{"id":87,"date":"2018-04-30T12:34:15","date_gmt":"2018-04-30T10:34:15","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/?p=87"},"modified":"2018-04-30T14:50:54","modified_gmt":"2018-04-30T12:50:54","slug":"road-to-lome-togo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/2018\/04\/30\/road-to-lome-togo\/","title":{"rendered":"Road to Lom\u00e9, Togo"},"content":{"rendered":"<p>Die Zeit rennt. Sehr schnell, habe ich so im Gef\u00fchl. Aber das zeigt doch, dass man eine gute Zeit hat, oder?<\/p>\n<p>Schneller, als gedacht, ist der Tag gekommen bei dem ich bei Einreise dachte, dass das noch ewig dauern wird. Der Tag, an dem ich mich um die Verl\u00e4ngerung meines Visums k\u00fcmmern muss. Die Visumsbestimmungen f\u00fcr Deutsche in Ghana sind relativ streng. Allein das Visum zu beantragen, hat mich unfassbar viele Nerven gekostet, denn ich brauchte nicht nur meinen Reisepass, sondern auch ein Einladungsschreiben der DW Akademie, sowie Kontaktdaten zu Privatpersonen in Ghana. Das 180-Tage-Visum mit mehrmaliger Einreise und Expressbeantragung hat mich am Ende spa\u00dfige 310 Euro gekostet. Ich dachte, damit h\u00e4tte sich die Sache erledigt. Bis ich bei der Einreise bei der Immigration am Flughafen stand und in meinen Stempel &#8222;Valid for 60 days&#8220; geschrieben wurde. Was nichts anderes hei\u00dft, als dass ich nach zwei Monaten Aufenthalt in Ghana mein Visum verl\u00e4ngern muss.<\/p>\n<p>Offiziell geht man daf\u00fcr zum Immigration Service und bezahlt eine Geb\u00fchr, dass das Visum um weitere 60 Tage verl\u00e4ngert wird. Das hei\u00dft, ich muss mein Visum sogar noch ein zweites Mal verl\u00e4ngern und daf\u00fcr wieder zahlen. Zus\u00e4tzlich soll man wohl eine Non-Citizen Card beantragen, die umgerechnet auch noch einmal 100 Euro kostet. Ein Schelm, wer dabei an Geldmacherei denkt. Und da das nicht nur mich, sondern auch die anderen kulturweit-Freiwilligen in Ghana betrifft, entschieden wir uns unser Visum anderweitig zu besorgen. Mit einem kleinen Wochenendtrip nach Lom\u00e9 in Togo.<\/p>\n<p>Samstag Morgen, 6 Uhr. Wir machen uns auf dem Weg zum Kaneshi Market, um einen der vielen kleinen Vans zu nehmen, die nach Aflao an der Grenze zu Togo fahren. Dort finden wir heraus, dass diese Vans da gar nicht abfahren, sondern wir zur Tudu Station m\u00fcssen &#8211; also einmal auf die andere Seite der Stadt. Dort angekommen, mussten wir erst einmal einige Zeit warten, bis auf einmal zwei Trotros nach Aflao ankamen. Es war hektisch, wir wurden regelrecht umworben, um mit dem Trotro zu fahren und da wir keine gro\u00dfe Lust mehr hatten zu warten, haben wir das auch getan. Nach knappen vier Stunden waren wir dann in Aflao angekommen. Dort mussten wir erst einmal Geld tauschen, da man in Togo mit CFA bezahlt und den ghanaischen Cedi nicht ausf\u00fchren darf. Danach ging es ins ghanaische Grenzb\u00fcro. Wir mussten einen kleinen Zettel zur Ausreise ausf\u00fcllen, unseren Pass und Impfausweis abgeben und haben einen Stempel zur Ausreise bekommen. Zu Fu\u00df ging es weiter ins Grenzb\u00fcro von Togo. Dort bekamen wir f\u00fcr 10.000 CFA (umgerechnet knapp 15 Euro) ein 7-Tage Transitvisum, um ins Land einzureisen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_91\" aria-describedby=\"caption-attachment-91\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-91 size-medium\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/04\/0F69E748-1E38-44A1-88F7-1EC006CFFACB-300x533.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/04\/0F69E748-1E38-44A1-88F7-1EC006CFFACB-300x533.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/04\/0F69E748-1E38-44A1-88F7-1EC006CFFACB.jpg 576w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-91\" class=\"wp-caption-text\">So sieht das Visum dann aus<\/figcaption><\/figure>\n<p>Lom\u00e9 selbst hat mir pers\u00f6nlich wirklich gut gefallen. Die Stadt wirkt ruhiger, aufger\u00e4umter und sauberer als Accra. Von unserem Hotel ging es zum gro\u00dfen Markt, wo ich mal wieder ein paar Stoffe gekauft habe. Den restlichen Abend haben wir am Strand verbracht. Am n\u00e4chsten Morgen ging es nach dem gro\u00dfen Fr\u00fchst\u00fcck (wir haben uns das mal geg\u00f6nnt) schon wieder zur\u00fcck zur Grenze. Immerhin war der prim\u00e4re Grund unserer Reise nach Togo unser Visum f\u00fcr Ghana zu verl\u00e4ngern. An der Grenze wurden wir von dem Taxifahrer erst einmal vor den &#8222;Banditen&#8220; gewarnt, von denen wir uns auf keinen Fall helfen lassen sollen &#8211; sie w\u00fcrden uns nur abzocken wollen. Also gingen wir alleine ins Grenzb\u00fcro, gaben unseren Impfpass wieder ab, gingen weiter, um unseren Pass abzugeben und sehr schnell einen neuen Stempel zu bekommen. Nat\u00fcrlich wieder nur mit einer G\u00fcltigkeit von 60 Tagen. F\u00fcr uns ein Grund, auf jeden Fall noch einmal \u00fcber die Grenze nach Togo zu fahren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_92\" aria-describedby=\"caption-attachment-92\" style=\"width: 267px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/04\/9F6D9508-B207-446D-ABDD-B9DEC0BE952B.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-92\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/04\/9F6D9508-B207-446D-ABDD-B9DEC0BE952B-300x533.jpg\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"474\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/04\/9F6D9508-B207-446D-ABDD-B9DEC0BE952B-300x533.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/04\/9F6D9508-B207-446D-ABDD-B9DEC0BE952B.jpg 576w\" sizes=\"(max-width: 267px) 100vw, 267px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-92\" class=\"wp-caption-text\">Die neue Ausbeute<\/figcaption><\/figure>\n<p>Visumsverl\u00e4ngerung mal anders. Das Geld, was wir beim Immigration Service bezahlt h\u00e4tten, konnten wir so deutlich sinnvoller nutzen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_94\" aria-describedby=\"caption-attachment-94\" style=\"width: 442px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/04\/IMG_2092-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"442\" height=\"332\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/04\/IMG_2092-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/04\/IMG_2092-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/04\/IMG_2092.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 442px) 100vw, 442px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-94\" class=\"wp-caption-text\">Strand so weit das Auge reicht<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zeit rennt. Sehr schnell, habe ich so im Gef\u00fchl. Aber das zeigt doch, dass man eine gute Zeit hat, oder? Schneller, als gedacht, ist der Tag gekommen bei dem ich bei Einreise dachte, dass das noch ewig dauern wird. Der Tag, an dem ich mich um die Verl\u00e4ngerung meines Visums k\u00fcmmern muss. 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