{"id":29,"date":"2021-03-28T21:54:22","date_gmt":"2021-03-28T19:54:22","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/lucameetsdracula\/?p=29"},"modified":"2021-03-28T21:54:22","modified_gmt":"2021-03-28T19:54:22","slug":"woche-3-nebenwirkungen-und-hochplateau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/lucameetsdracula\/2021\/03\/28\/woche-3-nebenwirkungen-und-hochplateau\/","title":{"rendered":"Woche 3 &#8211; Nebenwirkungen und Hochplateau"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline\"><strong>Zitat der Woche:<\/strong><\/span><strong>\u00a0<\/strong>&#8222;Auf jedes Tief folgt ein Hoch!&#8220; (unbekannt)<\/p>\n<p>\u4f60\u597d\uff01<\/p>\n<p>Zwar die falsche Sprache, aber ich will hier Abwechslung reinbringen. Egal, los gehts in diese Woche. Es war nicht so viel los wie letzte Woche, weshalb ich denke, ich schreibe heute weniger. Kein Ding ;)<\/p>\n<p>Die Woche begann damit, meine erste selbst vorbereitete Unterrichtsstunde vor einer f\u00fcnfk\u00f6pfigen Sch\u00fclergruppe aus einer neunten Klasse zu halten. Ich gab mir echt M\u00fche und war bis \u00fcber beide Ohren stolz, als ich am Abend darauf sehr gute R\u00fcckmeldungen der Sch\u00fcler weitergeleitet bekam! Ich erinnere mich daran, dass ein M\u00e4dchen schrieb: &#8222;Er war super! Ich bin froh, dass ich ihm verstanden habe! Er redet sehr klar! Es war auch sehr interessant!&#8220;. Schon ein gutes Gef\u00fchl, etwas zur\u00fcck zu bekommen. Mein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den Lehrer-Job ist dadurch echt gewachsen. Leider musste ich auch das m\u00f6gliche Ski-Fahren canceln, da mir das dann doch zu riskant war bez\u00fcglich der Corona-Situation. Die Zahlen steigen eben doch noch sehr rasant. Gerade in Anbetracht der Impfung war das die richtige Entscheidung.<\/p>\n<p>Am Dienstag lernte ich dann noch meine letzte derzeitige Klasse kennen. Interessanterweise muss ich mit diesen Sch\u00fclern keine Sprach-\u00dcbungsaufgaben machen, sondern helfe Ihnen bei der Vorbereitung auf ihre Pr\u00e4sentationspr\u00fcfung im DSD. Das erinnert mich dann schon sehr an meine 5. PK-Pr\u00e4sentationspr\u00fcfung. Ich habe zwar keine schlechten Erinnerungen, doch es ist schon lustig zu sehen, dass das Ganze jetzt schon seit fast \u00fcber einem Jahr durch ist. Da das Skifahren an diesem Tag ausgefallen war, entschieden wir (Johanna, Sophia und ich) uns daf\u00fcr die Zinne (den Hausberg Kronstadts) zu bezeichnen. Auf Rum\u00e4nisch wird dieser Tampa geschrieben (nochmal Gl\u00fcckwunsch zu SuperBowl Sieg) und D\u00fcmpa gesprochen. Wir krakzelten also diesen im Vergleich zu den anderen Bergen der Kaparten kleinen Berg hoch. Ich habe leider noch keine Wanderschuhe, weshalb ich diese Aufgabe in meinen Nike Air Force 1 heldenhaft meisterte. Zur Erinnerung es lag bis in diese Woche hinein \u00fcberall Schnee und ihr k\u00f6nnt euch ungef\u00e4hr vornehmen, wie es so lief&#8230; Es hat sich aber gelohnt, denn ich konnte oben ganz Brasov \u00fcberblicken und meine Kung-Fu-Skills an einem Schneemann trainieren (Sorry, Herr Schneemann). Die Bilder h\u00e4nge ich unten an. Ein weiterer positiver Effekt dieses Trips war es, dass meine bis zu diesem Zeitpunkt eher dreckigen Sneaker im Nachhinein wieder strahlend wei\u00df waren. Ich gehe jetzt also immer vor dem Nikolaus im Schnee wandern, wenn meine Schuhe dreckig sind.<\/p>\n<p>Am darauffolgenden Tag war es dann soweit. Ich hatte mir den Vormittag freigenommen, um mir Ruhe zur g\u00f6nnen. Dann traf ich mich mit Carol vor der Schule und wir fuhren mit seinem Dackel Papi im Gep\u00e4ck (er begleitet Carol sehr gerne) auf das Hochplateau der Kaparten, auf welchem auf Brasov liegt, hinaus. Mir war davor nie bewusst, dass das ein so gro\u00dfes Plateau war, aber ich bin echt \u00fcberw\u00e4ltigt davon. Man kann dort mehr als eine Stunde mit dem Auto in eine Richtung fahren, ohne sich wieder Bergen zu n\u00e4hren. Ringsum ragen auch die Kaparten in die H\u00f6he und man kann bei gutem Wetter in die Hoch-Kaparten, die bis in die Ukraine ziehen, sehen. Unser Ziel war das ungarisch-gepr\u00e4gte &#8222;Dorf&#8220; Baraolt. Auf diesem Plateau gibt es n\u00e4mlich auch ein altes ungarisches Einwanderungsgebiet. Hier wird bis heute prim\u00e4r ungarisch gesprochen und die politische Unterst\u00fctzung gilt einem gewissen Viktor Orban. Der Witz daran ist halt, dass wir uns wirklich in der Mitte Rum\u00e4niens befinden. In Baraolt angekommen begaben wir uns zum Impfzentrum (eine Turnhalle), wo mir eine sehr nette, englisch-sprechende Ungarin meine erste Impfdosis von Astra Zeneca injizierte, ein Bild von mir vor der Halle gibts im Anhang. Carol und ich fuhren danach noch ein wenig durch die Landschaft zu eine ungarischen Kleinstadt, in der wir uns etwas zu essen holten und mit Papi Gassi gingen, und unterhielten uns gut. Von Nebenwirkungen war noch keine Spur zu f\u00fchlen. Das \u00e4nderte sich aber zum Abend hin, als sich meine Temperatur erh\u00f6hte und ich vom Sch\u00fcttelfrost wirklich zitterte. Mit Hilfe einer Ibuprofen konnte ich dann aber gut einschlafen.<\/p>\n<p>Meine Nacht war leider aufgrund der Nebenwirkungen ziemlich unruhig und am n\u00e4chsten Morgen hatte ich zwar einen freien Tag, aber auch Fieber und Gliederschmerzen. Eine weitere Ibuprofen half mir aber und den Rest des Tages verbrachte ich damit mich um wenige pers\u00f6nliche Dinge zu k\u00fcmmern und auf das Nachlassen der Ibuprofen zu warten. Gl\u00fccklicherweise meldeten sich die Symptome nicht zur\u00fcck und ich konnte zwar noch ersch\u00f6pft, aber erleichtert mit Jannine GNTM gucken und schlafen gehen.<\/p>\n<p>Am Office Day (Freitag) in der Schule ging ich dann wieder an die Arbeit und erledigte \u00fcbrige Aufgaben und plante die Ferien.<\/p>\n<p>Hier ist glaube ich der richtige Punkt mal \u00fcber die Covid- Ma\u00dfnahmen in Rum\u00e4nien zu sprechen. Es gibt im April generell zwei getrennte Wochen Ferien (eine am Anfang, die andere am Ende). Das Bildungsministerium entschied aber letzte Woche, dass aufgrund von Corona die dazwischenliegenden Wochen f\u00fcr alle Klassen bis auf die 8. und 12. auch frei ist. Zudem wird es am Wochenende und in Gebieten mit hoher Inzidenz auch unter der Woche eine Ausgangsperre ab 20 Uhr geben und die Gesch\u00e4fte schlie\u00dfen ausnahmslos, um 18 Uhr. Ich begr\u00fc\u00dfe die Regelungen, da sie momentan notwendig sind.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum Freitag. Ich probierte am Nachmittag n\u00e4mlich die rum\u00e4nische Spezialit\u00e4t &#8222;Placente&#8220; (Sorry falls falsch geschrieben). Das sind echt fettige Pfannkuchen \u00e4hnliche Teigtaschen mit verschiedensten F\u00fcllungen. Es schmeckte sehr gut, aber diesen fettigen Spa\u00df werde ich mir nur selten erlauben. Trotzdem w\u00fcrde ich es Jedem w\u00e4rmstens empfehlen!<\/p>\n<p>Am Samstag arbeitete ich vormittags noch ein wenig (mir fehlen schlie\u00dflich der Mittwoch\/Donnerstag), putzte mein Zimmer, machte W\u00e4sche (es klappt dank des Crash-Kurses meiner Mutter sehr gut) und machte mir einen ruhigen Tag mit Jannine. Zwar waren Bukarester Freiwillige in der Stadt, doch abends war ich zu ersch\u00f6pft, um diese noch zu treffen.<\/p>\n<p>Dies holten dann aber Sophia, Johanna und ich am heutigen Tag nach! Wir verbrachten eine echt coole Zeit in der Altstadt und wir verstanden uns Bombe! Au\u00dferdem lernte ich zwei weitere, in Brasov stationierte Freiwillige kennen (Emma und Ineke, Teil der ev. Kirche) und nat\u00fcrlich schaute ich mir das erste Saison-Rennen der Formel 1 an, es lebe Ferrari!<\/p>\n<p>Jetzt telefoniere ich noch mit Jannine, bevor dann n\u00e4chste Woche die letzte Woche vor der &#8222;unterrichtsfreien Zeit&#8220; beginnt. Ich arbeite nat\u00fcrlich trotzdem ;). Ich will meine offenen Aufgaben fokussieren und das besser werdende Wetter genie\u00dfen. Es f\u00e4llt mir wirklich t\u00e4glich einfacher mich hier zu orientieren und ein zu arbeiten!<\/p>\n<p>Damit wars das f\u00fcr diese Woche! Kommentiert wie immer gerne und ich bedanke mich bei jedem, der diesen Blog regelm\u00e4\u00dfig liest! Folgt mir auch auf Instagram (<span class=\"\">@luca_ccr3<\/span>), ich hoffe ihr habt es genossen!<\/p>\n<p>Stay safe and stay healthy, bis n\u00e4chste Woche!<\/p>\n<p>Luca<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/lucameetsdracula\/files\/2021\/03\/IMG_1066.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-30\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/lucameetsdracula\/files\/2021\/03\/IMG_1066-300x400.jpeg\" alt=\"\" width=\"167\" height=\"223\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/lucameetsdracula\/files\/2021\/03\/IMG_1066-300x400.jpeg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/lucameetsdracula\/files\/2021\/03\/IMG_1066-624x832.jpeg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/lucameetsdracula\/files\/2021\/03\/IMG_1066.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 167px) 100vw, 167px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/lucameetsdracula\/files\/2021\/03\/IMG_1067.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-31\" 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