{"id":63,"date":"2013-03-24T16:32:38","date_gmt":"2013-03-24T15:32:38","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/landimfernenosten\/?p=63"},"modified":"2013-03-24T16:33:01","modified_gmt":"2013-03-24T15:33:01","slug":"eine-kurze-einfuhrung-in-die-mongolische-art-zu-feiern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/landimfernenosten\/2013\/03\/24\/eine-kurze-einfuhrung-in-die-mongolische-art-zu-feiern\/","title":{"rendered":"Eine kurze Einf\u00fchrung in die mongolische Art des Feierns"},"content":{"rendered":"<p>Letzte Woche Freitag (15.03) bin ich das erste Mal mit den Lehrern der Schule in eine Kneipe gegangen um den mongolischen M\u00e4nnertag zu zelebrieren, der eigentlich erst am darauf folgenden Montag stattfand. Da es aber eher ung\u00fcnstig ist, sich an einem Montag zu betrinken, wurde die Sache eben vorverlegt. Kein Problem. Die R\u00e4umlichkeiten erinnerten mich sehr an eine deutsche Gastst\u00e4tte, nur die &#8222;\u00d6rtlichkeit(en)&#8220; (f\u00fcr M\u00e4nner und Frauen stand ein WC zur Verf\u00fcgung) erinnerten mich wieder daran wo ich war. Im Radio lief Modern Talking und auf dem Tisch standen schon Bier und Vodka bereit. Um eine gute Grundlage f\u00fcrs Trinken zu schaffen, wurde auch bald das Essen serviert. Zuerst Platten mit Wurst, Fleisch und Gem\u00fcse von der sich jeder mit einer Gabel bedienen konnte. Dazu gab es Milchtee, das mongolische Nationalgetr\u00e4nk, bestehend aus (gr\u00fcnem?) Tee, Salz und jetzt kommts: Milch. Das war nicht ganz so mein Fall und ich belie\u00df es beim Kosten. Alle anderen tranken es aber in Massen und tunkten auch gerne ihr St\u00fcck Fleisch darin ein. Danach gab es f\u00fcr jeden ein Sch\u00e4lchen Reis und drei gro\u00dfe Teller mit Huhn-, Rind- und Lammgeschnetzelten mit So\u00dfe und Gem\u00fcse. Da ich meinem Magen noch nicht zu viel zutraue, hab ich mich auch hier zur\u00fcckgehalten.. Nach dem Essen ging man dann schnell zum Alkohol \u00fcber. Der Vodka wurde in EINEM Glas serviert. Man musste einen Schluck trinken, das Glas ging zur\u00fcck zum Nachschenken und der N\u00e4chste war an der Reihe. So ging das immer im Kreis. In der ersten Runde konnte ich mich noch rausreden. Danach war Schluss. Es handelte sich eben um eine Tradition und dagegen half keine Ausrede. Irgendwann wurden auch die Tische zur Seite ger\u00e4umt und man begann zu tanzen. Ich verkroch mich in die hinterste Ecke des Raums und blieb eine Weile verschont. Denn die Art zu Tanzen war mir etwas neu.. Anscheinend ist es hier \u00fcblich, dass sich alle in einen Kreis stellen und immer jemand in der Mitte steht um den &#8222;Vort\u00e4nzer&#8220; zu mimen. Damit konnte ich mich nicht so recht anfreunden. Leider wurde ich irgendwann doch in meiner Ecke entdeckt und musste mitmachen. Zum Gl\u00fcck sollte ich nicht in die Mitte und bis ich mich tats\u00e4chlich dazu durchgerungen hatte, mich zu bewegen, war das Lied auch schon fast zu Ende.<\/p>\n<p>Bevor die Party richtig los ging, wurde ich von meinem Gastvater abgeholt. Aber als Einf\u00fchrung in die Eigent\u00fcmlichkeiten des mongolischen Feierns reichte mir das auch v\u00f6llig aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letzte Woche Freitag (15.03) bin ich das erste Mal mit den Lehrern der Schule in eine Kneipe gegangen um den mongolischen M\u00e4nnertag zu zelebrieren, der eigentlich erst am darauf folgenden Montag stattfand. Da es aber eher ung\u00fcnstig ist, sich an einem Montag zu betrinken, wurde die Sache eben vorverlegt. Kein Problem. 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