{"id":122,"date":"2024-01-17T22:01:52","date_gmt":"2024-01-17T21:01:52","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/lllublin\/?p=122"},"modified":"2024-01-17T22:01:52","modified_gmt":"2024-01-17T21:01:52","slug":"zwischen-bildschirmen-und-moewen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/lllublin\/2024\/01\/17\/zwischen-bildschirmen-und-moewen\/","title":{"rendered":"Zwischen Bildschirmen und M\u00f6wen"},"content":{"rendered":"<p>Zuerst m\u00f6chte ich mich bei meinem ehemaligen Klassenlehrer entschuldigen und gleichzeitig meinem 15-J\u00e4hrigen Ich auf die Finger hauen. Wie konnte ich Danzig nicht sch\u00f6n finden? Aber naja gut, dass das Leben einem manchmal zweite Chancen gew\u00e4hrt. Denn nur so konnte ich w\u00e4hrend unseres Zwischenseminares das uns nach Danzig gebracht hat, die Sch\u00f6nheit der Stadt nochmal ganz neu erleben.<\/p>\n<p>Onlineunterricht ist ja so ein Wort was mich immer noch erschauern l\u00e4sst. Sowas war nie spa\u00dfig und vor allem jedes Mal unglaublich deprimierend. Nicht so aber unser Zwischenseminar. Ich w\u00fcrde gerne behaupten, dass es an den lustigen Tanz\u00fcbungen liegt, die wir durchf\u00fchren durften. Die Wahrheit ist aber, dass es viel lustiger ist, online zu reden, wenn die anderen in der gleichen Wohnung sind. Auf den Bildschirm zu schauen und zu wissen, dass die Person in der Pause gleich vor dir stehen wird oder einfach zu wissen, dass sie nur einen Raum entfernt ist, macht die ganze Sache viel unterhaltsamer als sie eigentlich ist.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend also immer ein gro\u00dfer Teil des Tages vor den Bildschirmen stattfand, konnte der Rest umso besser genutzt werden, um die Stadt zu erkunden, in Caf\u00e9s zu gehen, gemeinsam zu kochen und vieles mehr. Und ich muss sagen, beim zweiten  Mal erschien mir die Stadt so viel sch\u00f6ner, historischer und beeindruckender als auf meiner Klassenfahrt. Aber nicht die Stadt hat sich ver\u00e4ndert, sondern ich. Und was gibt es sch\u00f6neres als die gleiche Sache nochmal durch neue Augen zu erleben. Als w\u00fcrdest du sie erneut zum ersten Mal sehen. <\/p>\n<p>Eins meiner pers\u00f6nlichen Highlights ist wirklich eher pers\u00f6nlich und war unser Ausflug zum Strand. Abgesehen von der dicken Geldstrafe, die wir daf\u00fcr bekommen haben, dass unser Ticketkauf nicht ganz so optimal funktioniert hat, war es magisch. Der Himmel war blau, aber von Wolken durchzogen, hinter denen sich die Sonne versteckte. Dadurch erschienen sie wie Rosenbl\u00e4tter am Himmel. Zudem wurde der Himmel von fr\u00f6hlich kreischenden M\u00f6wen belebt. Wer das Bild jetzt noch nicht im Kopf hat: Es ist 1989 season und der Strand sieht aus wie das Albumcover von Taylor Swift. Und da hatten wir zu dritt unseren kleinen Fangirlmoment und ich wusste, dass ich genau da bin, wo ich im Leben gerade sein soll.<\/p>\n<p>Was ist das Gegenteil von einem Highlight? Nachts vor einem Club mit Norwegern \u00fcber den 2.Weltkrieg zu diskutieren, w\u00e4re wohl eine gute Definition. Abgesehen davon, dass ich generell nicht der gr\u00f6\u00dfte Fan von solchen Diskussionen bin, war das definitiv weder die Zeit noch der Ort, um dar\u00fcber zu reden. Und da leider keine von seinen Fragen in Quizduell vorkam, bin ich lieber schnell gegangen, um mich vor dem Geschichtsquiz zu dr\u00fccken.<\/p>\n<p>Alles in allem war es eine echt sch\u00f6ne Zeit. Tolle Menschen, eine gro\u00dfartige Stadt und ein kleiner Hauch von Weihnachtsmagie. Und weil es so sch\u00f6n passt: Stream 1989 and feel the love. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zuerst m\u00f6chte ich mich bei meinem ehemaligen Klassenlehrer entschuldigen und gleichzeitig meinem 15-J\u00e4hrigen Ich auf die Finger hauen. Wie konnte ich Danzig nicht sch\u00f6n finden? Aber naja gut, dass das Leben einem manchmal zweite Chancen gew\u00e4hrt. 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