{"id":179,"date":"2018-03-14T12:00:17","date_gmt":"2018-03-14T11:00:17","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/kimintirana\/?p=179"},"modified":"2018-04-10T16:08:58","modified_gmt":"2018-04-10T14:08:58","slug":"abschied-und-ankommen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/kimintirana\/2018\/03\/14\/abschied-und-ankommen-2\/","title":{"rendered":"Abschied und Ankommen"},"content":{"rendered":"<p>Ich hatte mich gerade an mein neues Umfeld gew\u00f6hnt und Freunde gefunden, da waren die 10 Tage am Werbellinsee auch schon vorbei. Erst am letzten Tag fingen wir an zu realisieren, dass unser Abenteuer erst jetzt richtig los geht. Die vielen Menschen und das straffe Programm wurden zwar auf Dauer sehr anstrengend, aber ich h\u00e4tte mich auf jeden Fall damit anfreunden k\u00f6nnen noch l\u00e4nger zu bleiben.<br \/>\nAber nein, jeder von uns hatte noch eine gro\u00dfe Reise vor sich und der Abschied bestand somit aus Trauer und Freude gleichzeitig. Zumindest bei mir setzte eine gewisse Nervosit\u00e4t ein, denn schlie\u00dflich ging es jetzt wirklich los.<\/p>\n<p>Zuhause angekommen hatte ich nur noch wenig Zeit und einiges vor. Koffer auf das richtige Gewicht bringen, Geburtstage nachfeiern, mich von Freunden verabschieden und letzte organisatorische Kleinigkeiten. Das f\u00fchrte dazu, dass &#8211; wie auch schon in den Tagen davor &#8211; der Schlaf auf der Strecke blieb und ich am Montag morgen um 5 Uhr nur mit M\u00fch und Not aus dem Bett kam.<br \/>\nAm Bahnhof angekommen, hatte ich dann aber ganz andere Sorgen. Der Abschied stand bevor, mein Koffer war eigentlich zu schwer f\u00fcr mich und wird auch wirklich alles klappen?<\/p>\n<p>Meine Nerven lagen blank und ich war sehr froh, als das Flugzeug endlich den Landeanflug nach Wien begann. Doch zu fr\u00fch gefreut. Wir landeten mit einiger Versp\u00e4tung und so fand ich mich nach einem erfolglosen Sprint durch den Flughafen kurz danach am Umbuchungsschalter wieder&#8230;<\/p>\n<p>Abends in Tirana &#8211; 6 Stunden nach meiner geplanten Ankunft &#8211; wurde ich gl\u00fccklicherweise von dem Mathelehrer vom Flughafen abgeholt.<br \/>\nIch konnte meine Augen kaum noch offen halten, aber an was ich mich noch erinnern kann sind die zahlreichen Tankstellen, Autoh\u00e4user und Bars, die ich im Vorbeifahren gesehen habe.<\/p>\n<p>Dieser erste Eindruck hat sich auf dem Fu\u00dfweg zur Schule am n\u00e4chsten Morgen weiter best\u00e4tigt. Autoh\u00e4user habe ich kaum gesehen, die liegen wohl eher am Rande der Stadt, aber Tankstellen und Bars konnte ich nach wie vor an jeder Ecke entdecken. Was mir au\u00dferdem positiv aufgefallen ist, sind die sch\u00f6nen Pl\u00e4tze und Geb\u00e4ude, die sich links und rechts auftaten.<\/p>\n<p>Durch die Sonne und meine neue Umgebung fr\u00f6hlich gestimmt kam ich in der Schule an, und wurde sofort sehr freundlich begr\u00fc\u00dft und aufgenommen. Sowohl die LehrerInnen als auch die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler waren sehr offen und neugierig, sodass schnell ein nettes Gespr\u00e4ch entstanden ist.<br \/>\nIn einer Vertretungsstunde hatte ich die M\u00f6glichkeit einige Sch\u00fclerInnen n\u00e4her kennen zu lernen und etwas \u00fcber deren Pl\u00e4ne nach dem Abitur erfahren. Allesamt sprechen sie sehr gut Deutsch und die Meisten w\u00fcrden gerne in Deutschland studieren.<\/p>\n<p>Nach der Schule wurde ich von einigen LehrerInnen noch auf einen Kaffee in das Caf\u00e9 gegen\u00fcber der Schule eingeladen. Ich wurde sofort in Planungen einbezogen und konnte mich einbringen. Ich habe mich sehr gut aufgenommen gef\u00fchlt und, da die Kommunikation auf Deutsch stattfand, hatte ich keinerlei Probleme.<\/p>\n<p>Das hat sich am Nachmittag leider ge\u00e4ndert, als ich Gem\u00fcse einkaufen wollte. W\u00e4hrend ich bei der j\u00fcngeren Generation mit Englisch sehr gut durchkam, musste ich mich hier mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen verst\u00e4ndigen. Es hat geklappt und ich bin mit einer Tasche voller Eink\u00e4ufe nach Hause gekommen, jedoch habe ich keine Ahnung, was ich eigentlich bezahlt habe.<br \/>\nWird Zeit, dass ich Albanisch lerne.<\/p>\n<p>Stay tuned!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich hatte mich gerade an mein neues Umfeld gew\u00f6hnt und Freunde gefunden, da waren die 10 Tage am Werbellinsee auch schon vorbei. Erst am letzten Tag fingen wir an zu realisieren, dass unser Abenteuer erst jetzt richtig los geht. 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