{"id":95,"date":"2012-03-01T07:33:53","date_gmt":"2012-03-01T06:33:53","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/meru\/?p=95"},"modified":"2012-03-01T07:33:53","modified_gmt":"2012-03-01T06:33:53","slug":"first-days-in-kenya","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/meru\/2012\/03\/01\/first-days-in-kenya\/","title":{"rendered":"First days in Kenya"},"content":{"rendered":"<p>Liebste Freunde,<\/p>\n<p>Ihr m\u00f6chtet mit Sicherheit wissen, wie es mir bisher ergangen ist. Die letzte Nachricht fiel etwas d\u00fcrftig aus und war nur daf\u00fcr gedacht euch mitzuteilen, dass ich gut in Meru angekommen bin. Aber jetzt dann doch von vorne.<\/p>\n<p>Nach dem Vorbereitungsseminar war ich noch kurz zum Koffer packen zu Hause, und ja ich habe es geschafft nichts zu vergessen und mir kam bisher noch nichts abhanden. (Ich hoffe das \u00e4ndert sich nicht.)<\/p>\n<p>24. Februar \u2013 Baunach(Auto) \u2013 Breiteng\u00fc\u00dfbach (Zug) \u2013 M\u00fcnchen (S-Bahn, Flughafen) &#8211; Dubai<\/p>\n<p>Da der Flug von M\u00fcnchen ging und ich gerne noch ein wenig M\u00fcncherluft schnuppern wollte, begann die Reise auch schon um halb 10 mit dem Zug. Mit dabei waren meine Mama, meine Schwester, meine beste Freundin Lisa, und mein bester Freund Simon. In M\u00fcnchen waren wir dann erst ein wenig planlos was wir machen wollen\/sollen, weil mein Flug erst um 21 Uhr ging. Aber gut auch diesen Tag haben wir dann doch irgendwie hinter uns gebracht und schlie\u00dflich fanden wir uns am Flughafen wieder. Zu diesem Zeitpunkt wollte ich eigentlich gar nicht mehr weg, ich w\u00e4re wirklich gerne in Deutschland geblieben (wer hat mich nur auf diese dumme Idee gebracht???)<\/p>\n<p>Nun ja Abschiede sind bescheuert, deshalb werde ich darauf nicht n\u00e4her eingehen.<\/p>\n<p>Der Flieger ist nat\u00fcrlich nicht p\u00fcnktlich gestartet, weil er erst von Dubai kam und alles sauber gemacht werden musste, aber auch nicht tragisch, so hatte ich in Dubai weniger Zeit, die ich vertr\u00f6deln musste. Alles in allem war der Flug nach Dubai gut, nur schlafen konnte ich nicht wirklich und in Dubai habe ich es doch gleich geschafft bei der Kontrolle meine Uhr zu vergessen, aber ich hab sie wieder (zum Gl\u00fcck). Da ich so viel Zeit hatte, bin ich auch gleich vorbildlich zum Gate 222, von wo mein Anschlussflug starten sollte. Allerdings musste ich nach meinem Nickerchen feststellen, dass sie das Gate getauscht haben, und so schlug ich mich einmal durch den ganzen Flughafen zu Gate 126, oh man das war schon eine ganze Ecke zu laufen\u2026<\/p>\n<p>25. Februar \u2013 Dubai (Flugzeug) \u2013 Nairobi (Taxi)<\/p>\n<p>Ok, irgendwann war der 24. Februar vorbei und ich befand mich am 25. Februar im Flieger nach Nairobi. Dort wurde ich leicht verlegen, da ich beim Einwanderungsformular gefragt wurde, ob ich etwas zum Essen dabei habe. Ja hatte ich, die tollen Kekse von Lisas Mama und ich hatte Angst um die Kekse, deshalb hab ich das mal nicht angegeben. Stellte sich auch als total nebens\u00e4chlich heraus, da ich mein Visum bereits hatte, musste ich nur Gesichts- und Finkgerkontrolle \u00fcber mich ergehen lassen. Mein Gep\u00e4ck kam zum Gl\u00fcck an und ich konnte mich auf die Suche nach meinem Taxifahrer machen, der mich mit einem Schild, auf dem meinen Name stehen sollte, erwarte. Ja, da stand ich nun und suchte meinen Namen, ich habe ihn auch gefunden, allerdings war ich nicht wirklich sicher, da nur JULIA auf dem Schild stand, aber gut. Auf in eine unbekannte Welt und fragen, ob das der richtige Fahrer ist. War er zum Gl\u00fcck! Er hat mich zu Sabine gebracht, meine Mentorin und diese fuhr mich dann sp\u00e4ter in mein Hotel. Und fragt nicht: Hotel, ist eben nicht gleich Hotel. Ich wei\u00df es zu sch\u00e4tzen, wenn ich warmes Wasser habe und keine Kleintiere da sind. Nach einer kurzen Ruhepause ging es dann zum \u00c4thiopier essen. Essen mit den Fingern und mit Brot, auch das eine neue Erfahrung f\u00fcr mich, geschmeckt hat es und zwar besser als gedacht.<\/p>\n<p>26. Februar<\/p>\n<p>Heute hie\u00df es fr\u00fch aufstehen, denn Sabine, Lena (eine Freundin von Sabine), Fabian (Goethe-Praktikant in Nairobi) und ich machten einen Ausflug. Ok, Ausflug ist untertrieben, wir begaben uns auf Safari, an den Lake Nakuru. Ja, kaum einen Tag in Kenia, und schon ist die Julia auf Safari. Safari njema! Das hei\u00dft so viel wie \u201egute Reise\u201c. Keine Angst, das wird nicht die Regel werden, kann ich mir gar nicht leisten. Aber sch\u00f6n war es trotzdem und ich habe neben den Eseln, Rindern, Schafen und Ziegen, die entlang der Stra\u00dfen grasen, viele exotische Tiere gesehen. Ich hab auch Bilder gemacht, aber ob das mit dem hochladen funktionieren wird, wei\u00df ich noch nicht, deshalb erst mal eine Liste der Tiere, an die ich mich noch erinnern kann:<\/p>\n<p>L\u00f6wenm\u00e4nnchen, zwei St\u00fcck, aber die waren so faul im Gras gelegen\u2026<\/p>\n<p>L\u00f6wenweibchen, leider nur den Schwanz, der sich bewegt hat<\/p>\n<p>Warzenschwein, ach ist das ein lustiger Zeitgenosse und ganz sch\u00f6n schnell unterwegs<\/p>\n<p>Hy\u00e4ne, die ist leider von uns davon gelaufen<\/p>\n<p>Viele Wasserb\u00f6cke, die sehen irgendwie komisch aus<\/p>\n<p>Viele Pelikane und Flamingos, f\u00fcr die Lake Nakuru ber\u00fchmt ist<\/p>\n<p>Affen und das nicht zu knapp, die springen auch schon mal auf ein Auto<\/p>\n<p>Wasserb\u00fcffel, sind auch manchmal angriffslustig, besser weiterfahren, wenn sie auf einen zukommen<\/p>\n<p>Viele, viele Zebras, ich h\u00e4tte wirklich gerne eines mitgenommen, aber geht ja nicht\u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am Abend gab es dann ganz typisch \u201edeutsch\u201c Spaghetti Bolognese bei Sabine.<\/p>\n<p>27. Februar<\/p>\n<p>Heute lernte ich Lotte und Kilian kennen, die beiden anderen Freiwilligen am Goethe-Institut und Sabine erkl\u00e4rte mir meine neuen Aufgaben und nannte mir meine n\u00e4chsten Termine\u2026 sind schon einige und vor allem immer in Nairobi\u2026 (eine f\u00fcnfst\u00fcndige Busfahrt entfernt)<\/p>\n<p>Am Nachmittag war ich dann mit Lena im \u201eRailway Museum\u201c, auf dem \u201eConference Tower\u201c (gerade als es anfing zu regnen ;)) und im \u201eNational Museum of Kenya\u201c. Den Supermarkt haben wir auch gefunden und wir sind nicht ausgeraubt worden und verlaufen haben wir uns auch nicht. Am Abend gab es dann f\u00fcr mich ein letztes Mal Pasta f\u00fcr die n\u00e4chste Zeit. Im Art Cafe, im Einkaufszentrum im Westend. Das ist mal ein cooles Ding. Fast so prachtvoll gebaut wie der Flughafen in Dubai. Bevor es jedoch so weit war habe ich auch noch den Deutschlehrer Mr. Cyrus Maina, kennen gelernt. Er ist echt sehr nett.<\/p>\n<p>28. Februar<\/p>\n<p>Heute ging es auf die n\u00e4chste Reise, was bin ich froh, dass ich jetzt endlich angekommen bin und die n\u00e4chste Zeit erstmal hier bleiben werde. Fr\u00fch um neun Uhr machten wir (Cyrus und ich) uns auf den Weg zu Sabine ins Goethe Institut um uns von ihr zu verabschieden. Und dann lotste mich Cyrus durch Nairobi zur Matatu-Haltestelle. Dort w\u00e4hlte er eines, in dem wir bequem sitzen konnten und um halb elf fuhren wir dann endlich los. Es war eine lange Fahrt, erst aus Nairobi heraus, auf der neu gebauten Autobahn, und dann \u00fcber die Landstra\u00dfe, einen Berg hoch, den n\u00e4chsten runter, durch viele D\u00f6rfer, deren Namen ich schon wieder vergessen habe, vorbei an Ananasplantagen, Reisfeldern, Mangob\u00e4umen, \u00fcber Fl\u00fcsse, vorbei an Verkaufsst\u00e4nden und \u00fcber den \u00c4quator. Bei meiner n\u00e4chsten \u00c4quatorquerung muss ich unbedingt ein Photo von dem Schild machen.<\/p>\n<p>In Meru angekommen, waren wir immer noch nicht am Ziel, es hie\u00df umsteigen in ein Taxi, das uns bis zur Schule brachte, zum Gl\u00fcck, sonst h\u00e4tte ich meinen Rucksack tragen m\u00fcssen. Als ich dort endlich ankam war es bereits 14:30 Uhr kenianischer Zeit.<\/p>\n<p>Bis zur Umstellung auf Sommerzeit bin ich Deutschland zwei Stunden voraus. Sp\u00e4ter dann nur noch eine Stunde!<\/p>\n<p>Ich k\u00f6nnte jetzt stundenlang weiter schreiben, wei\u00df aber nicht ob es so interessant ist, ich wei\u00df auch nicht, ob euch das interessiert was ich geschrieben habe, es gleicht einer Erlebniserz\u00e4hlung, aber ich wei\u00df nicht wo ich k\u00fcrzen k\u00f6nnte, deshalb lass ich jetzt einfach das was geschrieben ist stehen und in meinem n\u00e4chsten Artikel werde ich mich dann der Situation und den Ereignissen an der Schule widmen. Falls es irgendwelche dringenden Fragen gibt, dann schreibt mir doch und zur Information, meine deutsche SIM-Karte funktioniert in Meru nicht, ich habe hier keinen Empfang und somit kommen die Nachrichten nicht an. Ich habe eine kenianische Nummer, wenn Ihr dorthin schreibt kommt das auch an, meine Schwester hat es schon getestet, was es kostet kann ich euch allerdings nicht sagen. +254 707 922 420<\/p>\n<p>Liebste Gr\u00fc\u00dfe, eure Julia.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebste Freunde, Ihr m\u00f6chtet mit Sicherheit wissen, wie es mir bisher ergangen ist. Die letzte Nachricht fiel etwas d\u00fcrftig aus und war nur daf\u00fcr gedacht euch mitzuteilen, dass ich gut in Meru angekommen bin. 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