{"id":504,"date":"2012-05-15T09:10:41","date_gmt":"2012-05-15T06:10:41","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/meru\/?p=504"},"modified":"2012-05-15T18:31:51","modified_gmt":"2012-05-15T15:31:51","slug":"geburtstag-ist-das-was-man-daraus-macht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/meru\/2012\/05\/15\/geburtstag-ist-das-was-man-daraus-macht\/","title":{"rendered":"Geburtstag ist das was man daraus macht!"},"content":{"rendered":"<p>Also eigentlich wusste ich nicht so wirklich, wie ich meinen Geburtstag feiern wollte\/sollte. Als mich am Freitag Sch\u00fclerinnen gefragt haben, ob ich am Sonntag Zeit f\u00fcr das Sch\u00fclerzeitungsprojekt habe, musste ich dann doch verraten, dass ich da Geburtstag habe. Die wollten dann unbedingt f\u00fcr mich singen und als ich Serah nach dem Fris\u00f6r getroffen habe, hat sie mich auch gefragt ob ich feire und ob ich jemanden eingeladen habe. Hm, nein hatte ich noch nicht und dann \u00fcberkam mich spontan die Idee alle Deutschsch\u00fcler f\u00fcr Sonntagnachmittag in den Deutschraum zu bestellen, ohne genau zu sagen wieso. Also habe ich noch schnell Kuchen besorgt und Serah gefragt ob es m\u00f6glich ist Tee zu bekommen. Emmah und ihre Kinder habe ich auch eingeladen und Frida. Auf dem Weg zum Abendessen habe ich dann ein paar Deutschsch\u00fcler getroffen und den Auftrag gegeben, dass sie allen anderen Deutschsch\u00fclerinnen Bescheid geben. Jetzt wartete ich also gespannt ob das auch alles funktionieren wird, aber wird schon irgendwie\u2026<\/p>\n<p>Und es hat funktioniert. Die Sch\u00fclerinnen sind nat\u00fcrlich nicht p\u00fcnktlich um 14 Uhr erschienen, aber das ist ja nicht so schlimm. Die Zeit habe ich genutzt meine E-Mails zu lesen und die Bilder von meinen Geschenken zu bewundern, die leider noch 11 Wochen auf mich warten m\u00fcssen. An dieser Stelle m\u00f6chte ich allen danken, die an mich gedacht haben und in Gedanken mit mir gefeiert haben.<\/p>\n<p>Um 15 Uhr waren dann endlich alle da, das Kuchenbuffet war aufgebaut und die Sch\u00fclerinnen warteten nur auf das Startsignal. Ich habe mich f\u00fcr ihr Kommen bedankt und sie haben f\u00fcr mich gesungen. Es ist schon etwas Besonderes, wenn 80 Menschen f\u00fcr einen singen, das kommt so schnell nicht wieder und es hat mich davor bewahrt Heimweh zu bekommen. Au\u00dferdem hatte ich nun endlich meinen Hanni und Nanni Geburtstag nach dem ich mich seit meiner Kindheit gesehnt habe\u00a0 :). Anschlie\u00dfend wurde Kuchen und Tee verteilt und ihr k\u00f6nnt euch nicht vorstellen wie gerecht es dabei zuging. Erst mal hat jeder ein St\u00fcck bekommen und sp\u00e4ter wurden die \u00fcbrigen Kuchenst\u00fccke gez\u00e4hlt und genau aufgeteilt. Manche Sch\u00fclerinnen haben mir auch ein Geschenk zugesteckt. Ein Armband, ein Brief, eine Packung Filzstifte&#8230; Das hat mich sehr gefreut aber es macht mich auch ein bisschen traurig, selbst jetzt noch wo ich f\u00fcr euch dies schreibe. Denn wenn man wei\u00df, dass die Sch\u00fclerinnen nicht die finanziellen Mittel haben, die der deutschen Jugend zur Verf\u00fcgung stehen und sie dann etwas verschenken, was ihnen selbst viel wert ist macht es ein wenig traurig. Deshalb habe ich beschlossen, wenn ich meinen Abschied feire, dann mindestens genauso \u201egro\u00df\u201c wie meine Geburtstagsfeier.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter kam dann noch Charity, eine kenianische Freundin, mit Vincent und Eunice, zwei Freunde von ihr. Wir haben den restlichen Kuchen gegessen und uns gut unterhalten. Vincent wollte mich dann eigentlich auch noch waschen, denn in Kenia hei\u00dft es nicht unbedingt \u201eHappy Birthday\u201c sondern \u201eHappy Bathday\u201c. Das haben mir die Sch\u00fclerinnen schon verraten, aber sie haben mich davon verschont und Vincent hat es dann zum Gl\u00fccke auch nicht wahr gemacht.<\/p>\n<p>Am Abend g\u00f6nnte ich mir dann endlich mal wieder Nudeln. Spaghetti mit Tomatensauce, hab ich mir selbst gekocht und als Nachspeise eine Ananas, die ich gerecht mit den K\u00f6chen und Serah geteilt habe. Nicht vergessen darf ich das Geschenk von Serah, zwei Schals und sch\u00f6ne Ohrringe.<\/p>\n<p>Und ja, Geburtstag ist das was man selbst daraus macht und ich finde ich habe das Beste daraus gemacht, es war ein sch\u00f6ner Tag, ich wurde noch mit zwei Anrufen \u00fcberrascht, hiermit m\u00f6chte ich den Anrufern danken, dass sie keine Kosten gescheut haben meine Stimme zu h\u00f6ren. Es ist sch\u00f6n zu wissen, dass es in der Heimat Menschen gibt, die an einen denken und die so wie ich die Tage z\u00e4hlen, und die z\u00e4hlen sie mit Freude, denn die H\u00e4lfte ist ja bereits vorbei. Ich z\u00e4hle mit gemischten Gef\u00fchlen&#8230; Ich freu mich auf euch, keine Frage, aber ich werde Kenia und meine neuen Freunde vermissen und habe mich heute gefragt warum ich nicht einfach noch ein halbes Jahr bleibe&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier geht\u2019s zur <a href=\"http:\/\/www.kulturweit.blog\/meru\/geburtstag\">Geburtstagsgalerie<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Also eigentlich wusste ich nicht so wirklich, wie ich meinen Geburtstag feiern wollte\/sollte. Als mich am Freitag Sch\u00fclerinnen gefragt haben, ob ich am Sonntag Zeit f\u00fcr das Sch\u00fclerzeitungsprojekt habe, musste ich dann doch verraten, dass ich da Geburtstag habe. 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