\u00dfen Boxen an der Theke ausgestellt \u2013 so k\u00f6nnen sich die Sch\u00fcler ihr Mittagessen selbst zusammenstellen. Man zeigt einfach auf die jeweiligen Boxen und die Bedienung rechnet dann die ziemlich ungeraden Mengenpreise auf dem Taschenrechner zusammen \u2013 ein ziemlich am\u00fcsantes Unterfangen, welches gerne bis zu eine Minute in Anspruch nehmen kann (noch ein Grund nicht in der Pause zu gehen). Insgesamt kommt man dann auf umgerechnet +- 50 Cent, was f\u00fcr unsere Verh\u00e4ltnisse nat\u00fcrlich sehr g\u00fcnstig ist! Die Grundschulportionen s\u00e4ttigen zwar keinen erwachsenen Menschen f\u00fcr den ganzen Tag; als Zwischenmahlzeit bis man wieder zu Hause ist reicht es jedoch allemal.<\/p>\n<p>Noch ein kleiner Exkurs \u00fcber die Schultoiletten (falls man ein Kloset ohne Sitzfl\u00e4che und Klopapier so nennen darf) \u2013 die Sch\u00fcler meiden sie, die Lehrer meiden sie, ich meide sie \u2013 Ende des Exkurses.<\/p>\n<p>Ich bleibe dann in der Regel bis ca. 15 Uhr in der Schule, werfe mir mit dem DSD-Lehrer aus Deutschland ein paar am\u00fcsiert-sarkastische Bemerkungen \u00fcber das Land, die Sch\u00fcler und das Schulsystem zu und mache mich dann auf den Heimweg.<\/p>\n<p>Ach ja, das Schulsystem\u2026 Ich habe mehrfach versucht, es mir erkl\u00e4ren zu lassen, aber es ist doch ziemlich anders als bei uns und irgendwann wurde mir geraten, es einfach hinzunehmen; ich w\u00fcrde ja eh nur f\u00fcr 6 Monate bleiben und dann zum Gl\u00fcck nie wieder damit in Ber\u00fchrung kommen\u2026 Kurzgesagt gibt es nach der 11. Klasse zwei wichtige Abschlussetappen \u2013 die Abschlusspr\u00fcfung, welche ungef\u00e4hr unserem Abitur entspricht, jedoch ganz anders aufgebaut ist, sowie die Aufnahmetests f\u00fcr die Unis. Letztere werden direkt im Anschluss an die Abschlusspr\u00fcfung absolviert, hier werden die Sch\u00fcler gezwungen sich auf ein bestimmtes Studienfach festzulegen wonach sich die Tests inhaltlich dann richten. So etwas wie ein Jahr Auszeit nehmen oder vor der Studienentscheidung verschiedene Dinge ausprobieren, wie das in Deutschland durchaus \u00fcblich ist (siehe mein eigenes Leben) gibt es hier nicht \u2013 jeder Sch\u00fcler muss schon vor Ende der Schule genau wissen, was er im Anschluss wo studiert. Tricky: F\u00fcr die Unitests wird man in der Schule nur unzureichend bis gar nicht vorbereitet \u2013 aus diesem Grund hat fast jeder Sch\u00fcler in der Abschlussklasse einen sogenannten Repetitor (Nachhilfelehrer), \u00f6fters auch zwei oder mehr, f\u00fcr verschiedene F\u00e4cher, wo gezielte Vorbereitung auf die Aufnahmetests betrieben wird. Dies hat in diesem Fall auch \u00fcberhaupt nichts mit der Faulheit der Sch\u00fcler zu tuen wie es bei uns \u00f6fters der Fall ist; sie alle haben unter dem nicht idealen Bildungssystem zu leiden :\/ Leider hat das zur Folge, dass die Elftkl\u00e4ssler eine streng durchgetaktete Woche haben \u2013 seit der Abfahrt der Deutschen war es deshalb erstmal vorbei mit den t\u00e4glichen Spazierg\u00e4ngen und Unternehmungen\u2026 Selbst am Samstag wird flei\u00dfig gepaukt sowie Nachhilfeunterricht besucht \u2013 \u00fcber mangelnde Freizeit sollten sich unsere G8-Leute also wahrlich nicht beklagen!<\/p>\n<p>Beim Heimweg sehe ich noch gerne beim Markt vorbei \u2013 hier gibt es frisches regionales Obst und Gem\u00fcse aus eigenem Anbau f\u00fcr wenig Geld \u2013 das Gef\u00fchl an den St\u00e4nden vorbeizuschlendern und sich gen\u00fcsslich die sch\u00f6nsten und saftigsten Tomaten aussuchen zu k\u00f6nnen ist unbeschreiblich! Der Markt ist zwar eher klein (genauso wie die Stadt an sich), aber daf\u00fcr \u00fcbersichtlich. Trotzdem muss es eine coole Erfahrung sein in St\u00e4dten wie Istanbul oder Neu Delhi \u00fcber riesige M\u00e4rkte zu schlendern und Essen aus aller Welt um sich zu haben \u2013 die Erfahrung will ich definitiv auch einmal in meinem Leben machen!<\/p>\n<p>Zuhause angekommen mache ich mich dann ans Kochen, wobei ich zum ersten Mal meine mangelnden Kochk\u00fcnste sowie die eher spartanisch eingerichtete K\u00fcche zu sp\u00fcren bekomme. Als Gegenmittel habe ich mal wieder ein f\u00fcr mich alt bekanntes russisches Gericht entdeckt, das immer schmeckt, super s\u00e4ttigt und einfach bei der Zubereitung ist \u2013 Pelmeni! Dabei handelt es sich um kleine, ufo-f\u00f6rmige, gefrorene Teigtaschen mit Hackfleisch als F\u00fcllung; die koche ich auf und serviere sie mit Schmand, einer russischen Sauerkrautart (kwaschennaja kapusta) sowie frischem Marktgem\u00fcse. Dazu \u0422\u0430\u0440\u0445\u0443\u043d, eine russische Waldmeisterlimonade, und der Hunger ist gegessen wie man so sch\u00f6n sagt \ud83d\ude42 Aber wenn ich erst mal in meine eigentliche Wohnung gezogen bin kann ich mich auch h\u00e4uslicher einrichten und dann stehen gewiss auch andere Gerichte auf der Speisekarte.\u00a0 Abends mache ich mir dann wie gewohnt einen Tee in den ich zus\u00e4tzlich stets ein Blatt getrockneter Minze gebe, die mir Marina geschenkt hat \u2013 das soll gesund sein und den Organismus st\u00e4rken! Mit einem Keksteller auf dem Scho\u00df mache ich es mir dann gem\u00fctlich und lasse den Tag in Ruhe ausklingen\u2026<\/p>\n<p>Am Freitag wurde am Gymnasium der Tag des Lehrers gefeiert \u2013 die Unterrichtsstunden wurden um jeweils 10 Minuten verk\u00fcrzt, alle kamen in festlichen Klamotten in die Schule, die Sch\u00fcler \u00fcberreichten ihren Lehrern Blumen und kleine Geschenke. Um 13 Uhr versammelte sich dann das gesamte Kollegium im Veranstaltungsraum, wo die Sch\u00fcler zu Ehren ihrer Lehrer ein buntes Konzert veranstalteten. Es gab Sketche, Gesangseinlagen, Gedichte und Orchestermusik. Als dann der sympathische Elftkl\u00e4ssler, der zusammen mit einer Klassenkameradin im Smoking das Programm moderierte, pl\u00f6tzlich anfing, in reinstem Tenor ein altes Liebeslied zu schmettern, in der 2. Strophe der stellvertretenden Schuldirektorin das Mikro in die Hand dr\u00fcckte und nach ihrer ebensotollen Gesangsprobe mit ihr einen Walzer auf dem Parkett tanzte, war es um mich schlie\u00dflich geschehen -ich war vollst\u00e4ndig ergriffen und sprachlos. Diese Hemmungslosigkeit und Motivation, mit der die Sch\u00fcler ihren Teil zu dieser wundersch\u00f6nen Veranstaltung beitrugen, machten mich gl\u00fccklich \u2013 gleichzeitig wurde ich etwas traurig von der Erkenntnis, dass ich in Deutschland in meinem ganzen bisherigen Leben noch nie so eine Herzlichkeit bei einem Schulfest erleben durfte\u2026 Meiner Meinung nach ist der Tag des Lehrers ein toller Feiertag, bei dem die Menschen geehrt und geachtet werden, die vielerorts leider viel zu wenig positive Aufmerksamkeit geschenkt bekommen!<\/p>\n<p>Freitag nach der Schule fuhr ich auf Einladung des Goetheinstitutes nach Baranowitschi, welches auf halber Strecke zwischen Pinsk und Minsk liegt. Dort fand am Samstag im Rahmen der Deutschen Wochen ein Fotomarathon statt; als Preis winkt ein professioneller Fotoworkshop bei einem bekannten Fotografen. Ich traf zu meiner gro\u00dfen Freude Chiara, die Kulturweit-Freiwillige aus Grodno, wieder und bildete mit ihr ein Team. Unterst\u00fctzt wurden wir netterweise von Alexandra, einer geb\u00fcrtigen Wei\u00dfrussin mit sehr guten Englischkenntnissen, die Baranowitschi wie ihre eigene Westentasche kannte und uns so an viele interessante Orte heranf\u00fchrte. Der Fotomarathon bestand aus 4 dreist\u00fcndigen Etappen, in denen man immer drei Begriffe genannt bekam und zu jedem jeweils ein Foto in der Stadt machen musste. Dann ging es zur\u00fcck zur Basis, der Zentralbibliothek der Stadt, wo man seine Fotos abgab, sich mit Tee und Keksen aufw\u00e4rmen und dann mit den n\u00e4chsten Begriffen wieder losziehen konnte. Am Ende hatten wir das Gef\u00fchl, die ganze Stadt von allen Blickwinkeln gesehen zu haben, und konnten aus unserer Sicht durchaus anst\u00e4ndige Resultate vorweisen. Ersch\u00f6pft ging es dann zur\u00fcck zum Hotel, von wo aus wir nach einer kleinen Ruhepause nochmal aufbrachen, um uns irgendeine Bar zu suchen und den Abend unter Leuten zu verbringen. Nach ewigem, fast vergeblichem Irren durch die leeren Stra\u00dfen der Stadt bei fast 0 Grad Celsius fanden wir endlich ein italienisches Restaurant, welches im Gegensatz zu den restlichen Einrichtungen in der Stadt noch ge\u00f6ffnet hatte und einladend aussah. Die w\u00e4rmende Pizza erwies sich als k\u00f6stlich und die \u00fcppige Cocktailkarte als echtes Schn\u00e4ppchen, und so verbrachten wir, den aus den Bistro-Lautsprechern schwebendenden Kl\u00e4ngen von Elton John lauschend, den Samstagabend in erfrischender Heiterkeit\u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2017\/10\/Abends-Chillen-mit-Chiara-Andere.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-127\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2017\/10\/Abends-Chillen-mit-Chiara-Andere-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2017\/10\/Abends-Chillen-mit-Chiara-Andere-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2017\/10\/Abends-Chillen-mit-Chiara-Andere.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2017\/10\/20170930_140051-Andere.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-128\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2017\/10\/20170930_140051-Andere-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2017\/10\/20170930_140051-Andere-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/mrromanticisreadyforbelarus\/files\/2017\/10\/20170930_140051-Andere.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Laufe des n\u00e4chsten Monats werde ich \u00fcbrigens noch mehrmals Baranowitschi besuchen um an weiteren Veranstaltungen, unter anderem der finalen Marathonfotoausstellung und Siegerehrung, teilzunehmen; und wei\u00df auf jeden Fall schon jetzt, wo es uns gegen Abend wieder hin verschlagen wird:)<\/p>\n<p>Doch dazu mehr wenn es soweit ist, f\u00fcr heute ist es erstmal genug denke ich.<\/p>\n<p>Deshalb machts gut und habt euch lieb,<\/p>\n<p>Euer Mr.Romantic<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Freunde, da bin ich wieder. 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