{"id":110,"date":"2023-07-22T03:42:04","date_gmt":"2023-07-22T01:42:04","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/juliusreinemann\/?p=110"},"modified":"2024-01-12T23:01:33","modified_gmt":"2024-01-12T22:01:33","slug":"die-zeit-rennt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/juliusreinemann\/2023\/07\/22\/die-zeit-rennt\/","title":{"rendered":"Die Zeit rennt"},"content":{"rendered":"<p>Es ist &#8222;Winter&#8220; geworden in Cochabamba. W\u00fcrden sich die Cochabambin@s nicht \u00fcber zehn Grad in der Nacht beschweren und g\u00e4be es in der Schule nicht den &#8222;Winterstundenplan&#8220;, der aufgrund dieser bitteren K\u00e4lte eingef\u00fchrt wurde, h\u00e4tte ich das von selbst wohl nicht bemerkt. Ich erfreue mich nach wie vor an den ca. 30 Grad, die jeden Nachmittag erreicht werden.<\/p>\n<p>Als ich gesehen habe, wann ich hier auf dem Blog den letzten Artikel ver\u00f6ffentlicht habe, konnte ich kaum glauben, dass es nun schon fast drei Monate her ist \u2013 so voll war die letzte Zeit, so schnell ist sie vergangen. Hier nun also ein kurzes Life-Update von mir. In n\u00e4chster Zeit werde ich noch andere, auf ein Rahmenthema begrenzte thematische Artikel zu Bolivien ver\u00f6ffentlichen. Versprochen!<\/p>\n<p>Als ich Anfang letzter Woche aus Santa Cruz kommend in Cochabamba landete, (mein Vater hatte mich zwei Wochen besucht und wir waren gemeinsam durch Bolivien gereist) hatte ich wie so oft in den letzten zwei Monaten nach einer Reise dieses unfassbar sch\u00f6ne Gef\u00fchl, wenn ich nach Cochabamba zur\u00fcckkomme \u2013 ein Gef\u00fchl angekommen zu sein, fast schon nach Hause zu kommen. Es \u00fcberrascht mich selbst, wie schnell ich mich nicht nur an meine neue Lebenswelt gew\u00f6hnt, sondern sie wirklich ins Herz geschlossen habe.<\/p>\n<p>Das Wichtigste, um sich in einer Stadt angekommen und nicht allein zu f\u00fchlen, sind meiner Meinung nach die Menschen, mit der man sie verbindet. Und in dieser Hinsicht kann ich mich wirklich nicht beschweren \u2013 im Gegenteil, ich h\u00e4tte nicht gedacht, dass ich in so kurzer Zeit schon so viele Menschen kennenlernen w\u00fcrde. Nach meiner Kenntnis einzigartig f\u00fcr Bolivien gibt es in Cochabamba einmal pro Woche das Tandem, eine Art Konversationscaf\u00e9, in dem man sich auf verschiedenen Sprachen unterhalten und so neue Menschen kennenlernen kann. Gro\u00dfartig f\u00fcr mich als Ausl\u00e4nder ist hierbei, dass man dort insbesondere viele Bolivianer*innen trifft, die dazu Lust haben, Menschen aus anderen L\u00e4ndern kennenzulernen.<\/p>\n<p>Da Cochabamba nur von sehr wenigen Menschen aus anderen L\u00e4ndern besucht wird, sticht man hier als wei\u00dfer Europ\u00e4er den meisten Menschen sofort ins Auge. Selbst auf der Stra\u00dfe, in Caf\u00e9s oder an der Kasse im Supermarkt habe ich schon erlebt, dass ich gefragt wurde, woher ich denn bin und was mich hier nach Cochabamba gebracht hat. \u201eC\u00f3mo es Alemania?\u201c \u2013 diese Frage wird mir so oder so \u00e4hnlich in den meisten dieser Gespr\u00e4che schnell gestellt. Auch, wenn es mit keinem Mal leichter wird, diese Frage in welcher Form auch immer zu beantworten, bin ich jedes Mal aufs Neue beeindruckt von der Offenheit und dem Interesse, mit dem mir die allermeisten Bolivianer*innen begegnen.<\/p>\n<p>Bereits als ich das erste Mal ins Tandem ging, habe ich eine Gruppe von bolivianischen Lingustikstudent*innen kennengelernt, die mich \u00ad\u2013 ich kann es nicht anders sagen \u2013 direkt ins Herz geschlossen haben. Man glaubt es kaum, aber hierzu hat auch beigetragen, dass sie alle Franz\u00f6sisch studieren und sich sehr dar\u00fcber freuten, mit mir auch manchmal auf Franz\u00f6sisch reden zu k\u00f6nnen. Schon bald wurde ich von ihnen immer wieder Abends zum Essen oder zum Feiern mitgenommen. In Bolivien ist es \u00fcblicher als in Deutschland, sich in sehr gro\u00dfen Gruppen zu treffen, au\u00dferdem ist es nicht so starr, wer dabei sein darf und wer nicht. Und so lernte ich sehr schnell sehr viele neue Leute kennen.<\/p>\n<p>Ich h\u00e4tte niemals gedacht, dass Franz\u00f6sisch so eine wichtige Rolle in meinem Alltag hier in Bolivien spielen w\u00fcrde. Kurz nachdem wir uns kennengelernt hatten, wurde ich von den Linguistikstundent*innen zu einem Kochabend mit einer franz\u00f6sischen Freiwilligen eingeladen, die an der Universit\u00e4t hier in Cochabamba arbeitet. Schon bald traf ich mich auch so mit A., die mittlerweile zu einer meiner engsten Kontakte in Cochabamba geworden ist. \u00dcber sie lernte ich auch nochmal ganz andere, sehr interessante Menschen kennen. Au\u00dferdem nehme ich nun, wann immer ich kann, zweimal die Woche an ihren Aktivit\u00e4ten in der Uni teil, einer franz\u00f6sischen Filmprojektion sowie dem \u201ecaf\u00e9 fran\u00e7ais\u201c, eine Art Konversationsclub auf Franz\u00f6sisch.<\/p>\n<p>Soziale Kontakte sind auch der Schl\u00fcssel dazu, immer besser im Spanischen zu werden. Seit ich mehrere Abende pro Woche stundenlang Spanisch spreche und mich auch in der Schule mehr traue, merke ich, wie ich mich fast w\u00f6chentlich verbessere. Mit anderen Internationals kann ich nun eigentlich problemlos auf Spanisch kommunizieren. Ich hoffe, dass dies bald auch mit den Bolivianer*innen der Fall sein wird. Insbesondere in gr\u00f6\u00dferen Gruppen habe ich das Gef\u00fchl, h\u00e4ufig nicht wirklich mitzukommen, gerade bei den Student*innen, die wirklich sehr viel Slang benutzen und in Lichtgeschwindigkeit sprechen. Ich muss mich hier immer sehr konzentrieren, um etwas mehr als die Hauptpunkte zu verstehen. Oft ist es eine frustrierende Erfahrung, so intensiv mit dem Verstehen besch\u00e4ftigt zu sein, dass man sich de facto nicht am Gespr\u00e4ch beteiligen kann, obwohl man es gerne w\u00fcrde. An doch immer wieder auftretenden Erfolgserlebnisse merkt man trotzdem, dass man sich immer weiter verbessert, so etwa, wenn man nach ein paar Stunden Gespr\u00e4ch auf Spanisch vergisst, dass es sich um eine Fremdsprache handelt oder man einen besonders sch\u00f6nen Satz gebildet hat. Vor ein paar Tagen hat mit eine Ecuadorianerin auf der Durchreise gesagt, dass ich schon den Akzent eines Cochabambinos habe \u2013 da war ich echt stolz auf mich.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem hatte ich in den letzten Monaten bereits das Privileg, viele verschiedene Teile und Facetten von Bolivien entdecken zu k\u00f6nnen \u2013 in Bolivien gibt es h\u00e4ufig Feiertage und lange Wochenenden. Ich werde noch detaillierter berichten, im Folgenden jedoch einige Impressionen:<\/p>\n<p>Meine erste Reise innerhalb Boliviens f\u00fchrte mich nach La Paz, das zusammen mit El Alto eine der beiden gro\u00dfen Metropolregionen Boliviens bildet, auf ca. 3500 Metern liegt und damit den h\u00f6chsten Regierungssitz der Welt darstellt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_116\" aria-describedby=\"caption-attachment-116\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliusreinemann\/files\/2023\/07\/Blick-auf-La-Paz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-116 size-full\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliusreinemann\/files\/2023\/07\/Blick-auf-La-Paz.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliusreinemann\/files\/2023\/07\/Blick-auf-La-Paz.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/juliusreinemann\/files\/2023\/07\/Blick-auf-La-Paz-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/juliusreinemann\/files\/2023\/07\/Blick-auf-La-Paz-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-116\" class=\"wp-caption-text\">Panorama von La Paz aus dem &#8222;telef\u00e9rico&#8220;<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nur wenig sp\u00e4ter reiste ich mit meinen Mitfreiwilligen an den \u201eSalar de Uyuni\u201c, den gr\u00f6\u00dften Salzsee der Welt \u2013 sowie die \u201eReserva Nacional de Fauna Andina Eduardo Abaroa\u201c, einem Nationalpark in den bolivianischen Anden. Hier haben wir in der zweiten Nacht auf ca. 4500 Metern geschlafen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_115\" aria-describedby=\"caption-attachment-115\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliusreinemann\/files\/2023\/07\/Salar-de-Uyuni.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-115\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliusreinemann\/files\/2023\/07\/Salar-de-Uyuni-300x399.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"532\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliusreinemann\/files\/2023\/07\/Salar-de-Uyuni-300x399.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/juliusreinemann\/files\/2023\/07\/Salar-de-Uyuni.jpg 616w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-115\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;Salar de Uyuni&#8220; mit Spiegeleffekt<\/figcaption><\/figure>\n<p>F\u00fcr unser Zwischenseminar trafen wir Freiwillige uns dann in Santa Cruz de la Sierra, der Wirtschaftsmetropole Boliviens, die mit ihrem tropischen Klima im krassen Kontrast zum andinen La Paz steht. Teilweise f\u00fchlt man sich hier sehr an den Westen erinnert.<\/p>\n<figure id=\"attachment_113\" aria-describedby=\"caption-attachment-113\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliusreinemann\/files\/2023\/07\/Santa-Cruz-de-la-Sierra.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-113\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliusreinemann\/files\/2023\/07\/Santa-Cruz-de-la-Sierra-300x399.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"532\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliusreinemann\/files\/2023\/07\/Santa-Cruz-de-la-Sierra-300x399.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/juliusreinemann\/files\/2023\/07\/Santa-Cruz-de-la-Sierra.jpg 616w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-113\" class=\"wp-caption-text\">Hauptplatz in Santa Cruz<\/figcaption><\/figure>\n<p>Mitte Juni besuchte ich schlie\u00dflich Tarija, eine Stadt im S\u00fcden Boliviens, die insbesondere f\u00fcr ihren Weinanbau bekannt ist \u2013 fast wie ein kleines Bordeaux Boliviens.<\/p>\n<p>Schon bald besuchte mich dann mein Vater in Bolivien, wobei wir nochmals nach La Paz, Uyuni und Santa Cruz de la Sierra reisten. Neu war f\u00fcr mich die Landstadt Samaipata mit der UNESCO-Weltkulturerbest\u00e4tte \u201eEl Fuerte de Samaipata\u201c sowie dem \u201eParque Nacional Ambor\u00f3\u201c \u2013 mein erstes Mal im bolivianischen Amazonas.<\/p>\n<figure id=\"attachment_117\" aria-describedby=\"caption-attachment-117\" style=\"width: 670px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliusreinemann\/files\/2023\/07\/Amboro.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-117 size-full\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliusreinemann\/files\/2023\/07\/Amboro.jpg\" alt=\"\" width=\"670\" height=\"892\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliusreinemann\/files\/2023\/07\/Amboro.jpg 670w, https:\/\/kulturweit.blog\/juliusreinemann\/files\/2023\/07\/Amboro-300x399.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 670px) 100vw, 670px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-117\" class=\"wp-caption-text\">Parque Nacional Ambor\u00f3 &#8211; bolivianischer Amazonas<\/figcaption><\/figure>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich bin ich aber in den letzten Monaten nicht nur gereist, sondern habe zwischendurch auch noch gearbeitet. Nach wie vor bin ich sehr gl\u00fccklich mit meiner Einsatzstelle. In manchen Phasen habe ich sehr viel zu tun \u2013 so etwa, wenn viele Lehrer*innen krank oder anderweitig abwesend sind oder es gilt, ein Projekt zu organisieren \u2013 in anderen Zeiten ist es ein bisschen ruhiger und ich muss mir sehr aktiv Arbeit suchen, damit mir nicht langweilig wird. Aktuell bin ich in der Schule neben der Unterst\u00fctzung des t\u00e4glichen Unterrichts \u2013 nach wie vor fast ausschlie\u00dflich in der Sekundarstufe \u2013 insbesondere mit den Vorbereitungscamps f\u00fcr die Pr\u00fcfungen der Sprachdiplome \u201eDSD I\u201c und \u201eDSD II\u201c sowie dem Landeswettbewerb von \u201eJugend debattiert\u201c besch\u00e4ftigt, den unsere Schule im September ausrichten wird. Bald werde ich auch ein Projekt zum Tag der Deutschen Einheit starten, welches aktuelle aber noch in den Kinderschuhen steckt.<\/p>\n<p>Auch die n\u00e4chsten Monate werden somit in meiner Arbeit voraussichtlich von den offiziellen Sprachpr\u00fcfungen, \u201eJugend debattiert\u201c sowie der Vorbereitung des Tags der Deutschen Einheit gepr\u00e4gt sein. Au\u00dferdem wird mich im August eine gute Freundin aus Deutschland besuchen, mit der ich aufs Neue in Bolivien reisen werde \u2013 ich freue mich sehr darauf, mit ihr das erste Mal den Amazonas im Norden Boliviens zu erkunden. Dar\u00fcber hinaus werde ich Ende September das erste Mal Bolivien verlassen, um in der Hauptstadt Perus, Lima, einen intensiven Sprachkurs zu machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist &#8222;Winter&#8220; geworden in Cochabamba. 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