{"id":561,"date":"2010-04-09T17:59:09","date_gmt":"2010-04-09T20:59:09","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/lukasarenz\/?p=561"},"modified":"2010-04-09T17:59:09","modified_gmt":"2010-04-09T20:59:09","slug":"ferrocarril-san-martin-ein-stuck-realitat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/lukasarenz\/2010\/04\/09\/ferrocarril-san-martin-ein-stuck-realitat\/","title":{"rendered":"Ferrocarril San Mart\u00edn &#8211; Ein St\u00fcck Realit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Tsunami, ola de tren - FFCC San Martin - BsAs\" width=\"600\" height=\"338\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/xzV93TQth6g?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Ja, mein Zug zur Arbeit ist wirklich alles andere als langweilig. Wenn nicht gerade ein Lastwagen auf der Fahrbahn steht oder der Zug eine Flutwelle vor sich her schiebt, dann gibt es immer noch ein paar Dinge, die die Reise ganz bestimmt zum Abenteuer machen.<\/p>\n<p>1. Viele Menschen<\/p>\n<div id=\"attachment_563\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/lukasarenz\/files\/2010\/04\/San-Mart\u00edn.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-563\" class=\"size-medium wp-image-563\" title=\"San Mart\u00edn\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/lukasarenz\/files\/2010\/04\/San-Mart\u00edn-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/lukasarenz\/files\/2010\/04\/San-Mart\u00edn-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/lukasarenz\/files\/2010\/04\/San-Mart\u00edn.jpg 720w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-563\" class=\"wp-caption-text\">Im Extremfall wird auch das Dach bestiegen    (c) Gerrit Jung<\/p><\/div>\n<p>2. Verk\u00e4ufer<\/p>\n<p>Im Zug l\u00e4sst sich so ziemlich alles kaufen. Orangensaft, Sicherheitsschl\u00f6sser, DVDs, USB-Sticks, Psychologieb\u00fccher, Kopfh\u00f6rer, Pflaster, Taschen, Lampen und Taschenlampen.<\/p>\n<p>Das wahrlich interessante und unterhaltende sind dabei die Werbespr\u00fcche der Verk\u00e4ufer. Ich kenn sie alle. Ich kann sie alle.<\/p>\n<p>Monoton und konitinuierlich wird da verk\u00fcndet, dass die Qualit\u00e4t der Produkte die gleiche wie die aus dem Laden sei. Blo\u00df eben 30 Peso billiger. Falls dann blo\u00df die Farbe nicht gef\u00e4llt, gibt es bestimmt &#8222;verschiedene Modelle zur Auswahl&#8220;. Z\u00f6gern sollte man besser nicht. Denn die attraktiven Angebote gibt es bestimmt nur am heutigen Tag. Bald wird alles vergriffen sein. Kein Grund f\u00fcr Verwunderung, wenn am n\u00e4chsten Tag der selbe Verk\u00e4ufer mit den gleichen Produkten vorbeikommt. Denn: &#8222;una vez m\u00e1s&#8220;\u00a0 (nocheinmal, nur auf Grunde des unglaublichen Talents des Verk\u00e4ufers, der erneut ein &#8222;Hammer-Angebot&#8220; macht) kann man das beste Schn\u00e4ppchen in der Stadt machen.<\/p>\n<p>Bizarr sind vor allem die Stimmen der Verk\u00e4ufer. Verzerrt und verdreht. Entweder weil sie kaputt sind vom vielen Rumschreien, oder um Aufmerksamkeit zu erregen.<\/p>\n<p>Meist sind die Verk\u00e4ufer arme Schlucker. Generell sieht man bei einer Fahrt im San Mart\u00edn ein St\u00fcck argentinsicher Lebensrealit\u00e4t. Viel Armut,\u00a0 bettelnde Kinder und Schmutz. Am Rande der Bahnlinie die Behausungen der \u00c4rmsten der Armen. Auf der Fahrt zur Schule komme ich oft ins Gr\u00fcbeln. Jeden Tag die gleichen Verk\u00e4ufer, die von morgens bis abends versuchen ihre Produkte an den Mann zu bringen, um wenigsten ein paar Peso zum Leben zur Verf\u00fcgung zu haben. Dann wirken die Werbespr\u00fcche der Verk\u00e4ufer gar nicht mehr so lustig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja, mein Zug zur Arbeit ist wirklich alles andere als langweilig. Wenn nicht gerade ein Lastwagen auf der Fahrbahn steht oder der Zug eine Flutwelle vor sich her schiebt, dann gibt es immer noch ein paar Dinge, die die Reise ganz bestimmt zum Abenteuer machen. 1. Viele Menschen 2. 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