{"id":143,"date":"2012-03-16T21:05:39","date_gmt":"2012-03-16T20:05:39","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/meru\/?page_id=143"},"modified":"2012-03-16T22:37:19","modified_gmt":"2012-03-16T21:37:19","slug":"was-der-reisefuhrer-sagt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/meru\/hier-werde-ich-sein\/was-der-reisefuhrer-sagt\/","title":{"rendered":"Was der Reisef\u00fchrer sagt:"},"content":{"rendered":"<p>MERU<\/p>\n<p>Die Stadt Meru liegt in 1585 m H\u00f6he an den Osth\u00e4ngen des Mt. Kenya inmitten einer fruchtbaren Region mit moderatem Klima und reichlich Niederschl\u00e4gen, was aus der Sicht des Reisenden h\u00e4ufig die unangenehme Begleiterscheinung von schmuddeligem Wetter und bisweilen sogar Nebel in der Stadt hat. [also das hab ich bisher noch nicht beobachten k\u00f6nnen, aber vielleicht \u00e4ndert es sich ja noch] Kommt aber die Sonne heraus, liefern \u00fcppige Plantagen und dichte Regenw\u00e4lder eine pr\u00e4chtige Kulisse. Neben Tee, Kaffee, Pyrethrum, Bananen, Mais und in niedrigeren Lagen auch Baumwolle und Tabak wird in der Gegend um Meru viel Mira&#8217;a angebaut.<\/p>\n<p>Die 60.000-Einwohner-Stadt ist Verwaltungssitz des Meru District und Hauptort des gleichnamigen Volkes. [auf Nachfrage wurde mir gesagt, dass die Stadt 200.000 Einwohner hat; \u00fcberpr\u00fcfen kann ich das nicht] Fr\u00fcher muss Meru eine Perle gewesen sein, aber heute macht es einen etwas vernachl\u00e4ssigten Eindruck. Als Ausgangspunkt f\u00fcr eine Mt.-Kenya-Besteigung kommt Meru nicht in Frage, aber in der Umgebung bestehen gute Angelm\u00f6glichkeiten, und in 9 km Entfernung zum Ort liegen die sehenswerten Nkeri-Wasserf\u00e4lle. Wer in den Meru National Park fahren m\u00f6chte, deckt sich am besten hier mit den n\u00f6tigen Vorr\u00e4ten ein. Ansonsten ist Meru nur wegen seiner reizvollen Hanglage und seines kleinen Museums einen kurzen Besuch wert. Das Museum ist im sch\u00f6nen, 1916 errichteten Geb\u00e4ude des District Officer untergebracht, das zeitweilig auch als Postamt fungierte. (\u2026)<\/p>\n<p>In der kleinen Nebenstra\u00dfe stehen noch weitere nette Kolonialgeb\u00e4ude, die die B\u00fcros der Distrikverwaltung beherbergen. Der Kern der Sammlung besch\u00e4ftigt sich mit der Kultur und Traditionen der Meru, die den m\u00e4chtigen Zauberere Mukwe als einen Vermittler zwischen sich und Gott, Ngai, verehrten, denn der Sage nach hatte dieser ihnen den Zauberstab gegeben, mit welchem die Flucht aus der Sklaverei von Mbwa gelang. Die Vitrinen enthalten landwirtschaftliche Ger\u00e4te, Kleidungsst\u00fccke, Waffen und einige Exponate zu den Initiationsriten der Meru.<\/p>\n<p>Drau\u00dfen findet man ein nachgebautes Meru-Geh\u00f6ft, einen h\u00fcbschen Kr\u00e4utergarten, eher absto\u00dfende K\u00e4fige mit hoch neurotischen Affen sowie eine Schlangengrube. [diese Details werde ich genau unter die Lupe nehmen und berichten ob das tats\u00e4chlich hoch neurotische Affen sind]<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Soweit mein Reisef\u00fchrer (Kenia \u2013 Handbuch f\u00fcr individuelles entdecken, S. 489 f., von Hartmut Fiebig aus dem Jahr 2010) Diese Informationen wollte ich euch nicht vorenthalten und ich werde sie bald mit eigenen Beobachtungen vergleichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MERU Die Stadt Meru liegt in 1585 m H\u00f6he an den Osth\u00e4ngen des Mt. 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