{"id":41,"date":"2018-03-28T14:35:12","date_gmt":"2018-03-28T12:35:12","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/?p=41"},"modified":"2018-03-28T14:37:03","modified_gmt":"2018-03-28T12:37:03","slug":"ein-ritual-scheint-sich-einzuschleichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/2018\/03\/28\/ein-ritual-scheint-sich-einzuschleichen\/","title":{"rendered":"Ein Ritual scheint sich einzuschleichen"},"content":{"rendered":"<p>Unseren Samstag verbrachten wir in James Town, wo ein Hip Hop Jam von weltw\u00e4rts-Freiwilligen organisiert wurde. Mit verschiedenen Workshops und Basketball wurden vor allem einheimische Kinder und Jugendliche angelockt.<\/p>\n<p>Kaum waren wir angekommen, sprangen schon die ersten Kinder um uns herum und wichen uns nicht mehr von der Seite. Sie wollten bespa\u00dft werden, man konnte sie Ewigkeiten mit den einfachsten Sachen besch\u00e4ftigen (Kinder halt, welches Kind mochte es nicht \u00fcber die K\u00f6pfe der Anderen gehoben zu werden?) und es war ein Aufmerksamkeitskampf vom allerfeinsten. Sobald die Workshops anfingen (u.A. Tanzen oder Graffitis spr\u00fchen) legte sich diese Aufmerksamkeit und vor allem beim Tanzen sah man das Strahlen und den Spa\u00df der Kinder. Die komplette Veranstaltung hat gezeigt, dass man mit etwas Aufwand schon einiges bewirken kann und f\u00fcr das ganze Kinderlachen muss es sich schon gelohnt haben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-36\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1335-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1335-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1335-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1335.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>.\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-37\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1338-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1338-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1338-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1338.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Nach den Workshop entschieden wir uns aber, uns James Town mal etwas genauer anzugucken. Weit sind wir allerdings nicht gekommen, da uns der Hunger zur\u00fcck nach Osu trieb. Dort gab es f\u00fcr mich zum ersten Mal Tilapia. Den Fisch reicht man h\u00e4ufig komplett (zumindest habe ich es bis jetzt noch nicht anders gesehen) und man besch\u00e4ftigt sich eine Weile die Gr\u00e4ten zu entfernen. Auch dass man mit den Fingern isst, macht das Essen zu einem Erlebnis. Man bekommt grunds\u00e4tzlich zwei Sch\u00fcsseln Wasser und Seife gereicht, um sich die H\u00e4nde waschen zu k\u00f6nnen. Daran k\u00f6nnte ich mich gew\u00f6hnen \ud83d\ude00<\/p>\n<p>Vielleicht wird der Sonntag zu unserer Entspannungstradition. Wir waren am Bojo Beach etwas au\u00dferhalb von Accra, um uns den n\u00e4chsten Strand auf unserer Liste anzuschauen. Und wir wurden nicht entt\u00e4uscht! F\u00fcr schlappe 20 Cedi Eintritt (in etwa vergleichbar mit dem Eintritt im Freibad) wurden wir mit dem Boot zum Strand gebracht und durften dort einen ruhigen Tag verbringen. Aber seht selbst:<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-31 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1345-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"548\" height=\"411\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1345-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1345-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1345.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 548px) 100vw, 548px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-46 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1348-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"552\" height=\"414\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1348-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1348-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1348.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 552px) 100vw, 552px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-42 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1362-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"552\" height=\"414\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1362-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1362-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1362.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 552px) 100vw, 552px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-34 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1365-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"552\" height=\"414\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1365-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1365-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1365.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 552px) 100vw, 552px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-35 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1392-1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"552\" height=\"414\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1392-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1392-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/laurainghana\/files\/2018\/03\/IMG_1392-1.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 552px) 100vw, 552px\" \/><\/p>\n<p>Der R\u00fcckweg gestaltete sich etwas schwieriger. Die Taxifahrer verlangten zum Teil unversch\u00e4mt hohe Preise (wir zahlten 35 Cedi f\u00fcr die Hinfahrt, f\u00fcr die R\u00fcckfahrt wollten sie fast das Doppelte) und ein Uber war nicht Verf\u00fcgbar. Und auch wenn die Taxifahrer zum Teil unversch\u00e4mt beim Verhandeln waren, konnten wir doch wieder die Gastfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft gegen\u00fcber Touristen\/Freiwilligen sehen. Wir wurden direkt darauf hingewiesen, dass wir auf keinen Fall zu Fu\u00df bis zur Hauptstra\u00dfe laufen sollten, die Stra\u00dfe sei bekannt f\u00fcr Raub\u00fcberf\u00e4lle. Auf halber Strecke nach Hause sagte unser Taxifahrer, wir sollen unsere Handys einpacken, siew\u00fcrden auf der Strecke aus den Autos geklaut werden. Nach meiner noch begrenzten Erfahrung hier m\u00f6chte wirklich kein Mensch, dass einem hier etwas Unangenehmes passiert.<\/p>\n<p>Die Menschen sind so unglaublich freundlich und hilfsbereit (und das in wirklich jeder Situation!), dass man sich in Ghana nur Willkommen f\u00fchlen kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unseren Samstag verbrachten wir in James Town, wo ein Hip Hop Jam von weltw\u00e4rts-Freiwilligen organisiert wurde. Mit verschiedenen Workshops und Basketball wurden vor allem einheimische Kinder und Jugendliche angelockt. Kaum waren wir angekommen, sprangen schon die ersten Kinder um uns herum und wichen uns nicht mehr von der Seite. 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