{"id":180,"date":"2019-10-24T00:55:47","date_gmt":"2019-10-23T22:55:47","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/krtekaemma\/?p=180"},"modified":"2019-10-24T00:55:47","modified_gmt":"2019-10-23T22:55:47","slug":"krtek-a-zelena-hvezda-und-ein-kleiner-flashback-zum-werbellinsee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/krtekaemma\/2019\/10\/24\/krtek-a-zelena-hvezda-und-ein-kleiner-flashback-zum-werbellinsee\/","title":{"rendered":"Krtek a zelen\u00e1 hv\u011bzda (und ein kleiner Flashback zum Werbellinsee)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/krtekaemma\/files\/2019\/10\/IMG_20191014_130841-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-185 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/krtekaemma\/files\/2019\/10\/IMG_20191014_130841-2-300x421.jpg\" alt=\"\" width=\"407\" height=\"571\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/krtekaemma\/files\/2019\/10\/IMG_20191014_130841-2-300x421.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/krtekaemma\/files\/2019\/10\/IMG_20191014_130841-2.jpg 730w\" sizes=\"(max-width: 407px) 100vw, 407px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dobr\u00fd ve\u010der (nagut, dobrou noc),<\/p>\n<p>Obwohl ich etwas sp\u00e4ter mit meinem Blog beginne, m\u00f6chte ich versuchen ohne zu lange in Erinnerungen zu schwelgen ein wenig Berichterstattung nachzuholen, die mir am Herzen liegt. Und da das Vorbereitungsseminar ja offiziell die erste Woche unseres Freiwilligendienstes, und f\u00fcr mich eine sehr fruchtbare Zeit war, lohnt es sich vielleicht hier anzufangen. Ich wusste \u00fcberhaupt nicht was mich erwartet und war wirklich baff, was diese vergleichsweise kurze (oder auch zeitweise lange, je nachdem:) aber bereits sehr intenisve Zeit mit mir gemacht hat. Ich lernte so viele neue interessierte und offene Menschen kennen (und erweiterte meinen Bekanntenkreis schon zu diesem Zeitpunkt um mal mindestens f\u00fcnf neue Bundesl\u00e4nder -yeah, taking baby steps&#8230; ).<br \/>\nWas mir in Erinnerung bleiben wird ist dieser ganz eigene Vibe, scheinbar nie einkehrender M\u00fcdigkeit: Rund dreihundert Jugendliche in einer Jugendbegegnungsst\u00e4tte, die am Werbellinsee schon eher idyllisch gelegen ist, und rund um die Uhr &#8222;Programm&#8220;. Und wenn es nur hie\u00df sich mit einer Flasche Bier und einer Ukulele zusammenzusetzen und zu jammen, oder sich in irgendeine Gespr\u00e4chsrunde mitreinzusetzen.<br \/>\nWir hatten VIEL Zeit uns zu unterhalten, erhielten aber auch durch verschiedene Seminare und Workshops zum Teil neuen, zum Teil vielleicht bereits bekannten Input. Es gab Themen, die mich mal wieder in einem Ma\u00dfe zum Nachdenken anregten, dass ich so lange nicht hatte. Dabei geht es um Themen, die so wichtig sind, Themen, die mich und mein Gerechtigkeitsempfinden, w\u00fcrden sie mir t\u00e4glich begegnen, regelm\u00e4\u00dfig an unsere Grenzen bringen w\u00fcrden. Das Seminar bot einen sehr vorurteilsfreien Raum, um sich \u00fcber allgegenw\u00e4rtige Themen wie Rassismus oder noch immer vorherrschende und h\u00f6chst-problematische Geschlechterrolen seine eigenen Gedanken zu machen, aber auch auszutauschen. Es gab auf jeden Fall lockere Ans\u00e4tze wie beispielsweise den Jungs doch einfach mal die Fingern\u00e4gel zu lackieren, oder als Untergrundorganisation die Demontage unserer Demokratie in drei Schritten zu planen, aber nichtsdestotrotz gingen wir glaube ich alle nicht ganz unachtsam aus solchen Seminaren raus. Ich sp\u00fcre, dass mich viele Gedanken, die mich anschlie\u00dfend plagten auch jetzt noch nicht so richtig loslassen, k\u00f6nnte aber nicht erleichterter dar\u00fcber sein. Denn so lange sie immer mal ein bisschen an mir zehren, so hoffe ich doch, nehme ich sie auch bewusst in meine Handlungen mit auf und versuche mich zu bessern und nicht in m\u00f6glichen Automatismen oder Gewohnheiten zu verharren. Kulturweit ist auf jeden Fall mehr als nur ein &#8222;Appetizer&#8220; , das machen mir neu angesto\u00dfene Gedankeng\u00e4nge und auch meine zunehmende Lust Neues auszuprobieren, ja mich auf Unbekanntes einzulassen, bewusst:)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/krtekaemma\/files\/2019\/10\/IMG-20190912-WA0019.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-184 alignleft\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/krtekaemma\/files\/2019\/10\/IMG-20190912-WA0019-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"254\" height=\"339\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/krtekaemma\/files\/2019\/10\/IMG-20190912-WA0019-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/krtekaemma\/files\/2019\/10\/IMG-20190912-WA0019.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 254px) 100vw, 254px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/krtekaemma\/files\/2019\/10\/IMG-20190912-WA0012.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-182 alignleft\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/krtekaemma\/files\/2019\/10\/IMG-20190912-WA0012-300x449.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/krtekaemma\/files\/2019\/10\/IMG-20190912-WA0012-300x449.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/krtekaemma\/files\/2019\/10\/IMG-20190912-WA0012.jpg 684w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(Es wurde au\u00dferdem gebastelt, get\u00fcftelt- letztere Salvadore Dali anmutende Kreatur ist wohlbemerkt ein Pferd &#8211; und nat\u00fcrlich auch gefeiert)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/krtekaemma\/files\/2019\/10\/IMG-20190912-WA0017.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-183 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/krtekaemma\/files\/2019\/10\/IMG-20190912-WA0017-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/krtekaemma\/files\/2019\/10\/IMG-20190912-WA0017-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/krtekaemma\/files\/2019\/10\/IMG-20190912-WA0017.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir sprachen auch \u00fcber pers\u00f6nliche Gef\u00fchle und Vorstellungen, wenn uns danach war. Gerade in meinem Umfeld merkte ich, dass wir viel \u00fcber Nachhaltigkeit sprachen. Dass vieles noch nicht perfekt ist, wei\u00df ich, aber statt dar\u00fcber zu resignieren, wie ich das oft getan habe, bemerke ich zurzeit eine Tendenz bei mir auch die kleinen Schritte wertzusch\u00e4tzen auf meinem Weg zu einem umweltfreundlicheren Dasein. (Ich besitze jetzt keine Gem\u00fcses\u00e4ckchen oder so, aber ich f\u00fchre das Plastikt\u00fctenwiederverwendungserbe meines Vorg\u00e4ngers stolz weiter und habe stets ein paar knisternde T\u00fctchen in meinem Rucksack) Und es freut mich mitzuerleben, dass das Thema hier auch sehr present und ernstgenommen ist. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht eine meiner &#8222;Kolleginnen&#8220; in unserem Kabinett* mit den Worten: &#8222;Wir m\u00fcssen doch Papier sparen&#8220; mahnt doch bitte zun\u00e4chst die bereits einseitig bedruckten Bl\u00e4tter zu nutzen &#8211; denn es g\u00e4be regelm\u00e4\u00dfige Beschwerden aus der Klasse \u00fcber verschwenderische Kopien &#8211; und das scherzhalber mit erhobenem Zeigefinger. (Es kommt also vor, dass ich beim Durchbl\u00e4ttern meiner Unterlagen auch mal ein altes Zugticket finde, welches sich beim Wenden als Arbeitsblatt zum Thema Wetter entpuppt.)<\/p>\n<p>Wenn ich schon davon spreche: \u00dcbermorgen ist es soweit: Ich erlebe meine erste Fridays for Future Demo hier in Br\u00fcnn (Ich habe da eine Freistunde&#8230;). Ich habe mich echt gefreut, als ein Sch\u00fcler auf mich zukam und mir davon erz\u00e4hlte. Und so werden wir da am Freitag von K\u0159enka aus zusammen hingehen. Ich bin sehr gespannt auf die Demonstration, und auch darauf meine Sch\u00fcler dort in Action zu sehen!<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fc\u00dfe von einer Emma, die nicht schlafen kann:)<br \/>\nPS: Im n\u00e4chsten Eintrag gibts Br\u00fcnn-Bilder, versprochen!!<\/p>\n<p>*Hier gibt es kein gro\u00dfes Lehrerzimmer, sondern Kabinette, die sich jeweils eine Gruppe von ungef\u00e4hr vier Lehrern teilt- meines Achtens eine echt gute Idee, um irgendwie in Ruhe arbeiten zu k\u00f6nnen- was aber nicht hei\u00dft, dass hier nicht die Gaudi abgehen w\u00fcrde. Gerade mein Kabinett ist wirklich eine fr\u00f6hliche Runde von Lehrern: Regelm\u00e4\u00dfig wird (mit Tee) angesto\u00dfen und alles wird geteilt &#8211; von B\u00fcroklammern, \u00fcber Kaffee und Kuchen und kleine Anekdoten aus dem Unterricht bis hin zu den Korrekturarbeiten\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dobr\u00fd ve\u010der (nagut, dobrou noc), Obwohl ich etwas sp\u00e4ter mit meinem Blog beginne, m\u00f6chte ich versuchen ohne zu lange in Erinnerungen zu schwelgen ein wenig Berichterstattung nachzuholen, die mir am Herzen liegt. 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