{"id":43,"date":"2017-09-17T15:47:36","date_gmt":"2017-09-17T13:47:36","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/lynninecuador\/?p=43"},"modified":"2017-09-17T16:33:05","modified_gmt":"2017-09-17T14:33:05","slug":"mein-erster-schultag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/lynninecuador\/2017\/09\/17\/mein-erster-schultag\/","title":{"rendered":"mein erster Schultag"},"content":{"rendered":"<p><em>gro\u00dfe Schule, tolle Aussicht, nette Lehrerin, gro\u00dfe Klassen (35-37 SuS), Museumsbesuch &#8211; Ich freue mich auf eine tolle Schulzeit \ud83d\ude42<\/em><\/p>\n<p>Am Donnerstag habe ich mittags Piedad kennengelernt &#8211; die Lehrerin mit der ich in den n\u00e4chsten Monaten zusammen arbeiten werde. Wir haben uns an der Kirche Santo Domingo in der Innenstadt getroffen, von wo aus wir zur Schule laufen konnten. Das Colegio Municipal Fernandez Madrid liegt mitten in der Altstadt von Quito. Von au\u00dfen ist es ein unscheinbares Geb\u00e4ude, sodass ich mit dem gro\u00dfen Innenhof, dem wundersch\u00f6nen Blick auf die Stadt und den vielen dazugeh\u00f6rigen Geb\u00e4uden nicht gerechnet hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/lynninecuador\/files\/2017\/09\/ov_img_0942.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-39\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/lynninecuador\/files\/2017\/09\/ov_img_0942-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/lynninecuador\/files\/2017\/09\/ov_img_0942-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/lynninecuador\/files\/2017\/09\/ov_img_0942-1x1.jpg 1w, https:\/\/kulturweit.blog\/lynninecuador\/files\/2017\/09\/ov_img_0942.jpg 320w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Piedad zeigte mir zun\u00e4chst das Schulgeb\u00e4ude, danach ihre Klasse. Sie hat ein gro\u00dfes Klassenzimmer f\u00fcr sich alleine, mit vielen Materialien wie B\u00fcchern, Spielen und Bastelutensilien. Hinten im Klassenraum ist Platz um Bewegungsspiele machen zu k\u00f6nnen. Wir werden acht verschiedene Gruppen von Zehntkl\u00e4ssler*Innen (SuS sind 13-15 Jahre alt) unterrichten. Die Klassengr\u00f6\u00dfe liegt zwischen 35 und 37 Sch\u00fcler*Innen. Die Sch\u00fcler*Innen haben alle nur ein Jahr lang Deutsch &#8211; d.h. wir fangen mit allen bei Null an. Nachmittags gibt es jedoch Clubes, in denen auch schon &#8222;fortgeschrittenere&#8220; Sch\u00fcler*Innen unterrichtet werden. Hier wei\u00df ich jedoch noch nicht genau wann diese stattfinden werden und was die SuS bereits k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Insgesamt gibt es in der Schule ca. 60 SuS mit besonderen Bed\u00fcrfnissen (necesidades especiales). Piedad freut sich sehr \u00fcber mein Sonderp\u00e4dagogikstudium und w\u00fcrde sich freuen, wenn ich auch individuell mit dieser Sch\u00fclergruppe arbeite. Bei den Zehntkl\u00e4ssler*Innen sind insgesamt acht Sch\u00fcler*Innnen mit F\u00f6rderbedarf (FS Lernen, Sehen &#8211; mehr wei\u00df ich noch nicht). Zudem hat sie schon mit dem Schulleiter gesprochen, dass ich auch in anderen Gruppenkonstellationen mit den SuS mit F\u00f6rderbedarf arbeiten k\u00f6nne. Des Weiteren w\u00e4re sie daran interessiert, dass ich eine Schwimmgruppe betreue &#8211; die Schule verf\u00fcgt \u00fcber ein eigenes Schwimmbad. \u00a0Es gibt also scheinbar genug zu tun \ud83d\ude42 \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Am Freitag hatte ich dann den ersten Tag Unterricht. Ich beginne um 7:40 Uhr &#8211; komme somit also erst zum zweiten Kurs, da der erste bereits um 7 Uhr beginnt. Piedad m\u00f6chte jedoch nicht, dass ich so fr\u00fch den Fu\u00dfweg von der Estacion La Marin zur Schule hochgehe, sodass ich erst sp\u00e4ter beginne. Am Freitag hatten wir zwei Kurse, in denen wir das Sich-Vorstellen und die Zahlen wiederholt haben. Alles fand spielerisch statt, was mir sehr gut gefallen hat. Die Sch\u00fcler*Innen waren gut bei der Sache, haben mich sofort akzeptiert und es hat wirklich viel Spa\u00df gemacht! W\u00e4hrend Piedad vorne Aufgaben vorgegeben hat, bin ich durch die Reihen gegangen und habe mit den Sch\u00fclern individuell gesprochen.<\/p>\n<p>Mittags gingen wir in das Museo de la Ciudad, wo eine Ausstellung von einem deutschen K\u00fcnstler gezeigt wurde. Der K\u00fcnstler selbst war vor Ort und zeigte uns eine halbe Stunde lang seine Werke. Dabei ging es um die Darstellung der Gedanken und Wahrnehmungen der Kultur, zum Einen aus Sichtweise der Eroberer (Spanier) , zum Anderen aus Sichtweise der indigenen Bev\u00f6lkerung Ecuadors.<br \/>\nIch pers\u00f6nlich fand die Darstellung kritisch. Ein Deutscher spricht \u00fcber die Wahrnehmung der Spanier und der Ecuadorianer &#8230; Der K\u00fcnstler hat versucht sich in die Kultur einzuarbeiten &#8211; dass dies jedoch nicht immer gelungen ist wurde an einigen Stellen deutlich, beispielsweise als Nachfragen gestellt wurden. Mir stellt sich hierbei die Frage: Wieso spricht ein Deutscher \u00fcber die ecuadorianische Kultur (die nicht seine eigene ist) und vergleicht diese mit der Wahrnehmung von Spaniern (zu denen er sich auch nicht z\u00e4hlen kann)? Inwieweit ist diese Darstellung authentisch? Wieso k\u00f6nnen die Spanier und Ecuadorianer nicht selbst zu Wort kommen?<br \/>\nNach der F\u00fchrung konnten die Sch\u00fcler sich, mit einem ecuadorianischen Guide, die Ausstellung zur Geschichte Ecuadors und zur Geschichte des Geb\u00e4udes ansehen und erkl\u00e4ren lassen. Das fand ich sehr informativ und gut gemacht.<\/p>\n<p>Morgen geht es nun weiter in der Schule. Ich freue mich auf eine spannende Zeit!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>gro\u00dfe Schule, tolle Aussicht, nette Lehrerin, gro\u00dfe Klassen (35-37 SuS), Museumsbesuch &#8211; Ich freue mich auf eine tolle Schulzeit \ud83d\ude42 Am Donnerstag habe ich mittags Piedad kennengelernt &#8211; die Lehrerin mit der ich in den n\u00e4chsten Monaten zusammen arbeiten werde. 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