{"id":289,"date":"2013-10-01T23:17:18","date_gmt":"2013-10-01T17:17:18","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/lottengloeckchen\/?p=289"},"modified":"2013-10-01T23:21:19","modified_gmt":"2013-10-01T17:21:19","slug":"der-erste-schnee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/lottengloeckchen\/2013\/10\/01\/der-erste-schnee\/","title":{"rendered":"Der erste Schnee"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem ich gestern den ganzen Tag drinnen vor dem Laptop (und am Klavier) verbracht habe, w\u00e4hrend es drau\u00dfen Dauerregen gab, war ich heut wieder f\u00fcr 8 Unterrichtsstunden in der Schule.<\/p>\n<p>Los ging es in der dritten Stunde mit der 8. Klasse. *Ich m\u00f6chte hier darauf hinweisen, dass 8. Klasse nur f\u00fcr eine Gruppe von \u00a0Sch\u00fcler aus der 8. Klasse steht. Die Sch\u00fcler werden n\u00e4mlich, in Deutsch, Leistungsstufen entsprechend in 8- 15 Leute Gruppen eingeteilt. F\u00fcr jede Gruppe gibt es einen extra Lehrer und einen extra Raum. Dadurch f\u00e4llt das Arbeiten und Lernen wesentlich leichter!* Diese 8. Klasse hat heute das Thema Musik angefangen und durfte dem entsprechend einen kleinen deutschen Kanon lernen:<\/p>\n<p>Die Geige, sie singet, sie jubelt und klinget. \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0Die Geige, sie singet, sie jubelt und klingt.<\/p>\n<p>Die Klarinett, die Klarinett, macht dua, dua, dua, gar so nett. \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Die Klarinett, die Klarinett, macht dua, dua, gar so nett.<\/p>\n<p>Die Pauke hat&#8217;s leicht, denn sie spielt nur zwei T\u00f6ne: \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0F\u00fcnf, eins, eins, f\u00fcnf, bumm bumm bumm bumm bumm.<\/p>\n<p>Die Trompete, sie schmettert: t\u00e4 t\u00e4 t\u00e4 t\u00e4 t\u00e4 t\u00e4 t\u00e4 t\u00e4 t\u00e4 t\u00e4 t\u00e4 t\u00e4. \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0Die Trompete, sie schmettert: t\u00e4 t\u00e4 t\u00e4 t\u00e4 t\u00e4 t\u00e4 t\u00e4 t\u00e4 t\u00e4 t\u00e4.<\/p>\n<p>Das Horn, das Horn, es ruht sich aus. \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0Es bringt nur einen Ton heraus.<\/p>\n<p>Um ehrlich zu sein, es war ein ganz sch\u00f6nes Chaos, aber lustig!<\/p>\n<p>In der 11. Klasse wurde wieder \u00fcber die Umwelt gesprochen und weil Nina und Olga etwas besprechen mussten, hatte ich die Ehre die Sch\u00fcler ein Weilchen zu besch\u00e4ftigen. Doch da die wirklich ziemlich brav sind war das kein gro\u00dfes Ding. Nur das mit den Namen klappt noch nicht so ganz. Ich wei\u00df noch, dass es auf jeden Fall zweimal Dascha, jeweils einmal Mascha und Mischa, sowie Olga, Tanja und Katja gab. Egal in welcher Klasse man einen dieser Namen rufen w\u00fcrde, irgendjemand w\u00fcrde sich angesprochen f\u00fchlen!<\/p>\n<p>Als wir alle Aufgaben durchgesprochen hatten und Nina noch nicht da war, habe ich den Sch\u00fclern die Frage gestellt, was sie denn f\u00fcr die Umwelt tun w\u00fcrden. Da wurde M\u00fclltrennung erw\u00e4hnt (von der ich hier noch nichts bekommen habe), Lichtausschalten, NICHTrauchen und von einem jungen Herren Fahrradfahren (was die Gruppe sehr erheitert und ihm einige Zurufe beschert hat). Interessanter Weise meinte ein anderer Junge, er w\u00fcrde nichts f\u00fcr die Umwelt tun, die Umwelt sei ihm egal.<\/p>\n<p>In der sechsten Stunde durfte ich erst kurz Pause machen und einen Tee trinken (ich trinke hier eigentlich nichts anderes mehr als Tee, denn Selters gibt es so gut wie nicht, das Leitungswasser darf man nicht trinken und Saft ist auch eine Seltenheit) und danach die Noten f\u00fcr das Musical kopieren, w\u00e4hrend im Raum nebenan weiter \u00fcber die Problematik der Klimaerw\u00e4rmung gefachsimpelt wurde.<\/p>\n<p>Stunde sieben war ich bei Olga in der 6. Klasse. Die kennen mich inzwischen auch schon ziemlich gut. Dort wurde ein Textausschnitt aus `Ben liebt Anna` besprochen. Olga lie\u00df die Sch\u00fcler ein paar S\u00e4tze nachspielen. Diese hatten sich selbstst\u00e4ndige in die Gruppen Jungs und M\u00e4dchen eingeteilt und die M\u00e4dchen waren SEHR eingeschnappt, als die Jungs mit einem Punkt Vorsprung den kleinen Wettstreit gewannen. Punkte wurden daf\u00fcr vergeben, ob alles beachtet wurde, was in den S\u00e4tzen vorgeben war. Zur Verteidigung der M\u00e4dchen kann gesagt werden, dass in der anderen Gruppe der junge war, der 6 Jahre in Deutschland gelebt hat. \u00a0Am Ende der Doppelstunde haben wir dann zusammen \u00fcber die Gef\u00fchle von Ben gesprochen.<\/p>\n<p>Stunde neun und zehn hatte Olga jeweils eine Gruppe aus der 2. Klasse. Die Stunden liefen fast identisch ab und ich durfte wieder den Rotstift schwingen und in beiden Gruppen die gleiche Aufgabe mit `Plus oder nicht Plus` bewerten. Auff\u00e4llig war, dass vor allem die M\u00e4dchen, mit sauberster Handschrift, fehlerfrei gearbeitet hatten, wobei die Jungs ziemlich scharf darauf waren, dass ich so schnell wie m\u00f6glich ihre Hefte kontrolliere.<\/p>\n<p>Heute gab es auch noch ein paar Informationen f\u00fcr mich. Als erstes habe ich beim Fr\u00fchst\u00fcck erfahren, dass das Herbst-Sprach-Ferienlager dieses Jahr wieder sattfindet. Das hei\u00dft, ich muss mich nicht mit der `was mach ich in den Ferien` Problematik herumqu\u00e4len, sondern bin Ende Oktober, f\u00fcr 10 Tage irgendwo im Nirgendwo besch\u00e4ftigt. Und genau in dieses Irgendwo werde ich kommende Montag und Dienstag auch schon fahren, wenn dort Projekttage stattfinden, vielleicht zum Thema Gebr\u00fcder Grimm. Da kann ich dann `Hensel und Gretel` und `Dornr\u00f6schen` singen. Diesen Donnerstag beginnen wahrscheinlich die Proben f\u00fcr das Musical. Und Freitag ist `Tag des Lehrers`. An dem f\u00fchren die \u00e4lteren Sch\u00fcler den Unterricht durch und am Abend gehen die Lehrer essen. Meine ersten `Unterrichtsstunden` werde ich voraussichtlich n\u00e4chste Woche realisieren d\u00fcrfen und mit ein paar Sch\u00fclern der 10. Klasse eine Diskussionsrunde vorbereiten und durchf\u00fchren.<\/p>\n<p>Langsam f\u00fcllen sich die Tage.<\/p>\n<p>Ach und ja, heute hat es tats\u00e4chlich geschneit!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem ich gestern den ganzen Tag drinnen vor dem Laptop (und am Klavier) verbracht habe, w\u00e4hrend es drau\u00dfen Dauerregen gab, war ich heut wieder f\u00fcr 8 Unterrichtsstunden in der Schule. 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