{"id":6,"date":"2013-08-10T14:08:49","date_gmt":"2013-08-10T12:08:49","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/kristanbul\/?p=6"},"modified":"2013-08-10T14:08:49","modified_gmt":"2013-08-10T12:08:49","slug":"visum-ja-bitte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/kristanbul\/2013\/08\/10\/visum-ja-bitte\/","title":{"rendered":"Visum? Ja, bitte!"},"content":{"rendered":"<p>Das Warten hat ein Ende! Von meinen Betreuern in Istanbul habe ich erfahren, dass das Ministerium meine Arbeitserlaubnis genehmigt hat und nun steht mir nur noch ein letzter Weg bevor, bevor endlich das Visum in meinen Reisepass gestempelt werden kann. Aber zuerst erst einmal der Weg bis dahin:<\/p>\n<p>Meine wundervollen und engagierten Betreuer vor Ort fingen gleich an alle notwendigen Unterlagen von mir zu sammeln: Zeugnisse, Lebenslauf, Reisepass, Passfoto u.v.m. Als sie das abgeschlossen hatten, habe ich mich in Verbindung mit dem t\u00fcrkischen Konsulat in Frankfurt gesetzt und auch alle Unterlagen zusammengesammelt, kopiert und mich eines Morgens sehr fr\u00fch in einen ICE gesetzt, um sie dann pers\u00f6nlich nach Frankfurt zu fahren und dort abzugeben. Der Besuch in dem Konsulat war ein Erlebnis. Ich dachte zwar mein T\u00fcrkisch-Kurs, den ich hier in Deutschland besuchte, hatte mich ein wenig auf die Sprache vorbereitet, doch ich lag falsch. Ich kam dort an und war sofort verunischert, weil ich kein Wort verstand, geschweige denn noch wusste wo ich hin musste. Doch die anderen Besucher im Konsulat waren alle so hilfreich und unterst\u00fctzten mich in meinem Vorhaben die Unterlagen abzugeben. Und als ich dann vor Der T\u00fcr der Sachbearbeiterin f\u00fcr das Visum stand, konnte ich wenigstens ein bisschen meine T\u00fcrkisch Kenntnisse unter Beweis stelle: Ich wusste immerhin schon, dass meine Wartenummer drei auf t\u00fcrkisch \u00fc\u00e7 hei\u00dft. Na wenigstens was&#8230;<\/p>\n<p>Dann tippte eine freundliche Dame alles in den Computer ein und ich durfte mich wieder auf den R\u00fcckweg nach Kassel machen zusammen mit meiner Referenznummer. Diese musste ich nun ganz schnell zu meinen Betreuern schicken, die die Nummer in ein Formular eintrugen und diesen per Express-Versand zu mir nach Deutschland schickten. Das musste ich dann ganz schnell unterschreiben und auch wieder per Express zur\u00fcck schicken. Denn wir hatten f\u00fcr alles nur zehn Tage Zeit. Und hier beginnt der eigentlich spannende Teil der Geschichte. Nachdem ich den Schock vor dem Postschalter verarbeitet hatte, als ich erfahren habe, dass ein Express-Brief \u00fcber 50 Euro kostet, konnte ich (dank modernster Technik) den Weg meines Briefs im Internet verfolgen. Der kam auch relativ schnell in Istanbul an, doch wurde dort einfach nicht an meine Schule zugestellt. Nachdem ich hier in Deutschland und meine Betreuer in Istanbul st\u00e4ndig am Telefon hingen und wir uns gegenseitig immer E-Mails \u00fcber unsere Fortschritte schrieben, kam es dann nach einer gef\u00fchlten Ewigkeit in letzter Minute dazu, dass der Brief ankam und wir alles rechtzeitig beim Ministerium einreichen konnten.<\/p>\n<p>Und dann ging das gro\u00dfe Warten los. Aber letzte Woche bekam ich dann die erl\u00f6sende E-Mail, dass all unsere M\u00fche sich gelohnt hat und ich nun noch einmal nach Frankfurt fahren darf, um wohl den sch\u00f6nsten und teuersten Stempel meines Lebens zu bekommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Warten hat ein Ende! Von meinen Betreuern in Istanbul habe ich erfahren, dass das Ministerium meine Arbeitserlaubnis genehmigt hat und nun steht mir nur noch ein letzter Weg bevor, bevor endlich das Visum in meinen Reisepass gestempelt werden kann. 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