{"id":750,"date":"2017-09-05T16:24:54","date_gmt":"2017-09-05T10:24:54","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/lottengloeckchen\/?p=750"},"modified":"2017-09-05T16:33:49","modified_gmt":"2017-09-05T10:33:49","slug":"%d0%bf%d0%be-%d1%80%d1%83%d1%81%d1%81%d0%ba%d0%b8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/lottengloeckchen\/2017\/09\/05\/%d0%bf%d0%be-%d1%80%d1%83%d1%81%d1%81%d0%ba%d0%b8\/","title":{"rendered":"Leben \u043f\u043e-\u0440\u0443\u0441\u0441\u043a\u0438"},"content":{"rendered":"<p>Atmen \u043f\u043e-\u0440\u0443\u0441\u0441\u043a\u0438<\/p>\n<p>Nach den ersten drei Kursen und einigem Treppen Auf- und Absteigen, um einen vorl&auml;ufigen Universit&auml;tsausweis zu erhalten, wobei&nbsp; ich letztendlich&nbsp; gleich drei, f&uuml;r Kristina und Kilian mit, erhielt, habe ich mich am Montag auf die Suche nach dem Folklore Ensemble der Uni gemacht. Und siehe da, nach weiterem Hin und Her fand ich das richtige Geb&auml;ude und dort auch noch den richtigen Raum und dieser war tats&auml;chlich besetzt und das auch noch mit der Leiterin des Ensembles! Diese erinnerte sich gleich daran, dass schon im letzten Jahr zwei M&auml;dchen aus Deutschland zur Gruppe gesto&szlig;en waren.&nbsp; F&uuml;r das Ensemble war ich zu fr&uuml;h dran (laut Aushang geht es 17 Uhr los, ich war 17.15 Uhr da und tats&auml;chlich los ging es wohl um 18.00 Uhr) und so durfte ich, nachdem ich ihr von meinen Besuch beim Phonologen und der Diagnose der &bdquo;nicht-richtig-schlie&szlig;enden-Stimmb&auml;nder&ldquo;&nbsp; erz&auml;hlte, einfach gleich vorsingen.&nbsp; Im Ergebnis bekomme ich jetzt Privatstunden! Diese Woche Donnerstag geht es mit den ersten 30 Minuten los, damit ich meine Stimmb&auml;nder trainiere und dann zum Ensemble dazu sto&szlig;en kann, denn sonst ist alles schick und sie h&auml;tte mich gerne dabei.&nbsp; Bis dahin darf ich Atmen &uuml;ben.<\/p>\n<p>Yoga \u043f\u043e-\u0440\u0443\u0441\u0441\u043a\u0438<\/p>\n<p>Um das mit dem Atmen auszufeilen, bin ich vom Vorsingen direkt zum Yogastudio neben der Uni. Das hatte ich via Internet ausfindig gemacht und wusste somit, dass Montag der erste Yoga-Tag nach der Sommerpause war. Kaum nach einer Probestunde gefragt, war ich auch schon dabei. Yoga auf Russisch hat seine T&uuml;cken. Meinen Name l&auml;sst sich leicht merken und so korrigierte mich der Yoga-Lehrer mit genau so viel Freude, wie die anderen Damen, die er, wie sie sich untereinander auch, gut zu kennen schien. Und Yoga macht doch erst dann so richtig Spa&szlig;, wenn man zwar versteht, welcher K&ouml;rperteil gerade angesprochen wird, aber nicht wei&szlig;, was ge&auml;ndert werden soll, oder anders herum, mitbekommt, was ver&auml;ndert werden m&uuml;sste, aber nicht wei&szlig;, um welchen K&ouml;rperteil es sich gerade handelt. Nach der Stunde fragte mich der Lehrer, wo ich denn sonst praktizieren w&uuml;rde und meine Antwort kl&auml;rte die Situation f&uuml;r ihn. &nbsp;Gl&uuml;cklicher Weise attestierte er mir ein gutes Yogaverhalten, trotz der vereinzelten Verst&auml;ndnisschwierigkeiten. Dazu behaupte ich hier und jetzt, dass ich sprachlich gut zurechtkomme. Der Frage, wo ich her komme, entnehme ich, dass ich ohne deutschen Akzent spreche, sonst k&ouml;nnten sie sich die Frage ja sparen, und aus der meist folgenden Aussage, dass ich sehr gut Russisch spreche, folgere ich, dass verst&auml;ndlich ist, was ich ausdr&uuml;cken m&ouml;chte. Am Samstagabend h&auml;tte ich sogar eine Pizza bei einem Gewinnspiel beim Freiluftkino gewinnen k&ouml;nnen, wenn ich nur lauter geschrien h&auml;tte. So gewannen die vor mir Sitzenden, die dann einfach lauter verk&uuml;ndeten, dass das erste Kino in Paris stand. Einer der lebenswichtigen Fakten, die aus Schulzeiten noch im Kopf h&auml;ngen.<\/p>\n<p>Handwerksarbeiten \u043f\u043e-\u0440\u0443\u0441\u0441\u043a\u0438<\/p>\n<p>Am ersten oder zweiten Abend im \u043e\u0431\u0449\u0435\u0436\u0438\u0442\u0438\u0435 ging ohne Vorank&uuml;ndigung meine Gl&uuml;hbirne fl&ouml;ten. Da dachte ich mir: selbst ist die Frau! und kaufte einen Tag sp&auml;ter eine Neue. Eingeschraubt und gl&uuml;cklich, dass die Gr&ouml;&szlig;e die richtige war, staunte ich nicht schlecht, als diese Gl&uuml;hbirne kurze Zeit sp&auml;ter auch den Geist aufgab. So verbrachte ich zwei N&auml;chte im Dunkeln, nicht sicher, ob ich eine neue Gl&uuml;hbirne kaufen solle, auf die Gefahr hin, dass auch diese wieder von der Lampe massakriert werden w&uuml;rde, oder ob ich mich an die Kommandantin des \u043e\u0431\u0449\u0435\u0436\u0438\u0442\u0438\u0435 wenden solle, die ich jedoch nie antreffe, weil ich keinen Ahnung habe, wann ihre Arbeitszeiten sind, was auch nirgendwo steht. Ich l&ouml;ste das Problem in dem ich das Flurlicht anlie&szlig; und somit immerhin nur noch im Halbdunkeln in meinem Zimmer sa&szlig;. Inzwischen habe ich wieder richtiges Licht und das dank Heather. Sie gab mir eine von ihren Gl&uuml;hbirnen, die ich in die zweite Lampe schraubte, was bis jetzt gut funktioniert. Nun kommt der eigentlich Witz an der ganzen Geschichte. Als wir die Lampe in Heathers Zimmer ausschrauben wollten, ging auf einmal alles Licht aus. Und das, wie sich heraus stellte, nicht nur bei uns, sondern im gesamten \u043e\u0431\u0449\u0435\u0436\u0438\u0442\u0438\u0435. F&uuml;r einen Moment war ich mir wirklich nicht sicher, ob das nicht doch mit unserem Schraubprozess zusammenhing. Wie sich herausstellte, war das nicht der Fall und inzwischen sind wir, selbst ich, alle wieder gl&uuml;cklich und gut beleuchtet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Atmen \u043f\u043e-\u0440\u0443\u0441\u0441\u043a\u0438 Nach den ersten drei Kursen und einigem Treppen Auf- und Absteigen, um einen vorl&auml;ufigen Universit&auml;tsausweis zu erhalten, wobei&nbsp; ich letztendlich&nbsp; gleich drei, f&uuml;r Kristina und Kilian mit, erhielt, habe ich mich am Montag auf die Suche nach dem &hellip; <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/lottengloeckchen\/2017\/09\/05\/%d0%bf%d0%be-%d1%80%d1%83%d1%81%d1%81%d0%ba%d0%b8\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1274,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"gallery","meta":{"footnotes":""},"categories":[576],"tags":[],"class_list":["post-750","post","type-post","status-publish","format-gallery","hentry","category-kulturweitblog","post_format-post-format-gallery"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/lottengloeckchen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/750"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/lottengloeckchen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/lottengloeckchen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/lottengloeckchen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1274"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/lottengloeckchen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=750"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/lottengloeckchen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/750\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":753,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/lottengloeckchen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/750\/revisions\/753"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/lottengloeckchen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=750"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/lottengloeckchen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=750"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/lottengloeckchen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=750"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}