{"id":149,"date":"2018-11-11T10:29:35","date_gmt":"2018-11-11T09:29:35","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/mandyswonderworld\/?p=149"},"modified":"2018-11-16T14:00:13","modified_gmt":"2018-11-16T13:00:13","slug":"eine-woche-voll-pasch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/mandyswonderworld\/2018\/11\/11\/eine-woche-voll-pasch\/","title":{"rendered":"Eine Woche voll PASCH"},"content":{"rendered":"<p>PASCH, PAD, DSD &#8211; alles irgendwelche Buchstabenkombinationen, von denen ich bis zum Vorbereitungsseminar noch nie etwas geh\u00f6rt hatte. Und auch dort konnte niemand so richtig erkl\u00e4ren, was genau die Unterschiede sind und wie das alles zusammenh\u00e4ngt. Ist f\u00fcr mich auch nicht so wichtig, das zu verstehen, dachte ich noch beim Vorbereitungsseminar, doch schon an meinem ersten Tag am Goethe-Institut musste ich feststellen, dass ich in dieser Annahme falsch lag. Ich habe mich viel mit der PASCH-Initiative besch\u00e4ftigt und jetzt das Gef\u00fchl, wenigstens ein bisschen einen \u00dcberblick zu haben. (Infos zu der PASCH-Initiative findet man <a href=\"https:\/\/www.pasch-net.de\/de\/udi.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.)<\/p>\n<p>Meine erste, gr\u00f6\u00dfere Aufgabe in der Einsatzstelle war es, ein Projekt meiner Vorg\u00e4ngerin zuende zu bringen: Zum 10-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um von PASCH hatte sie angefangen, eine Brosch\u00fcre zu &#8222;10 Jahre PASCH in Bulgarien&#8220; zu erstellen. Und wie das immer so ist, muss man manche Menschen gef\u00fchlt 100 mal daran erinnern, etwas zu machen, bevor sie es dann wirklich tun. Deshalb war ich sehr \u00fcberrascht, dass es nach mehreren Erinnerungsmails doch noch einige Sch\u00fcler_innen gab, die ihre Erfahrungsberichte eingeschickt haben. Nicht so einfach war es, von einer Lehrerin ein paar S\u00e4tze \u00fcber ihre Schule f\u00fcr ein kurzes Schulportr\u00e4t zu bekommen. Nachdem sie nach vielen Emails meinerseits dann doch endlich mal geantwortet hatte, enthielt ihre Mail leider nicht die Antwort auf meine Fragen. Irgendwann hat sie mir dann endlich Infos \u00fcber ihre Schule geschickt &#8211; 5 Seiten mit tausend (unn\u00f6tigen) Infos, wie &#8222;Wir haben neue Taschenrechner bekommen&#8220;. Also habe ich mir den Text dann selbst zusammengeschrieben. Eine weitere Herausforderung war es, ein Foto von ihr in guter, druckbarer Qualit\u00e4t zu bekommen. Im Endeffekt hat sie dann eins beim Fotografen machen lassen, das wir dann endlich zum Druck geben konnten. Das hat aber auch dazu gef\u00fchrt, dass sie ver\u00e4rgert bei meiner Kollegin angerufen hat, um sich dar\u00fcber zu beschweren, dass die Praktikantin gef\u00e4lligst mal ihre Mails checken sollte und sagen soll, ob es nun endlich gut genug ist. Dabei hatte ich ihr schon l\u00e4ngst eine sehr freundliche, dankende Antwort geschickt.<\/p>\n<p>\u00dcberraschend und erfreut dar\u00fcber, dass ich nun alle Texte und Bilder zusammen hatte, ging es dann an die Kommunikation mit dem Grafiker. Zwischendurch ein wenig davon genervt, dass manche Korrekturen nach dem 3. mal anmerken immer noch nicht umgesetzt wurden, sorgte sein Verst\u00e4ndnis von Wortwolken dann erstmal zu einer allgemeinen Erheiterung.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mandyswonderworld\/files\/2018\/11\/IMG-20181019-WA0012.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-150\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mandyswonderworld\/files\/2018\/11\/IMG-20181019-WA0012-576x1024.jpeg\" alt=\"Wortwolke\" width=\"474\" height=\"843\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mandyswonderworld\/files\/2018\/11\/IMG-20181019-WA0012.jpeg 576w, https:\/\/kulturweit.blog\/mandyswonderworld\/files\/2018\/11\/IMG-20181019-WA0012-300x533.jpeg 300w\" sizes=\"(max-width: 474px) 100vw, 474px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aber auch das lie\u00df sich kl\u00e4ren und vor zwei Wochen konnten wir die letzte Fahne f\u00fcr den Druck freigeben. Da kein Vorabexemplar gedruckt werden konnte, stieg die Spannung auf das Ergebnis sehr. Auch der Kommentar des Institutsleiter &#8222;Da wollen wir mal hoffen, dass nicht zu viele Tippfehler drin sind&#8220; lies meine Nerv\u00f6sit\u00e4t steigern.\u00a0Als die fertigen gedruckten Brosch\u00fcren dann eine Woche sp\u00e4ter geliefert wurden, war ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis und habe mich sehr gefreut.\u00a0 Vom Institutsleiter gab es nur den Kommentar &#8222;Bisher habe ich auch noch keine Tippfehler gefunden&#8220; &#8211; was hat er blo\u00df immer mit seinen Tippfehlern? &#8211; was mich auch sehr erleichtert hat.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend kann ich sagen, dass es mir viel Spa\u00df gemacht hat, die Brosch\u00fcre fertig zu stellen und es ein tolles Gef\u00fchl ist, den fertigen Druck in der Hand zu halten.<\/p>\n<p>Letzte Woche ging es dann PASCH-m\u00e4\u00dfig weiter und zwar wurde die 19. Schule in Sofia in die PASCH-Initiative aufgenommen. Daf\u00fcr wurde am Mittwoch ein ganzt\u00e4giger Workshop mit &#8222;einigen&#8220; Sch\u00fcler_innen an der Schule durchgef\u00fchrt, in dem sie eine kurze Pr\u00e4sentation erarbeitet haben, die sie am n\u00e4chsten Tag bei der feierlichen PASCH-Er\u00f6ffnung pr\u00e4sentiert haben. Ich fand es interessant, bei dem Workshop zuzuschauen, weil mich Theater (und Theaterp\u00e4dagogik) sehr interessiert. Leider war der Vormittag sehr chaotisch. Noch am Freitag zuvor hatte mir der zust\u00e4ndige Lehrer am Telefon versichert, er habe 25 Sch\u00fcler_innen ausgesucht. Am Mittwoch Morgen sa\u00dfen dann aber nicht nur 25 Sch\u00fcler_innen im Stuhlkreis, sondern 48! Einige mussten zwischendurch f\u00fcr eine Stunde weg, andere blieben nur bis zur Mittagspause. Oh man. Ich hatte dann irgendwie ein schlechtes Gewissen, weil ich die Kommunikation mit dem Lehrer und den Workshopleitern \u00fcbernommen hatte, aber eine Kollegin hat mir sp\u00e4ter zum Gl\u00fcck versichert, dass ich da nichts f\u00fcr konnte und es nicht vorhersehen konnte, dass der Lehrer sich nicht an die Absprachen h\u00e4lt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mandyswonderworld\/files\/2018\/11\/WhatsApp-Image-2018-11-11-at-11.06.37-AM.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-151\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mandyswonderworld\/files\/2018\/11\/WhatsApp-Image-2018-11-11-at-11.06.37-AM-1024x576.jpeg\" alt=\"\" width=\"474\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mandyswonderworld\/files\/2018\/11\/WhatsApp-Image-2018-11-11-at-11.06.37-AM.jpeg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/mandyswonderworld\/files\/2018\/11\/WhatsApp-Image-2018-11-11-at-11.06.37-AM-300x169.jpeg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/mandyswonderworld\/files\/2018\/11\/WhatsApp-Image-2018-11-11-at-11.06.37-AM-768x432.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 474px) 100vw, 474px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach dem Mittagessen wurde es dann zum Gl\u00fcck besser und es waren nur noch die Sch\u00fcler_innen da, die auch am n\u00e4chsten Tag bei der Pr\u00e4sentation dabei waren. In kleinen Gruppen zum Thema &#8222;In meiner Stadt der Zukunft sehe ich &#8230;&#8220; erarbeiteten sie kleine Theaterszenen. Ich war positiv \u00fcberrascht, was sie sich in nur 10 Minuten ausgedacht hatten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mandyswonderworld\/files\/2018\/11\/WhatsApp-Image-2018-11-11-at-11.06.59-AM-e1541927415204.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-152\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mandyswonderworld\/files\/2018\/11\/WhatsApp-Image-2018-11-11-at-11.06.59-AM-e1541927415204-1024x576.jpeg\" alt=\"\" width=\"474\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/mandyswonderworld\/files\/2018\/11\/WhatsApp-Image-2018-11-11-at-11.06.59-AM-e1541927415204.jpeg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/mandyswonderworld\/files\/2018\/11\/WhatsApp-Image-2018-11-11-at-11.06.59-AM-e1541927415204-300x169.jpeg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/mandyswonderworld\/files\/2018\/11\/WhatsApp-Image-2018-11-11-at-11.06.59-AM-e1541927415204-768x432.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 474px) 100vw, 474px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag trafen wir uns um 8 Uhr in der Schule und es gab noch eine letzte Probe, bevor um 10 Uhr die Veranstaltung begonnen hat. Ich finde, die Sch\u00fcler_innen haben es alle sehr gut gemacht und ich fand es sehr mutig, sich nach so einer kurzen Probenzeit und dann auch noch auf einer Fremdsprache auf die B\u00fchne zu stellen.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich war es auch sehr interessant, mal eine bulgarische Schule von innen zu sehen. Direkt am Eingang stand man vor einem Drehkreuz und durfte die Schule nur betreten und verlassen, wenn man reingelassen wurde. Eine weitere Sache, die mir im Vergleich zu den Schulen in Deutschland fremd war, war, dass die Sch\u00fcler_innen alle mit ihren Handys rumlaufen durften. Wenn ich mich an meine Schule erinnere, dann wurde das Handy schon einkassiert, wenn man es nur in der Hosentasche hat hervorstehen sehen.<\/p>\n<p>Fazit: Die letzten Wochen waren sehr aufregend und interessant.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PASCH, PAD, DSD &#8211; alles irgendwelche Buchstabenkombinationen, von denen ich bis zum Vorbereitungsseminar noch nie etwas geh\u00f6rt hatte. 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