{"id":390,"date":"2011-11-12T22:16:00","date_gmt":"2011-11-12T14:16:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/?p=390"},"modified":"2011-11-23T20:12:51","modified_gmt":"2011-11-23T12:12:51","slug":"weltweit-lecker-in-der-mongolei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/2011\/11\/12\/weltweit-lecker-in-der-mongolei\/","title":{"rendered":"weltweit lecker in der Mongolei"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/11\/DSC_0214.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-399\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/11\/DSC_0214-300x200.jpg\" alt=\"Reges Treiben in der K\u00fcche beim Projekt &quot;weltweit lecker&quot; in der Mongolei\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/11\/DSC_0214-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/11\/DSC_0214-449x300.jpg 449w, https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/11\/DSC_0214.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Diesen Freitag war es also soweit: Das Projekt \u201eweltweit lecker\u201c \u2013 initiiert von einer kulturweit-Freiwilligen, die momentan in Russland eingesetzt ist \u2013 wurde auch in der Mongolei durchgef\u00fchrt. Mehrere Sch\u00fcler aus der zehnten Klasse haben sich angek\u00fcndigt, in unserer kleinen Bude war also Highlife angesagt. Bei \u201eweltweit lecker\u201c dreht es sich um ein internationales Kochprojekt, bei dem Freiwillige aufgerufen sind, das Nationalgericht ihres Landes zu kochen und anschlie\u00dfend ein Partnerland bekommen, dessen Nationalgericht dann gekocht werden soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Angefangen hat alles schon am Vorabend, als ich mit Khosoo zusammen die Einkaufsliste geschrieben habe. Buuz stand auf dem Programm, ein traditionelles mongolisches Gericht. Dazu sollte es noch eine mongolische Suppe und das Nationalgetr\u00e4nk \u2013 den Milchtee \u2013 geben. Zusammen mit zwei Sch\u00fclerinnen bin ich dann mittags auf den Basar und habe dort alle n\u00f6tigen Sachen eingekauft und nach Hause gebracht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Khosoo hatte parallel n\u00e4mlich noch eine Lehrerfortbildung, ebenso Oyuna (die Sektionsleiterin im Fach Deutsch), die am Projekt mit teilnehmen wollte. Da die Fortbildung l\u00e4nger dauerte, als gedacht, hat sich aus dem \u201eMittagessen\u201c ein \u201eAbendessen\u201c entwickelt. Aber das sollte kein Problem sein. Als die beiden Kolleginnen dann zu Hause ankamen, ging es auch direkt los. Khosoo verteilte rasch die Aufgaben und jeder machte das, was sie sagte. Hier wurde der Kohl geschnippelt, dort wurden die Zwiebeln geschnitten. Ein anderer Sch\u00fcler sch\u00e4lte die Karotten und wieder ein anderer knetete den Teig. Oyuna und ich haben uns um den Milchtee gek\u00fcmmert, eine relativ simple und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig einfache Aufgabe \u2013 hier konnte ich schlie\u00dflich nichts falsch machen. Zu den Buuz gab es dann noch verschiedene Salate, die auch zubereitet werden mussten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Immer wieder wurde zwischendurch ein Putzteam bestimmt, was daf\u00fcr sorgte, dass der Boden wieder sauber gemacht wird \u2013 benutztes Besteck gewaschen wird und allgemein alles sauber aussieht. \u00dcber eine Stunde haben wir das Essen vorbereitet und dann war der Moment endlich gekommen: Die Buuz waren fertig. Buuz sind Teigtaschen, mit Fleisch gef\u00fcllt. <strong>In der Bildergalerie kann man sehen, wie unsere Buuz entstanden sind.<\/strong> Ein wirklich sehr delizi\u00f6ses Essen hier in der Mongolei, nicht nur als Snack f\u00fcr zwischendurch \u2013 mit dem richtigen Salat kann man das Gericht auch gern als Abendessen sehen.<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-390 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/11\/DSC_0180.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/11\/DSC_0180-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Der Milchtee - ein Getr\u00e4nk, mit dem ich mich wohl nie so wirklich anfreunden kann\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/11\/DSC_0129.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/11\/DSC_0129-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Brav werden die Karotten gesch\u00e4lt\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/11\/DSC_0138.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/11\/DSC_0138-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Hier wird der Kohl geschnitten, zuvor wurden die Zwiebeln geschnippelt - dabei sind so einige Tr\u00e4nen geflossen\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/11\/DSC_0200.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/11\/DSC_0200-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Das Mehl muss vorher gut verrieben werden\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/11\/DSC_0175.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/11\/DSC_0175-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Aus dem Teig werden kleine St\u00fccke geschnitten, die anschlie\u00dfend d\u00fcnn gerollt werden\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/11\/DSC_0205.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/11\/DSC_0205-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Hier werden die Buuz mit Hackfleich gef\u00fcllt\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/11\/DSC_0214.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/11\/DSC_0214-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Reges Treiben in der K\u00fcche beim Projekt &quot;weltweit lecker&quot; in der Mongolei\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/11\/DSC_0104.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/11\/DSC_0104-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Leider etwas verschwommen, aber das Lachen auf den Lippen kann man sehen: Ich verstehe mich mit meinen Kolleginnen einfach super!\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/11\/DSC_0238.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/11\/DSC_0238-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Hier ist also das leckere Ergebnis: Buuz aus der Mongolei - mhhh, lecker - wirklich!\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Schlie\u00dflich haben wir dann an der gro\u00dfen Tafel im Wohnzimmer alle zusammen gegessen und waren richtig stolz auf die Arbeit. Es hat wirklich sehr gut geschmeckt. Da wir letztlich mehr als n\u00f6tig vorbereitet haben, k\u00f6nnen Khosoo und ich nun mit Sicherheit locker einen Monat weiter Buuz essen und m\u00fcssen also nicht verhungern! Uns allen hat das Projekt richtig Spa\u00df gemacht. Doch das Projekt ist noch nicht zu Ende. Im Januar oder Februar kommt dann ein zweiter Kochtag, an dem ein Gericht aus einem anderen Land gekocht wird. Mal sehen, wie die Mongolen damit umgehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Aber zu jedem positiven Ereignis geh\u00f6rt nat\u00fcrlich auch wieder etwas, was nicht ganz in den Plan passt und so auch beim Kochprojekt. Nach dem Essen wollte ich sp\u00fclen, doch leider gab es kein warmes Wasser. Den ganzen Abend \u00fcber gab es im ganzen Haus kein warmes Wasser. Grund daf\u00fcr war wohl der starke K\u00e4lteeinbruch und der erste starke Schneefall. Seitdem ist es hier zwar extrem kalt, ABER: Es gibt nicht das falsche Wetter, sondern nur die falsche Kleidung. Warten wir also ab, welche weiteren \u00dcberraschungen die K\u00e4lte mit sich bringen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diesen Freitag war es also soweit: Das Projekt \u201eweltweit lecker\u201c \u2013 initiiert von einer kulturweit-Freiwilligen, die momentan in Russland eingesetzt ist \u2013 wurde auch in der Mongolei durchgef\u00fchrt. Mehrere Sch\u00fcler aus der zehnten Klasse haben sich angek\u00fcndigt, in unserer kleinen Bude war also Highlife angesagt. 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