{"id":33,"date":"2011-05-05T21:04:57","date_gmt":"2011-05-05T19:04:57","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/kerstininchile\/?p=33"},"modified":"2011-05-05T21:04:57","modified_gmt":"2011-05-05T19:04:57","slug":"auf-nach-argentinien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/kerstininchile\/2011\/05\/05\/auf-nach-argentinien\/","title":{"rendered":"Auf nach Argentinien"},"content":{"rendered":"<p>Das erste Maiwochenende bot mal wieder die Gelegenheit, ein bisschen weiter weg zu fahren. Genauer gesagt nach Mendoza, Argentinien. Die 6-8 Stunden Busfahrt \u00fcber die Anden traten wir um 7 Uhr morgens an. Erstaunlicherweise ist bei jeder Tages- und Nachtzeit der Busbahnhof voll von Reisenden. Am Samstagmorgen gesellten auch wir uns dazu, Lydia mit vollem Reisegep\u00e4ck, da sie ihr Praktikum beendet hatte und von Mendoza aus weiterreisen wollte.<\/p>\n<p>Die Fahrt war recht angenehm, ein bisschen k\u00fchl, was sich aber \u00e4nderte, als die Sonne den Bus aufheizte. Da wir gl\u00fccklicherweise im Doppeldeckerbus oben die vordersten Pl\u00e4tze ergattert hatten, wurde uns nicht nur warm, sondern wir hatten auch noch den besten Blick auf beeindruckende Berglandschaften. Die Grenzekontrolle, irgendwo mitten in den Anden, wo sonst wirklich nichts ist, au\u00dfer der Grenze, wurde sehr gewissenhaft durchgef\u00fchrt. Sogar die Koffer wurden durchleuchtet und eine Seite in meinem Pass besteht nun aus argentinischen und chilenischen Stempeln. Als EU-Kind kennt man sowas ja eigentlich fast nicht.<\/p>\n<p>Angekommen in Mendoza ging es zun\u00e4chst nat\u00fcrlich zu unserem Hostel und dann den Rest des Nachmittags schonmal den Stadtkern erkunden. Auff\u00e4llig f\u00fcr uns: Viele Pl\u00e4tze und breite Stra\u00dfen und wenig Menschen unterwegs. Die kamen erst abends auf die Stra\u00dfen, als die meisten Gesch\u00e4fte auch wieder ge\u00f6ffnet hatten (an einem Samstag wohlgemerkt!). Nach der Reise belohnten wir uns mit einem Eiskaffee mit Dulce de Leche (s\u00fc\u00dfes klebriges Zeug, in Chile Manjar genannt) und abends mit einem ordentlichen, argentinischen Steak \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht auf harten Betten und mit n\u00e4chtlicher Musikbeschallung, verbrachten wir den grauen Sonntag damit, uns Mendoza richtig ausf\u00fchrlich anzugucken. Dank einer Karte mit eingezeichneten Rundwegen habe ich jetzt das Gef\u00fchl, die ganze Stadt zu kennen, zumindest den Gro\u00dfteil. Wie gesagt, breite Stra\u00dfe, viele Pl\u00e4tze (sollen bei Erdbeben das Aufr\u00e4umen erleichtern) und wenig Menschen. Na gut, am ersten Mai bei so einem Wetter w\u00e4r ich auch im Bett geblieben \ud83d\ude09 Abends gab es kein weiteres Steak, weil wir alle eher etwas Leichtes essen wollten. Irgendwie waren wir alle nicht so fit, was sich auch noch \u00fcber die R\u00fcckfahrt hinausziehen sollte.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Der n\u00e4chste Vormittag wurde genutzt, um den nahegelegenen Park zu durchstreifen, was sich bis auf eine kleine Ausnahme am Schluss als totaler Reinfall erwies. Vielleicht sind wir einfach falsch gelaufen. Wie auch immer, am fr\u00fchen Nachmittag fuhr schon der Bus zur\u00fcck nach Santiago und so hie\u00df es Abschied nehmen von Lydia, die abends ihren Weg nach Buenos Aires fortsetzen wollte. Que te vaya bien!<\/p>\n<p>Die R\u00fcckfahrt zeichnete sich durch eine noch l\u00e4ngere Wartezeit an der Grenze und kollektive Schmerzen bei Katha und mir aus. Wir waren beide ziemlich fertig, als wir abends in Santiago ankamen und froh, dass wir wieder in unsere Betten fallen konnten. Das habe ich seitdem auch nicht mehr richtig verlassen, weil mich wohl ein kleiner Infekt erwischt hat. Da ich aber ohnehin ein paar Tage frei habe, habe ich keinen Stress. Ist zwar doof, die Zeit im Bett zu verbringen, aber wat mutt dat mutt \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das erste Maiwochenende bot mal wieder die Gelegenheit, ein bisschen weiter weg zu fahren. Genauer gesagt nach Mendoza, Argentinien. Die 6-8 Stunden Busfahrt \u00fcber die Anden traten wir um 7 Uhr morgens an. 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