{"id":165,"date":"2013-10-15T17:05:08","date_gmt":"2013-10-15T16:05:08","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/kaagahighschooljohanna\/?p=165"},"modified":"2013-10-15T17:10:44","modified_gmt":"2013-10-15T16:10:44","slug":"nairobi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/kaagahighschooljohanna\/2013\/10\/15\/nairobi\/","title":{"rendered":"Nairobi"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bevor ich von meiner Super tollen Woche in Nairobi berichte, m\u00f6chte ich euch sagen, dass ich garnicht schaffe, all das was ich erlebe,direkt aufzuschreiben, jedenfalls nicht chronologisch. Darum werde ich nun erst \u00fcber meine Woche in Nairobi berichten und dann schaffe ich es hoffentlich noch viele weitere Berichte in K\u00fcrze f\u00fcr euch zu gestalten. Denn es gibt noch einiges was ich erlebt habe und was ich gerne mit euch teilen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Meine Woche in Nairobi war so toll, nicht nur weil ich ein paar der anderen Freiwilligen dort getroffen habe, sondern auch, weil ich in dieser Woche alle meine \u00c4ngste verloren habe. Das erf\u00fcllt mich mit gro\u00dfer Freude.<\/p>\n<p>Es begann alles mit der Fahrt nach Nairobi.<br \/>\nEmmah und ich fuhren am Montag gegen 13 Uhr mit einem Matatu in Richtung Meru Bahnhof.<br \/>\nAls ich in das Matatu Einstieg sah ich keinen freien Platz, obwohl der Fahrer sagte yes yes come in.<br \/>\nAlso quetschte ich mich in irgendeine freie L\u00fccke die ich finden konnte. Ich z\u00e4hlte die Pl\u00e4tze die das Matatu hergab. 15 !! Beim zweiten Durchgang z\u00e4hlte ich dann wie viele Leute sich im Matatu befanden. 20 z\u00e4hlte ich.<br \/>\nIch schmunzelte. Jedoch hielt mein Grinsen nicht so lang an, da mein Knie und meine Schulter beim \u00fcberfahren jeder Speed Bomb schmerzte.<br \/>\nDer Sitz dr\u00fccke heftig.<br \/>\nAls ich endlich ausstieg und meinen K\u00f6rper aussch\u00fcttelte, sah ich an mir runter. Okaaaaaay. Das gibt den n\u00e4chsten blauen Fleck, was solls, ich habe mir 50 Schilling gespart \ud83d\ude00 \ud83d\ude00<\/p>\n<p>Weiter ging&#8217;s. Ich setzte mich in ein Matatu was nach Nairobi fahren sollte. Ich hatte Gl\u00fcck es war genau noch ein Platz f\u00fcr mich frei, somit brauchte ich nicht warten und es ging direkt los.<\/p>\n<p>Ich verabschiedete mich mit einer gewissen Unsicherheit von Emmah und ehe ich mich versah hatten wir Meru schon verlassen.<br \/>\nIn der Zeit in der ich in Meru war, hatte ich das Gef\u00fchl von Emmah abh\u00e4ngig zu sein, da ich ja kein Suaheli verstand und auch das Englisch war durch den Dialekt schwer zu verstehen. Somit \u00fcbersetzte und regelte sie einfach alles f\u00fcr mich. Das war auch echt praktisch, aber nun war ich auf mich selbst gestellt.<\/p>\n<p>Es war unheimlich hei\u00df und die Sonne brannte durch das Fenster. Ich hatte mich nat\u00fcrlich nicht eingecremt&#8230; Immer wieder guckte ich beunruhigt meinen Arm an, der schon etwas r\u00f6ter zu sein schien.<br \/>\nDa kam mir die Idee, ich deckte ihn mit meiner Tasche ab, sodass keine Sonne mehr darauf scheinen konnte.<br \/>\nIch versuche die Augen f\u00fcr ein paar Minuten zu schlie\u00dfen und etwas zu d\u00f6sen. Keine Chance! Als ich mich am Fenster anlehnte, schlug mein Kopf immer auf und ab. Also richtete ich meinen Blick aus dem Fenster.<br \/>\nDas ist n\u00e4mlich besser, als sich auf die Fahrweise des Matatufahrers zu konzentrieren, denn das raubt einem den einen oder anderen Nerv.<br \/>\nRasante \u00dcberholungsversuche zogen meine Aufmerksamkeit dann schlie\u00dflich doch auf die Fahrweise des Fahrers.<br \/>\nOh Gott dachte ich mir. Der Motorradfahrer&#8230;&#8230;.Achtung. Uff das war knapp!!<br \/>\nDer Motorradfahrer schaukelte ein wenig hin und her, fing sich dann jedoch wieder. Ich hatte mich gerade etwas beruhigt, da wurden wir von einem anderen Matatu abgedr\u00e4ngt. Unser Fahrer hupte und setzte zum \u00dcberholen an. Als wir schlie\u00dflich das andere Matatu \u00fcberholt hatten, wiederholte sich das Spiel. Als die anderen Fahrg\u00e4ste nun auch beunruhigt etwas \u00e4rgerlich wurden, stand mir die Panik ins Gesicht geschrieben.<br \/>\nIch atmete tief durch. Was h\u00f6rte ich da, das war doch &#8222;Hero&#8220; von Enrique Iglesias. Sofort f\u00fchlte ich mich gut. Ich musste grinsen und konnte mich entspannen.<br \/>\nDann folgte noch ein Klassiker von Celine Dion. Auch wenn die Lieder durch die vielen Aussetzer nicht komplett zu h\u00f6ren waren, tat es gut etwas &#8222;bekanntes&#8220; zu h\u00f6ren.<br \/>\nDie restliche Fahrt verlief nicht zwingend sicherer, aber ich bem\u00fchte mich dar\u00fcber hinwegzusehen.<\/p>\n<p>Als wir dann endlich in Nairobi ankamen stieg ich aus und lief einfach los. Wohin wusste ich nicht wirklich.<br \/>\nIch telefonierte kurz mit Annika. Sie gab mir eine Nummer eines Taxifahrers.<br \/>\nWir legten auf und ich w\u00e4hlte diese Nummer. W\u00e4hrend mir die nette Frau am Telefon mitteilte, dass der Teilnehmer nicht erreichbar sei, \u00fcberlegte ich mir was ich sagen k\u00f6nnte wo ich stehen w\u00fcrde, denn Nairobi hat ca 4 Millionen Einwohner.<\/p>\n<p>Ich guckte mich suchend um und ging spontan nach rechts eine gro\u00dfe Stra\u00dfe entlang mit vielen kleinen Gesch\u00e4ften und einer Menge Leute.<br \/>\nIch sah ein Taxi und fragte direkt, ob er mich in die Karbanet Road zu den &#8220; Nine Planets &#8220; bringen k\u00f6nnte. Ich hatte keine gro\u00dfe Lust noch lange \u00fcber den Preis zu verhandeln, weil es schon langsam dunkel wurde, also ging ich auf sein Angebot ein und wir fuhren los.<br \/>\nWegen dem vielen Verkehr kamen wir dann genau 65 Minuten sp\u00e4ter bei den Nine Planets an. Annika und Elisabeth ( 2 Freiwillige die in Nairobi arbeiten. Annika beim DAAD und Elisabeth bei der deutschen Unesco Kommission ) kamen mir schon an der T\u00fcr entgegen.<br \/>\nIn der Wohnung angekommen unterhielten wir uns und dann war es auch schon wieder Schlafenszeit. Es wird so fr\u00fch dunkel und genau wie in Meru auch, sollte man nach Einbruch der Dunkelheit seine Aktivit\u00e4ten eher auf drinnen verschieben.<br \/>\nDa Annika und Elisa beide am n\u00e4chsten Tag arbeiten und somit fr\u00fch aufstehen mussten, gingen wir alle schlafen.<\/p>\n<p>Es ist eine tollte Wohnung. Es gibt insgesamt 6 Schlafpl\u00e4tze. 2 Einzelzimmer und 2 Doppelzimmer. Eine Gemeinschaftsk\u00fcche und Wohnzimmer, eine Haush\u00e4lterin die Abends kocht und tags\u00fcber die W\u00e4sche w\u00e4scht und das wichtigste \u00fcberhaupt WLAN !! Ich war in dem einen Einzelzimmer untergebracht.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen erwachte ich gegen 10 Uhr. Ich hatte mir extra keinen Wecker gestellt, ich wollte einfach ausschlafen und von der Sonne geweckt werden.<br \/>\nIch zog mich und a\u00df etwas. Zum Z\u00e4hneputzen musste ich dann auf den Balkon gehen. Ich fand es \u00e4u\u00dferst lustig, dass ich die Leute auf dem Markt beobachten konnte, w\u00e4hrend ich meine Z\u00e4hne putzte. Irgendwie wurde in das Badezimmer nur eine Dusche und eine Toilette gebaut. Das Waschbecken befand sich au\u00dferhalb&#8230;<br \/>\nKurios!<\/p>\n<p>Ich packte meine Sachen und machte mich auf den Weg zum Bus.<br \/>\nIch hatte mich am Vorabend noch erkundigt, wann denn ein Bus fahren w\u00fcrde.<br \/>\nDie Antwort war: stell dich an die Stra\u00dfe und ein Bus wird kommen.<br \/>\nOkay ich stellte mich an die Stra\u00dfe. Keine 30 Sekunden sp\u00e4ter kam ein Bus angerauscht. Ich fragte noch schnell nach der Endhaltestelle und stieg ein.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Fahrt guckte ich auf meinen Stadtplan. Ich versuchte die Stra\u00dfe zu finden, in der ich mich gerade befand. Hatte ich die Stra\u00dfe endlich gefunden waren wir schon l\u00e4ngst einen Kilometer weiter&#8230;<br \/>\nAls ich mich dann endlich orientiert hatte, musste ich aussteigen.<br \/>\nMit meinem Stadtplan in der Hand versuchte ich nun das Goethe Institut zu finden.<br \/>\nIch irrte etwas verloren umher, bis ich es endlich fand.<\/p>\n<p>Ich \u00fcberrasche Viktoria und fragte sie, ob ich etwas mithelfen k\u00f6nne.<br \/>\nAlso arbeitet ich an diesem Tag etwas im Goethe Institut mit.<br \/>\nAuch am folgenden Tag ging ich wieder ins Goethe Institut um mitzuhelfen. Morgens jedoch fuhren wir gemeinsam mit dem DAAD zu Precious Blood (das ist die PASCH Schule in Nairobi). Wir stellten die beiden Organisationen ( Goethe und DAAD) vor und beantworteten verschiedene Fragen bez\u00fcglich des Studiums in Deutschland.<\/p>\n<p>Am Donnerstag war mir der Weg nun schon etwas vertraut und ich gelang schneller zu meinem Ziel. Gegen 17 Uhr traf ich mich immer mit Elisabeth an der Bushaltestelle und wir fuhren gemeinsam zur\u00fcck zu unserer Wohnung.<\/p>\n<p>Am Freitag durfte ich Elisa zu einem Vortrag in die Kenyatta University begleiten. Das war vielleicht ein Dilemma.<br \/>\nWir sind um 6.15 aufgestanden. Der Vortrag sollte um 9 Uhr beginnen und um 13 Uhr enden.<br \/>\nWir fuhren also um 7 Uhr mit dem Bus in die Stadt hinein. Angekommen sind wir kurz nach 8 Uhr. Weiter ging&#8217;s mit einem Matatu in Richtung University. Diese erreichten wir dann so gegen 9 Uhr. Wir fragen an der Information nach dem Geb\u00e4ude. Wir wurden von einer netten Dame abgeholt die uns den Weg zeigte. Wir liefen bestimmt 40 Minuten bis wir das Geb\u00e4ude erreichten, um dann feststellen zu d\u00fcrfen, dass wir falsch waren. Wir wurden vertr\u00f6stet und weiter geschickt. Als wir dann abgehetzt gegen 10 Uhr in dem Raum ankamen, war die Besucherzahl noch sehr d\u00fcrftig. Mit uns vielleicht 7 Leute. Typisch! \ud83d\ude00<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/kaagahighschooljohanna\/files\/2013\/10\/image1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-167\" alt=\"image\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/kaagahighschooljohanna\/files\/2013\/10\/image1-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/kaagahighschooljohanna\/files\/2013\/10\/image1-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/kaagahighschooljohanna\/files\/2013\/10\/image1.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Weitere 25 Minuten sp\u00e4ter ging es dann endlich los. Nach 1,5 Stunden mussten wir allerdings schon wieder gehen, da Elisa noch einen anderen Termin von der Arbeit aus hatte und da wir das Spiel mit der Zeit ja kannten, wollten wir fr\u00fch genug los.<br \/>\nDer Vortrag war sehr interessant. Es wurden viele wichtige Themen besprochen in Bezug auf das Studieren und das Geld verdienen in Kenya.<br \/>\nDer R\u00fcckweg verlief durchaus entspannter, wenn da nicht die ohrenbet\u00e4ubende Musik gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<p>In der Stadt angekommen trennten sich unsere Wege. Elisa musste zur\u00fcck zur Arbeit und ich traf mich noch mit Thekla ( eine deutsche Studentin aus Dresden, die an der University in Nairobi f\u00fcr ein Jahr den Professoren assistiert ).<br \/>\nWir gingen gemeinsam essen und bummelten durch die Stadt. Abschlie\u00dfend holten wir Annika und Svenja von der Arbeit ab und gingen gemeinsam zur\u00fcck zu unserer Wohnung.<\/p>\n<p>F\u00fcr den n\u00e4chsten Tag verabredete ich mich mit Thekla und meinem Mitbewohner Evan ( Evan kommt aus Texas und arbeitet hier an einem Forschungsprojekt ) f\u00fcr das Elephant Orphanage.<br \/>\nDa die Elefanten nur ein Mal am Tag von 11-12 gezeigt werden, mussten wir fr\u00fch aufstehen. Das der Verkehr an dem Samstag so gut ist, konnte ja keiner wissen. Somit waren wir knapp 2 Stunden zu fr\u00fch da.<\/p>\n<p>Im Elephant Orphanage werden Elefanten aufgezogen und nach ein paar Jahren wieder ausgewildert.<br \/>\nEine totale Touristenattraktion.<br \/>\nWir stellten uns alle um ein Schlammloch, welches nur durch ein kniehohes Seil abgesperrt war und warteten.<br \/>\nUm Punkt 11 tauchten die kleinen Elefanten auf. 3 kleine Elefanten im Alter von ein paar Monaten liefen umher und wackelten mit ihren kleinen R\u00fcsseln.<br \/>\nEs war so s\u00fc\u00df ich h\u00e4tte sie am liebsten geknuddelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_168\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/kaagahighschooljohanna\/files\/2013\/10\/image2-e1381852566641.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-168\" class=\"size-medium wp-image-168\" alt=\"Babyelefant \" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/kaagahighschooljohanna\/files\/2013\/10\/image2-e1381852566641-300x400.jpg\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/kaagahighschooljohanna\/files\/2013\/10\/image2-e1381852566641-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/kaagahighschooljohanna\/files\/2013\/10\/image2-e1381852566641.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-168\" class=\"wp-caption-text\">Babyelefant<\/p><\/div>\n<p>Dann kamen die etwas \u00e4lteren Elefanten. Insgesamt so 10 Elefanten wurden von den W\u00e4rtern mit einer Milchflasche gef\u00fcttert.<br \/>\nDas war echt sehr lustig mitanzusehen. Ich habe bestimmt 1000 Fotos von den Elefanten beim trinken gemacht.<br \/>\nW\u00e4hrend sie gef\u00fcttert wurden und etwas mit einem Ball in dem Schlammloch spielten, teilte der W\u00e4rter uns ein paar Fakten bez\u00fcglich der Auswilderung der Tiere mit. Ein Elefant steckte seinen R\u00fcssel in den Schlamm, holte aus und bespritzte eine gro\u00dfe Menge von Touristen mit dem streng reichendem Schlamm.<br \/>\nIch musste so lachen. Eine Frau mit wei\u00dfem Bl\u00fcschen, heller Hose und hellen Ballerinas schaute nur bedr\u00f6ppelt an sich herunter. Wir anderen konnten uns das lachen kaum verkneifen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/kaagahighschooljohanna\/files\/2013\/10\/image3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-169\" alt=\"image\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/kaagahighschooljohanna\/files\/2013\/10\/image3-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/kaagahighschooljohanna\/files\/2013\/10\/image3-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/kaagahighschooljohanna\/files\/2013\/10\/image3.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/kaagahighschooljohanna\/files\/2013\/10\/image4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-170\" alt=\"image\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/kaagahighschooljohanna\/files\/2013\/10\/image4-e1381852839225-300x400.jpg\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/kaagahighschooljohanna\/files\/2013\/10\/image4-e1381852839225-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/kaagahighschooljohanna\/files\/2013\/10\/image4-e1381852839225.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Sonne brannte hei\u00df und ich war froh als wir dann wieder in unser Taxi nach Hause eingestiegen sind. Als wir in unserer Wohnung ankamen, merkte ich schnell, dass ich mir meinen ersten Sonnenbrand auf den Schultern geholt hatte. Der wei\u00dfe Abdruck im Kontrast zu dem knall roten, machte sich unter dem Stoff bemerkbar.<\/p>\n<p>Dann gingen wir alle ( Annika, Elisa , Thekla , Svenja und Evan ) in den n\u00e4chsten Nakumatt ( ein gro\u00dfer Supermarkt ), wo wir einige Sachen f\u00fcr den Abend besorgten.<br \/>\nWir wollten alle gemeinsam Pasta kochen und anschlie\u00dfen den Abend bei einem Gals Wein oder auch \u00e4hnlichem \ud83d\ude09 ausklingen lassen.<br \/>\nNachdem wir uns umgezogen und gemeinsam zu Abend gegessen hatten, genossen wir ein paar St\u00fcndchen auf dem Sofa mit Begleitung von einer rauschenden Radiomusik.<br \/>\nDann machten wir uns auch schon auf den Weg zum Tree House ( eine Disco ), die an diesem Abend das Motto Kenya vs. Berlin hatte.<br \/>\nLadys hatten an diesem Abend sogar freien Eintritt \ud83d\ude42 wir hatten trotz eint\u00f6niger Musik viel Spa\u00df und ich lernte eine Menge neue Leute kennen.<br \/>\nNach ein paar Stunden dr\u00f6hnender House und Elektromusik verlie\u00dfen wir die Tanzfl\u00e4che und fuhren mit dem Taxi nach Hause.<br \/>\nM\u00fcde und v\u00f6llig kaputt lie\u00dfen wir uns alle in die Betten fallen.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Morgen kam viel zu fr\u00fch. Die Sonne weckte mich durch ihre Hitze. Ich blinzelte auf, drehte mich zur anderen Seite und wollte weiterschlafen, aber wir wollten an diesem Morgen alle noch \u00fcber den Markt gehen, bevor ich wieder nach Meru zur\u00fcckfahren w\u00fcrde, darum stand ich blitzschnell auf genoss zum letzten Mal das Z\u00e4hneputzen auf dem Balkon.<br \/>\nWir fr\u00fchst\u00fcckten bei herrlichem Wetter und machten uns gleich auf den Weg zum Markt. Es hab dort alles. Von Fr\u00fcchten \u00fcber Gem\u00fcse bis hin zu Klamotten oder Haushaltsger\u00e4ten. Einiges neu, vieles auch gebraucht, aber dennoch in einem guten und funktionsf\u00e4higem Zustand.<br \/>\nIch kaufte jedoch nichts, denn ich bin ja gerade mal 3 Wochen hier. Wenn ich jetzt schon anfange 100 Sachen zu kaufen muss ich die H\u00e4lfte ja hier lassen \ud83d\ude00<\/p>\n<p>Geschenke und Mitbringsels werden nat\u00fcrlich noch gekauft \ud83d\ude42 !!<br \/>\nDa habe ich auch schon einen ganz bestimmten Laden in Aussicht, wo es richtig tolle Sachen gibt.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck an unserer Wohnung wartete schon mein Taxi auf mich. Ich verlud meinen gro\u00dfen Rucksack und die ganze Reise begann erneut.<br \/>\nIch unterhielt mich eine knappe Stunde ununterbrochen mit dem Taxifahrer. Es ist echt toll, was man alles so erf\u00e4hrt und wie freundlich einen die Menschen in dem Gastland entgegen treten.<br \/>\nEr half mir ein Matatu nach Meru zu finden und fuhr erst los, als ich sicher drin sa\u00df.<\/p>\n<p>Die Fahrt konnte losgehen, denn auch dieses Mal hatte ich Gl\u00fcck und es war der letzte Platz, sodass wir direkt losfahren konnten.<br \/>\nEs war eine ruhigere Fahrt als die auf dem Hinweg. Mit 2 kurzen Stops trafen wir dann schlie\u00dflich genau 4 Stunden sp\u00e4ter in Meru ein.<\/p>\n<p>Ich kaufte mir noch eine Melone und ein paar Minibananen ( das sind die Besten ), bis mich Emmah von hinten \u00fcberraschte und mich in ihre Arme schloss.<br \/>\nEs war ein so sch\u00f6nes Gef\u00fchl, nach nur 1 Woche wieder so herzlich und mit so viel Liebe aufgenommen zu werden.<br \/>\nIch f\u00fchlte dabei ihre Worte, von der Woche zuvor, wo sie mit einem L\u00e4cheln sagte, dass sie nun f\u00fcr das kommende Jahr meine Mama sei, sich um mich k\u00fcmmern w\u00fcrde und egal was ist, ich k\u00f6nne zu ihr kommen.<\/p>\n<p>Gemeinsam und mit 7 Einkaufst\u00fcten im Schlepptau fuhren wir zur Kaaga School.<br \/>\nIch trug mein Gep\u00e4ck bis zu meinem Zimmer und war richtig froh wieder in meinem Reich angekommen zu sein.<\/p>\n<p>Doch kaum freute ich mich innerlich dar\u00fcber, h\u00e4tte ich es sofort wieder verfluchen k\u00f6nnen.<br \/>\nIch wollte gerade duschen, da musste ich feststellen, dass das Wasser wie schon so oft, knapp war. Also lie\u00df ich schnell eiskaltes Wasser \u00fcber meinen K\u00f6rper laufen und vertr\u00f6stete meine Haare auf den n\u00e4chsten Tag \ud83d\ude00<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/kaagahighschooljohanna\/files\/2013\/10\/image5-e1381853155505.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-171\" alt=\"image\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/kaagahighschooljohanna\/files\/2013\/10\/image5-e1381853155505-300x400.jpg\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/kaagahighschooljohanna\/files\/2013\/10\/image5-e1381853155505-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/kaagahighschooljohanna\/files\/2013\/10\/image5-e1381853155505.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aber wisst ihr was ? Ich f\u00fchle mich trotzdem sehr wohl !<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Bevor ich von meiner Super tollen Woche in Nairobi berichte, m\u00f6chte ich euch sagen, dass ich garnicht schaffe, all das was ich erlebe,direkt aufzuschreiben, jedenfalls nicht chronologisch. 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