{"id":129,"date":"2021-05-30T03:09:54","date_gmt":"2021-05-30T01:09:54","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/lucameetsdracula\/?p=129"},"modified":"2021-05-30T03:09:54","modified_gmt":"2021-05-30T01:09:54","slug":"woche-12-zwischenfazit-zur-halbzeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/lucameetsdracula\/2021\/05\/30\/woche-12-zwischenfazit-zur-halbzeit\/","title":{"rendered":"Woche 12 &#8211; Zwischenfazit zur Halbzeit"},"content":{"rendered":"<p><b>Zitat der Woche:<\/b> \u201eBlicke \u00fcber den Tellerrand!\u201c (kulturweit)<\/p>\n<p>Was geht, was geht?<\/p>\n<p>Es ist wirklich schon soweit, Halbzeit! Vor inzwischen ungef\u00e4hr zweieinhalb Monaten habe ich meine Reise nach Rum\u00e4nien begonnen und bin seitdem auf einem st\u00e4ndig fortschreitenden Weg zwischen pers\u00f6nlicher Entwicklung und spannenden Erlebnissen. Was mir Sophia und Johanna zu Beginn beibrachten, hat sich zu 100% best\u00e4tigt, keine Woche war wie die andere.<\/p>\n<p>Im heutigen Eintrag werde ich \u00fcber die folgenden Themenbereiche blicken und ein Zwischenfazit ziehen: Pers\u00f6nliches, Arbeit, Freizeit, Kulturweit, Heimat, Corona. Viel Spa\u00df!<\/p>\n<p>Pers\u00f6nliches: Die letzten Wochen waren ein Feuerwerk aus pers\u00f6nlicher Entwicklung. Ich lernte Grunds\u00e4tzliches wie das Verwalten des eigenen Haushaltes, was vom Einkaufen bis hin zum Putzen eine gewisse Planungsf\u00e4higkeit erforderte, und das effiziente Umgehen mit einer begrenzten Menge an Geld &#8211; zugegeben f\u00e4llt mir das doch manchmal noch schwer und ich falle zur\u00fcck in etwas verschwenderische Z\u00fcge. Dazu kommt aber der gro\u00dfe Themenkomplex der Unabh\u00e4ngigkeit, der deutlich \u00fcber solche Themen herausragt. Es geht mir hierbei um das Setzen von Priorit\u00e4ten. Ich habe gelernt, dass ich nicht immer Alles schaffen kann und jeden gl\u00fccklich machen kann und es deshalb extrem wichtig ist zu wissen, wo die Priorit\u00e4t liegt, auch vor dem Hintergrund, dass man nicht im Chaos der Verpflichtungen versinkt. Ich habe in meiner Auslands-Zeit wirklich so unglaublich viel \u00fcber mich und meine Pr\u00e4ferenzen gelernt, dass sich kulturweit schon deshalb f\u00fcr mich gelohnt hat! Ein Punkt, der sich au\u00dferdem lohnt anzusprechen, ist eine Spontanit\u00e4t und Lebenslust, die trotz steigender Verpflichtungen w\u00e4chst und sich in meine Denkensweise integriert. Ich liebe es zwar immer noch, wichtige Dinge im Voraus zu planen, doch habe auch entdeckt, dass Flexibilit\u00e4t und Offenheit oft auch unerwartetes Gl\u00fcck bedeutet. Es sind dann doch oft die kleinen Dinge, die einen erf\u00fcllen!<\/p>\n<p>Arbeit: Was soll ich sagen, ich habe schon immer f\u00fcr mich gewusst, dass ich nicht Lehrer werden m\u00f6chte. Nichts desto trotz sind die Erfahrungen, die ich durch meine derzeitige \u201eLehrer-T\u00e4tigkeit\u201c sammle, Gold wert. Zum Einen ist es spannend mit jungen Menschen zu arbeiten und zu sprechen, die die gleichen Sorgen und Probleme haben wie ich vor ein paar Jahren &#8211; besonders in einer anderen Kultur! Aber auch der generelle Fakt, an jedem Tag der Woche etwas zu tun\/zu erledigen zu haben, macht das echt zu einer tollen Erfahrung. Zwar strebe ich wie gesagt eine T\u00e4tigkeit in anderen Bereichen als der Lehrt\u00e4tigkeit an, doch denke ich ist es zu erwarten, auch sp\u00e4ter vor einer vollen und spannenden Arbeitswoche zu stehen. Und je eher ich das lerne, desto besser!<\/p>\n<p>Freizeit: Jap, trotzdem kann ich mich nicht beklagen, zu viel zu tun zu haben! Ich habe in diesen Monaten auch wirklich genug Freizeit und dieser Fakt wird sich angesichts der bevorstehenden Ferien auch nicht \u00e4ndern. Das hat mich von Beginn an dazu getrieben, \u00fcber schlaue Freizeitplanung nachzudenken, die ich bestenfalls auch mit nach Deutschland nehmen kann. Das Ganze f\u00e4ngt bei einem geregelten Tagesablauf au\u00dferhalb der manchmal wirren Arbeitszeiten an und endet bei auch mal spontanen Reisen. Ich habe seit Beginn der KW-Zeit ein gewissen Ma\u00df meiner Kapazit\u00e4ten in ges\u00fcndere Ern\u00e4hrung und Sport gesteckt und das bringt mich wirklich weiter. Dazu kommt dann mein derzeitiges Projekt, den Schlaf-Rhythmus zu perfektionieren und mehr B\u00fccher zu lesen! Aber zu diesen banalen, allt\u00e4glichen Dingen kommt wie gesagt auch die Reiselust. Ich habe das Reisen mit Budget trotz langsamer Z\u00fcge und enger Busse irgendwie f\u00fcr mich entdeckt und freue mich mein Ziel, bis zum Ende des Studiums alle 27 Staaten der Europ\u00e4ischen Union besucht zu haben, fortzusetzen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Kulturweit: Der Kulturweit-Effekt. Ich habe \u00fcber diesen glaube ich schonmal im Zuge der tollen Menschengruppe, mit der ich im Donau-Delta war, berichtet. Denn neben dem Fakt, dass die Organisation meines Freiwilligendienstes gro\u00dfartige Hilfestellungen und interessanten Angebote\/M\u00f6glichkeiten bietet, ist vor Allem dieses unglaublich freundliche und offene Netzwerk ein gro\u00dfer Vorteil von kulturweit! Ja, zugegeben sind wir \u201eKulturweitler\u201c eine eher homogene Gruppe an Menschen: sehr zukunftsorientiert, jung, mit guter Bildung und einem sozialen Hintergrund. Trotzdem bietet dieses Netzwerk einen Auffangort, denn im Endeffekt haben wir die gleichen Sorgen, Probleme und Ver\u00e4nderungen, das verbindet schon! Ich bin dankbar f\u00fcr die tollen Momente mit den Freiwilligen, die ich schon kennenlernen durfte &#8211; Sophia, Johanna, Joena, Samuel, Henning, Nicole, Klara, Marie, Jakob, Marie und fl\u00fcchtig die Bukarester &#8211; und freue mich noch mehr von ihnen kennenzulernen!<\/p>\n<p>Heimat: Trotz aller Erlebnisse und Entwicklungen habe ich im Zuge des FSJ\u00b4s meine Heimat, also mein Zuhause, meine Familie, mein Freunde und meine Freundin Jannine, zur\u00fcckgelassen. Und ich will niemandem was vormachen, das ist kein leichter Schritt. Manchen f\u00e4llt es zwar einfacher als anderen, aber es ist ungewohnt f\u00fcr viele, sich in die Fremde und in den \u201eDiscomfort\u201c zu st\u00fcrzen. Nat\u00fcrlich gibt es Heimweh, Vermissen und Zweifel, auch hatte\/habe das und das ist okay. Doch trotzdem empfehle ich diesen Schritt aus der Komfortzone heraus. Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass man nur so wirklich lernt, wirklich weiter kommt und vielleicht sogar gl\u00fccklicher wird, als zuvor. Emotionen sind normal, sie sind menschlich. Doch jeder Mensch kann es schaffen, trotz allen negativen Emotionen, den Schritt nach vorne zu schaffen! Daran glaube ich fest. Redet mit anderen Menschen, gesteht euch Unsicherheiten ein, das Leben ist kein Wunschkonzert! Bleibt stark, es lohnt sich! Gerade in einer digitalen Welt findet man Wege!<\/p>\n<p>Corona und Sicherheit: Unser Lieblingsthema. Bevor ich nach Rum\u00e4nien gegangen bin, hatte ich stellenweise wirklich bedenken bez\u00fcglich dessen. Ich wusste nicht was mich erwartet und in Deutschland f\u00fchlte ich mich auf Basis der Berichte, die ich hatte, doch ein wenig besser aufgehoben. Doch gl\u00fccklicherweise habe ich es trotzdem gemacht, vielleicht auch Dank meiner \u201ewird schon gut gehen\u201c-Mentalit\u00e4t! Und ja, manchmal ist es hier ein wenig unsicherer als in Deutschland. Fehlende Masken und geringe Testkapazit\u00e4ten habe ich ja schon \u00f6fter kritisiert! Ich muss aber echt sagen, dass es sich auch in dieser Richtung gelohnt hat zu gehen. Ich meine, wann h\u00e4tte ich meine Impfung gekriegt, wenn ich geblieben w\u00e4re. Und hey, ich bin wohl auf und hatte bis jetzt die Zeit meines Lebens! Ja, Vorsicht ist besser als Nachsicht, besonders in einem Land, dass auch au\u00dferhalb von Corona ein wenig unsicherer ist als die deutsche Heimat! Doch ich bin froh, mich davon nicht aufgehalten lassen zu haben! Wagt den Schritt, nat\u00fcrlich mit n\u00f6tiger Vorbereitung!<\/p>\n<p>So! Das war jetzt mal ein feuriges Zwischenfazit! Ich hoffe es hat euch gefallen und vielleicht konnte ich dem ein oder anderen Freiwilligen oder Bald-Freiwilligen, der hier ganz spontan mal raufguckt, Mut machen! Ich sitze momentan gl\u00fccklich in Deutschland, mache Home-Office und genie\u00dfe die Zeit mit meinen Engsten! Die Konfirmation war echt toll und es tut dann doch mal gut, die wichtigsten Menschen wiederzusehen!<\/p>\n<p>Das werde ich auch n\u00e4chste Woche fortsetzen! Ich \u00fcberlege mir trotzdem einen kleinen, aber feinen Bericht f\u00fcr n\u00e4chsten Sonntag, wenn es dann wieder zur\u00fcckgeht! Bleibt bis dahin gesund und genie\u00dft das besser werdende Wetter! Falls ihr es noch nicht getan habt, k\u00f6nnt ihr mir f\u00fcr weitere Einblicke auf Instagram folgen (@luca_ccr3)! Wir sehen uns ansonsten n\u00e4chste Woche, liebe Gr\u00fc\u00dfe!<\/p>\n<p>Luca<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zitat der Woche: \u201eBlicke \u00fcber den Tellerrand!\u201c (kulturweit) Was geht, was geht? Es ist wirklich schon soweit, Halbzeit! 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