{"id":14,"date":"2021-03-14T21:30:50","date_gmt":"2021-03-14T20:30:50","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/lucameetsdracula\/?p=14"},"modified":"2021-03-15T18:01:10","modified_gmt":"2021-03-15T17:01:10","slug":"woche-1-vorbereitung-und-ankunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/lucameetsdracula\/2021\/03\/14\/woche-1-vorbereitung-und-ankunft\/","title":{"rendered":"Woche 1 &#8211; Vorbereitung und Ankunft"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline\"><strong>Zitat der Woche:<\/strong><\/span>\u00a0Vielleicht hat der Pessimist am Ende des Weges Recht, doch auf dem Weg hat es der Optimist deutlich einfacher!<\/p>\n<p>Hallihallo,<\/p>\n<p>In der letzen Woche ist viel passiert. Noch bis Mittwoch hatte ich Online-Vorbereitungsseminar von kulturweit, ich konnte dort echt Einiges mitnehmen! Aber das Highlight der Woche geschah schon am Dienstag! Als um 13:15 Uhr endlich meine Freundin Jannine aus dem ICE stieg, war ich n\u00e4mlich wieder komplett. In den darauffolgenden Tagen gab es dann ein\/zwei letzte Begegnungen und am Donnerstag Abend (circa 36 Stunden vor Abflug) begann ich dann mit Jannine\u00b4s Hilfe oder eigentlich Jannine mit meiner Hilfe den Koffer zu packen. Erstmal Klamotten und am Freitag dann alle anderen Dinge.<\/p>\n<p>Der letzte Tag in Berlin verging dann schneller als mir lieb war. Ich erledigte letzte Besorgungen, erhielt ein letztes Paket (Gymshark-Klamotten) und trank einen letzten Bubble-Tea. Dann sah ich noch meinen Kumpel Jordan kurz und verbrachte dann den Abend mit Jannine, meiner Familie und meinem besten Bro Basti. Erst sp\u00e4t waren dann Jannine und ich alleine und wir packten dann noch die letzten Sachen und verbrachten eine wirklich sch\u00f6ne, pers\u00f6nliche Zeit. Man sollte vielleicht wissen, dass Jannine und ich sowieso schon eine Fernbeziehung f\u00fchren und meine Reise uns somit keine weiteren Probleme bereiten. Wir gingen sp\u00e4t schlafen (Mario Kart raubte uns noch ein wenig Zeit) und nach zu kurzer Schlafenszeit klingelte dann der Wecker zur Abreise.<\/p>\n<p>Mein Flug ging um 10:45 Uhr und so erreichten meine Familie, Jannine und ich mit meinem Gep\u00e4ck (Rucksack, Yogamatte und vollgepackter Koffer) um 8:45 den neugebauten BER-Flughafen. Die Anderen besorgten sich ein wenig Fr\u00fchst\u00fcck und ich wartete in der Check-In Schlange. Dann redeten wir alle noch ein wenig und ich nahm dann von meiner Familie Abschied. Jannine brachte mich dann noch zur Sicherheitskontrolle und dann nahmen auch wir (vielleicht mit ein paar Tr\u00e4nen) Abschied.<\/p>\n<p>Dann ging Alles etwas schneller und kurze Zeit sp\u00e4ter sa\u00df ich im versp\u00e4teten Flug nach Frankfurt am Main. Dort stieg ich dann unter Hetze um und irgendwie landete ich dann echt schnell in Bukarest (zugegeben habe ich auch die meiste Zeit geschlafen). Die Fl\u00fcge waren, obwohl sie ausgebucht waren (danke sagt Corona), sehr angenehm, war ja auch Lufthansa.<\/p>\n<p>Die Einreise lief vollkommen problemlos und dann sa\u00df ich auch schon im Auto nach Brasov (die Stadt liegt 2,5 Stunden \u00fcber Bukarest) mit meinem kulturweit-Verantwortlichen Carol. Die Fahrt war aufgrund der L\u00e4nge und der Serpentinen ein wenig anstrengend, aber damit kam ich klar. In Brasov angekommen kauften wir schonmal die ersten Dinge f\u00fcr mein Zimmer und holten die Schl\u00fcssel ab. Ich wohne hier im Studentenwohnheim und bin trotz der eigentlich eher mangelhaften K\u00fcche sehr zufrieden. Ich habe ein warmes Bett, einen gro\u00dfen Arbeitsplatz und gen\u00fcgend Schr\u00e4nke Der Preis ist sowieso legend\u00e4r und es ist gut angebunden, soviel auch erstmal zu meiner Wohnsituation.<\/p>\n<p>Der letzte Stop des Tages (es war bereits 21:00 Uhr in Rum\u00e4nien, welches eine Stunde vor Deutschland liegt) war dann Carols Wohnung, wo wir noch etwas a\u00dfen. Lustigerweise war mein erstes Gericht in Rum\u00e4nien eine Pizza mit ungarischer Wurst. Um 22 Uhr (dann ist hier in Brasov Ausgangssperre) war ich dann im Wohnheim und nach einem sch\u00f6nen Telefonat mit Jannine ging ich dann das erste Mal alleine wohnend und ersch\u00f6pft schlafen.<\/p>\n<p>Mein erstes Erwachen in Rum\u00e4nien erfolgte morgens um 8:45 Uhr durch Durst und Sonnenschein. Doch ich schlief wieder ein und dann war es schon 12:00 Uhr. Ich stand auf und machte mich auf den Weg zu Kaufland, um (eigentlich nur um die grundlegendsten Sachen zu Kaufen) einzukaufen.<\/p>\n<p>Der Laden war, obwohl es Sonntag war, echt voll und zum Gl\u00fcck hatte ich eine FFP2 Maske auf. Aus dem geplanten &#8222;kleinen Einkauf&#8220; wurde schnell ein Gro\u00dfeinkauf, da es dort auch eigentlich alles, was ich eh noch brauchte, gab. Beispiele hierf\u00fcr sind: Waschmittel, Shampoo, F\u00f6n, Pfanne, Klopapier und Zewa. Am Ende ging ich mit einem verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig Top-Preis raus und trug Alles nach Hause, um Sport zu machen.<\/p>\n<p>Daraufhin quatschte ich wieder mit Jannine und bestellte mir essen (Lieferando funktioniert). Das Duschen ging auch total klar, obwohl es Gemeinschaftsduschen sind, und mein Essen war sehr lecker (H\u00e4hnchen mit Salat). Eigentlich wollte ich noch in die Altstadt, aber als ich h\u00f6rte diese sei sehr voll, blieb ich hier und entspannte ein wenig. Aufgrund der H\u00f6henluft (Brasov liegt in den Bergen) war ich eh eher ersch\u00f6pft. Ich plante noch den morgigen Tag und telefonierte dann noch mit meinen Eltern und Jannine, bevor ich anfing dies hier zu schreiben.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend schildere ich kurz und stichpunktartig meine ersten Gedanken zur Rum\u00e4nien\/Brasov: \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Das Land ist au\u00dferhalb der St\u00e4dte eher verarmt und es gibt einige Stra\u00dfenhunde;\u00a0das Verkehrssystem ist ein pures Chaos; Rum\u00e4nen scheinen ein nettes und einfaches Volk zu sein; Brasov an sich ist trotz der Industrie in den Randgebieten sehr sch\u00f6n; die Corona-Ma\u00dfnahmen in Deutschland sind ein wenig besser; ich freue mich, obwohl ich mich hier sehr fremd f\u00fchle auf viele tolle Erfahrungen.<\/p>\n<p>In der n\u00e4chsten Woche werde ich die Stadt und meine Freiwilligen-Kolleginnen kennenlernen und beginnen mich hier einzuleben. Die letzten Besorgungen werden dann auch gemacht und die Beh\u00f6rdeng\u00e4nge auch absolviert.<\/p>\n<p>Das wars aber erstmal f\u00fcr heute. Ich hoffe dir oder euch hat dieser Eintrag gefallen und ich bedanke mich f\u00fcrs lesen. Lass gerne einen Kommentar da und folge mir auch auf Instagram (@luca_ccr3), falls du das noch nicht tust. Bis n\u00e4chste Woche und mach&#8217;s gut!<\/p>\n<p>Luca<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zitat der Woche:\u00a0Vielleicht hat der Pessimist am Ende des Weges Recht, doch auf dem Weg hat es der Optimist deutlich einfacher! Hallihallo, In der letzen Woche ist viel passiert. Noch bis Mittwoch hatte ich Online-Vorbereitungsseminar von kulturweit, ich konnte dort echt Einiges mitnehmen! Aber das Highlight der Woche geschah schon am Dienstag! 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