{"id":605,"date":"2021-07-17T09:31:09","date_gmt":"2021-07-17T07:31:09","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/lebeninathen\/?p=605"},"modified":"2021-07-17T09:31:09","modified_gmt":"2021-07-17T07:31:09","slug":"tschuess-athen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/lebeninathen\/2021\/07\/17\/tschuess-athen\/","title":{"rendered":"Tsch\u00fcss Athen!"},"content":{"rendered":"<p>Ich kann es gar nicht glauben, dass heute erstmal der letzte Tag in Athen sein wird. Ich werde Anfang August nochmal kurz zur\u00fcckkehren, um alles zu packen und noch die letzten Dinge einzukaufen, aber ansonsten war es das mit und in Athen. Ich werde nicht mehr l\u00e4nger hier wohnen und jetzt noch ein bisschen in Griechenland reisen und dann zur\u00fcckfahren.<\/p>\n<p>Es f\u00fchlt sich total komisch an, tsch\u00fcss sagen zu m\u00fcssen. Seit Oktober hier zu leben und die Stadt so gut zu kennen. Aber es f\u00fchlt sich auch gut an, weil es jetzt einfach zu hei\u00df ist, um durch die Stadt zu laufen. Das macht bei diesem Wetter keinen Spa\u00df. Im Sommer in Athen zu sein, ist einfach schrecklich und nicht auszuhalten. Aber wenn ich an die vielen Monate in Athen zur\u00fcckdenke, da ist es schade. Ich war nicht nur Tourist, sondern wirklich ein Einwohner und habe sehr viel gesehen. Der Philopappou, auf den ich im Winter im Lockdown sehr oft gelaufen bin, nach \u00d6ffnung in Monastiraki oder Syntagma herumzulaufen oder im Norden von Athen beim Olympiagel\u00e4nde und meiner Schule. Pir\u00e4us, der Hafen an dem wir zum ersten Mal auf eine Insel gefahren sind und auch jetzt Athen erstmal verlassen werden. Str\u00e4nde wie Edem oder Kalamaki, an denen wir die sonnigen Tage verbracht haben oder nat\u00fcrlich unseren Stadtteil Petralona mit einigen Restaurants, die wir mehr als gut kennen. Bei \u201ethe Best Taste\u201c oder \u201ePezodromos\u201c sind wir fast Stammkunden geworden.<\/p>\n<p>Die ersten Monate, eigentlich bis April, waren von Corona und dem strengen Lockdown gepr\u00e4gt, aber es war trotzdem sch\u00f6n in Athen zu sein. Die M\u00f6glichkeiten waren anders als zuhause in Deutschland. Schnell in der Stadt zu sein, die man damals nicht kannte, war sch\u00f6n. Die Zeit war nicht immer einfach, viel Zeit zuhause zu verbringen und nichts vom Land zu sehen.<\/p>\n<p>Als die Schulen dann aber endlich l\u00e4nger ge\u00f6ffnet waren, die Restaurants, die Bars, die M\u00f6glichkeit auf eine Insel zu fahren, da war es etwas anderes. Ich habe mich in den letzten Wochen in der Schule super wohl gef\u00fchlt und es hat so viel Spa\u00df gemacht. Die Kinder zu kennen und sie w\u00e4hrend den Pr\u00fcfungen zu begleiten. Das war total sch\u00f6n! Auch dass die Restaurants endlich auf waren, hat einen Unterschied gemacht. Die Stimmung in einem Restaurant war pl\u00f6tzlich ganz anders als zuhause beim Bestellen. Man kann das griechische, sehr leckere Essen, erst dann richtig wahrnehmen und kennenlernen. Mittlerweile liebe ich das griechische Essen. Auch endlich das Wochenende ausnutzen zu k\u00f6nnen war echt cool. Einfach mal auf eine Insel zu fahren und etwas von Griechenland zu sehen.<\/p>\n<p>Jetzt ist die Zeit in Griechenland bald vorbei. Aber ich freue mich darauf, das Land in den n\u00e4chsten 2 Wochen noch besser kennenzulernen! Ein paar Inseln zu sehen und sch\u00f6ne Momente zu sammeln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich kann es gar nicht glauben, dass heute erstmal der letzte Tag in Athen sein wird. Ich werde Anfang August nochmal kurz zur\u00fcckkehren, um alles zu packen und noch die letzten Dinge einzukaufen, aber ansonsten war es das mit und in Athen. 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