{"id":115,"date":"2011-09-23T10:21:07","date_gmt":"2011-09-23T08:21:07","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/?p=115"},"modified":"2011-11-23T20:24:35","modified_gmt":"2011-11-23T12:24:35","slug":"%e2%80%9egut-gunstig%e2%80%9c-und-%e2%80%9eder-weise-riese%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/2011\/09\/23\/%e2%80%9egut-gunstig%e2%80%9c-und-%e2%80%9eder-weise-riese%e2%80%9c\/","title":{"rendered":"Gut &amp; g\u00fcnstig und Der wei\u00dfe Riese"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/09\/DSC_0034.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-117\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/09\/DSC_0034-300x200.jpg\" alt=\"Der mongolische Au\u00dfenminister Zandanshatar (3. von links) und der deutsche Botschafter Peter Schaller (4. von links) informieren sich \u00fcber die &quot;Lesef\u00fcchse&quot;\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/09\/DSC_0034-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/09\/DSC_0034-640x426.jpg 640w, https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/09\/DSC_0034-449x300.jpg 449w, https:\/\/kulturweit.blog\/mongolei\/files\/2011\/09\/DSC_0034.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Hier in Ulan Bator \u00fcberschlagen sich momentan die Ereignisse, sodass ich nun endlich mal wieder einen aktuellen Bericht schreiben muss, sonst wird der n\u00e4chste n\u00e4mlich umso l\u00e4nger. Mittlerweile habe ich mich hier in meinem Duureg (= Stadtbezirk) recht gut eingelebt. Ich kenne den Weg zur Schule, zum n\u00e4chsten Supermarkt und finde auch alleine wieder nach Hause zur\u00fcck. Gestern zum Beispiel habe ich mir den deutschen Film \u201eDas Leben der Anderen\u201c angesehen. Der Film wurde am anderen Ende der Stadt gezeigt, ich bin ca. eine Stunde dorthin gelaufen. Sowohl der Hin- als auch der Heimweg war sehr entspannend \u2013 es war nicht zu warm und nicht zu kalt. Sch\u00f6n angenehm, um einen Spaziergang zu machen. Was am Abend jedoch auff\u00e4llig war: Der starke Smog im Zentrum der Stadt, hier muss ich sagen, dass ich etwas die deutsche Frischluft vermisse.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Aber Deutschland begegnet mir hier eigentlich fast jeden Tag. Klar, einerseits durch den Deutschunterricht in der Schule, aber \u2026 und jetzt seid gespannt \u2026 auch im Supermarkt. In meiner Zeit hier in Ulan Bator war ich n\u00e4mlich auch schon mehrmals f\u00fcr Khosoo und mich einkaufen und die Bezeichnung \u201eExportweltmeister\u201c f\u00fcr Deutschland ist absolut gerechtfertigt. Denn sieht man sich in den Regalen um, so findet man Produkte aus der REWE-Reihe \u201eGut und g\u00fcnstig\u201c, wirft man einen Blick in die Haushaltsabteilung kann man \u201eDer wei\u00dfe Riese\u201c kaufen, aber auch \u201eMilka\u201c und \u201eHaribo\u201c findet man im S\u00fc\u00dfwarenregal. Im K\u00fchlregal gibt es dann Joghurts von \u201eEhrmann\u201c und auch hier putzt man sich mit \u201eColgate\u201c die Z\u00e4hne und nimmt eine \u201eAspirin\u201c, wenn man Kopfschmerzen hat. Heimweh werde ich also definitiv nicht bekommen, denn schlie\u00dflich ist man hier die ganze Zeit von deutschen Produkten umgeben. Mein Zimmer ist mittlerweile auch eingerichtet. Die Fotos und Karten, die ich mitgenommen habe, zieren meinen Schreibtisch und so sind meine wichtigen Leute immer bei mir bzw. virtuell auf meinem Laptop.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">In meinen Mittagspausen war ich nun schon mehrmals mit Kollegen mongolisch essen und eines ist festzustellen: Es ist sehr gut, aber fettig! Bis jetzt war aber noch nichts dabei, wo ich gesagt habe: Nein danke \u2026 sondern eher immer: \u201eHmm, lecker.\u201c Verhungern werde ich hier also auch nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">In der kurzen Zeit, in der ich hier bin, habe ich auch schon Bekanntschaft geschlossen mit dem deutschen Botschafter. Er besuchte n\u00e4mlich zusammen mit dem mongolischen Au\u00dfenminister eine Schule, an der ein deutsches Lese-Projekt vorgestellt wurde. \u00a0F\u00fcr diesen Anlass durfte ich Fotograf spielen. Das war auch das einzige Mal bisher, dass meine Kamera im Einsatz war. Hier in der Mongolei (v.a. in Ulan Bator) sollte man nicht offen seine Wertgegenst\u00e4nde zeigen. Aber keine Angst, bald wird eine Wanderung gemacht und dazu werde ich meine Kamera mitnehmen und ganz viele Fotos machen und diese Eindr\u00fccke dann hier hochladen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Am Montag beginnt meine \u201eoffizielle\u201c Arbeit an der Schule. Ich habe heute von der Schulmanagerin, das ist zu vergleichen mit dem stellvertretenden Direktor in Deutschland, meinen Stundenplan bekommen. 26 Unterrichtsstunden werde ich in der kommenden Woche besuchen und unterst\u00fctzen, aber zuvor muss ich am Montag noch zur Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde, um mich anzumelden. Diese B\u00fcrokratie kann mindestens genau so lange dauern wie in Deutschland \u2026 ich mache mich also auf langes Warten gefasst. Aber da muss man eben durch. Diese Sachen sind sehr wichtig. Meldet man sich nicht an, so strahlt man viel Strafe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Was gibt es sonst noch wichtiges zu erz\u00e4hlen? Heute ist eine Deutsch-Konferenz und am Abend ein Elternabend, an dem ich auch teilnehmen werde. Das sollte es erstmal gewesen sein \u2026 das Wochenende steht vor der T\u00fcre. Ich bin gespannt, was mich erwarten wird und dann geht es in die erste Arbeitswoche. Ich freue mich darauf schon sehr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier in Ulan Bator \u00fcberschlagen sich momentan die Ereignisse, sodass ich nun endlich mal wieder einen aktuellen Bericht schreiben muss, sonst wird der n\u00e4chste n\u00e4mlich umso l\u00e4nger. Mittlerweile habe ich mich hier in meinem Duureg (= Stadtbezirk) recht gut eingelebt. 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