{"id":22,"date":"2010-07-27T18:53:59","date_gmt":"2010-07-27T16:53:59","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/karininkamerun\/?p=22"},"modified":"2010-07-27T18:53:59","modified_gmt":"2010-07-27T16:53:59","slug":"alltag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/karininkamerun\/2010\/07\/27\/alltag\/","title":{"rendered":"Alltag?"},"content":{"rendered":"<p>Auch das verr\u00fcckte K<a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/karininkamerun\/files\/2010\/07\/CIMG0919.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-23\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/karininkamerun\/files\/2010\/07\/CIMG0919-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/karininkamerun\/files\/2010\/07\/CIMG0919-225x300.jpg 225w, https:\/\/kulturweit.blog\/karininkamerun\/files\/2010\/07\/CIMG0919-480x640.jpg 480w, https:\/\/kulturweit.blog\/karininkamerun\/files\/2010\/07\/CIMG0919.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>amerun wird einmal Normalit\u00e4t und das sensationell Neue wird Gewohnheit. Dementsprechend bekommt man das Gef\u00fchl, dass es gar nichts zu berichten gibt. Erst wenn man dr\u00fcber nachdenkt, fallen die kleinen Anekdoten auf.<\/p>\n<p>Es geschehen noch Zeichen und Wunder: heute bekam ich zwei Briefe, einer abgeschickt Anfang April, der andere Mitte Mai. Der war aber leider nur zur H\u00e4lfte lesbar, die Regenzeit hatte der Post wohl einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber was erwartet man auch?<\/p>\n<p>Gestern fuhr die Polizei mit \u201eBlaulicht\u201c an mir vorbei: man stelle sich einen kleinen roten Ford vor, in dem sechs uniformierte Menschen sitzen, der Fahrer hupt ununterbrochen und f\u00e4hrt mit einer rasenden Geschwindigkeit die Stra\u00dfen entlang. Wahrscheinlich musste der Pr\u00e4sident mal aufs Klo, denn sonst sind Polizisten nicht zu so viel Elan zu bewegen, sondern eher daf\u00fcr da, um das Leben hier noch komplizierter zu machen als es sowieso schon ist. Besonders f\u00fcr die Taxifahrer. Verkehrspolizisten tragen hier \u00fcbrigens immer noch die Helme, die man aus alten Kolonialfilmen kennt, nicht umsonst hei\u00dfen sie \u201acasque colonial\u2019. Von den Golden Sounds (die, von denen auch die Ursprungsversion von dem WM-Lied: \u201eZaminamina zangalewa\u201c kommt) gibt es zu diesem Helm auch ein Lied: \u201eTouche pas a mon casque colonial\u201c (Ber\u00fchre meinen Kolonialhelm nicht). Mit eben solchen Verkehrspolizisten habe ich neuerdings \u00f6fter das Vergn\u00fcgen. Wie ich in einer meiner ersten Mails beschrieben habe, funktioniert das \u00f6ffentliche Verkehrssystem hier mit Taxen. Man stellt sich an den Stra\u00dfenrand und br\u00fcllt jedem vorbeikommendem Taxi sein Ziel ins Seitenfenster, entweder er hupt oder er f\u00e4hrt weiter. Dadurch kommt es an manchen Ecken zu enorm langen Taxischlangen. Weil Kamerun dem Pr\u00e4sidenten zufolge ja kaum andere Probleme hat, wird eben hier f\u00fcr \u201eOrdnung\u201c gesorgt. Im Extremfall so wie bei mir am Montag: ich wollte abends von der Arbeit aus dem Stadtviertel Bastos zu einem Freund nach Fouda fahren (einmal quer durch die Stadt, wer sich nicht die M\u00fche machen will, GoogleMaps zu befragen). Ich steige also ins Taxi ein, 100 Meter weiter wird das Taxi von einem Polizisten angehalten, weil das Taxi angeblich nicht richtig an den Rand gefahren ist. Normales Prozedere: der Taxifahrer gibt seine Mappe mit den Papieren und da drin sind ganz s\u00e4uberlich ein paar Francs versteckt, damit man weiterfah<a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/karininkamerun\/files\/2010\/07\/DSC_0219.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-24\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/karininkamerun\/files\/2010\/07\/DSC_0219-201x300.jpg\" alt=\"\" width=\"201\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/karininkamerun\/files\/2010\/07\/DSC_0219-201x300.jpg 201w, https:\/\/kulturweit.blog\/karininkamerun\/files\/2010\/07\/DSC_0219-429x640.jpg 429w, https:\/\/kulturweit.blog\/karininkamerun\/files\/2010\/07\/DSC_0219.jpg 687w\" sizes=\"(max-width: 201px) 100vw, 201px\" \/><\/a>ren kann. Ist das nicht der Fall, gibt es irgendein Dokument, das angeblich oder wirklich fehlt. Dieses Mal hatte \u201emein\u201c Taxifahrer offensichtlich keine Lust, zu schmieren, also entschied ich nach einer halben Stunde, mir ein anderes Taxi zu suchen. Dann, inzwischen ein paar Kreuzungen weiter, an einer Ecke, an der immer unendlich viele Leute auf ein Taxi warten: mein Taxi reiht sich in die Taxischlange ein und wird auf einmal von einem Polizisten rausgewinkt, er h\u00e4tte die Kurve geschnitten. Ich wei\u00df nicht so genau, was in den Taxifahrer gefahren ist, jedenfalls regte er sich furchtbar auf, das Ende vom Lied war, dass der Polizist ihm die Plakette aus dem Taxi entriss, der Fahrer daraufhin auf den Polizisten losging und sich zuerst die beiden, dann immer mehr von den Umstehenden auch, schlugen. Auch hier entschied ich: da muss wohl ein neues Taxi her. Gesagt, getan, an der Ecke geht es auch recht schnell. Nur leider war der Motor dieses Taxis in den sp\u00e4ten Abendstunden wohl schon etwas aufgeheizt, jedenfalls gab er leider den Geist auf. Da ich aber inzwischen schon nicht mehr so weit weg war, beschloss ich, zu laufen. Und hatte nat\u00fcrlich ausgerechnet einen von den sehr wenigen p\u00fcnktlichen Kamerunern warten lassen\u2026<\/p>\n<p>Vor mittlerweile fast drei Wochen kam ich vom Zwischenseminar in Kenia zur\u00fcck. Das waren einmal vollst\u00e4ndig andere Afrika-Erfahrungen und ich lernte erst n<a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/karininkamerun\/files\/2010\/07\/DSC_0149.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-25\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/karininkamerun\/files\/2010\/07\/DSC_0149-300x107.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"107\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/karininkamerun\/files\/2010\/07\/DSC_0149-300x107.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/karininkamerun\/files\/2010\/07\/DSC_0149-640x230.jpg 640w, https:\/\/kulturweit.blog\/karininkamerun\/files\/2010\/07\/DSC_0149.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>ach ein paar Tagen, dass es keinen Sinn macht, alles mit Kamerun zu vergleichen. Der Hinflug nach Nairobi war schon irgendwie ein bisschen typisch zu nennen. Ich hatte abends noch schnell eine Veranstaltung zu er\u00f6ffnen und die Schauspieler, denen ich gesagt habe, dass ich sofort nach der Er\u00f6ffnung weg muss, meinten, ich solle es doch nicht so eilig haben, Kenya Airways k\u00e4me immer zu sp\u00e4t. Ich wollte mich nicht so hundertprozentig darauf verlassen und lie\u00df mich dann doch so halbwegs p\u00fcnktlich zum Flughafen bringen. Ein gro\u00dfer Fehler, durfte ich dann doch sechs Stunden in der Wartehalle sitzen. Und das bei zehn Grad, weil die europ\u00e4ischen oder japanischen Klimaanlagen leider nicht bedient werden k\u00f6nnen oder weil der Zust\u00e4ndige gerade nicht da war. Nun ja, ich hatte auch die Nacht vorher nicht geschlafen, weil ich einen Freund aus dem Gef\u00e4ngnis holen musste. Der hatte n\u00e4mlich seinen Personalausweis zu Hause vergessen und war von der Polizei aufgegriffen worden. Nach f\u00fcnf Stunden durfte er dann einen Anruf t\u00e4tigen und da ich als Wei\u00dfe doch keinen so kleinen Einfluss habe, fiel eben nachts um vier die Wahl auf mich.\u00a0 Nairobi selbst bietet nicht viel Besonderes, das Leben dort ist einerseits wahnsinnig gef\u00e4hrlich, da man nach Einbruch der Dunkelheit weder allein noch in der Gruppe einen Schritt vor die T\u00fcr machen kann. Deshalb hat jeder einen privaten Taxifahrer, der dann angerufen wird, einen vor der eigenen Haust\u00fcr abholt (m\u00f6glichst noch in der Einfahrt) und direkt dort absetzt, wo man hin m\u00f6chte. Das Leben spielt sich arg hinter den Mauern ab, auch wenn die Kenianer unheimlich freundlich sind, dabei aber um einiges distanzierter und viel viel zur\u00fcckhaltender als die Kameruner. Daf\u00fcr aber auch weniger aggressiv. Da war er wieder, der Vergleich. Man kommt wohl nicht so ganz drumrum und wahrscheinlich ist an dem Sprichwort \u201eAn das erste afrikanische Land h\u00e4ngt man sein Herz, da kommt kein anderes gegen an.\u201c, doch etwas dran.<\/p>\n<p>Ansonsten ist Kenia einfach auch ein sehr touristisches Land und so um einiges weiter entwickelt. Ein \u201ewei\u00dfes\u201c Leben ist besonders in Nairobi ziemlich gut m\u00f6glich, ich habe erstmal Gummib\u00e4rchen und Shampoo gekauft. Trotzdem oder gerade deshalb war ich nach den zehn Tagen, von denen ich die letzten Tage als Urlaub an der K\u00fcste drangeh\u00e4ngt hatte, irgendwie wieder froh nach Kamerun zu kommen. Obwohl es auch merkw\u00fcrdig war: wegzufliegen, aber nicht nach Hause zu fliegen.<\/p>\n<p>Wie wahrscheinlich bei den meisten, waren die folgenden Tage und Wochen vor allem von der WM gepr\u00e4gt \u2013 wer h\u00e4tte gedacht, dass ich das Prinzip jemals verstehen w\u00fcrde, wenn das auch nur, weil das Goethe-Institut mich dazu zwang. Wenn auch nur indirekt: Public Viewing. Auch die folgenden Wochenenden waren relativ ruhig, beziehungsweise das, was man bei mir als ruhig bezeichnet: ich blieb in Yaound\u00e9, hatte viele Theaterproben und vor allem viele, viele Feiern: Abschiedsfeiern, Beerdigungen (sind hier h\u00e4ufiger, weil der Familien- und Verwandtenkreis so gro\u00df ist) und eine deutsch-kamerunische Hochzeit. Auf dem Standesamt mal wieder die Entdeckung, dass Kamerun wirklich nichts von Emanzipation h\u00e4lt. Weder inoffiziell noch offiziell. Es wurden die wichtigsten Artikel des Hochzeitsvertrages verlesen. Der erste lautete folgenderma\u00dfen: \u201eDer Ehemann ist der Chef der Familie. Die Frau muss alles tun, um diesem zu gefallen und f\u00fcr ihn im Haus zu sorgen. Der Ehemann ist im Gegenzug dazu verpflichtet, f\u00fcr den finanziellen Unterhalt zu sorgen.\u201c Dass die Realit\u00e4t in den meisten F\u00e4llen genauso aussieht, liegt aber nicht nur an den M\u00e4nnern. Die meisten Frauen sind der festen \u00dcberzeugung, dass M\u00e4nner weder kochen noch saubermachen k\u00f6nnen und lassen ihn deshalb die K\u00fcche nicht betreten, oft wird er auch sehr r\u00fcde herausgescheucht. Auch polygame M\u00e4nner bilden da keine Ausnahme. Ansonsten war die Hochzeitsfeier rein kulturell schon ein Abenteuer: ihre Eltern, die kein Wort Franz\u00f6sisch sprachen, seine Eltern, die auch nur schlecht Franz\u00f6sisch sprechen und alle gemeinsam an einem Tisch. Und irgendwie versteht man sich doch. \u00dcber kleinere Unstimmigkeiten wird gern hinweggesehen und als ich die Braut etwas zum Ablauf des Abends fragte (n\u00e4mlich, wann die Geschenke \u00fcbergeben werden), meinte sie: \u201eAlles, nur kein Protokoll.\u201c Das gibt es n\u00e4mlich sonst immer und kann einen einzigen Abend unendlich lang werden lassen. Das durfte ich, wieder einmal, bei einem Termin in einem Gymnasium feststellen. Zum Abschluss des Schuljahres wurden dort die besten Sch\u00fcler (aller F\u00e4cher, aller Klassenstufen) gek\u00fcrt. Nicht nur, dass das Ganze mit zwei Stunden Versp\u00e4tung los ging (das war aber nicht so schlimm, ich kam ja auch erst eine Stunde sp\u00e4ter), sondern es wartete eine lange Palette an Preis\u00fcbergaben und \u201eauflockernden\u201c Zwischensentenzen. Nach drei Stunden konnte man die aber auch nicht mehr sehen. Und hinterher hatte ich auch noch das gro\u00dfe Vergn\u00fcgen, beim gro\u00dfen Essen den Minister f\u00fcr h\u00f6here Bildung zu treffen, der nat\u00fcrlich an dieser Veranstaltung teilnahm und zahlreiche der hohen Tiere Kameruns, wie zum Beispiel einen der Mitarbeiter bei SNH (der kamerunischen \u00d6lfirma, die das ganze Geld einsacken). Eine mir bisher weniger bekannte gesellschaftliche Schicht, aber ich muss doch ehrlich sagen, auch eine mir weniger sympathische. Ich bleibe doch lieber beim \u201ekleinen Mann\u201c, da wei\u00df man woran man ist und kann viel ungezwungener Spa\u00df haben. So wie auf der Hochzeitsfeier. Geschenke muss man in Kamerun \u00fcbrigens tanzend \u00fcberreichen. Ich habe mich bei Bikutsi und Pongo nicht so schlecht geschlagen.<\/p>\n<p>Letzte Woche war auch die Auff\u00fchrung unserer Theaterauff\u00fchrung \u2013 ich glaube, Bilder sprechen mehr als Worte. Nach viel \u00c4rger und Differenzen im Vorhinein haben wir es doch zu einer sch\u00f6nen Auff\u00fchrung gebracht. Und irgendwie bin ich doch auch ein bisschen stolz.<\/p>\n<p>Seit ich diese Mail fertig geschrieben habe, ist schon wieder einige Zeit vergangen und vor allem viel passiert. Aber das muss ich erstmal selber verarbeiten und schreibe dann in ein paar Tagen noch mal. Bevor ich mich dann zu meiner n\u00e4chsten Reise in den Norden aufmache.<\/p>\n<p>Bis dahin gr\u00fc\u00dfe ich erst einmal ganz ganz herzlich aus dem inzwischen nicht mehr so besonders warmen Kamerun \u2013 Regenzeit ist doof!<\/p>\n<p>Karin<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch das verr\u00fcckte Kamerun wird einmal Normalit\u00e4t und das sensationell Neue wird Gewohnheit. Dementsprechend bekommt man das Gef\u00fchl, dass es gar nichts zu berichten gibt. Erst wenn man dr\u00fcber nachdenkt, fallen die kleinen Anekdoten auf. Es geschehen noch Zeichen und Wunder: heute bekam ich zwei Briefe, einer abgeschickt Anfang April, der andere Mitte Mai. 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