{"id":539,"date":"2012-05-30T13:38:54","date_gmt":"2012-05-30T10:38:54","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/meru\/?p=539"},"modified":"2012-05-30T13:38:54","modified_gmt":"2012-05-30T10:38:54","slug":"zwischenseminar-und-german-cultural-festival","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/meru\/2012\/05\/30\/zwischenseminar-und-german-cultural-festival\/","title":{"rendered":"Zwischenseminar und German Cultural Festival"},"content":{"rendered":"<p>Wie ihr vielleicht gemerkt habt, war ich die letzten Wochen nicht sehr aktiv was das Blog schreiben betrifft. Das lag zum einen daran, dass eigentlich so gut wie nichts passiert ist und zum anderen, dass ich nicht in Meru war. Aber nun von Anfang an.<\/p>\n<p>Am 8. Mai hat der zweite Term begonnen und das hatte zur Folge, dass in der Woche nach meinem Geburtstag Pr\u00fcfungen geschrieben wurden. Somit fand kein Unterricht statt und ich musste nur einmal eine Pr\u00fcfung beaufsichtigen. Ich durfte mich dann aber anschlie\u00dfend an den Korrekturen beteiligen und dabei habe ich festgestellt, dass Aufs\u00e4tze korrigieren nicht zu meinen Lieblingsbesch\u00e4ftigungen geh\u00f6rt. Ich hoffe, dass sich das in Deutschland \u00e4ndert, da hier die sprachliche Barriere weg f\u00e4llt. Ich muss hier n\u00e4mlich oft erraten, was die Sch\u00fclerinnen mir mitteilen wollen.<\/p>\n<p>So viel dazu, viel spannender ist jedoch was ich beim Zwischenseminar gemacht habe und dass ich meine h\u00fcbschen Rastaz\u00f6pfe wieder gel\u00f6st habe. Das hat so ca. 2 Stunden gedauert und danach sah ich aus wie ein Pudel und habe unheimlich viele \u201cFedern\u201d gelassen.<\/p>\n<p>Um zum Zwischenseminar zu kommen, musste ich mein Leben mal wieder einem Matatufahrer anvertrauen und eine f\u00fcnfst\u00fcndige Fahrt \u00fcber mich ergehen lassen. Von der Fahrt habe ich nicht so viel mitbekommen, weil ich meistens geschlafen habe, aber ich wei\u00df jetzt, dass der beste Platz auf der letzten Bank in der Mitte ist \ud83d\ude42<\/p>\n<p>In Nairobi ging es dann mit dem Taxi vom Busbahnhof zum Wildebeest Camp, wo das Seminar stattfand. Lustiger Weise war die Taxifahrt doppelt so teuer wie die Fahrt von Meru nach Nairobi, hat aber nicht mal halb so lang gedauert&#8230; Im Wildebeest Camp wartete schon Matthias unser Trainer auf uns und hat mich als erste Teilnehmerin begr\u00fc\u00dfen d\u00fcrfen. Da ich so p\u00fcnktlich war, durfte ich den Luxus genie\u00dfen und mir ein Bett in einem Zelt aussuchen. Die Unterkunft war echt mal Luxus, vor allem die Dusche, wenn sie Wasser hatte. Denn es kommt sogar in Nairobi gelegentlich vor, dass es kein Wasser gibt. Alles in Allem gibt es eigentlich vom Seminar nicht so viel zu berichten. Wir, das sind 8 Freiwillige, die aus Kenia, Uganda, Ruanda, Kamerun und Ghana kamen, haben uns gegenseitig von unseren Erfahrungen erz\u00e4hlt, von den Gegebenheiten im Gastland berichtet und viel reflektiert. Au\u00dferdem haben wir uns Gedanken \u00fcber unser Langzeitprojekt gemacht, dass wir in den letzten Wochen, die uns in unserer Einsatzstelle bleiben, durchf\u00fchren wollen. Ich hoffe ich schaffe es tats\u00e4chlich ein paar Sch\u00fclerinnen das Fl\u00f6tespielen beizubringen, weil ich von den restlichen neun Wochen, nur noch 5 in Meru sein werde, leider.\u00a0 Au\u00dferdem haben wir noch einen Ausflug in den Nairobi Nationalpark gemacht. Dort konnten wir Giraffen, B\u00fcffel, Warzenschweine, viele V\u00f6gel und Nilpferde entdecken. Landschaftlich ist der Park nicht so sch\u00f6n wie Meru, Samburu oder Lake Nakuru Nationalpark, aber es ist schon beeindruckend diese Tiere so in Stadtn\u00e4he zu beobachten. Es kommt deshalb auch ab und an vor, dass sich ein Loewe ins Wohngebiet verirrt. Da es in dem Park aufgrund seiner Gr\u00f6\u00dfe keine Elefanten gibt, sind wir noch ins Elephant Orphanage gefahren. Dort sind Babyelefanten, deren M\u00fctter gestorben sind, oder die sich in Fallen verletzt haben. Kleine Elefanten sind total s\u00fc\u00df anzusehen, aber ich glaube es ist wirklich anstrengend sich um sie zu k\u00fcmmern, da sie eine 24 Stunden Pflege ben\u00f6tigen. Alle drei Stunden m\u00fcssen sie gef\u00fcttert werden und wenn sie noch ganz klein sind brauchen sie viel W\u00e4rme, deshalb haben die kleinsten Elefanten Decken auf den R\u00fccken geschnallt.<\/p>\n<p>Als das Seminar zu Ende war, habe ich mich mit Lotte getroffen, da ich bei ihr von Freitag auf Samstag \u00fcbernachtet habe. Mit ihr, ihren Mitbewohnern und ein paar anderen Deutschen waren wir am Abend im Tree House bei einem Konzert. Es war echt sch\u00f6n, mal wieder so richtig auszugehen. In Meru ist das vermutlich schon m\u00f6glich, aber alleine mach ich es halt doch nicht und au\u00dferdem ist am n\u00e4chsten Tag ja meistens wieder Schule.<\/p>\n<p>Am Samstag war dann endlich das German Cultural Festival (GCF). Darauf haben die Sch\u00fclerinnen schon die ganze Zeit hin gefiebert. F\u00fcr mich und Lotte hie\u00df es fr\u00fch aufstehen, weil wir von Nairobi nach Thika, an die Mang\u2019u High School, kommen mussten und dort wartete dann auch einiges an Arbeit auf uns. Ich durfte mir ca. 40-mal das gleiche Gedicht anh\u00f6ren und musste dann die Kost\u00fcme, die Pr\u00e4sentation und die Sprache bewerten. Lotte war f\u00fcr Fotos zust\u00e4ndig. Neben dem Gedicht (Es war ein Bl\u00fcmlein, von Wilhelm Busch), das von Sch\u00fclern der Form 2 pr\u00e4sentiert wurde, gab es auch noch ein Lied (Alle V\u00f6gel sind schon da), das Form 1 gesungen hat, Form 3 hatten einen Rap (Die Affen) vorbereitet und Form 4 wahlweise ein Theaterstuck zu einem Grammatikthema (Steigerungsformen) oder ein M\u00e4rchen (Schneewittchen und die sieben Zwerge).\u00a0 Alles in allem eine richtig sch\u00f6n Gro\u00dfveranstaltung mit \u00fcber 800 Sch\u00fclern. Am Ende des Tages wurden dann nat\u00fcrlich auch Preise vergeben und meine Sch\u00fclerinnen der Form 4 konnten sich \u00fcber einen dritten Platz mit dem M\u00e4rchen freuen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie ihr vielleicht gemerkt habt, war ich die letzten Wochen nicht sehr aktiv was das Blog schreiben betrifft. 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