{"id":314,"date":"2012-06-02T12:59:29","date_gmt":"2012-06-02T10:59:29","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/marakolumnaliveaustbilissi\/?p=314"},"modified":"2012-06-02T13:12:58","modified_gmt":"2012-06-02T11:12:58","slug":"anreise-nach-st-petersburg-teil1herzallerliebste-leser-ihr-habt-euch-vielleicht-schon-gefragt-ob-ich-denn-gar-keine-lust-mehr-habe-blog-zu-schreiben-doch-ich-muss-ehrlich-zugeben-ich-ha","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/marakolumnaliveaustbilissi\/2012\/06\/02\/anreise-nach-st-petersburg-teil1herzallerliebste-leser-ihr-habt-euch-vielleicht-schon-gefragt-ob-ich-denn-gar-keine-lust-mehr-habe-blog-zu-schreiben-doch-ich-muss-ehrlich-zugeben-ich-ha\/","title":{"rendered":"Anreise nach St. Petersburg (Teil 1)"},"content":{"rendered":"<p>Herzallerliebste Leser,<\/p>\n<p>ihr habt euch vielleicht schon gefragt, ob ich denn gar keine Lust mehr habe Blog zu schreiben, doch ich muss ehrlich zugeben\u2026 ich habe wirklich keine Zeit.<\/p>\n<p>Vom 14. bis 19. Mai gab es in Tbilissi eine deutsche Woche. Alle deutschen Organisationen, Institutionen und Firmen veranstalteten unter der F\u00fchrung der deutschen Botschaft viele verschiedene Veranstaltungen. Es gab Filmabende im Goethe Institut, eine Bildungsmesse und Podiumsdiskussion in der Universit\u00e4t, eine EXPO der deutschen Firmen in Georgien, z.B. HIPP oder HeidelbergCement\u2026<\/p>\n<p>Wir hatten im DAAD B\u00fcro alle H\u00e4nde voll zu tun unsere Stipendienverleihung der DAAD Stipendien zu organisieren und nebenbei noch 100\u00a0000 Anfragen der Deutschen Botschaft bez\u00fcglich irgendwelcher Veranstaltungen oder Brosch\u00fcren zu beantworten. Wir waren alle am rotieren aufgrund von Einladungen, Buffet, Raum gestalten, Krams beschaffen und nebenbei noch den Armenien Sommerkurs bewerben,\u00a0 Bewerbungen entgegennehmen und ausw\u00e4hlen.\u00a0 Aber hey\u2026 wir sind ja der DAAD Tbilissi und schaffen nat\u00fcrlich alles \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Am Freitag war der gro\u00dfe Tag des DAAD. Stipendienverleihung!!! Also haben wir uns mal alle kurz in Schale geworfen und nach einigem Improvisieren, doch eine ziemlich gute Veranstaltung hinbekommen. Nach der \u00dcbergabe der Fr\u00fchst\u00fccksbrettchen, die laut Elisabeth eine Starthilfe f\u00fcr das \u00dcberleben in Deutschland darstellen und anstelle von langweiligen, normalo Zertifikaten verteilt wurden. Manche Stipendiaten schauten neugierig, andere ungl\u00e4ubig, aber gefreut haben sie sich alle und beim anschlie\u00dfenden Buffet gabs gleich ne Ablagem\u00f6glichkeit.<\/p>\n<p>Als Ausklang des Abends gab es ein Konzert junger Musiker aus Berlin und Georgien, die gemeinsam erst in Berlin musizierten und nun den R\u00fcckbesuch in Tbilissi mit einem Konzert abschlossen. Es war echt toll, aber ich war abends um 20 Uhr auch fast nicht mehr aufnahmef\u00e4hig. Meine 2. Karte schenkte ich Kalina, die mich freudig begleitete.<\/p>\n<p>Nach dem Konzert gab es mal wieder einen Empfang\u2026 ich glaube die Deutsche Botschaft hat ihre ganze Kohle in H\u00e4ppchen investiert! Zu dem Zeitpunkt kamen dann auch die anderen 2 Kulturweitlerinnen, Anne aus Kutaissi und Sophie aus Jerewan an, da wir am Sonntag gemeinsam zu unserem Zwischenseminar nach St. Petersburg ausreisen sollten. \u00a0\u00a0Wir trafen uns beim Empfang und schnabulierten noch Sekt und T\u00f6rtchen. Danach gings Heim in die Haia. Die M\u00e4dels waren m\u00fcde von der Anreise und ich allgemein von der Woche und dem ganzen Tag.<\/p>\n<p>Samstag lie\u00dfen es Anne, Sophie und ich erstmal ruhig angehen lassen. Dann gings ab in die Stadt zum Street Music Day der von Kalinas NGO organisiert wurde. Auf der ganzen Rustaveli Stra\u00dfe spielten von 14 bis 18 Uhr Bands for free. Es war echt toll, aber leider war der Stra\u00dfenverkehr etwas zu laut L<\/p>\n<p>Nachmittags nahmen wir drei an einem Vortrag im Goethe Institut teil, der sich mit dem Thema Eurovision in Baku besch\u00e4ftigte. Es ging um Kuriosit\u00e4ten und Infos wie das da so alles abl\u00e4uft. Anschlie\u00dfend gab es im Goethe Innenhof Maifest. Bier, Bratwurst, Kartoffelsalat\u2026 und Livemusik von der Berliner Band Britta und der Jazzkombo des Kuratoriumsdirektors. Es war spitze! Danach gings f\u00fcr Anne, Sophie und mich nach Hause, da ich noch f\u00fcrs Zwischenseminar packen musste und die M\u00e4dels auch nochmal schlafen wollten, bevor unser Taxi um 3.30Uhr vor der T\u00fcr stand. So ersparten wir uns die Bayern M\u00fcnchen Niederlage, die auch noch per Leinwand und 3 Fernsehern im Goethe Institut gezeigt wurde.<\/p>\n<p>Wir standen also um 2.30 Uhr auf und machten uns die ganze Zeit gegenseitig verr\u00fcckt was passieren w\u00fcrde, wenn das Taxi nicht kommen w\u00fcrde oder schon wieder weg w\u00e4re oder oder oder. Aber nein, zu unserer gro\u00dfen Erleichterung stand das Taxi vor meiner Haust\u00fcr und fuhr nach anf\u00e4nglichen Startschwierigkeiten, die mich schon an den Rande eines Nervenzusammenbruchs brachten, zum Flughafen. Wir waren sehr fr\u00fchzeitig da und verbrachten unsere Zeit mit Anekd\u00f6tchen und Geschichtchen und vor allem ganz vielen Keksen. Kekse k\u00f6nnten in diesem Text eh\u00a0 grunds\u00e4tzlich in jedem zweiten Satz erw\u00e4hnt werden, werden sie aber nicht, da es doch nicht jeden Leser interessiert wann wir welche und wie viele Kekse gegessen haben, aber lasst euch sagen\u2026 es war oft und es waren viele!<\/p>\n<p>Nach der Ankunft in Kiev beschlossen wir uns im Transitbereich in die super weich aussehenden und eigentlich doch auch bequemen Sessel zu schmei\u00dfen und eine Runde zu schlafen. Leider trug die best\u00e4ndige Berieselung der Klimaanlage bestimmt zu einem gewissen Teil zu meiner noch heute laufenden Nase bei. Und dann nach einer Stunde Kurzschlaf folgten noch 7 laaaaaaange Stunden warten\u2026 in M\u00fcnchen oder Frankfurt kann man bestimmt so einiges machen auf dem Flughafen, aber nicht in Kiev. Falls ihr mal \u00fcber Kiev fliegen solltet und 8 Stunden aufenthalt habt\u2026 nehmt euch Geld mit (Euro, Dollar oder Rubel) man kann auch mit UAH bezahlen, was bei uns zum Dauerwitz wurde\u2026 Cola\u202635 uuuuuuuuuaaaahhhhhhh, wie gruselig J ja irgendwann schaltet das Hirn ab! Das Essen ist teuer, oder vielleicht auch nicht, wir haben auf jeden Fall irgendwann die Umrechnung \u00fcberhaupt nicht mehr verstanden vor lauter Rubel, Lari, Dramm und Dollar! Den Rest der Zeit haben wir mit Lesen, Reden, Schlafen und vor allem Waaaaaarten verbracht. Aber auch 8 Stunden sind irgendwann vorbei und so schwangen wir uns in den etwas klapprig aussehenden Flieger nach St. Petersburg. In Russland angekommen hat alles wunderbar geklappt\u2026 nicht von der Passkontrolleuse angeschnauzt worden, nicht vom Zoll gestoppt und ausgenommen worden, nicht vom Taxifahrer durch die ganze Stadt f\u00fcr einen horrenden Preis gefahren worden\u2026 denn wir haben den Bus genommen! Und nach anf\u00e4nglicher Verwirrung (wenn Russen 2 Schritte bei der Entfernung schreiben, meinen sie eigentlich 200) und gro\u00dfer Hungerermattung fanden wir das Hostel, unser Zimmer und anschlie\u00dfend die Pizzaria um die Ecke. Ich finde es immer wieder spannend, wie sich Menschen, die keine gemeinsamen Sprachkenntnisse haben, doch relativ schnell verst\u00e4ndigen und verstehen k\u00f6nnen. Schwupps hatten wir 2 Pizzen und dank einer ziemlich tollen Aktion auch noch 2 Flaschen Pepsi gratis!<\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg zum Hostel trafen wir Felix, Laura, Bettina, Tanja und Sabrina, die schon am Vortag angekommen waren. Gemeinsam st\u00fcrtem wir den kleinen Supermarkt nebenan und deckten uns mit Bier und Semitschki, Sonnenblumenkernen in Schalen (super Besch\u00e4ftigungstherapie) ein. Den Abend verbrachten wir mit noch mehr Anekd\u00f6tchen aus noch mehr L\u00e4ndern und vor allem dominierte die praktische Nachstellung des georgischen, armenischen, lettischen und litauischen Mann, der entweder ein Bein aufs M\u00e4uerchen gest\u00fctzt die Gegend beobachtet oder Kettchen schwingend auf dem Boden hockt oder oder oder\u2026<\/p>\n<p>Das war die Anreise zum Zwischenseminar in St. Petersburg. Alle die mehr erfahren wollen, m\u00fcssen im n\u00e4chsten Teil weiterlesen\u2026 aber keine Sorge, es gibt keine Werbung und auch sonst keine Kosten\u2026 wobei, hmmmm\u2026. Das w\u00e4r mal ne gute Idee!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzallerliebste Leser, ihr habt euch vielleicht schon gefragt, ob ich denn gar keine Lust mehr habe Blog zu schreiben, doch ich muss ehrlich zugeben\u2026 ich habe wirklich keine Zeit. Vom 14. bis 19. Mai gab es in Tbilissi eine deutsche &hellip; <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/marakolumnaliveaustbilissi\/2012\/06\/02\/anreise-nach-st-petersburg-teil1herzallerliebste-leser-ihr-habt-euch-vielleicht-schon-gefragt-ob-ich-denn-gar-keine-lust-mehr-habe-blog-zu-schreiben-doch-ich-muss-ehrlich-zugeben-ich-ha\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":780,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[],"class_list":["post-314","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/marakolumnaliveaustbilissi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/314"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/marakolumnaliveaustbilissi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/marakolumnaliveaustbilissi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/marakolumnaliveaustbilissi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/780"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/marakolumnaliveaustbilissi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=314"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/marakolumnaliveaustbilissi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/314\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":319,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/marakolumnaliveaustbilissi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/314\/revisions\/319"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/marakolumnaliveaustbilissi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=314"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/marakolumnaliveaustbilissi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=314"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/marakolumnaliveaustbilissi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=314"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}