{"id":54,"date":"2011-07-26T04:05:40","date_gmt":"2011-07-26T02:05:40","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/kerstininchile\/?p=54"},"modified":"2011-07-26T04:05:40","modified_gmt":"2011-07-26T02:05:40","slug":"unterwegs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/kerstininchile\/2011\/07\/26\/unterwegs\/","title":{"rendered":"Unterwegs"},"content":{"rendered":"<p>Wieder zur\u00fcck in Santiago mach ich mich wohl lieber mal schnell daran, von meiner Reise zu berichten, bevor ich in zwei Wochen schon wieder in Deutschland bin! Kerstin allein auf Reisen&#8230;<\/p>\n<p>Los ging es Samstagnacht: 8 Stunden im Bus Richtung Norden nach La Serena. Als ich um halb acht Uhr morgens im Hostel ankam, wurde mir sofort ein Ausflug ins Valle del Elqui vorgeschlagen. Die Tour f\u00fchrte ins Land rein, in das besagte Tal und schlie\u00dflich zu dem Dorf Pisco Elqui. Ja, richtig, da wird der Pisco gemacht und eine kleine Kostprobe durfte nat\u00fcrlich nicht fehlen \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag wollte ich dann die Isla Damas besuchen, eine von drei naturgesch\u00fctzten Insel n\u00f6rdlich von La Serena. Auf einer Nachbarinsel konnten wir viele verschiedene Vogelarten, Seel\u00f6wen und sogar Humboldt-Pinguine beobachten. Au\u00dferdem hatten wir das Gl\u00fcck, dass sich einige Delfine blicken lie\u00dfen und neben dem Boot herschwammen. Ein sch\u00f6nes Naturspektakel!<\/p>\n<p>In der Nacht ging es im Bus weiter nach Antofagasta. Ehrlich gesagt eine recht h\u00e4\u00dfliche Stadt&#8230; das einzig Lohnenswerte ist &#8222;La Portada&#8220;, ein Felsentor vor der K\u00fcste. Ich hatte aber eh nur einen Tag f\u00fcr die Stadt eingeplant.\u00a0 Denn dann ging es endlich richtig in die W\u00fcste nach:<\/p>\n<p>San Pedro de Atacama! Jaha, W\u00fcste und es hat geregnet. Passiert so etwa alle 20 Jahre mal,\u00a0 wie sch\u00f6n, dass ich dabei sein durfte \ud83d\ude09 Deswegen waren aber auch alle h\u00f6her gelegenen Ausflugsziele und die Grenzen nach Argentinien und Bolivien gesperrt- Schnee! Ich hab mir also die Salar de Atacama, die Salzw\u00fcste, angeguckt. Au\u00dferdem war ich in einer extrem salzhaltigen (und kalten) Lagune und in warmen Termen baden und bin durch das Valle del Arcoiris gewandert. San Pedro war sehr beeindruckend- absolut touristisch. Leider hat das Wetter mir einen Strich durch meine weitere Planung gemacht, so dass ich weder Laurens treffen, noch \u00fcber die Grenze nach Salta in Argentinien fahren konnte. Also stieg ich zwei Tage fr\u00fcher als geplant in den Bus zur\u00fcck nach Santiago. 23 Stunden, allerdings mit sehr netter Begleitung- Ramona, eine deutsche Reisende, die sich kurzerhand entschloss, auch noch mit mir nach Mendoza zu fahren.<\/p>\n<p>So gelangte ich dann doch noch \u00fcber die Grenze und verbrachte notgedrungen eine Nacht in Mendoza. An diesem Abend spielte dann auch noch das chilenische Team gegen Peru dort und gewann. Die Party der chilenischen Fans war gro\u00df \ud83d\ude09 Am n\u00e4chsten Tag stieg ich dann in den Bus nach Salta, der mich am Donnerstagmorgen eben da ablieferte. Durch den Riesenumweg hatte ich dann nur einen Tag Zeit, um mir die Stadt anzugucken. Ausfl\u00fcge waren leider nicht drin, denn am n\u00e4chsten Tag bin ich schon weiter nach Iguazu geflogen.<\/p>\n<p>Der Flug nach Iguazu hatte auch nur anderthalb Stunden Versp\u00e4tung \ud83d\ude09 Aber daf\u00fcr erwartete mich ja am Ziel der Etappe Leonie in Eldorado! Fast 2 sch\u00f6ne Tage bei ihr, f\u00fcr mich sommerliches Wetter und ein Wiedersehen in Argentinien. Verr\u00fcckte, kleine Welt! Aber die Wasserf\u00e4lle durfte ich nat\u00fcrlich auch nicht verpassen, also verbrachte ich einen regnerischen Nachmittag auf der brasilianische Seite und einen viel zu kurzen Vormittag auf der argentinischen. So was von atemberaubend und beeindruckend! Wundersch\u00f6n!<\/p>\n<p>Dann ging es weiter, ebenfalls mit dem Flugzeug, nach Buenos Aires. Das war aber nur als kurzer Stopp geplant, denn ich wollte ja nach Uruguay. Mit der F\u00e4hre \u00fcber den Rio de la Plata nach Colonia del Sacramiento. Das historische Viertel ist sehr schnuckelig und sehenswert. Aber viel mehr bietet die Stadt dann doch nicht&#8230; ich hab mich aufs Rad geschwungen und ein bisschen mehr angeguckt.<\/p>\n<p>Das Gleiche hab ich dann in Montevideo gemacht, mein letzter Stopp auf der Reise. Irgendwie hat Uruguay auf mich einen sehr entspannten Eindruck gemacht. Das lag vielleicht auch an dem angenehmen Wetter, bei dem ich die Stadt erkunden durfte. Ein gelungener Abschluss der Reise. Denn schlie\u00dflich bin ich zur\u00fcck in Santiago.<\/p>\n<p>Dieser Bericht ist viel zu kurz um alles schildern zu k\u00f6nnen, es gibt noch so viele Eindr\u00fccke und Ereignisse, von denen ich berichten k\u00f6nnte. Das hier ist nur eine grobe \u00dcbersicht, wer mehr erfahren will, dem werde ich es bestimmt gerne berichten \ud83d\ude42 Alles in allem war es eine sch\u00f6ne, interessante, beeindruckende Reise, auf der ich viel gelernt und erlebt hab! Danke f\u00fcr diese M\u00f6glichkeit!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieder zur\u00fcck in Santiago mach ich mich wohl lieber mal schnell daran, von meiner Reise zu berichten, bevor ich in zwei Wochen schon wieder in Deutschland bin! 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