{"id":404,"date":"2012-04-20T10:46:39","date_gmt":"2012-04-20T08:46:39","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/meru\/?p=404"},"modified":"2012-04-20T10:46:39","modified_gmt":"2012-04-20T08:46:39","slug":"zwei-wochen-wow-ein-gastbeitrag-von-simon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/meru\/2012\/04\/20\/zwei-wochen-wow-ein-gastbeitrag-von-simon\/","title":{"rendered":"Zwei Wochen &#8222;Wow!&#8220; &#8211; Ein Gastbeitrag von Simon"},"content":{"rendered":"<p>Liebe Leserinnen und Leser von Julias Blog,<\/p>\n<p>jetzt, eine Woche nachdem wir in Nairobi den letzten Abend auf kenianischem Boden verbracht haben, habe ich meine Gedanken soweit geordnet, um mich hier mal zu Wort zu melden. Erwartet bitte nicht den Versuch, die ganzen zwei Wochen hier festzuhalten, selbst eine Zusammenfassung w\u00fcrde den Rahmen sprengen. Ich werd deswegen versuchen, in der gebotenen K\u00fcrze ein paar allgemeine Eindr\u00fccke zu schildern.<\/p>\n<p>F\u00fcr diejenigen unter euch, die wie ich die Julia sehr gerne haben und sich vielleicht manchmal ein bisschen Sorgen machen, das wichtigstes vorneweg: Der Julia geht es da wirklich gut und ich hatte den Eindruck, sie f\u00fchlt sich auch wohl. Sie hat in Meru eine Menge sehr lieber Menschen, die sie fast genauso gern haben wie wir und sich prima um sie k\u00fcmmern. Insbesondere die K\u00fcchenchefin Serah ist ein echter Engel, der alles daran setzt, dass die Julia bei ihrer R\u00fcckkehr mehr \u201eafrican\u201c aussieht. Aber auch das restliche K\u00fcchenteam, die Direktorin, die Deutschlehrer Cyrus und Emma, Julias Nachbarin und Kisuahelilehrerin Lucy, die W\u00e4chter und nat\u00fcrlich die Sch\u00fclerinnen sind alle spitze, wahnsinnig lieb und nett und w\u00fcrden nicht zulassen, dass es der Julia nicht gut geht.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt waren glaube ich die Menschen das, was bei mir den tiefsten (Liebe Julia, jetzt musst ich schwer k\u00e4mpfen, das Wort \u201enachhaltig\u201c zu vermeiden :-)) Eindruck hinterlassen hat. Wir wurden \u00fcberall wahnsinnig freundlich und herzlich begr\u00fc\u00dft und aufgenommen. Das ging schon am Flughafen los, als wir auf die Julia gewartet haben und sich sofort ein nettes Gespr\u00e4ch mit dem diensthabenden Personal am Taxistand ergeben hat. Das ging weiter im Bus nach Meru, wo sich die Mitreisenden gleich daf\u00fcr interessiert haben, woher und wohin und dann auch gerne bereit waren, uns unterwegs die Gegend zu erkl\u00e4ren. Das endete nicht beim Schulpersonal. Und die Herzlichkeit, (Gast-)Freundschaft, ja Heimat, die wir im Benediktinerkloster in Nanyuki erleben durften, is ja eh eine Geschichte f\u00fcr sich, die ich gerne jedem pers\u00f6nlich erz\u00e4hle, der mindestens eine Stunde Zeit mitbringt. \ud83d\ude42 Nat\u00fcrlich best\u00e4tigen auch hier Ausnahmen wie penetrante Stra\u00dfenkinder und -h\u00e4ndler die Regel, aber insgesamt habe ich mich selten so willkommen gef\u00fchlt wie in Kenia.<\/p>\n<p>Was Kenia als Land angeht ist eine Schilderung in K\u00fcrze eigentlich kaum m\u00f6glich. Kurz zusammengefasst ist eigentlich alles komplett anders, als alles, was ich bis dahin gesehen habe. Einzigartig, nicht zu vergleichen und in seiner Gesamtheit wundersch\u00f6n. Die Landschaft und die Natur vielf\u00e4ltig und abwechslungsreich von weiten Savannen \u00fcber Tee-, Kaffee-, Ananas und Rosenplantagen bis hin zu regelrechtem Urwald und dem Mt. Kenia mit seinen Schneefeldern am Horizont. Die Tierwelt schlicht faszinierend.<\/p>\n<p>Meru als Stadt ist wahrlich keine Metropole. Aber das ist auch gut so. Wir hatten so die M\u00f6glichkeit, das pralle Leben einer kenianischen Stadt doch glaube ich recht direkt und unverf\u00e4lscht kennen zu lernen, beim Erkunden der Stra\u00dfen und Gassen, ganz einfach unterwegs und beim Taxifahren und nat\u00fcrlich auf dem Markt. Und alleine das, diese Atmosph\u00e4re einzuatmen, war den Besuch sicherlich wert. Was Meru an besonderen Attraktionen nicht bietet, macht seine wundersch\u00f6ne Lage wett, wenn man an irgendeiner Ecke auf einmal wieder vor dem Panorama des kenianischen Hochlands steht&#8230;<\/p>\n<p>Einen groben \u00dcberblick, was wir die zwei Wochen so getrieben haben, hat die Julia ja schon geschrieben, alles was weiter ins Detail geht wird schlicht uferlos. Wo aufh\u00f6ren? Dieser Urlaub war mit Sicherheit der intensivste, den ich bisher erlebt habe. Gerade in den ersten Tagen musste ich ernsthaft immer mal wieder \u00fcberlegen, wie lange wir schon unterwegs waren, denn dass so viele Eindr\u00fccke in eine so kurze Zeit passen war und ist irgendwie unwirklich.<\/p>\n<p>Mir bleibt zu sagen, dass ich die Zeit sehr genossen habe und dass ich sehr dankbar bin f\u00fcr all die Erfahrungen und Erlebnisse, die ich in dieser kurzen Zeit sammeln durfte. Vielleicht schaff ich&#8217;s die n\u00e4chsten Tage noch, ein paar konkrete Sachen aufzuschreiben, die die Julia an dieser Stelle ver\u00f6ffentlicht haben m\u00f6chte, auf jeden Fall werde ich die n\u00e4chsten Tagen aus den \u00fcber 4.000 Bildern ein paar raus suchen und in die Galerie einstellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Leserinnen und Leser von Julias Blog, jetzt, eine Woche nachdem wir in Nairobi den letzten Abend auf kenianischem Boden verbracht haben, habe ich meine Gedanken soweit geordnet, um mich hier mal zu Wort zu melden. 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